CH134487A - Vorrichtung zur Unterleibsbehandlung von Frauen. - Google Patents
Vorrichtung zur Unterleibsbehandlung von Frauen.Info
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Description
Vorrichtung zur Unterleibsbehandlung von Frauen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Unterleibsbehandlung von Frauen, bei welcher eine Blase und eine Wasserdruck vorrichtung absperrbar miteinander verbunden sind, wobei die Blase ausweitbar ist, in schlappem Zustande in den Unterleib einge führt wird und Wasser in dieselbe aus der Wasserdruckvorrichtung eingedrückt werden kann, damit sie sich ausweitet und die Unter leibshöhle ausfüllt. Bei den bekannten Vor richtungen dieser Art wird als Wasserdruck vorrichtung zum Einführen des Wassers in die eingeführte Blase ein Druckball verwen det, und die Blase ist auf ein Mundstück desselben aufgezogen oder darauf festge schnürt.
Gemäss der Erfindung besteht die Wasser druckvorrichtung aus einem nachgiebigen Beutel, zum Beispiel aus Gummi, mit Füll schraube, mittelst welchem Beutel das in ihn eingefüllte Wasser durch mit den Händen gegen ihn ausgeübten Druck ganz oder zum Teil in die eingeführte Blase gepresst und diese nach Belieben entsprechend dem mit den Händen ausgeübten Gegendruck prall gehalten werden kann, wobei der Wasger- beutel mittelst einem längeren Stück Schlauch mit der Blase verbunden ist und nach dem Absperren dieser Verbindung gleichzeitig, wenn nötig nach weiterem Nachfüllen von Warmwasser, auch zur Aussenbehandlung des Unterleibes dienen kann.
Die aus sehr dünner Gummihaut bestehende Blase ist an ihrem Halsteil zweckmässig so verstärkt, dass letzterer sich auf eine dicke Anschlussolive aufziehen lässt und die nötige Spannkraft zum Dichthalten bewirkt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes im Längsschnitt dargestellt.
Die in die Unterleibshöhle einzuführende Blase b besteht aus sehr dünner Gummihaut und sitzt auf einer stark ausgebauchten An schlussolive cl, auf welche sie mit ihrem Hals b1 aufgezogen wird. Ein Röhrchen h, welches an der Anschlussolive c' sitzt, dient zum Einführen der Blase in den Unterleib. Auf einer zweiten, gegenüber der ersten weniger ausgebauchten Anschlussolive cl des Verbindungsstückes ist das eine Ende eines längeren Schlauchstückes i aufgezogen. Das andere Ende des Schlauches ist mit dem Druckbehälter a unmittelbar verbunden.
Die ser besteht aus einem Wasserbeutel aus kräftigem Gummi oder anderem nachgiebigen und wasserdichten Material und besitzt eine Füllschraube d oder ähnliche Einfüllvorrich- tung nach Art der Gummiwärmflaschen. In diesen Wasserbeutel a wird die ganze Menge des benötigten Wassers eingefüllt und durch andauernden und gleichmässigen Druck mit den Händen in die Blase gedrückt, die sich dabei ausweitet und alle Ecken der Unter leibshöhle ausfüllt. Durch Zusammenpressen des Schlauches mittelst einer Schlauchklam mer k kann das Wasser in der ausgeweiteten Blase erhalten werden, ohne dass der Druck auf den Beutel noch weiter ausgeübt wird.
Nach dem Offnen dieser Schlauchklammer und Unterbrechung des Druckes auf den Wasserbeutel fliesst das Wasser aus der Blase in den Beutel zurück. Man kann das Ein pressen in die und das Zurück$iessenlassen des Wassers aus der Blase abwechselnd vorneh mem und dadurch ein Massieren der Unter leibshöhle bewirken. Ausserdem kann man den Wasserbeutel a gleichzeitig als Wärme flasche zur Behandlung des Unterleibs von aussen anwenden. Die Behandlung ist eine viel bequemere als diejenige mittelst eines Druckballes, durch welchen das Wasser nur stossweise in die Blase gedrückt werden kann.
Bei Anwendung des Wasserbeutels, der die gesamte benötigte Wassermenge und darüber enthält, hat man den Gegendruck der ausgeweiteten Blase im Gefühl der Hände, mau kann fortwährend stärker drücken oder nachlassen und dadurch die Behandlung in tensiv und ohne Schmerzen durchführen.
Grössere Schwierigkeit bei der Ausführung der Vorrichtung bot die Wasserdichthaltung der Blase an der Olive cl des Anschluss- stückes. Da die Blase aus sehr dünner Gummihaut bestehen muss, hält sie dem Wasserdruck an der aufgesteckten Stelle nicht stand und schlüpft ab oder lässt Wasser durchsickern; was sehr unangenehm ist, da die Anwendung der Vorrichtung meist im Bette geschieht. Es ist auch nicht angängig, die Blase auf dem Hals der Olive festzu schnüren, da die Schnüre die Gummihaut durchschneiden.
Gummiringe zum Festhalten lassen sich zu wenig dehnen und nicht über eine dickbauchige Olive ziehen, sind sie aber nachgiebig genug, um über die Olive gezogen zu werden, so haben sie nicht die nötige Spannkraft, um den Blasenwals dicht zu halten. Das Mittel, welches zum Aufbringen der Blase angewendet wird, besteht darin, dass der Blasenhals b' verstärkt ist. Der ver stärkte Gummihals gewährleistet einen festen und sicheren Halt auf einer stark ausge bauchten Olive cl und hält dem in der Blase herrschenden Wasserdruck stand, so dass ein Durchsickern von Wassertropfen nicht statt finden kann.
Diese Verstärkung kann zum Beispiel durch öfteres Eintauchen des Hals teiles in die Gummimasse bei der Herstellung erzielt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Unterleibsbehandlung von Frauen, aus einer Wasserdruckvorrichtung und einer Blase zusammengesetzt, die ab sperrbar miteinander verbunden sind, wobei die Blase, die aus sehr dünner Gummihaut besteht und ausweitbar ist, in den Unterleib eingeführt und Wasser in dieselbe aus der Wasserdruckvorrichtung gepresst werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasser druckvorrichtung aus einem nachgiebigen Beutel (a) mit Einfüllvorrichtung besteht und mit der Blase durch einen längeren Schlauch (i) in Verbindung steht, um die Blase durch anhaltendes Drückern mit den Händen auf den Wasserbeutel bequem auffüllen, oder durch Nachlassen des Druckes entleeren,oder entsprechend dem ausgeübten Druck der Hände beliebig prall halten zu können und den Wasserbeutel gleichzeitig als Wärme flasche zur Aussenbehandlung des Unterleibs benützen zu können. UNTERANSPRUCH: Vorrichtung zur Unterleibsbehandlung von Frauen, nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wandung des An schlusshalses (6l) der aus sehr dünner Gummi haut bestehenden Blase (b) derart verstärkt ist, dass der Anschlusshals auf einer dicken Anschlussolive (c'), über die er gezogen wird, eine erhöhte, die Blase fest und dicht hal tende Spannkraft hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH134487T | 1928-06-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH134487A true CH134487A (de) | 1929-07-31 |
Family
ID=4392555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH134487D CH134487A (de) | 1928-06-27 | 1928-06-27 | Vorrichtung zur Unterleibsbehandlung von Frauen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH134487A (de) |
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1928
- 1928-06-27 CH CH134487D patent/CH134487A/de unknown
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