CH133865A - Lagerung von Schleifspindeln. - Google Patents

Lagerung von Schleifspindeln.

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CH133865A
CH133865A CH133865DA CH133865A CH 133865 A CH133865 A CH 133865A CH 133865D A CH133865D A CH 133865DA CH 133865 A CH133865 A CH 133865A
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A-G Maag-Zahnraeder Maschinen
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Maag Zahnraeder & Maschinen A
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Lagerung von Schleifspindeln.    Beim Bau von Schleifmaschinen ist be  kanntlich darauf Bedacht zü nehmen, dass  die Schleifscheibe jeweils um den Betrag der  im Betriebe unvermeidlichen Abnutzung, durch  Ausbrechen von Schleifkörnern oder durch  Schärfen der Scheibe mit dem Abdrehdia  manten, relativ zum Werkstück nachgestellt  werden kann. Die Maschine arbeitet aber nur  dann richtig, wenn der Schleifspindelträger  spielfrei gelagert ist und sich dennoch äusserst  leicht verschieben lässt, so dass Nachstellungen  von ein paar Tausendstelmillimetern noch  mit Sicherheit möglich sind. Eine dem  entsprechende Lagerung der Schleifspindel ist  daher von grosser Wichtigkeit.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine La  gerung von Schleifspindeln, bei welcher der  Träger der Schleifspindel an federnden Or  ganen befestigt ist, durch deren Durchfederung  die Schleifscheibe verstellt werden kann. Fig.  1 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine  Zahnradschleifmaschine, Fig. 2 die Anord-    nung für eine Flächen- oder Rundschleif  maschine.  



  Die Schleifscheibe 1 sitzt auf der Spindel  2, die in einer Büchse 3 gelagert ist. Die  letztere lässt sich von Hand durch die Griffe  4 und ein Gewinde b in einer zweiten Büchse  6 verschieben. Eine Feder 7 nimmt das Spiel  des Gewindes b auf. An der Büchse 6 sind  zwei biegsame Stahlbänder 8 befestigt, deren  oberes Ende mit einem Schlitten 9 ver  schraubt ist.  



  Die elastische Durchbiegung dieser Bänder  ermöglicht eine Verschiebung der Schleif  spindel in der Richtung ihrer Achse. Ein  Zeiger 10 gibt die jeweilige Grösse dieser  Verschiebung an.  



  Die Nachstellung um den Betrag der Ab  nutzung erfolgt durch Organe 11 bis 18,  deren Antrieb selbsttätig, zum Beispiel durch  Verstellung eines hier nicht gezeichneten       Fühldiamanten    nach der schweizerischen  Patentschrift 74967, geschieht. Dieser berührt      den arbeitenden Schleifscheibenrand, und nach  eingetretener Abnutzung- schliesst der den  Diamanten tragende Hebel einen elektrischen  Stromkreis, wodurch mit bekannten Mitteln  eine Drehung der in einem festen Support 17  gelagerten Welle 11 ausgelöst wird. Das mit  dieser verkeilte Zahnrad 12 dreht das Zahn  rad 13 und damit auch die in letzterem in  der Längsrichtung verschiebbare Büchse 14.

    Diese besitzt am einen Ende Griffe 15, und  am andern Ende ein Innengewinde und ein  Aussengewinde, die beide voneinander ver  schiedene Steigung aufweisen, so dass beim  Drehen der Büchse 14 der Zapfen 16 gegen  über dem Support 17 nur mit der Steigungs  differenz der beiden Gewinde bewegt wird.  Hierbei verhindert ein Anschlag 18 die Drehung  des Zapfens 16. Die Grobeinstellung der  Schleifscheibe in bezug auf die zu bearbeitende  Fläche erfolgt durch Verschiebung des Schlit  tens 19 auf die Gleitbahn 20 mittelst der  Spindel 21.  



  Die Wirkungsweise ist folgende: Nach  erfolgter Abnutzung der Schleifscheibe 1 be  wirkt die nicht gezeichnete, selbsttätige     Tast-          und    Nachstellvorrichtung eine Drehung des  Getriebes 12,13. Dadurch schraubt die Büchse  14 den Zapfen 16 vor, dieser stösst gegen  das Stahlbänd 8 und schiebt dieses und damit  den Schleifscheibenträger oder die Schleif  scheibe gegen die zu bearbeitende Fläche hin.  Diese Verschiebung kann, entsprechend der  jeweiligen Abnutzung, solange wiederholt  werden, als die Stahlbänder 8 abgebogen  werden können. Der Höchstwert ist an der  Skala des Zeigers 10 markiert.

   Sobald dieser  Höchstwert erreicht ist, schraubt man mittelst  der Handgriffe 15 die Büchse 14 und somit  auch den Zapfen 16 in die Anfangslage zu  rück, bis der Zeiger 10 wieder über dem  Nullpunkt der Skala steht, und schiebt die  abgenutzte Scheibe von Hand durch Drehen  der Griffe 4 bis zum Ansprechen der selbst  tätigen Nachstellvorrichtung vor, wobei sich  die Büchse 3 aus der Hülse 6 hinaus  schraubt.  



  Beim Einsetzen einer neuen Schleifscheibe  wird jedesmal auch die Büchse 3 wieder in    ihre Anfangslage zurückgedreht. Die grobe  Einstellung geschieht erforderlichenfalls durch  Verstellen des Schlittens 19.  



  Die Anwendung der Erfindung bleibt  nicht auf Zahnradschleifmaschinen beschränkt,  es können vielmehr alle Arten von     Schleif-          Scheiben    auf diese Weise gelagert werden.  Je nach der Richtung der erforderlichen  Scheibennachstellung sind dann die Stahl  bänder 8, von denen zwei oder mehr ver  wendet werden können, mit ihrer Breitseite  entweder senkrecht zur Schleifspindelachse,  wie in Fig. 1, oder parallel dazu, wie in Fig.  2, anzuordnen. In letzterem Falle sind die  Organe 4 bis 7 entbehrlich und die grobe  Nachstellung der Schleifscheibe geschieht von  Hand durch entsprechende Verstellung des  Schlittens 9.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lagerung von Schleifspindeln von Schleif maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der Schleifspindeln an federnden Organen befestigt ist, durch deren Durch federung die Schleifscheibe verstellt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lagerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein verstellbarer An schlag (16), der durch Mittel bewegt wird, die jeweilige Verschiebung des Schleif spindelträgers und damit auch der Schleif- Scheibe um den Betrag ihrer Abnutzung bewirkt. 2. Lagerung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch eine An zeigevorrichtung für die jeweilige Stellung des Schleifspindelträgers (6). 3.
    Lagerung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um den Anschlag (16) und damit den Schleif spindelträger und die Anzeigevorrichtung jederzeit von Hand in die Anfangslage zu bringen. 4. Lagerung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schleifspindel mit der Schleifscheibe durch besondere Mittel (4, 5) verschoben werden kann, ohne dass die federnden Organe (8) bewegt werden.
CH133865D 1927-09-13 1928-06-22 Lagerung von Schleifspindeln. CH133865A (de)

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DE133865X 1927-09-13

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CH133865A true CH133865A (de) 1929-06-30

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ID=5665206

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CH133865D CH133865A (de) 1927-09-13 1928-06-22 Lagerung von Schleifspindeln.

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2553699A (en) * 1945-05-23 1951-05-22 Skf Ind Inc Tool feeding device
DE1069452B (de) * 1958-03-22 1959-11-19 Goetzewerke Friedrich Goetze Aktiengesellschaft, Burscheid bei Köln Vorrichtung zum spanabhebenden Bearbeiten der Umjfanigsflächen von unrunden Werkstücken, insbesondere Kolbenringen
DE1079498B (de) * 1954-06-22 1960-04-07 Ahle Fa Geb Vorrichtung fuer Schleifarbeiten, insbesondere zum Schleifen von Federenden
DE1123883B (de) * 1957-09-06 1962-02-15 Aluminiumwerke Nuernberg G M B Kopiervorrichtung zur spanabhebenden Bearbeitung von Drehkoerpern
DE1230282B (de) * 1961-04-18 1966-12-08 Agfa Ag Vorrichtung zur justierbaren Lagerung einer Achse

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