CH134575A - Gelochter Blechkörper mit abgerundeten Lochrändern und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Gelochter Blechkörper mit abgerundeten Lochrändern und Verfahren zu dessen Herstellung.

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CH134575A
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The Anode Rubber Compa Limited
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Anode Rubber Co England Ltd
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  Gelochter     Bleehkörper    mit abgerundeten Lochrändern und Verfahren  zu dessen Herstellung.    Die Löcher in Blechen werden meistens  durch Stanzen erzeugt, so     dass    sie mehr oder  weniger scharfe Kanten, oft auch Grate auf  weisen.  



  Bei Benützung von derart gelochten  Blechen,. als Siebe (Flachsieb oder Trommel  sieb), tritt der Übelstand auf,     dass    die schar  fen Kanten der Löcher die mit den Blechen  in Berührung kommende Ware beschädigen.  Man könnte wohl, um diesem Übelstand. ab  zuhelfen, die Lochkanten durch Bearbeitung  des Bleches abrunden, doch     lässt    sich dies  zum Teil nur schwer und umständlich durch  führen, weshalb die Abrundung durch Bear  beitung bei der Massenerzeugung nicht in  Betracht kommt.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden,       Aufwickelspulen    aus gelochtem Blech mit  verschiedenen Lacken, zum Beispiel     Cellon-          lack    zu überziehen, doch genügen diese nur    dünn     herstellbaren        Laeküberzüge    nicht, um  die scharfen Lochränder befriedigend abzu  runden.  



  Es ist auch bereits vorgeschlagen worden,  derartige, aus gelochtem Blech hergestellte  Sputen an der Innen- und Aussenfläche mit  <B>je</B> einem Kautschukblatt zu überziehen und  die an den gelochten Stellen aneinander  haftenden beiden     Kautschukblätte;    durchzu  stossen. Infolge dieses Vorganges wurde die  äussere und innere Kautschukverkleidung der  Spule an den Lochrändern mittelst<B>je</B> einer  Naht vereinigt. Abgesehen von den prak  tischen Schwierigkeiten einer derartigen Er  zeugungsweise, bilden die unzähligen Nähte  der Spule unzuverlässige Stellen," zumal die  zwischen den beiden Kautschukplatten ein  gesperrte Luft sich meistens bei den Löchern  ansammelt und leicht zu undichten St     ellen     Veranlassung gibt.

   Im     Gegensatze    hierzu  sind die gelochten Blechkörper gemäss der      Erfindung mit einem nahtlosen Kautschuk  überzug versehen, der die Lochränder     umfasst     und sie abrundet.  



  Zur Herstellung solcher Blechkörper wird  der nahtlose Kautschuküberzug aus einer       wässrigen    Kautschukdispersion auf den Blech  körper niedergeschlagen.  



  Das Tauchen kann zum Beispiel in mit  den üblichen Zusätzen, wie Füllstoffen,     Vul-          kanisationsmitteln    und     Vulkanisationsbe-          schleunigern    versetzter Kautschukmilch er  folgen, die gegebenenfalls konzentriert sein  kann. Um einen genügend starken Überzug  in einer einzigen     Tauchung    zu erhalten,  kann man zweckmässig das gelochte Blech  vor dem Eintauchen in die Kautschukdisper  sion mit einem koagulierend wirkenden Über  zug zum Beispiel einem Chlorkalzium- oder  essigsäurehaltigem     Gelatineüberzug    versehen.  



  Noch zweckmässiger ist es, den Kautschuk  in an und für sich bekannter Weise     elektro-          phoretisch.    auf den gelochten'     Blechkörper     niederzuschlagen, wobei man zum Beispiel  den gelochten Blechkörper im Falle einer  negativ geladenen Kautschukdispersion als  Anode schaltet und zur Vermeidung der  Gasbildung den gelochten Blechkörper, falls  er selbst nicht leicht     oxydierbar    ist, mit ei  nem Überzug aus einem solchen Metalle,  zum Beispiel Zink, versieht.  



  Bei Verwendung einer Kautschukdisper  sion mit genügend hohem Schwefelzusatz  kann man in dieser Weise gelochte Blech  körper mit     Hartgummiüberzügen    versehen,  was unter anderem den Vorzug guter Polier  fähigkeit ergibt. Die mit einem Gummiüber  zug versehenen gelochten Blechkörper be  währen sich insbesondere in chemischen In  dustrien wegen ihrer Widerstandsfähigkeit  gegenüber chemischen Einwirkungen beson  ders gut.  



  Zylindrisch ausgebildete Blechkörper mit  Gummi-, insbesondere     Hartgummiüberzügen,     die teilweise oder auf ihrer ganzen Ober  fläche gelocht sind, können ganz besonders  in der     Kunstseidenerzeugung    als     Aufwickel-          spulen    benutzt werden und sind bezüglich  ihres geringen Gewichtes, ihrer vollständig    glatten Oberfläche, ihrer grossen Formbe  ständigkeit und praktisch unbegrenzter Dauer  haftigkeit des gegen die in Betracht kom  menden chemischen Einwirkungen vollkom  men widerstandsfähigen Kautschuküberzuges  allen bisher benützten Spulen überlegen.

    Derartige Spulen weisen auch bei längerem  Gebrauch keine blanken Metallstellen auf,  so     dass    ein Beflecken der Kunstseide nicht  zu befürchten ist, ausserdem kann wegen der  guten Abrundung der Lochkanten ein     Auf-          rauhen,        sogenanntes        "Friesieren"    der     Kunst-          seidefäden    nicht eintreten.  



  Die Kautschukdispersion kann aber nicht  nur aus natürlicher Kautschukmilch, sondern  auch aus einer     kÜnstlichen    Kautschukdisper  sion bestehen, die gegebenenfalls zum Teil  oder auch gänzlich aus vulkanisiertem<B>Ab-</B>  fall oder auch aus regeneriertem Kautschuk  erzeugt werden kann; auch können Gemische  von natürlicher     Kautschukinilch    und künst  licher Kautschukdispersion verwendet werden.  



  Es kann gegebenenfalls auch eine vul  kanische Kautschukdispersion verwendet wer  den.  



  Gute Ergebnisse sind mit einer. Disper  sion erreicht worden, die bei einem     Gesamt-          Trockensubstanzgehalt    von<B>30</B>     11/o    auf<B>100</B>  Teile     Hautschuk   <B>50</B> Teile Schwefel enthält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: I. Gelochter Blechkörper mit abgerundeten Lochrändern, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem nahtlosen Kautschuküber zug versehen ist, der die Lochränder um- fasst und sie abrundet. II. Verfahren zur Herstellung eines geloch ten Blechkörpers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeiclinet, dass der nahtlose Kautschuküberzug aus einer wässerigen Kautschukdispersion auf den Blechkör per niedergeschlagen wird.
    UNTERANSPRüCEE: <B>1.</B> Gelochter Blechkörper nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug aus einer Hartgummischicht besteht. 2. Gelochter Blechkörper nach Patentan spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er als eine aus einem gelochten Blechzylin der mit Hartkautschuküberzug bestehende Spule ausgebildet ist. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch II, da- durch gekennzeichnet, dass der Kautschuk überzug elektrophoretisch niedergeschlagen wird.
CH134575D 1927-11-26 1928-04-30 Gelochter Blechkörper mit abgerundeten Lochrändern und Verfahren zu dessen Herstellung. CH134575A (de)

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