CH134616A - Verfahren zur Darstellung eines Benzanthronderivates. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Benzanthronderivates.

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CH134616A
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anhydride
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benzanthrone
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acid
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     Benzanthronderivates.       Es wurde gefunden, dass die bisher un  bekannte     Benzanthron    -     peri    -     dicarbonsäure,          bezw.    deren     Anhydrid,    ihre Derivate und       Substitutionsprodukte    erhalten werden kön  nen, wenn man eine Verbindung folgender  allgemeinen Formel:

    
EMI0001.0008     
    worin R für Wasserstoff oder ein Halogen,  X für einen einwertigen Rest, wie zum Bei  spiel Wasserstoff,     Alkyl,    Halogen oder     Meth-          oxy    steht,    in Gegenwart oder Abwesenheit von     Schmelz-          oder    Verdünnungsmitteln, wie zum Beispiel.       Alkalichloriden,    mit Metallchloriden, wie  zum Beispiel Aluminiumchlorid, Eisenchlorid,  für sich oder in Gegenwart von oxydierend  wirkenden Mitteln,     wie        Sauerstoff,    Chlor,  Braunstein usw., behandelt.  



  Die Reaktion, die zweckmässig bei Tem  peraturen über<B>150',</B> etwa     zwischen,    150 und  <B>250'</B> C durchgeführt wird, verläuft nach  folgender Formel:  
EMI0001.0018     
      Die auf diese Weise erhaltenen neuen       Verbindungen    sind zum Teil selbst schon  wertvolle     Küpenfarbstoffe    oder dienen als  Ausgangsverbindungen für     Küpenfarbstoffe.     



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun ein Verfahren zur Darstellung des       Benzanthron-peri-dicarbonsäureanhydrids,    das  dadurch gekennzeichnet ist, dass man     4-Ben-          zoyl-1        .8-naphtalsäureanhydrid    mit Alumi  niumchlorid bei erhöhter. Temperatur behan  delt.  



  <I>Beispiele:</I>  1. 10 Gewichtsteile     4-Benzoyl-1    .     8-naph-          talsäureanhydrid    der Formel:  
EMI0002.0011     
    (dargestellt nach     Graebe,        Annalen    der Che  mie, 327, Seite 9.8) werden mit 50 Gewichts  teilen wasserfreiem Aluminiumchlorid innig       vermischt        und    unter Rühren sechs     Stunden     auf etwa 190 bis 2l0  erhitzt.

   Nach Zersetzen  der Schmelze mit     viel    Wasser, Auskochen  mit verdünnter     Salzsäure,    Absaugen und  Auswaschen,     reinigt    man den Rückstand  durch Lösen in     Alkali;    oder     Sodalösung     und Fällen des     Filtrates    mit verdünnter Salz  säure.

   Man erhält auf diese Weise die schön  gelb gefärbte     Benzanthron-peri-dicarbonsäure     der Formel:  
EMI0002.0024     
         Beim        Umkristallisieren    aus siedendem       Ntiobenzol    scheidet sie sich als     Anhydrid            in    schön gelben Nadeln vom Schmelzpunkt  über 300   aus. In konzentrierter Schwefel  säure löst sie sich mit roter Farbe. Die       Benzanthron-peri-dicarbonsäure    soll als     Aus-          gangsprodukt    für Farbstoffe     Verwendung     finden.  



  2. 10 Gewichtsteile     4-Benzoyl-1    .     8-naph-          talsKureanhydrid    werden mit 70 Gewichts  teilen eines Gemisches von etwa 57 Teilen  Aluminiumchlorid .und 13 Gewichtsteilen  wasserfreiem Kochsalz zusammengeschmolzen  und unter Einleiten von Sauerstoff sechs  Stunden auf 200 bis 210' erhitzt. Arbeitet  man nach dem Erkalten die Schmelze, wie  im Beispiel 1 angegeben, auf, so erhält man  die     Benzanthron-peri-dicarbonsäure    und dar  aus das     Anhydrid    vom Schmelzpunkt  über 300     e.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: - Verfahren zur Darstellung des Benzan- thron-peri-dicarbonsäureanhydrids, dadurch gekennzeichnet, dass man 4-Benzoyl-l.8- naphtalsäureanhydrid mit Aluminiumchlorid bei erhöhter.Temperatur behandelt. Das so erhaltene Anhydrid scheidet sich beim Um kristallisieren aus siedendem Nitrobenzol in schönen, gelben Nadeln, die über 300 schmelzen, ab. Die hieraus erhältliche Benz- anthron-peri-dicarbonsäure, sowie das An hydrid selbst lbsen sich in konzentrierter Schwefelsäure mit roter Farbe.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurcb. gekennzeichnet, dass man die Reaktion bei ungefähr 190 bis 21,0 bewirkt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart von wasserfreiem Kochsalz bewirkt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion unter Einleiten von Sauerstoff bewirkt.
CH134616D 1927-04-16 1928-04-07 Verfahren zur Darstellung eines Benzanthronderivates. CH134616A (de)

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