CH407605A - Zählwerk für Verbrauchsmessgeräte, insbesondere Elektrizitätszähler mit druckendem Maximumwerk - Google Patents

Zählwerk für Verbrauchsmessgeräte, insbesondere Elektrizitätszähler mit druckendem Maximumwerk

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Publication number
CH407605A
CH407605A CH262964A CH262964A CH407605A CH 407605 A CH407605 A CH 407605A CH 262964 A CH262964 A CH 262964A CH 262964 A CH262964 A CH 262964A CH 407605 A CH407605 A CH 407605A
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CH
Switzerland
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pawls
counter
pawl
rollers
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CH262964A
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English (en)
Inventor
Bilz Wilhelm
Pietralczyk Walter
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Siemens Ag
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    • GPHYSICS
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Description


      Zählwerk        für        Verbrauchsmessgeräte,        insbesondere    Elektrizitätszähler  mit druckendem     Maximumwerk       Die Erfindung betrifft ein Zählwerk für     Ver-          brauchsmessgeräte    insbesondere Elektrizitätszähler  mit druckendem     Maximumwerk,    bei dem ausser der  Endstellung auch die Nullstellung des     Zählwerkes     zur Kontrolle abgedruckt wird, wobei die einzel  nen Ziffernrollen lose und unverbunden auf einer       Rückstellachse    angeordnet und durch nacheinander  zur Wirkung kommende Klinken     weiterschaltbar    sind.

    



  Bei einem bekannten Druckzählwerk dieser Art  werden die     nebeneinanderliegenden    und mit einem  Klinken- oder Sperrad versehenen Ziffernrollen durch  Stossklinken um eine ganze Zahl weitergeschaltet.  Die     einzelnen    Klinken sind auf einer Stange gelagert,  welche mit Hilfe eines Schwenkhebels unter Zwi  schenschaltung eines entsprechenden     Verstärkerge-          triebes    vom     Messwerk    des Zählers angetrieben wird.  Damit die Weiterschaltung der     Ziffernrollen    ord  nungsgemäss vor sich geht, sind die einzelnen Klinken  gegeneinander in der Höhe versetzt, und     zwar    um et  was mehr als eine volle Zahnhöhe des Sperrades.

    An der Nullstelle besitzen die Sperräder der Ziffern  rollen tiefere Kerben,     damit    die nächstfolgende Klinke  in Eingriff kommen kann. Da man den Versatz der  Klinken und die Tiefe der Kerben an den Sperrädern  nicht beliebig klein machen kann, kann ein solches  Zählwerk nur für wenige Ziffernrollen betriebssicher  ausgeführt werden.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein  Zählwerk für     Verbrauchsmessgeräte    zu schaffen, das  mit     beliebig    vielen Ziffernrollen ausgestattet sein  kann, sehr schnell zu arbeiten in der Lage ist und  eine gedrungene Bauweise zulässt. Die     Erfindung    ist  dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Ziffern  rollen von den Klinken nicht unmittelbar, sondern  mittelbar über Zahnräder und ein Klinkenschalt-    werk erfolgt. Vorzugsweise besteht das-     Klinkenschalt-          werk    aus den einzelnen     Ziffernrollen    zugeordneten  Sperr- bzw.

   Klinkenrädern mit     Hubklinken,    welche  lose auf je einer Achse gelagert sind, wobei die  Hubklinke der niedrigsten Einheit in ständigem     Ein-          griff    mit dem zugeordneten Klinkenrad     ist,    während  die der niedrigsten     Einheit    folgenden Hubklinken  durch Kurvenscheiben oder     dergleichen    derart ge  steuert sind, dass sie nur in einer     bestimmten    Stel  lung der     Ziffernrollen    einfallen können. Hierbei ist  jedem Klinkenrad eine Kurvenscheibe zugeordnet und  der Durchmesser der Kurvenscheibe etwas grösser als  der Kopfkreis des Klinkenrades.  



  Weitere     Einzelheiten    und Merkmale ergeben sich  aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeich  nung dargestellten Ausführungsbeispiels.  



  Als     Ausführungsbeispiel    ist ein Zählwerk mit  drei Ziffernrollen gewählt. Es können aber beliebig  viele sein. Die Ziffernrollen sind     mit    1, 2 und 3 be  zeichnet. Da das Zählwerk nach jeder     Messperiode          rückstellbar    sein soll, werden zwischen den einzel  nen     Ziffernrollen    keine Zehnertriebe verwendet. Sie  sitzen also lose auf einer Achse 4, die gleichzeitig  auch zur Rückstellung des Zählwerkes auf Null dient,  was weiter unten näher erläutert wird.

   Mit jeder  Ziffernrolle ist ein     Zahnrad    5, 6 bzw. 7 fest verbun  den.     Zweckmässigerweise    werden sie zusammen mit  den     Ziffernrollen    gefertigt und bestehen dann aus  einem Stück. Vorzugsweise sind sie aus einem Kunst  stoff     hergestellt.    Sofern das     Zählwerk    mit einer  Druckvorrichtung ausgestattet ist, werden die ein  zelnen Zahlen der     Ziffernrollen    in an sich bekannter  Weise erhaben ausgeführt.  



  Mit den Rädern 5, 6 und 7 stehen Räder 8 bis 10  in Eingriff, die auf einer Achse 11 drehbar sind.           Festverbunden    mit den Rädern 8 bis 10 sind     Sperr-          oder    Klinkenräder 12 bis 14 und     Nockenscheiben     15 und 16. Da das Zählwerk nur dreistellig ausge  führt ist, braucht das Rad 10 nicht mit einer Nocken  scheibe ausgeführt zu sein. Die Räder bzw. Scheiben  8, 12, 15 bzw. 9, 13, 16 bzw. 10, 14 sind     zweck-          rnässigerweise    ebenfalls aus einem Stück und aus  Kunststoff gefertigt. Jeder Ziffernrolle 1 bis 3 bzw.  jedem Sperrad 12 bis 14 ist eine Klinke 17, 18 bzw.  19 zugeordnet.

   Sie sitzen drehbeweglich auf einer  Achse 20, so dass sie unabhängig voneinander in  die Sperräder einfallen können. Normalerweise ist  nur die Hubklinke 17 mit dem Sperrad 12 im Ein  griff, denn die Hubklinken 18 und 19 werden durch  die     Nockenscheiben    15 und 16 ausser Eingriff mit  ihren zugehörigen Sperrädern 13 und 14 gehalten.  Der Durchmesser dieser Kurvenscheiben ist also  grösser als der Kopfkreis des Sperrades.  



  Die     Nockenscheiben    15 und 16 besitzen an der  Stelle der Ziffer 9 eine Kerbe, damit sie mit den  Klinkenrädern der nächsthöheren Einheiten in Ein  griff gebracht werden können. Da sich die Kerben  sämtlicher     Nockenscheiben    decken, müssen Mittel  vorgesehen sein, um zu verhindern, dass bei der Wei  terschaltung die Klinke 19 nicht vor der Klinke 18  einfällt. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn  die Ziffernrollen 1 und 2 auf 90 stehen und der  nächstfolgende Hub die Ziffernrollen auf 91 bringen  soll. Dann wird zwar die Ziffernrolle 1 auf die Ziffer  1 gedreht; auch kann die Klinke 18 das Sperrad 13  nicht mitnehmen, da dies die Kurvenscheibe 15 ver  hindert.

   Dafür kommt aber die Klinke 19 bei diesem  Hub in Eingriff mit der Kurvenscheibe 16 und  nimmt nicht nur das Sperrad 14 mit, sondern auch  rückwirkend das Sperrad 13. Diese beiden Bewegun  gen müssen also verhindert werden.  



  Zu diesem Zwecke sind die Klinken 18 und 19  mit Ansätzen 21 und 22 versehen, damit sich die  beiden Klinken gegenseitig verriegeln. Die Achse  20 ist in einem Schwenkhebel 23 befestigt, der sich  um die Achse 24 drehen kann. Der Hebel 23 ist  hierbei fest mit der Achse 24 verbunden. Auf der  Achse 24 sind den Sperrädern 12 bis 14 zugeordnete  Sperrklinken befestigt. In der strichpunktiert einge  tragenen Ruhelage des Schwenkhebels 23 sind die  Sperrklinken 25 bis 27 ausser Eingriff mit den     Sperr-          rädern    12 bis 14. Sie kommen nur kurzzeitig am  Ende des     Vorhubes    in Eingriff. Damit soll ein Wei  terschleudern der Rollen verhindert werden. Beim  Schalthub, also beim Vorwärtshub, schwenkt die  Sperrklinke aus und kommt ausser Eingriff.

   Der  Schwenkhebel 23 steht über einen Lenker 28 und  über ein entsprechendes Getriebe, das vorzugsweise  ein     Verstärkergetriebe    ist,     mit    dem     Zählwerkantrieb     in Verbindung.  



  Mit 29 ist eine Sperrklinke bezeichnet, mit der  ein Rückdrehen der Ziffernrollen beim Zurückgehen  der Hubklinken verhindert werden soll. Ferner ist  mit 30 eine     Ziffernrollenraste    bezeichnet, die um den  Punkt 31 schwenkbar ist. Sie besitzt Schneiden 32,    die vor einem Druckvorgang in Eingriff mit den  Zahnrädern 5 bis 7 gebracht werden, um die Ziffern  rollen beim Druckvorgang festzuhalten.  



  Auf der Achse 4 sitzt ein Zahnrad 33, das mit  einem Zahnsegment 34 eines um die Achse 35 dreh  baren Hebels 36 in Eingriff steht. Damit kann eine  Drehbewegung zur Nullstellung des Zählwerkes auf  die Welle 4 ausgeübt werden. Zu diesem Zwecke sind  an den Scheiben 5 bis 7 Klinken 37 bis 39 angeord  net, die mit einer in der Welle eingearbeiteten Rast  40 zusammenwirken. Beim Nullstellen der Druck  rollen wird die     Ziffernrollenwelle    um eine Umdre  hung zurück- und     vorbewegt.    Beim Rücklauf pas  siert nichts; aber beim Vorlauf rasten die Klinken  der Ziffernrollen je nach Winkelstellung ein und  drehen die Ziffernrollen in Pfeilrichtung auf Null.  



  Nach Ablauf der     Messperiode    und nach der Null  stellung der Ziffernrolle wird ein Druckvorgang aus  gelöst. Dies erfolgt in an sich bekannter Weise und  ist nicht Gegenstand der     Erfindung.    Mit Pfeil 41  ist der Vorwärtshub, mit Pfeil 42 der Arbeitshub und  mit Pfeil 43 der     Rückwärtshub    bezeichnet.  



  Durch die getrennte Anordnung der Druckrol  len von den     Zählrollen    wird eine sehr schmale Bau  weise erzielt. Die Sperrklinken 25 bis 27 sichern  ein Weiterschleudern der Rollen, so dass das Zähl  werk mit hoher Zählfrequenz (bis 10 Einheiten pro  Sekunde) zu arbeiten in der Lage ist. Alle beweglichen  Teile (Klinken, Transporthebel, Zählrollen) werden  vorteilhaft aus verschleissfestem Kunststoff gefertigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zählwerk für Verbrauchsmessgeräte, insbesondere Elektrizitätszähler mit druckendem Maximumwerk, bei dem ausser der Endstellung auch die Nullstellung des Zählwerkes zur Kontrolle abgedruckt wird, wo bei die einzelnen Ziffernrollen lose und unverbunden auf einer Rückstellachse angeordnet und durch nach einander zur Wirkung kommende Klinken weiter schaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der An trieb der Ziffernrollen von den Klinken nicht un mittelbar, sondern mittelbar über Zahnräder und ein Klinkenschaltwerk erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Zählwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Klinkenschaltwerk aus den einzelnen Ziffernrollen zugeordneten Klinkenrädern mit Hubklinken besteht, welche lose auf je einer Achse angeordnet sind, wobei die Hubklinke der niedrigsten Einheit in ständigem Eingriff mit dem zu geordneten Klinkenrad ist, während die der niedrig sten Einheit folgenden Hubklinken durch Kurven scheiben derart gesteuert sind, dass sie nur in einer bestimmten Stellung der Ziffernrollen einfallen kön nen. 2. Zählwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mit den Zahnrädern der Ziffern rollen ein Schneiden tragender Hebel zusammen wirkt, der die Ziffernrollen in der Druckstellung fixiert.
    3. Zählwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an jeder Ziffernrolle eine Klinke befestigt ist, die mit einer Rast in der Rückstell- welle zur Nullstellung des Zählwerkes zusammen wirkt. 4. Zählwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jedem Klinkenrad eine Sperr klinke zur Verhinderung des Rückdrehens der Zif fernrolle bei Zurückgehen der Hubklinke zugeordnet ist. 5. Zählwerk nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ziffernrollen, Zahnräder, Klin kenräder und Klinken aus Kunststoff gefertigt sind. 6.
    Zählwerk nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass jedem Klinkenrad eine Kurven scheibe zugeordnet ist und der Durchmessser der Kurvenscheibe etwas grösser als der Kopfkreis des Klinkenrades ist. 7. Zählwerk nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die zweite und die folgenden Hub klinken sich gegenseitig verriegelnde Anschläge be sitzen, derart, dass die Hubklinke der nächsthöheren Einheit nur einfallen kann, wenn die der nächst niedrigeren Einheit eingefallen ist. B.
    Zählwerk nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Hubklinken tragende Welle an einem auf einer Schwenkachse befestigten Schwenkhebel angeordnet ist, und dass an der Schwenkachse den einzelnen Klinkenrädern zugeord nete Sperrklinken befestigt sind, die am Ende des Vorwärtshubes der Klinken mit den Klinkenrädern vorzugsweise kurzzeitig in Eingriff kommen,
    um ein Weiterschleudern der Klinkenräder bzw. Ziffernrol- len zu verhindern.
CH262964A 1963-08-03 1964-03-02 Zählwerk für Verbrauchsmessgeräte, insbesondere Elektrizitätszähler mit druckendem Maximumwerk CH407605A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963S0086534 DE1274832B (de) 1963-08-03 1963-08-03 Anordnung zur Wertstellenuebertragung in einem Zaehlwerk, insbesondere fuer Elektrizitaetszaehler mit druckendem Maximumwerk

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CH407605A true CH407605A (de) 1966-02-15

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ID=7513102

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CH262964A CH407605A (de) 1963-08-03 1964-03-02 Zählwerk für Verbrauchsmessgeräte, insbesondere Elektrizitätszähler mit druckendem Maximumwerk

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DE1274832B (de) 1968-08-08

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