CH134492A - Freistempelmaschine. - Google Patents

Freistempelmaschine.

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CH134492A
CH134492A CH134492DA CH134492A CH 134492 A CH134492 A CH 134492A CH 134492D A CH134492D A CH 134492DA CH 134492 A CH134492 A CH 134492A
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CH
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Friedrichs Wilhelm
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Friedrichs Wilhelm
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Description


      Freistempelmaschine.       Die Erfindung betrifft eine Freistempel  maschine mit zum Einstellen der Werte gleich  zeitig in der Stempelwalze und im Zählwerk  dienenden Stellgliedern, die mit dem Getriebe  umlaufen.  



  Der Erfindung gemäss sind bei einer der  artigen Maschine die Stellglieder derart an  geordnet, dass sie dauernd im Zahneingriff  mit den Typenrädern bleiben. Dadurch wird  verhütet, dass durch ein häufig wiederholtes  Aus- und Einkuppeln der Stellglieder Unge  nauigkeiten im Zählwerk und Betriebs  störungen hervorgerufen werden.  



  Wie das nachfolgend beschriebene Aus  führungsbeispiel zeigt, können dabei die Stell  glieder, getrennt von der Stempelwalze, zum  Beispiel am Zählwerk angeordnet werden, so  dass sämtliche Stellglieder an dem das Zähl  werk enthaltenden Gehäuse vereinigt sind  und die Stempelwalze selbst vollkommen in  das Gehäuse eingeschlossen werden kann, um  sie so Beeinflussungen von aussen zu entziehen.    Das Zählwerk ist bei dem     Ausführungs     Beispiel als     Sprossenradrechenwerk        ausge-          gildet.     



  Auf der Zeichnung zeigt:       Fig:    1 eine Vorderansicht der Maschine  mit abgenommener Haube,       Fig.    2 eine Draufsicht, gleichfalls mit ab  genommener Haube,       Fig.    3 einen senkrechten Querschnitt ge  mäss Linie     III-III    in     Fig.    1,       Fig.    4 einen senkrechten Querschnitt ge  mäss Linie     IV-IV    in     Fig.    1.  



  Die     Bar-Frankiervorrichtung    ist mit einer  Stempelwalze a und einem Zählwerk     b    ver  sehen, die in dem Gehäuse c angeordnet sind.  Der Antrieb erfolgt     mittelst    einer im Gehäuse  drehbar gelagerten Kurbelwelle     d;    auf dieser  sind die Scheiben e fest angeordnet. In den  Scheiben e sind Zähne f radial     verschiebbar;     diese Zähne können durch Drehung einer  Scheibe g, die mit der Kurve h versehen  ist, mit ihren Enden aus dem Umfange der      Scheibe heraus- oder herein verschoben wer  den. Diese Drehung der Scheibe     g    erfolgt  mittelst des Griffes     ggl..     



  Mit den Scheiben g sind starr die Zahn  räder<I>i</I> verbunden. Jedes Zahnrad<I>i</I> trägt  gegen Federwirkung schwingbar eine Klinke     k,     welche in Rasten einer Scheibe Z eingreift;  letztere ist wieder starr mit der Scheibe e  verbunden. Bei Verdrehung der Scheibe g  und des mit ihr starr verbundenen Zahn  rades i hebt sich die Klinke aus den Rasten  heraus. Nach der Verdrehung sichert sie die  Stellung der genannten Teile gegeneinander.  



  Die über den Umfang der Scheibe e hinaus  verschobenen Zähne greifen in die Zählrädchen  m des Zählwerkes b bei Umdrehung der       ,Kurbelwelle    d ein.  



  Die Zahnräder i greifen in Zahnräder     n1,          n2,   <I>na,</I>     n4    ein, die auf den Enden von Hohl  wellen     o1,        o2,        o3        bezw.    einer vollen Welle 04  sitzen; letztere ist im Gehäuse c drehbar  gelagert.

   Das andere Ende der vollen Welle     v4,     sowie die andern Enden der hohlen Wellen       o1    bis     o3    sind durch die Nabe der Druck  trommel     a    hindurchgeführt und tragen im  Innern der Drucktrommel die Zahnräder     p1     bis     p4.    Diese greifen in Zahnräder     q1    bis     q4     ein, welche mit den Typenrädchen     r1    bis     r4     starr verbunden sind.  



  Die Nabe s der Stempelwalze ist in der  Zwischenwand t des Gehäuses drehbar ge  lagert und trägt das Zahnrad     u,    in welches  ein mit der Kurbelwelle d starr verbundenes  Zahnrad v eingreift.  



  In die Zahnräder     q1    bis     q4    greift die Klinke       ?v        (Fig.    3) ein, deren Drehzapfen x durch  die äussere Stirnwand der Stempelwalze a       hindurchgeführt    ist     (Fig.    2) und dort einen  Hebel y trägt. Auf das mit einer Rolle ver  sehene Ende dieses Hebels y wirkt ein in der  Stirnwand des Gehäuses c drehbar gelagerter  Hebel z ein, der mittelst eines ausserhalb der  Stirnwand angeordneten Griffes     z1    verstell  bar ist.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Vorrichtung ist folgende:  Zur Einstellung eines bestimmten zu  druckenden     Wertes    werden die Griffe     9i    mit-         telst    eines Fingers in     Umfangrichtung    ver  schoben. Die Gehäusekappe besitzt, um die  Verstellung zuzulassen, Schlitze, durch welche  die Griffe     gx        hindurchragen.    An diesen  Schlitzen entlang sind die     Ziffern    0-9 an  gebracht.

   Wird beispielsweise ein Griff     9l    so  verschoben, dass er der Zahl 4 gegenüber  steht, so verschiebt die in der Scheibe     g    an  gebrachte Kurve h vier Zähne nach aussen,  so dass also diese Zähne in Wirkungsstellung  gelangen. An der Drehung der Scheibe     g     nehmen die Zahnräder<I>i, n, p,</I> q und das  Typenrad r der     betreffenden    Stelle teil, so  dass also gleichzeitig mit der Verstellung der  Zähne f auch eine entsprechende Einstellung  des zugehörigen Typenrades r erfolgt. Nach  dem sämtliche Stellen entsprechend eingestellt  sind, wird die Kurbelwelle d gedreht; dadurch  wird der eingestellte Wert in das Zählwerk b  übertragen und die Stempelwalze gedreht.

    Der Stempel wird dabei auf die Postsache  aufgedrückt, welche zwischen der Stempel  walze a und der gegen diese gedrückte An  druckwalze hindurchgeführt wird.  



  Die oben erwähnte, in die Zahnräder     q1     bis     q4    eingreifende Klinke     iv    dient dazu, dass  bei Übertragung des eingestellten Wertes in  das Rechenwerk eine ungewollte Verstellung  des Einstellwerkes verhütet wird. In der  Ruhestellung wird, um die oben beschriebene  Einstellung des Einstellwerkes zu ermöglichen,  die Klinke to     mittelst    der Hebel z,     z1,    y aus  gehoben.

   Die Kurbel kann erst gedreht wer  den, nachdem durch     Rückwärtsstellung    des  Hebels z,     zi    der Hebel y und damit die  Klinke     ?o    wieder freigegeben ist, so dass sie  durch die Einwirkung der auf die Klinke  wirkenden Feder wieder zum Eingriff in die  Zahnräder     q1    bis     q4    gebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Freistempelmaschine mit zum Einstellen der Werte gleichzeitig in der Stempelwalze und im Zählwerk dienenden mitumlaufenden Stellgliedern, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellglieder dauernd im Zahneingriff mit den Typenrädern bleiben. UNTERANSPRüCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellglieder, ge trennt von der Stempelwalze, am Zähl werk angeordnet sind. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zählwerk als Sprossenradrechenwerk ausgebildet ist. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stellscheiben (g) der Sprossenräder (e) mit Zahnrädern (i) ver bunden sind, in welche Zahnräder (n1 bis r14) auf ineinander angeordneten Wellen (o1 bis o4) eingreifen, welch letztere über Zwischenräder (p1 bis p4, q1 bis q4) mit den in der Stempelwalze (a) angeordneten Typenrädchen (r1 bis r4) gekuppelt sind, und dass diese Stempelwalze (a)
    mit der die Sprossenräder (e) und zugleich ein An triebsglied tragenden Welle (d) durch Zahnräder<I>(u,</I> v) gekuppelt ist. 4. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Typenrädchen (ri bis r4) während des Stempelvorganges in ihrer Lage ge sperrt sind.
CH134492D 1927-10-03 1928-10-02 Freistempelmaschine. CH134492A (de)

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CH134492A true CH134492A (de) 1929-07-31

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ID=5665518

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CH134492D CH134492A (de) 1927-10-03 1928-10-02 Freistempelmaschine.

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