CH139726A - Verfahren zur Herstellung von gefärbten, Zellulosederivate enthaltenden Streichlacken. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gefärbten, Zellulosederivate enthaltenden Streichlacken.

Info

Publication number
CH139726A
CH139726A CH139726DA CH139726A CH 139726 A CH139726 A CH 139726A CH 139726D A CH139726D A CH 139726DA CH 139726 A CH139726 A CH 139726A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
solvent
glycols
colored
process according
cellulose derivatives
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH139726A publication Critical patent/CH139726A/de

Links

Landscapes

  • Paints Or Removers (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von gefärbten,     Zellulosederivate    enthaltenden Streichlacken.    Im     Hauptpatent    ist     .ein,    Verfahren zur  Herstellung von gefärbten,     Zellulo,sederiivate     enthaltenden     @Streiohla,aken        ibeeehrieben,    bei  dem man     idie    nach     d.eim    Verfahren des       Schweizer    Patentes Nr.     1137d-1    erhältlichen,  gefärbten Massen in     Alkyläthern    von Gly  kolen löst.  



  Es wurde nun     ,gefunden,        @dass        man:    oben  falls wertvolle gefärbte,     Zellu:los-ederiviate     enthaltende     iStreichla.cke    erhält, wenn     Iman     die nach dem Verfahren des Patentes       Nr.137401    erhältlichen, gefärbten Massen  aus     Zellulosed@erivaten    in     Alkyläthern    von  Glykolen löst.

   Man kann hierfür sowohl die       1Vlonoalkyl-,    als auch die     Dialkyläther    von       -Glyk.olen,    wie     Äthylen,glykolmonoäthyläther,          Propylenglyko,ld.imethyläther    usw., verwen  den, und .es können     auch    veresterte     Mano-          a.lkyläther        ider        Glykole    zur     Anwendung    ge  langen.

   Auch Gemische     dieser    Äther und  Ester miteinander und     mit    andern .Stoffen  sind gut     geeignet.    Man     kann,    auf die an  gegebene Weise     Setreiahlaoke    erhalten, .die    beim Trocknen der     Lackanstriche    ohne wei  tere Nachbehandlung     hoch,glänzenide,    gleich  mässige Überzüge liefern.

       iSo    hergestellte       Lacke    lassen sich     imit    aromatischen Kohlen  wass-erstoffen und deren     Halogenderivaten     und     ferner    mit     aliphatischen    und     hydro-aro-          matischen    Alkoholen, sowie mit Mischungen  dieser Stoffe     verdünnen,    ohne die wertvolle       Eigenschaft,        hoahglänzenide        Lackanstriche     zu     geben,    zu verlieren.

   Insbesondere bei Ver  wendung von Nitrozellulose enthaltenden  Massen kann man, wie Versuche ergaben, von  den genannten     Verdünnungsmitteln    sehr  grosse Mengen zusetzen und so den Gehalt an       Glykold.erivaten        herabdrücken;    beispielsweise  kann man bei     Verwendung    einer     niedrig     viskosen     Nitrozellulose    un<B>d</B> von technisch ab  solutem     Alkohol        uls    Verdünnungsmittel  Lacke     Jierstellen,        idie    nur etwa 1,2 bis 15       Glykolderivat        enthalten.     



  Zur Erzielung von     Lackanstrichen,    die  nicht nur hochglänzend, sondern gleichzeitig       auch    völlig glatt auftrocknen, ist es zweck-      mässig, den     Lösungen    der genannten gefärb  ten     Massen    in     Glykoläthern    und deren De  rivaten     Benzol        und    Halogenderivate von     Ben-          zolkohlenwasserstoffen        zuzusetzen.    Bei Ver  wendung der letzteren     können    daneben auch       aromatische        Köhlenwasserstoffe,

      sowie hoch  siedende und     langsam    verdunstende Stoffe,  wie     Tetrahydronaphtalin,        Terpentinöl    und  dergleichen in     geeigneten    Mengen zugefügt  werden, ohne     :dass    beim Trocknen Trübungen  oder     Unebenheiten    entstehen.  



  -So erhaltene Lacke     lassen    sich leicht, zum  Beispiel mit einem     Pinsel,    auf feste     Unter-          laben,    wie Glas,     Metall!blech.e,    Spachtel  massen und ähnliche     -Grundierungen,    01  flarben     etc.    aufstreichen, besitzen     lautes    Deck  vermögen, trocknen     hoe;hglän:zend    und hart  ,auf und zeigen eine vorzügliche Tiefenwir  kung und Brillanz     ides    Farbtones.

   Bei :ge  eigneter .Auswahl der     .Streckungs@mittel    be  sitzen die Lacke ausserdem einen äusserst       schwaohen        :Geruch,    so     dass    sie sich auch .für  Innenanstriche     verwenden    lassen.  



  Die     erwähnten    vorteilhaften     Eigenschaf-          ten    gemäss dem vorliegenden Verfahren .er  hältlicher     Lacke    bleiben     auch    dann erhalten,  wie Versuche gezeigt     halben,    wenn     man     weitere     Zellulosederivate,        Harze,        Weich-          machungsmittel,        Kampfer,        in,den    angewand  ten     Lösungsmitteln    lösliche     Farbstoffe,    an  d:

  ere     Lösungsmittel        usw.zufügt.     



       Beispiel:     40 Teile einer mit geringer Viskosität  löslichen Nitrozellulose (10,8/o     Stickstoff)     werden mit 20 Teilen     Dllbutylphtalat    und  80 Teilen     Lithol.echtscharlach        B        (Schultz,          1'.arbstofftabellen.,    6. Auflage,<B>S.,32,</B> Nr. 73)  auf einem     Walzenpaar    :zehnmal .dünn aus  gewalzt.

   Man löst die so     gewonnene    Masse  unter     Zugabe    von 160 Teilen einer mit ge  ringer Viskosität     löslichen        Nitrozellulose          (10,8%    Stickstoff), 6 Teilen     Dibutylphtal-at     und 4 Teilen eines     spritlöslichen    Harzes in  einer Mischung aus 150 Teilen     Glykolmono-          äthyläther    und 450 Teilen absolutem Al  kohol     auf.    Man erhält einen     geruchschwachen       Streichlack, der harte, hochglänzende An  striche liefert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von gefärbten, Zellulosederivate enthaltenden ,Str.eichiacken, daldürch ,gekennzeichnet, dass man eine nach dem Verfahren des Schweizer Patentes Nr.137401 erhältliche, ,gefärbte Masse in einem Lösungsmittel löst, das mindestens teilweisse aus Alky lächern -von Glykolen be steht. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel verwendet, das Monoa1,kyl- äther von Glykolen enthält. 2. Verssa,hren gemäss Patentanspru@c)h I, :da .durch gekennzeichnet, dass man ein Lö sungsmittel verwendet, das Dialkyläther von Glykolen enthält. 3.
    Verfahren gemäss Pa,tentans:pruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass maul ein Lösungsmittel verwendet, das veresterte Monoalkyläther der Glykole enthält. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch -e- kennzeiohnet, dass man ein Lögsungs:mittel verwendet, das aromatische Kohlenwasser stoffe enthält. 5.
    Verfahren gemäss Patentansprucll I und Unteraasprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein Lösungsmittel verwendet, das Halogenderivate aroma tischer Kohlenwasserstoffe enthält. 6. Verfahren .gemäss Patentanspruch I und, Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein Lösungsmittel verwendet, das @aliphatische Alkohole ent hält. 7.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I und U nteranspruchen 1 Abis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein Lösungsmittel verwendet, das hydroaromatische Alkohole enthält.
    PATENTANSPRUCH II: Gefärbter Streichlack, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, ge- kennzeicInetdurch .einen Gehalt .an einer nach dem Verfahren des Schweizer Patentes Nr. 137401 erhältlichen, .gefärbten Masse und Alkyläthern von Glykolen.
CH139726D 1926-05-26 1927-05-24 Verfahren zur Herstellung von gefärbten, Zellulosederivate enthaltenden Streichlacken. CH139726A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE139726X 1926-05-26
CH133200T 1927-05-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH139726A true CH139726A (de) 1930-04-30

Family

ID=25712035

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH139726D CH139726A (de) 1926-05-26 1927-05-24 Verfahren zur Herstellung von gefärbten, Zellulosederivate enthaltenden Streichlacken.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH139726A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0076443B1 (de) Verfahren zur Herstellung von wässriger Überzugsemulsion aus zähflüssigen cellulosehaltigen Gemischen (Pasten)
CH139726A (de) Verfahren zur Herstellung von gefärbten, Zellulosederivate enthaltenden Streichlacken.
CH393734A (de) Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Kunstharzmassen aus wasserlöslichen Äthern von Melamin-Formaldehyd-Kondensaten und Alkydharzen sowie Anwendung derselben
DE594197C (de) Verfahren zur Herstellung harzartiger Massen und Lacke
DE2639967C3 (de) Überzugsmittel
EP0184127B1 (de) Zähflüssiges cellulosehaltiges Gemisch (Paste) und deren Verwendung zur Herstellung von wässrigen Überzugsdispersionen
DE1286672C2 (de) Waessriges ueberzugsmittel und verfahren zu seiner herstellung
CH133200A (de) Verfahren zur Herstellung von gefärbten, Zellulosederivate enthaltenden Streichlacken.
DE751600C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkyd-Aminotriazinaldehyd-Mischharzen
AT118611B (de) Lacke, Spachtelmassen u. dgl.
AT158641B (de) Verfahren zur Herstellung von Kunstsmassen, Lacken u. dgl.
DE638218C (de) Verfahren zur Herstellung oelloeslicher Kunstharze
DE537587C (de) Verfahren zur Herstellung von Kunstharzen
DE497790C (de) Verfahren zur Herstellung benzol- und oelloeslicher synthetischer Harze aus Phenolenund Aldehyden
DE700304C (de) Verfahren zur Herstellung von OElpauspapier
DE527403C (de) Verfahren zur Herstellung von Filmen, Lacken u. dgl.
DE554932C (de) Verfahren zur Herstellung eines streichfaehigen, hochglaenzenden Celluloselackes
AT132382B (de) Lacke, Filme, Grundiermaterialien, Klebmittel, Imprägnierungen u. dgl.
AT131113B (de) Verfahren zur Herstellung von Massen aus Cellulosederivaten.
AT113976B (de) Verfahren zur Herstellung von Lösungen von Zellulose-Hydroazetaten.
AT126111B (de) Lacke, Spachtelmassen u. dgl.
DE613902C (de) Verfahren zur Herstellung von Lacken, Filmen und Kunststoffen
DE643276C (de) Verfahren zur Herstellung von Lacken und plastischen Massen
DE720565C (de) Verfahren zur Herstellung mehrschichtiger UEberzuege
DE600579C (de) Lack