CH133018A - Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung an Wechselstromkommutatormaschinen. - Google Patents

Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung an Wechselstromkommutatormaschinen.

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CH133018A
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Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung an     Wechselstromkommutator-          masehinen.       Es ist bekannt, zur Beseitigung von durch  den erzeugenden Generator oder durch ge  sättigte Transformatoren hervorgerufenen  Oberschwingungen in Wechselstromnetzen zu  diesem Netz einen leerlaufenden Asynchron  motor mit Käfiganker parallel zu schalten.  Dieser Käfigankermotor stellt für die Be  triebsfrequenz eine hohe Induktivität dar; die  Oberwellen des Netzes sind hingegen durch  die Käfigwicklung kurzgeschlossen, so dass  sie sich im Netze nicht mehr störend be  merkbar machen können.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft die  Verwendung eines mit Kurzschlussanker vor  teilhafterweise mit Käfiganker ausgerüsteten  Induktionsmotors für die Verbesserung der  Kommutierung an Wechselstromkommutator  maschinen. Es hat sich nämlich gezeigt, dass  infolge der begrenzten Lamellenzahl und der  Nutung der Kommutatormaschine in dieser  Oberfelder und damit Oberschwingungen  auftreten, die zwar nach aussen hin, also    im Netze, wenig in Erscheinung treten, die  jedoch in der Läufer- oder der Ständer  wicklung, für sich betrachtet, grosse Stärke  annehmen. Diese Oberschwingungen sind  namentlich bei Wechselstromkommutator  maschinen infolge des geringen Luftspaltes  und des lamellierten Blechkörpers dieser  Maschinengattung sehr stark und wirken auf  die Kommutierung der Maschinen in sehr  ungünstiger Weise ein.  



  Gemäss der Erfindung sind zu den durch  die Kommutierung kurzgeschlossenen Spulen  koachsial oder annähernd koachsial liegende  Wicklungen im Ständer der Wechselstrom  kommutatormaschine an einen mit Kurz  schlussanker, vorteilhaft mit Käfiganker aus  gerüsteten Asynchronmotor angeschlossen.  Infolge der koachsialen Lage der kommutie  renden Spulen und der Wicklungen im  Ständer werden die die Kommutierung un  günstig beeinflussenden Oberschwingungen       transformatorisch    auch auf die Wicklung     ixn         Ständer und damit auf den Kurzschluss  ankermotor übertragen, wo sie weggedämpft  werden.

   Man kann den Kurzschlussanker  motor entweder zu bereits vorhandenen  Wicklungen im Ständer der Kommutator  maschine parallel schalten, oder man kann  auch besondere Hilfswicklungen vorsehen,  die koachsial zu den kommutierenden Spulen  im Läufer liegen.  



  Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungs  beispiele der Erfindung. Bei der Anordnung  nach Abb. 1 handelt es sich um einen Ein  phasenrepulsionsmotor mit der an das Netz  angeschlossenen Wicklung 1 und der gegen  über der Wicklung 1 um 90   verschobenen,  für das Anlassen dienenden Hilfswicklung 2.  Der Kurzschlussankermotor 3 ist hier an die  Hilfswicklung 2 im Ständer des Repulsions  motors angeschlossen. Diese Hilfswicklung  liegt während des normalen Betriebes an  nähernd koachsial zu den kurzgeschlossenen  Spulen im Läufer der Maschine. Der Motor  3 besitzt, da er im Ständer nur einphasig  gespeist wird, eine bekannte Einrichtung für  den Anlauf.

   Die Anordnung hat noch den  Vorteil, dass die Hilfswicklung 2 durch den  Kurzschlussankermotor beim Anlassen ein  geschaltet ist, also den Anlassvorgang in der  gewünschten Weise beeinflussen kann, wäh  rend sie nach dem Anlauf des Repulsions  motors für die Betriebsfrequenz selbsttätig  keinen Strom führt, da dann auch der Kurz  schlussankermotor seine Leerlaufdrehzahl er  reicht hat und einen hohen induktiven Wider  stand darstellt. Es ist dazu zweckmässig, die  zu beschleunigenden Massen am Kurzschluss  ankermotor 3 derart zu wählen, dass der Mo  tor sich in demselben Masse beschleunigt, wie  der Repulsionsmotor, so dass beide zu gleicher  Zeit ihre Betriebsdrehzahl erreichen.  



  Abb. 2 zeigt die Schaltung eines  einphasigen Reihenschlusskommutatormotors,  wie er zum Beispiel als Bahnmotor Verwen  dung findet. Ständer- und Läuferwicklung  sind hier über die Bürsten unmittelbar in  Reihe geschaltet. 4 ist die Erregerwicklung,  5 die Kompensationswicklung. Der Kurz  schlussankermotor 3 ist hier zur Erreger-    wicklung 4 parallel geschaltet, da diese  Wicklung koachsial zu den kommutierenden  Spulen liegt.  



  Die neue Anordnung kann insbesondere  noch bei in den Sekundärstromkreis von Asyn  chronmotoren eingeschalteten Kommutator  hintermaschinen verwendet werden, die nach  der Bauart Scherbius im Ständer erregt sind  und für je 360 elektrische Grade drei aus  geprägte Pole besitzen. Der Kurzschluss  ankermotor ist hier zu den Erregerwick  lungen auf den ausgeprägten Polen parallel  geschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Verbesserung der Kommu tierung an Wechselstromkommutatormaschi nen, dadurch gekennzeichnet, dass zu den durch die Kommutierung kurzgeschlossenen Spulen mindestens annähernd koachsial lie gende Wicklungen im Ständer der Maschine an einen mit Kurzschlussanker ausgerüsteten Asynchronmotor angeschlossen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nachdem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei einphasigen Reihenschlusskommutatormaschinen der Asynchronmotor parallel zur Erregerwick lung geschaltet ist. 2. Anordnung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Asynchron motor bei Repulsionsmotoren an die für den Anlauf dienende Hilfswicklung im Ständer angeschlossen ist. 3.
    Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die zu be schleunigenden Massen am Asynchron motor derart gewählt sind, dass dieser beim Anlassen sich in demselben Masse be schleunigt, wie der Repulsionsmotor. 4. Anordnung nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch besondere Hilfswick lungen im Ständer, die zu den kurz geschlossenen Spulen koachsial liegen.
CH133018D 1927-07-05 1928-06-27 Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung an Wechselstromkommutatormaschinen. CH133018A (de)

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