CH133200A - Verfahren zur Herstellung von gefärbten, Zellulosederivate enthaltenden Streichlacken. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gefärbten, Zellulosederivate enthaltenden Streichlacken.

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CH133200A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von gefärbten,     Zelialosederivate    enthaltenden Streichlacken.    In dem schweizerischen Patent Nr. 113741  ist ein Verfahren zur Herstellung gefärbter  Massen aus     Zelluloseestern    beschrieben, bei  dem man letzteren Farbstoffe, die in den  üblichen organischen     Lösungsmitteln    unlös  lich sind, derart einverleibt, dass die Mas  sen beim Auflösen in     Lösungsmitteln,    die  die Farbstoffe nicht zu lösen vermögen,  Lösungen geben, aus denen sich die Farb  stoffe auch in Verdünnung bei längerem  Stehen praktisch nicht absetzen, und es ist  dort auch angegeben,     dass'    die Lösungen die  ser Massen sich als Lacke zur Erzeugung  von Überzügen auf Unterlagen vorzüglich  eignen.  



  Es wurde nun gefunden, dass man be  sonders wertvolle, gefärbte     Zellulosederivate     enthaltende Streichlacke gewinnen kann,  wenn man die nach dem Verfahren des  schweizerischen Patentes Nr. 113741 erhält  lichen gefärbten Massen aus     Zellulosederi-          vaten    in Lösungsmitteln löst, die mindestens    teilweise aus     Alkyläthern    von Glykolen be  stehen.

   Man kann hierfür sowohl die Mono  alkyl-, als auch die     Dialkyläther    von     Gly-          kolen,        wie        Äthylenglykolmonöäthyläther,          Propylenglykoldimethyläther    usw. verwen  den, und es können auch veresterte Mono  alkyläther der Glykole zur     Anwendung    ge  langen. Auch Gemische dieser Äther und  Ester miteinander und mit andern Stoffen  sind gut geeignet. Man kann auf die an  gegeben     eWeise    Streichlacke erhalten, die beim  Trocknen der Lackanstriche ohne weitere  Nachbehandlung hochglänzende, gleichmä  ssige Überzüge liefern.

   So hergestellte Lacke  lassen sich mit aromatischen     Kohlenwasser-          stoffen    und deren Halogenderivaten und       fernei#    mit     aliphatischen    und     hydroaroma-          tischen    Alkoholen, sowie mit Mischungen  dieser Stoffe verdünnen, ohne die wertvolle       Eigenschaft,        hoichglänzende    Lackanstriche  zu geben, zu verlieren.

   Insbesondere bei  Verwendung von Nitrozellulose enthaltenden      Massen kann man, wie Versuche ergaben,  von den genannten Verdünnungsmitteln sehr  grosse     Mengen    zusetzen und so den Gehalt  an     Glykolderivaten    herabdrücken; beispiels  weise kann man bei Verwendung einer nie  drig viskosen Nitrozellulose und von tech  nisch absolutem Alkohol     als        Verdünnungs-          mittel    Lacke herstellen, die nur etwa 12  bis 15 %     Glykolderivat    enthalten.  



  Zur Erzielung von Lackanstrichen, die  nicht nur hochglänzend, sondern gleichzeitig  auch völlig     glatt    auftrocknen, ist es zweck  mässig den Lösungen der genannten ge  färbten Massen in     Glykoläthern    und deren  Derivaten Benzol und Halogenderivate von       Benzolkohlenwasserstoffen    zuzusetzen. Bei  Verwendung der letzteren können daneben  auch aromatische     Kohlenwasserstoffe,    sowie  hochsiedende und langsam     verdunstende     Stoffe, wie     Tetrahydronaphtalin,    Terpentin  öl und dergleichen, in geeigneten Mengen  zugefügt werden, ohne dass beim Trocknen  Trübungen oder Unebenheiten entstehen.  



  So erhaltene Lacke lassen sich leicht,  zum Beispiel mit einem Pinsel, auf feste  Unterlagen, wie Glas, Metallbleche,     Spach-          telmassen    und ähnliche Grundierungen, Öl  farben     etc.,    aufstreichen, besitzen gutes  Deckvermögen, trocknen hochglänzend und  hart auf und zeigen eine vorzügliche Tie  fenwirkung und Brillanz des Farbtones.  Bei geeigneter Auswahl der     Streckungsmittel     besitzen die Lacke ausserdem einen äusserst  schwachen Geruch, so     dass    sie sich auch für  Innenanstriche verwenden lassen.  



  Die erwähnten vorteilhaften Eigenschaf  ten gemäss dem vorliegenden Verfahren er  hältlicher Streichlacke bleiben auch dann  erhalten, wie Versuche gezeigt haben, wenn  man weitere     Zellulosederivate,    Harze,       Weichmachungsmittel,    Kampfer, in den an  gewandten Lösungsmitteln lösliche Farb  stoffe, andere Lösungsmittel usw. zufügt.  <I>Beispiel:</I>  50 Teile Nitrozellulose von geringer  Viskosität werden mit 15 Teilen     Trikresyl-          phosphat    und 6,5 Teilen     Litholechtscharlach            RN    Pulver auf einem Walzenpaar etwa 10  bis 20 mal dünn ausgewalzt.

   Man löst die  so gewonnene Masse zusammen mit etwa  5 Teilen Harz in einer Mischung von etwa  25 Teilen     Glykolmonoäthyläther    und 100  Teilen absolutem Alkohol und erhält einen  nur schwach riechenden Streichlack, der  harte, hochglänzende Lackanstriche gibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von gefärb ten, Zellulosederivate enthaltenden Streich lacken, dadurch gekennzeichnet, dass man die nach dem Verfahren des schweizerischen Patentes Nr. 1113741 erhältlichen gefärbten Massen in einem Lösungsmittel löst, das mindestens teilweise aus Alkyläthern von Glykolen besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da dürch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel verwendet, das Monoalkyl- äther von Glykolen enthält. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel verwendet, das Dialkyläther von Glykö@len enthält. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass man ein Lösungsmittel verwen det, das veresterte Monalkyläther der Glykole enthält. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man ein Lö- sungsmittel-verwendet, das ausser Alkyl- äthern von Glykolen aromatische Kohlen wasserstoffe enthält. 5.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel verwendet, das ausser Alkyl- äthern von Glykolen noch Halogenderi vate aromatischer Kohlenwasserstoffe enthält. 6. VArfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel verwendet, das ausser Alkyl- äthern von Glykolen noch aliphatische Alkohole enthält. 7.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel verwendet, das ausser Alkyl- äthern von Glykolen noch hydroaroma- tische Alkohole enthält. PATENTANSPRÜCH II: Gefärbter Streichlack, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen Gehalt an den nach dem schweizerischen Patent Nr. 113741 erhältlichen gefärbten Massen aus Zellulose derivaten und Alkyläthern von Glykolen..
CH133200D 1926-05-26 1927-05-24 Verfahren zur Herstellung von gefärbten, Zellulosederivate enthaltenden Streichlacken. CH133200A (de)

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