CH133832A - Mit einem Durchlaufzähler ausgerüstete Flüssigkeitsmessanlage. - Google Patents

Mit einem Durchlaufzähler ausgerüstete Flüssigkeitsmessanlage.

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CH133832A
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A-G Sauser
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Sauser Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/001Means for regulating or setting the meter for a predetermined quantity

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Description


  Mit einem     Durehleinfzähler    ausgerüstete     Flüssigkeitsmessanlage.       Es sind     Flüssigkeitsmessanlagen    bekannt,  welche mit einem     Durchlaufzähler    ausge  rüstet sind und aus welchen     :vermittelst    eines  vor dem Zähler angeordneten     Hahnens    die zu  diesem Zweck unter Druck gesetzte Flüssig  keit herausgelassen werden     kann.    Diese       Durchlaufszähler    besitzen gewöhnlich eine  Skala., worauf die     herausgeflossene    Flüssig  keitsmenge abgelesen werden kann.

   Es ist  aber sehr schwierig für den Bedienenden,<B>-</B>ein  genaues     Quantum    herauszulassen. Er muss  stets :die Augen auf die Skala gerichtet ha  ben, um bei Passieren der Nullstellung plötz  lich -den Hahnen zu schliessen. Differenzen im  einen oder andern :Sinne sind     eo    :zusagen un  vermeidlich. Diese     Durchlaufszä..hler    haben  sich daher trotz ihrer Vorzüge     beispielsweise     für :den Ausschank von     flüssigem    Motorbe  triebsstoff nicht einbürgern können.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist eine       Flüssigkeitsmessanlage,    welche mit einem       Durchlaufzähler    ausgerüstet ist     und    welche       Mittel    aufweist, die den Zähler auf :das Ende  der angefangenen     Einheit    abstellen,     sobald       eine Drosselung des Auslaufes stattfindet.

    Man hat es also in der Hand, während diese  Einheit noch am     Auslaufen    .ist, durch eine  momentane Einschaltung eines Widerstandes  in die     Ausflussleitung    die ganze Anlage so       einzustellen,    dass von diesem Moment an     ein     ganz     bestimmtes        M,    ass, Flüssigkeit heraus  kommt. Zur Erzielung .der angegebenen Wir  kung wird     vorzugsweise    der     Ablasshahn    der  Anlage in seiner geöffneten Stellung durch  Mittel gesichert, welche ausser Wirkung tre  ten, sobald ein Rückstau durch     Abdrosselung     des     Durchlaufes    stattfindet.  



  Auf beiliegender     Zeichnung        ist        beispiels-          weise,    aber nur soweit     -es        für        .das        Verständnis     .der Erfindung     notwendig    ist,     eine        Flüssig-          keitsmessanlage    dargestellt,     welcäe    erfin  dungsgemäss gebaut ist, wobei verschiedene  Teile derselben, insbesondere der Durchlauf  zähler; in     Fig.    1 nur     schematisch    dargestellt  sind;

   die     Fig.    2 zeigt die Draufsicht eines  Details;     Fig.        2a    ist ein Schnitt nach der Linie       II-II    der     Fig:    '2.      Der     Flüssigkeitseinlauf    ist mit 1 bezeich  net- Er ist an einem Zylinder 2 angeschlos  sen, in     welchen.    ein Kolben 3 sich bewegt  und der mit     einem        Durchlaufzähler    4 ver  bunden ist. Der Ausgang dieses Zählers ist       vermittelst    eines     Ablasshahnes    5 verschlos  sen, an welchem     wieder    der bei Benzintank  anlagen übliche biegsame Schlauch 6 ange  bracht ist.

   Der Auslaufhahn ist mit 7 be  zeichnet.  



  Auf der Welle 8 -des     Durchlaufzählers    ist  eine Scheibe 9     aufgeke2lt;    sie trägt an ihrem  Umfang eine Kerbe 10, in welche eine Nase  eines auf einer Welle 11 lose sich drehenden       unter    der     Wirkung    einer Feder 12' stehenden       Einschnapphebels    12 eindringen kann. Dieser       Einsehnapphebel    nimmt bei seiner Abwärts  schwenkung     bezw.    beim     Eintreten    einer Nase  in die     gerbe    10 eine ebenfalls lose     ,anz-f    der  Welle<B>11</B> gelagerte Klinke 13 mit und     schwenkt     sie nach links aus.

   Diese     Klinke    kann sich  aber auch zu     einem    später angegebenen  Zwecke allein im     iSinne    des Uhrzeigers um  die Lagerung 11     'bewegen.    Dies ist in der       Draufsicht    der     Fig.    2 und     Schnitt    2a beson  ders ersichtlich. Das als Kolben ausgebildete       Küöken    des Hahnes 5 führt eine geradlinige  Bewegung aus und trägt an seinem     obern     Ende einen Anschlag 17, unter den bei     nie-          dergedrücktem    Handhebel 14 -die     Klinke    13  eingreifen kann.  



  Der     Einschnapphebel    112 ist in der in     Fig.     1 dargestellten Stellung durch eine zweite  Klinke 18 gehalten, welche unter der Wir  kung einer -Feder 19 steht und von der Kol  benstange 20 des Kolbens 3 entgegen der       Wirkung    dieser Feder     bewegt    werden kann.  Der     Auslaufventilhahn    7 kann     mittelst    des  Ventils 21 ganz oder teilweise geschlossen  werden, er dient unter anderem auch dazu,  einen Widerstand in -die     Ausflussleitung    ein  zuschalten, wenn der     Durchlaufzähler    ange  halten werden soll.  



  Die Anlage     funktioniert        folgendermassen:     Im Ruhezustand der     Vorrichtung    ist der       Ablasshahn    5 geschlossen, wobei sich der  freie     Arm,des    Handhebels 14 in seiner höch  sten Lage befindet; die Klinke 13 .ist durch    den     Einschnapphebel    1'2 nach     links    ge  schwenkt gehalten, denn die Nase     22,des    Ein  schnapphebels 12 liegt in der gerbe 10;

   .der  Kolben 3 hat die     in,        Fig.    1 dargestellte     iStel-          lung,    denn in der     Einlaufleitung    herrscht vor  läufig noch     kein    Druck.

   Wird der     Ablasshahn          vermittelst        ides    Handhebels 14     geöffnet    und       gleichzeitig.    vermittelst einer Pumpe     Druck     in der Leitung 1 erzeugt, so beginnt der       Durchlaufzähler    sich zu     idrühen    im Sinne des  in der Scheibe 9 dargestellten Pfeils und die  Nase 22 des     Einschnapphebels    12     wird     durch die Form der     Kerbt    selbst aus dersel  ben gehoben und wird in dieser Stellung  durch die     Klinke    18     gehalten,

      .die beim An  heben der Nase 22     bezw.    des Hebels 1'2 un  ter einen     Fortsatz    des     letzteren    greift. Die  Schwenkung     bezw.    das     Anheben    des Ein  schnapphebels hat die vorher durch ihn nach  links ausgeschwenkt gehaltene Klinke 13  freigegeben und unter dem Einfluss der an ihr  hängenden Feder 13' kann ihr Schnabel un  ter dem Anschlag 17, der durch den Hebel  14     Yom        Bedienenden    hoch gehalten wurde,  eingreifen.

   Dadurch,     .dass    die     Klinke    13 auch       unabhängig    vom Hebel 12 im Sinne der Uhr  zeiger sich drehen kann, ist ein     Eintreten    des  Schnabels der Klinke unter den Anschlag 17  auch     ermöglicht    für den Fall,     dass    der     Klin-          kenschna)bel    in die Bahn des Anschlages ge  langen sollte, bevor dieser in seiner     obersten     Lage sich befindet.

   Bei unter     .den    Anschlag  17 greifender Klinke haben die Teile der An  lage gegenseitig -die     Stellung,    die in     Fig.    1  und 2 dargestellt ist, wobei der     Einschnapp-          hebel    nicht mehr in die Kerbe 10 fallen kann  und das     Kücken    des     Ablasshähnes    hochgehal  ten wird.  &      kann    eine     beliebige    Menge Flüs  sigkeit aus dem Zähler herausfliessen.

   Will  man nun eine Abstellung veranlassen, und  zwar auf das Ende der bereits angefangenen,  mit -der     Stellung    des     Einschnapphebels    in  der Kerbe 10 -der Scheibe 9 übereinstimmen  den Einheit, so braucht der Bedienende nur  vorübergehend auf -das Ventil 21. des Aus  laufhahnes zu drücken. Es findet dann ein  Rückstau     statt,    der sich bis unter dem Kol  ben 3 fühlbar macht. Letzterer     wind    dadurch      gehoben und nimmt die     Klinke    18 mit, wo  durch der     Einschnapphebel    freigegeben wird,  so dass seine Nase 22 frei auf dem Umfang  der Scheibe 9 gleitet.

   Diese Nase wird dann  in die Kerbe 10     hineinfallen.    Der sich dabei  im     Sinne    der Uhrzeiger drehende Hebel 12       nimmt    die Klinke 13 mit und schwenkt -diese  nach links aus, wodurch das Kücken des Ab  lasshahnes freigegeben wird. Gleichzeitig  wird durch nicht     dargestellte    Mittel auch     die     Druckpumpe abgestellt. So wird eine ,jede  Flüssigkeitszufuhr genau auf das gewollte  Mass abgestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit einem Durchlaufzähler ausgerüstete Flüssigkeitsmessanlage, gekennzeichnet durch ,Mittel, welche den Zähler auf. das Ende der angefangenen Einheit abstellen,. sobald eine Drosselung des Auslaufes stattfindet. UNTERANSPRüCHE: 1. Flüssigkeitsmessanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Ablasshahn in seiner geöffneten Stellung durch Mittel gesichert wird, welche ausser Wirkung treten, sobald ein Rückstau durch Abdrosselung des Auslaufes statt findet.
    2. Flüssigkeitsmessanlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, .dadurch ge kennzeichnet, dass ihr A#blasshahn in ge öffnetem Zustand durch den Schnabel einer Klinke gehalten wird, welcher von einem Einschnapphebel beherrscht ist, der durch die Drehung -des Zählers zuerst au sser Wirkung gebracht wird und .dann in dieser Stellung durch Mittel gehalten wird, welche . unter dem in der Flüssig keitsleitung herrschenden Druck reagieren.
    3. Flüssigkeitsmessanlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, .dass ein Kolben vor handen ist, welcher je nach dem in der Leitung herrschenden Druck zweiverschie dene Stellungen einnimmt und bei -dem sich drehenden Zähler in der einen Stel lung ein Festhalten des Einschnapphebels vermittelst einer Klinke gestaltet, diese Klinke aber auslöst, sobald durch Rück stau der Kolben in die andere Stellung ge drückt wird.
CH133832D 1928-02-20 1928-02-20 Mit einem Durchlaufzähler ausgerüstete Flüssigkeitsmessanlage. CH133832A (de)

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