CH134319A - Vorrichtung zum Auftragen und Verreiben von pastenartigem Wachs auf Fussböden. - Google Patents
Vorrichtung zum Auftragen und Verreiben von pastenartigem Wachs auf Fussböden.Info
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Description
Vorrichtung zum Auftragen und Verreiben von pastenartigem Wachs auf Fussböden. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen und Verreiben von pasten- artigem Wachs auf Fussböden.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in .der Zeich- nungdargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Gesamtdarstellung der Vor richtung in schaubildlicher Ansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrich tung, Fig. 8 eine Vorderansicht des Rahmen teils mit Walze und durchgehender Welle. Fig. 4 eine Seitenansicht gemäss Fig. 3, und Fig. 5 eine Ansicht des Wachsbehälters im geschlossenen Zustand.
Ein U-förmiger Rahmen<I>a, a</I> l, <I>a\</I> ist mit einer Tülle b versehen, die in üblicher Weise zur Aufnahme eines Stiels c für die Bewe gung des Gerätes .dient. Die Schenkel a1 und a' des Rahmens tragen (Fig. 1 und 2) auf Achszapfen d' eine Walze e, welche mit einem Stoff- oder filzartigen Überzug f ver- sehen ist. Die Achszapfen dl ruhen in Schlit zen g der Arme h eines Trägers hl für einen Bürstenkörper i, der durch Schrauben mit dem Träger h' verbunden ist.
Der Träger 1a1 besitzt einen Ring<I>k,</I> in welchen .der Haken<I>l</I> eines Spannschlosses m eingreift. Die Schraube n des Spannschlosses ist durch einen Haken mit einem Ring o der Tülle b verbunden. Rahmen a, a1, a2 und Bürsten körper<I>i</I> werden durch das Spannschloss <I>m</I> miteinander festgestellt, indem sich die Rah menschenkel a1, a2 gegen eine am Träger h' angebrachte Schiene 6 aus Winkeleisen an legen, so dass eine Trennung während der Benutzung ausgeschlossen ist.
Die Zapfen dl sind mit Hilfe von aus .der Mittellinie ver setzten .Schlitzen<I>p</I> der Schenkel a1, a2 in letzteren eingeführt und leicht auswechsel bar. Bei .der Benutzung selbst ist ein Aus gleiten der Zapfen aus dem Schlitz p aus geschlossen, weil vom Spannschloss m ein Zug ausgeübt wird, der die Achszapfen durch,die Arme h im Lager hält.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ruht die Achse d achsial verschiebbar in der Walze e und trägt einerseits einen Kopf<I>q</I> und anderseits eine Mutter<I>r,</I> durch welche die Achse in ihrer Lage auf den Tragarmen a1, a' festgestellt wird. Die Walze e besteht aus Holz und besitzt metallische Einlagescheiben s, .die als eigentliche Lager auf der in den Armen a1, a' festliegenden Achse<I>d</I> .dienen. Diese Scheiben<I>s</I> können auch als Kugel- oder Rollenlager ausgebil det sein.
Der Rahmen a, a1, a= ist an der Vorder seite durch eine Wand t. abgeschlossen und die Rückseite trägt eine Verbindungsschiene 7, die am Rahmenschenkel a2 gelenkig ange bracht und am Rahmenschenkel a1 durch eine federnde Verbindung festgehalten ist.
In dem vom Rahmen a, a1, a', Vorder wand t und Schiene 7 .gebildeten Raum ruht das mit pastenartigem Wachs gefüllte Ge fäss ic, dessen Ausflussöffnung v in einem schief gestellten Boden angeordnet und durch einen Deckel w abgedeckt ist.
Das Gefäss ic ist beispielsweise aus Weiss blech gebildet und besitzt nur glatte Wand flächen, so,dass sich das Wachs gut von dem Gefäss ablösen kann und ein restloser Ver brauch eintritt. Wie aus der Fig. 4 zu er sehen, ruht nun das Gefäss a4 zur Achsial- ebene versetzt auf der Walze e, so dass ein dichter Abschluss der Gefässränder .durch die Walze stattfindet. Die über die Walze lau fende und dicht auf ihr liegende Kante x lässt nur eine Drehung .der Walze e im Sinne des eingezeichneten Pfeils zu, sperrt aber eine entgegengesetzt der Pfeilrichtung laufende Bewegung, weil sich der Walzenbelag an der Kante x .aufstaut.
Durch das dichte Anlie gen der Walze an der Sperrkante kann im mer nur eine ganz bestimmte geringe Wachs menge mit nach aussen geführt werden, so viel wie gerade nötig ist, um in gleichmässi ger Weise eine dünne Wachsschicht auf dem Boden auszubreiten.
Zur Benutzung schwenkt man das Ge häuse a, a1, a\ nach Lösen des Spannschlos- ses m vom Bürstenteil und schiebt das Wachsgefäss u so in das Gehäuse ein, dass die längere Seite mit der Kante x an der Wand t anliegt. Hierauf setzt man die Walze e ein und bringt die Achse der Walze e in den Schlitz g des Bürstenträgers. Durch Anziehen des Spannschlosses wird nun das Ganze vereinigt und die Arbeit kann sofort beginnen. Beim Aufsetzen auf .den Boden ruht die Vorrichtung auf der Bürste und durch leichtes Anheben des Stiels kann die Wachswalze auf dem Boden abgerollt wer den, wobei die Bürste etwas angehoben ist.
Senkt man den Stiel, so kommt die Bürste auf den Boden und die Walze ist abgehoben.
Der Bedarf an Wachs ist verhältnismässig gering, das Gerät ist sehr leicht zu handhaben und infolge seiner Einfachheit und kompak ten Konstruktion auch ständig gleichmässi#- benutzbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH- Vorrichtung zum Auftragen und Verrei ben von pastenartigem Wachs auf Fussböden, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb eines eine Walze tragenden Rahmens ein Wachs behälter auf der drehbaren Walze zu deren Drehachse versetzt aufruht, der eine zur Achse .des Behälters schräg verlaufende Öff nung aufweist, deren vorstehende Kante an der Walzenfläche anliegt. Ü NTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung zum Auftragen und Verrei ben von pastenartigem Wachs auf Fuss böden nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass .der Rahmen für .den Wachsbehälter mit einem Bürstenträger abnehmbar verbunden ist. 2.Vorrichtung zum Auftragen und Verrei ben von pastenartigem Wachs auf Fuss böden, nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine mit .Stoff oder Filz bekleidete Walze (e) von den Schen keln (a1, <I>a\)</I> eines Gehäuses getragen wird, in welchem der Wachsbehälter lose auf der Walze sitzt.,\'.#. Vorrichtung zum Auftragen und Verrei ben von pastenartigem Wachs auf Fuss böden nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gehäuse<I>(a,</I> a', <I>a\,</I> <I>t, I)</I> durch die Walzenachse mit einem Träger (7c, <I>i)</I> eines Bürstenkörpers ,durch eine Spannvorrichtung (in,) in Verbindung steht.Vorrichtung zum Auftragen und Verrei ben von pastenartigem Wachs auf Fuss böden nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Träger (V) für den Bürstenkörper (i) mit einem Anschlag (6) für den Rahmen<I>(a,</I> a1, a-) versehen ist und in schief laufenden Schlitzen (g) die Welle (d) bezw. die Wellenzapfen (dl) aufnimmt. 7.Vorrichtung zum Auftragen und Verrei ben von pastenartigem Wachs auf Fuss böden nach Patentanspruch, gekennzeich net durch zwei spitzwinklig gegeneinan der liegende Teile (a, a', a2) und den Bür- stentragkörper <I>(h,</I> P), wobei an der Spitze des Winkels die Auftragwalze (e) ge lagert ist. 6.Vorrichtung zum Auftragen und Verrei ben von pastenartigem Wachs auf Fuss böden nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achse der Walze bezw. die Achsstummel in zu .der Mittel linie der Arme (a, ai, a') versetzten La gern ruhen. i . Vorrichtung zum Auftragen und Verrei ben von pastenartigem Wachs auf Fuss böden nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lager (p) schlitz_ artig ausgebildet sind.B. Vorrichtung zum Auftragen und Verrei ben von pastenartigem Wachs auf Fuss böden nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der mit dem pasten- a.rtigen Wachs versehene Behälter (u) eine mit schiefen Kanten (v) versehene Ausflussöffnung, sowie glatt verlaufende Seitenwandungen besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE134319X | 1928-05-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH134319A true CH134319A (de) | 1929-07-31 |
Family
ID=5665432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH134319D CH134319A (de) | 1928-05-11 | 1928-10-20 | Vorrichtung zum Auftragen und Verreiben von pastenartigem Wachs auf Fussböden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH134319A (de) |
-
1928
- 1928-10-20 CH CH134319D patent/CH134319A/de unknown
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