CH134165A - Verfahren und Vorrichtung zur Erhöhung der Saugfähigkeit von Kreiselpumpen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erhöhung der Saugfähigkeit von Kreiselpumpen.

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CH134165A
CH134165A CH134165DA CH134165A CH 134165 A CH134165 A CH 134165A CH 134165D A CH134165D A CH 134165DA CH 134165 A CH134165 A CH 134165A
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Voigt Walter
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Voigt Walter
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  Verfahren und Vorrichtung zur Erhöhung der Saugfähigkeit von Kreiselpumpen.    Die Aufgabe, die Saugfähigkeit von  Kreiselpumpen zu erhöhen, suchte man bis  her dadurch zu lösen,     dass    die     Förderflüssig-          keit,    also in der Regel Wasser, dem Saug  mund des Laufrades zugeführt wurde, um  dort nach Art eines     Injektors    .das anzusau  gende Wasser mitzureissen. Durch diese  Vorschläge wird jedoch meist .die Saug  fähigkeit der Pumpe verringert, da das  hilfsweise zugeführte Wasser einen Teil des       Saugmundquerschnittes    für sich     beansprucht     und so die von der Grösse des Eintrittsquer  schnittes abhängige Schluckfähigkeit herab  setzt.  



  Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu  grunde,     da.ss    die     Laufschaufelkanäle        in,    der  Nähe -der     Laufradaustrittsmündung    nur zu  einem Teil mit Förderwasser gefüllt sind.  Das hier durch den     Laufradkanal    strömende  Wasser legt sieh mehr oder weniger eng  gegen den die     Förderenergie    übertragenden  Schaufelrücken, während in -der Nähe der  andern, rückwärtigen Schaufelseite ein    durch wirbelndes Wasser .ausgefüllter Hohl  raum entsteht, der sich besonders bei Pum  pen, .die mit grösserer Saughöhe arbeiten,  nach innen .bis zum     Saugmund    fortsetzen  kann.

   Hierdurch verschlechtert sieh die       Saugfähigkeit    der Pumpe erheblich.  



  Dieser Übelstand wird erfindungsgemäss  dadurch beseitigt, dass die     Laufschaufel-          k        anäle    in der Nähe ihrer     Austrittsmündung     zusätzlich mit     Druckflüssigkeit    aufgefüllt  werden. Dies kann zum Beispiel dadurch er  folgen, dass durch besondere Leitungen dem       Laufradschaufelkranz    in der Nähe der Aus  trittsmündung Flüssigkeit mit höherem  Druck zugeführt wird, die dann mit der von  der Pumpe geförderten Flüssigkeit durch. die  Druckleitung abströmt.

   Es kann aber auch  die Vollfüllung der     Laufradschaufelkanäle     am Austritt zum Beispiel dadurch dauernd  gewährleistet werden, dass hier eine Kreis  strömung erzeugt wird, die sich mit dem  Förderstrom an der Austrittsstelle der Lauf  radschaufelung vereinigt. In sehr einfacher           Z@Teise    lässt sich diese Kreisströmung :durch  an sich bekannte zusätzliche Hilfsschaufel  kanäle erzeugen, die mit dem Pumpenlauf  rad zusammenhängen und in der Nähe des  äussern     Laufradumfa.nges    :derart liegen, dass  sie den     Laufradschaufelkanälen    vor ihrem       Austrittsernde    Förderflüssigkeit zuführen.

         Wird    der Saugmund dieser Hilfsschaufel  kanäle in die Spaltkammern gelegt, derart  also, dass -die     Hilfsschaufelka.näle    das Spalt  wasser dauernd im     Kreise    fördern, so ergibt  sich hierdurch noch der wesentliche Vorteil,  das Laufrad in besonders einfacher Weise  vom     Achsialschwb    entlasten zu können.  



  Einige Ausführungsformen des Erfin  dungsgedankens sind als Beispiele auf der  Zeichnung     schematisch    im Teillängsschnitt       veranschaulicht,    und zwar nur solche mit       Hilfsschaufelkanälen        am    äussern     Laufrad-          umfang.     



       Fig.    1 zeigt ein     Kreiselpumpenlaufrad     mit     Hilfssehaufelkanälen,    umgeben von der  Gehäusewandung;       Fig.    2 stellt eine etwas geänderte Form  der     Hilfsschaufelkanäle    in Verbindung mit       Hilfswasserzuführung    dar;       Fig.    3 veranschaulicht ein einseitig  offenes Laufrad     mtit    nur auf der andern  Seite liegenden     Hilfsschaufelkanälen.     



       In.    -den dargestellten Beispielen sitzt ein  Laufrad 1 auf der Welle 2. Das Wasser       tritt    in das Laufrad durch den Saugmund 3  ein, der gegenüber der     Druckseite    in üb  licher Weise durch einen Schleifring 4 ab  geschlossen ist. Die Rückseite des Lauf  rades trägt zum Ausgleich des     Achsial-          schubes    einen entsprechenden Schleifring 5;  der nach der Welle hin liegende Teil der  Spaltkammer 6 ist durch Bohrungen. 7 mit  dem Saugmund 3 in Verbindung gesetzt.

         Dass    bei 3 in das Laufrad strömende Wasser       wird    durch die     Laufradschaufelung    dem       Spiralgehäuse        :8    zugedrückt.  Um nun die Schaufelkanäle des Lauf  rades besonders in der Gegend 9 des Lauf  radumfanges stets mit Wasser gefüllt     zu          halten    und dadurch die Saugfähigkeit der  Pumpe wesentlich zu steigern, sind in dem    Beispiel der     Fig.    1 in      den    beiden Seiten  wänden des Laufrades     Hilfsschaufeln    10,  11 angebracht, die sich in der Gegend 9 des  Laufrades mit der     Hauptschaufelung    ver  einigen.

   Der Saugmund 10'     bezw.    11' liegt  in der Spaltkammer 1:2     bezw.    6. Diese  Spaltkammern sind mit Druckwasser ge  füllt, das durch den, wenn auch engen Spalt  13     zwischen    dem     Laufradumfang    und dem  Gehäuse eindringt. Dieses Spaltwasser wird  nun mittelst der Pumpen 10, 11 zum Auf  füllen der Schaufelkanäle bei 9 benutzt, wo  bei sich     das    bei 10', 11' abgesaugte Wasser  dauernd durch neues. Wasser ergänzt, wel  ches durch den Umfangsspalt 13 zuströmt.

    Es entstehen somit in dem     dargestellten    Bei  spiel neben der     'Hauptförderströmung    zwei  Kreislaufströmungen, die sich an der Stelle  9 des     Laufradschaufelkranzes    mit der       Hauptströmung    vereinigen. Die     Hilfs-          schaufelkanäle    werden. also in     diesem    Bei  spiel durch.     Zulaufdruck    aufgefüllt.  



  An     8telle    besonderer Hilfsschaufel  kanäle können auch einfach zweckmässig  schräge Bohrungen in den Seitenwandungen  des Laufrades vorgesehen     sein.     



  In     .Fig.    2 ist eine Ausführung der Hilfs  schaufeln 10, 11 dargestellt, die noch wirk  samer ist .als die nach     Fig.    1. Der Laufrad  umfang ist hierbei zur besseren Unterbrin  gung der Hilfsschaufeln 10, 11 bei 14, 15  ringförmig verdickt und     zugleich    ist der       ,Saugmund    10', 11' der     Hilfsschaufelkanäle     ,so gelegt,     dass    ein noch gleichmässigeres  Auffüllen der     Hilfsschaufelkanäle    durch  das Spaltwasser gewährleistet wird.  



  Durch die Anordnung derartiger Hilfs  schaufeln 10, 11 erreicht man ferner, dass  der Druck in den Spaltkammern 6, 12  wesentlich geringer wird als bei :den üb  lichen Pumpen. Dieser     Überdruck    kann bei  richtiger Ausbildung der Pumpen fast auf  Null sinken, da das Spaltwasser fast voll  ständig durch die     Hilfsschaufelkanäle    auf  genommen     wird.    Das Laufrad     selbst    ver  liert hierdurch vollständig oder nahezu  seinen     Achsialschub,    so dass etwa noch vor..

         handene    oder sich zeitweise einstellende           Ach.sialkräfte    durch ein einfaches Kugel  lager saufgenommen werden     können    und die  umständliche Vorrichtung zur selbsttätigen       Ausgleichnug    des     Achsialschubes    in Fort  fall kommen kann.  



       Fig.    2 zeigt ferner eine besondere Was  serzuführung zur Unterstützung der Auf  füllung der     Laufradschaufelkanäle    in der  Umfangsgegend 9. Zu diesem Zweck sind in  dem Gehäuse 16 Leitungen 17 vorgesehen,  die durch Rohranschlüsse 18 von aussen und  durch     :Bohrungen    19 von der Druckseite der  Pumpe, das heisst vom     Spiralgehäuse,     Druckwasser den. Spaltkammern und da  mit dem     Laufradschaufelkranz   <B>9</B> zuführen.  Es empfiehlt sich, in den Leitungen Ven  tile oder dergleichen vorzusehen, um die  Menge des Hilfswassers zu regeln.  



  Die Auffüllung durch das Zusatzwasser       kann    auch für sich, also unter Fortfall der  Hilfsschaufeln 10, 11     (Fig.    2) Verwen  dung finden. Ebenso kann     entweder    nur  durch die Rohranschlüsse 18 von aussen zu  geführtes Wasser -oder nur durch die Zweig  bohrungen 19 von der     Druckseite    der Pumpe  zugeführtes Wasser zur zusätzlichen Auf  füllung des     Laüfradkranzes    bei 9 dienen.  



       Fig.    3 zeigt ein     einseitig    offenes Lauf  rad, bei dem nur     Hilfsschaufelkanäle    11 in  seiner     Rückenwand    vorgesehen sind, :die das  Spaltwasser ,aus der Kammer 6 der Stelle 9  der Hauptschaufeln zuführen.  



  Sämtliche Beispiele stellen einstufige  Kreiselpumpen dar, jedoch können auch  mehrstufige Pumpen in gleicher Weise  durchgebildet werden, was auch schon zur  Beherrschung des sonst auftretenden er  heblichen     Achsialschubes    :besonders vorteil  haft ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Erhöhung der Saug fähigkeit von Kreiselpumpen, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschaufel-- kanäle in der Nähe ihrer Austritts mündung zusätzlich mit Druckflüssig keit aufgefüllt werden.
    Il. Kreiselpumpe zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad minde stens auf einer seiner .beiden Seiten Hilfsschaufelkanäle trägt, die in der Nähe des Laufradumfanges in die Lauf schaufelkanäle münden, und deren Saug mund in dem Spaltraum liegt, so dass die $ilfsschaufelkanäleSpaltflüssig- keit im Kreislauf durch die Austritts mündung der Laufschaufelkanäle för dern. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass mittelst Hilfsschaufelkanälen am Laufradum- fa.ng eine oder mehrere Kreisströmungen erzeugt werden, die mit dem Förder strom der Laufschaufelkanäle vor deren Austrittsstelle am Radumfang vereinigt sind. 2..
    Kreiselpumpe nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch Druckflüssig- keitszusatzleitungen zu dem im Spalt raum liegenden iSaugmund der Hilfs- schauf elk-anäle. 3. Kreiselpumpe nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Organe zur Regelung der durch Druckflüssigkeitszusatzleitungen strö menden Druckflüssigkeitsmenge vorge sehen sind.
CH134165D 1926-10-28 1927-10-26 Verfahren und Vorrichtung zur Erhöhung der Saugfähigkeit von Kreiselpumpen. CH134165A (de)

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CH (1) CH134165A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2791968A (en) * 1953-09-08 1957-05-14 Gorman Rupp Co Self-priming centrifugal pump
US3380390A (en) * 1966-03-03 1968-04-30 Rachman David Centrifugal pumps

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2791968A (en) * 1953-09-08 1957-05-14 Gorman Rupp Co Self-priming centrifugal pump
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