CH134689A - Kühlvorrichtung für Blankglühöfen. - Google Patents

Kühlvorrichtung für Blankglühöfen.

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CH134689A
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cooling
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cooling device
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)

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  Kühlvorrichtung für     Blankglühöfen.       Die Erfindung betrifft eine Kühlvor  richtung für     Blankglühöfen    mit ausserhalb       rles    Ofens angeordneten Kühlgefässen, die  mit den einen Enden an höher liegende, mit  den     andern.    Enden an tiefer liegende Öff  nungen des Ofens .dicht angeschlossen sind.       Erfindungsgemäss    sind die Kühlgefässe an  den Seitenwänden des Ofens angebracht.  



  Eine Ausführungsform des     Erfindungs-          gegenstaudes    ist in der Zeichnung darge  stellt.  



       Abb.    1 zeigt den Glühofen in einem       enkrechten,        Abb.    2 in einem     wagrechten     Schnitt.  



  Das Mauerwerk des Ofens besteht in der  Hauptsache aus dem untern kastenförmigen  Teil 1 und dem Deckel 2. Der Teil 1 ist  durch den Metallmantel 3 nach aussen abge  dichtet. An dem Mantel<B>3</B> ist der     Flanscb     4 mit der Dichtungsrinne 5 angebracht, in  deren Dichtungsmaterial 6 der Rand der         Abdeckhaube    7 greift. Die Haube kann  an der Öse 8 angehoben werden.  



  An den Wänden des Mantels 3 sind in  der bei Transformatoren üblichen Weise  Kühler 9 angebracht, deren eine Enden an  dem Flansch 4 mit dem Raum zwischen  dem Deckel 2 -und der Haube 7 und deren  andere Enden an dem Boden des Mantels 3  mit dem Glühraum 10 des Ofens verbunden       sind.    Die Kühler bestehen aus Rohren 11,       die    -bündelweise durch Kästen 12 mit Kühl  flüssigkeit geführt sind. Stattdessen können  aber auch die drei Transformatoren bekann  ten Taschenkühler oder auch Rohrkühler  ohne Kühlkästen verwendet werden.  



  Zwischen dem Deckel 2 und der Haube  7 können noch weitere, aus Kühlschlangen  13 bestehende Kühlmittel angeordnet wer  den. Um eine . gleichmässige Verteilung des  durch den Ofenboden eintretenden kühlen  Gasstroms zu erzielen, wird dieser durch ein  Gitterwerk von Steinen 14 geleitet. Das           Üitterwerk    kann durch poröse Steine ersetzt  werden, die ohne weiteres das Gas hindurch  lassen. In den Rohrleitungen können auch  noch     zwecks    Regulierung des Gasumlaufs  besondere Verschlüsse 15 eingebaut werden.  



  Soll nach Beendigung des Glühvorgan  ges der Ofen gekühlt werden, so wird mit  einem Hebezeug der Deckel 2 mit der  Haube 7 leicht angehoben, jedoch nur so weit.  dass die Haube 7 mit ihrem Rand nicht aus  der Dichtungsmasse 6 der Rinne 5 aus  taucht. Die heissen Gase treten dann durch  die Fuge     zwischen    den Teilen 1. und 2 aus,  werden durch die Schlangen 13 vorgekühlt,  strömen durch die Rohre 11 der Kühler  9, wo sie weiter abgekühlt werden, und  treten in abgekühltem Zustand wieder durch  den Boden des Ofens in den Glühraum ein.  Dort nehmen sie neue Wärme durch Vorbei  streichen an dem Glühgut auf, steigen in  die Höhe und gelangen abermals zu den  Kühlgefässen. Es entsteht also ein Gasum  lauf, der seinen Antrieb durch den natürli  chen Auftrieb des Gases erhält.

   Die Ge  schwindigkeit des Gasumlaufs und somit  die     Abkühlzeit    kann durch Verstellen der       Hähne    15, durch stärkeres oder schwächeres       Abheben    des Deckels 2, durch Veränderung  der     Durchfiussgeschwindigkeit,des    Kühlwas  sers     in.den    Schlangen 13 und in den Kästen  9 geregelt werden.  



  Die beschriebene Kühlvorrichtung bietet  den Vorteil, dass sie .eine     erhebliche    Verkür  zung der     Abkühlzeit    des Ofens ermöglicht,  dass die     Abkühlzeit    bequem geregelt werden       kann,    der Ofen nur wenig Räum bean  sprucht- und leicht dicht gehalten werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kühlvorrichtung für Blankglühöfen mit ausserhalb des Ofens angeordneten Kühlge fässen, die mit den einen Enden an höher liegende, mit den andern Enden an tiefer liegende Öffnungen des Ofens dicht ange schlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass ,die Kühlgefässe an den Seitenwänden des Ofens angebracht sind. BNTERANSPRüCITE 1. Kühlvorrichtung nach dem .Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Anschlussleitungen der Kühlgefässe Ventile zur Regelung des Gasumlaufs angebracht- sind. 2.
    Kühlvorrichtung nach dem Patentan spruch, für einen Blankglühofen mit @eh- kel und einer über den Deckel gestülpten Haube, die in eine Dichtung des Ofens greift und unter Beibehaltung des dich ten Abschlusses ein Anheben des Dek- - _ kels zulässt,-dadurch h gekennzeichnet, dass die obern Enden der Kühlgefässe mit dem zwischen dem Deckel und der Haube vorhandenen abgedichteten Raum verbun den sind. 3.
    Kühlvorrichtung nach dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, @dass in diesem _ abgeschlossenen Raum über den An- schlussöffnungen der Kühlgefässe Kühl schlangen angebracht sind.
    Kühlvorrichtung nach dem Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass längs der Ofenseitenwände Reihen von im wesentlichen senkrecht verlaufenden Kühlrohren angebracht sind, die mit ihren obern Enden dicht an einen in der Näbe der Deckelfuge, vorspringenden, an die Dichtungsvorrichtung grenzenden Flansch angeschlossen .sind und längs der Seitenwände angeordnete, an eine- Kühl wasserleitung angeschlossene Gefässe durchsetzen. 5. Kühlvorrichtung nach _ :dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die tiefer liegenden Mündungen der Küh'lge- fässe durch feuerfestes Material mit en gen Kanälen abgedeckt :sind:
CH134689D 1928-03-26 1928-11-05 Kühlvorrichtung für Blankglühöfen. CH134689A (de)

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DE134689X 1928-03-26

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CH134689A true CH134689A (de) 1929-08-15

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CH134689D CH134689A (de) 1928-03-26 1928-11-05 Kühlvorrichtung für Blankglühöfen.

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