CH134622A - Verfahren zur Darstellung eines Derivates des Benzanthron-peri-dicarbonsäure-anhydrids. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Derivates des Benzanthron-peri-dicarbonsäure-anhydrids.

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CH134622A
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benzanthrone
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phenylimide
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines Derivates des     Benzanthron-peri-diearäonsäure-          anhydrids.       Es wurde gefunden,     dass    bisher unbekannte  Derivate des     Benzanthron-peri-dicarbonsäure-          anhydrids    oder deren Substitutionsprodukte  erhalten werden können, wenn man eine Ver  bindung der folgenden allgemeinen Formel  
EMI0001.0006     
    worin R, für<B>NU-,</B>     N-Alkyl,        N-Aralkyl,          N-Aryl    und     R=    für Sauerstoff steht oder    R, und     R=    zusammen für einen Rest       =N-Aryl-N=,

      in dem die zwei     @Stickstoff-          atome    in     o-Stellung    zueinander in der     Aryl-          gruppe    stehen,       R3    für Wasserstoff oder ein Halogen  atom und X für einen     einwertigen    Rest, wie  zum Beispiel Wasserstoff     ,Alkyl,Halogen    oder       Methoxy    steht,     in    Gegenwart oder Abwesen  heit von Schmelz- oder     Verdünnungsmitteln,     wie zum Beispiel     Adkalichloriden,    mit Me  tallchloriden, wie zum Beispiel Aluminium  chlorid,     Eisenchlorid,

      für sich oder in Ge  genwart von oxydierend wirkenden Mitteln,  wie Sauerstoff, Chlor, Braunstein usw., be  handelt.    Die Reaktion, die zweckmässig bei Tem  peraturen über 150   C, etwa     zwischen    150  und<B>250'</B> C, durchgeführt wird, verläuft  nach folgender Formel:    
EMI0002.0001     
    Die auf diese Weise erhaltenen neuen       Verbindungen    sind zum Teil selbst schon  wertvolle     güpenfarbstoffe    oder dienen als  Ausgangsverbindungen für     Küpenfarbstoffe.     



  Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung ist     nun        ein    Verfahren zur Darstel  lung des     Benzanthron-peri-dicarbonsäure-N-          phenylimids,    das dadurch gekennzeichnet ist,  dass man     4-Benzoyl-1    .     8-naphtailsäure-N-phe-          nylimid    mit Aluminiumchlorid bei erhöhter  Temperatur behandelt.

      <I>Beispiel:</I>  10 Gewichtsteile     4-Benzoyl-1        .8-naphtal-          säure-N-phenylimid    der     Formel:     
EMI0002.0016     
    (dargestellt aus     4-Benzoyl-1    .     8-naphtalsäure-          anhydrid    durch Kondensation mit Anilin)  werden mit 70 Gewichtsteilen     Natrium-          Aluminiumchlorid    innig vermischt und so  lange auf 180 bis     195.'    erhitzt, bis die Benz-.         anthronbildung    beendet ist.

   Man zersetzt die  Schmelze mit Wasser und verdünnter Salz  säure, saugt vom Rückstand ab, wäscht neu       tral    und     verküpt    ihn zur Reinigung mit  Alkali und     Hydrosulfit.    Aus der orange  roten     Küpenlösung        bläst        mann    das     Benzan-          thron-peri-dicarbonsäure-N-phenylimid    aus,  saugt ab,     wäsch-k    neutral und kristallisiert  aus einem organischen     Lösungsmittel    um.  Aus Eisessig     kristallisiert    es in gelben Na  deln, die bei über<B>300'</B> schmelzen.

   In kon  zentrierter Schwefelsäure löst es sich mit  roter Farbe. Es entspricht     vermutlich    der  Formel:  
EMI0002.0036     
    Das     Benzanthron-peri-dicarbonsäure-lV-          phenylimid    lässt sich     verküpen    und färbt  Baumwolle in gelben Tönen an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung des Benzan- thron-peri-dicarbonsäure-N-phenylimids, da durch gekennzeichnet, dass mann 4-Benzoyl- 1. 8-naphtalsäure-N-phenylimid mit Alumi niumchlorid bei erhöhter Temperatur be handelt. Aus Eisessig kristallisiert das Benz anthron-peri-dicarbonsäure-N-phenylimid in gelben Nadeln, die bei<B>300'</B> schmelzen. In konzentrierter Schwefelsäure löst es sich mit roter Farbe.
    Das Benzanthron-peri-dicarbon- säure-lNT-phenylimid entspricht vermutlich der Formel: EMI0003.0001 und kann als Farbstoff Verwendung finden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion bei ungefähr<B>180</B> bis 195 bewirkt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart von wasserfreiem Kochsalz bewirkt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion unter Einleiten von Sauerstoff bewirkt.
CH134622D 1927-05-02 1928-04-07 Verfahren zur Darstellung eines Derivates des Benzanthron-peri-dicarbonsäure-anhydrids. CH134622A (de)

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