CH134713A - Zwei- oder mehrstufige Dampfkraftanlage mit Überhitzer und Zwischenüberhitzer. - Google Patents

Zwei- oder mehrstufige Dampfkraftanlage mit Überhitzer und Zwischenüberhitzer.

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CH134713A
CH134713A CH134713DA CH134713A CH 134713 A CH134713 A CH 134713A CH 134713D A CH134713D A CH 134713DA CH 134713 A CH134713 A CH 134713A
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Haftung Schmidt Beschraenkter
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Schmidt Sche Heissdampf
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Description


  Zwei- oder     mehrstufige    Dampfkraftanlage mit     Überhitzer    und     Zwischenüberhitzer.       Die Erfindung betrifft eine zwei- oder  mehrstufige Dampfkraftanlage mit     Ü        ber-          hitzer    und     Zwischenüberhitzer    und be  zweckt, den Abdampf der Hochdruckstufe  der Anlage in technisch und wirtschaftlich       vorteilhafter    Weise auf hohe Temperatur       wieder    zu überhitzen.

   Bei     Zwischenüber-          hitzern    und     Dampfbeheizung    sind für nie  drigere     Zwischendampftemperaturen    einstu  fige     Überhitzer    bekannt geworden mit     Be-          heizung    durch hochgespannten     'Sattdampf     oder durch den überhitzten Betriebsdampf  für die     Hochdruckkraftmaschine,    und für  höhere Überhitzung zweistufige     Zwischen-          überhitzer,

      die in -der ersten Stufe durch  einen Teil des     Betriebsdampfes    den Zwi  schendampf     vorüberhitzen    und durch den  gesamten in die Hochdruckstufe der Ma  schine gehenden Betriebsdampf in der zwei  ten Stufe     nachüberhitzen.    Dazu wird der  gesamte Betriebsdampf im     Kesselüberhitzer     auf eine höhere Überhitzung gebracht, als    zum Betrieb der Kraftmaschine benötigt  wird.  



  Nach der Erfindung wird die Aufgabe in  der Weise gelöst,     dass    die Zwischenüberhit  zung durch einen Teil des Betriebsdampfes  erfolgt, dessen Druck gleich ist dem Kessel  druck, dessen Überhitzungstemperatur je  doch eine höhere ist als die Temperatur des  überhitzten Betriebsdampfes. Für die Über  hitzung des     Heizdampfes    ist vorteilhaft ein  zweiter kleinerer     Dampfüberhitzer    als der       normale        Betriebsdampfüberhitzer    an .geeig  neter Stelle im Betriebsdampfkessel vorge  sehen.

   Diesem     Überhitzer    wird die für die  Zwischenüberhitzung. erforderliche und der       Betriebsdampfleitung        mittelst    Zweigleitung  entnommene Dampfmenge zugeführt und  dort auf die benötigte höhere Temperatur  für die Durchführung .der     ZwischenüberUit-          zung    gebracht. Dieser     Nachüberhitzer    des  Heizdampfes könnte auch vom Betriebs  dampfkessel oder von einer Gruppe von      Betriebsdampfkesseln getrennt als     Über-          hitzer    mit eigener Feuerung betrieben wer  den.

   Bei dem heutigen Rohrbaustoff für       Überhitzer    und bei der grösseren Dichte des  Hochdruckdampfes kann diese Überhitzung  bis zu     470-500'    vorgesehen werden und bei  künftigen geeigneteren Baustoffen entspre  chend höher.

   Damit wird jede praktisch vor  kommende Wiederüberhitzung     mittelst    eines  einfachen     Zwischenüberhitzers    durchführbar,  und zwar mit den Vorteilen gegenüber der  zweistufigen Zwischenüberhitzung,     dass     der zweite     Zwischenüberhitzer,    dessen       Heizdampfquerschnitt,    weil der gesamte Be  triebsdampf hindurchgehen muss, sehr gross  werden muss, in Fortfall kommt, und ferner,

    dass das nötige grosse Temperaturgefälle  zwischen Heizdampf und dem hochüberhitz  ten Zwischendampf nur in     diem    kleinen       Nachüberhitzer    des Kessels mit geringerem  Dampfquerschnitt und nicht in dem sonst  entsprechend zu vergrössernden     Hauptüber.          hitzer    erzeugt zu werden braucht.

   Ein wei  terer Vorteil für den Betrieb liegt darin,  dass die Gefahr, durch die hohe     Ileizdampf-          temperatur    schadhaft .zu werden, auf den  kleinen, vorteilhaft abschaltbaren     Nachüber-          hitzer    beschränkt ist, so dass bei einem       Schadhaftwerden    .dieses     Nachüberhitzers        irr     Kessel der Betrieb mit dem     Hauptüberhitzer     allein, wenn auch mit geringerer     Zwischen-          überhitzung,    vorläufig weiter .geführt wer  den kann.  



  Der Heizdampf wird,'<B>je</B> nach der Diffe  renz zwischen der Temperatur des hochge  spannten Betriebsdampfes und der Sätti  gungstemperatur des Heizdampfes in dem       Zwischenüberbitzer    mehr oder weniger kon  densieren. Bei gleichem     Zwischendampfdruck     ist bei hohen Betriebsdrücken die Menge des  kondensierenden Heizdampfes grösser als bei  niedrigen Betriebsdrücken.

   Da das Zurückbe  fördern eines Gemisches von Dampf und,  Kondensat bei höheren Drücken und Tem  peraturen     schwierig    ist und vielfach Be  triebsstörungen der Pumpen verursacht,  wird das Gemisch zweckmässig zunächst  einem     Wärmeaustauscher,    vorteilhaft einem    dem üblichen     Rauchgasvorwärmer    nachge  schalteten     Speisewasservorwärmer    mit na  türlichem Gefälle zur vollständigen     Kon-          densierung    des Restdampfes zugeführt und  von diesem     Vorwärmer    aus     mittelst    Wasser  pumpe bei geringer Druckdifferenz in den  Kessel befördert.  



  In der Abbildung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes sche  matisch dargestellt. 1 ist die     Dampfsammel-          trommel    des Betriebsdampfkessels in dessen       Heizgaszug    der     Hauptüberhitzer    2 und ein       Rauchgasvorwärmer    3 eingebaut sind. Der  überhitzte hochgespannte Betriebsdampf  geht durch eine Leitung 4 zur     Vorschalt-          maschine,    nach dem Zeichnungsbeispiel     züz     einer     Dampfturbine    5.

   Der Zwischendampf       geht    durch die Leitung 6 durch einen ein  fachen     Zwischenüberhitzer    7, um als wieder  erhitzter Dampf durch .die Leitung 8 in die  nachgeschaltete Betriebsturbine 9 zu gelan  gen, aus deren Kondensator 10     mittelst     Pumpe 11 das Kondensat in den     Rauchyas-          vorwärmer    3 gefördert wird.  



  In den     Heizgaszug    vor dem     Hauptüber.-          hitzer    2 ist ein kleiner     Nachüberhitzer    1.2  eingebaut, in welchen ,durch eine Zweiglei  tung 13 ein Teil des hochüberhitzten Be  triebsdampfes aus der Leitung 4 gelangt,  um auf die für die     Zwisahendampfüberhit-          .zung    erforderliche höhere Temperatur wei  terüberhitzt zu werden. Der nachüberhitzte       Heizdampf    gelangt durch die Leitung 14 in  nie Heizschlange des     Zwischenüberhitzers     7.

   Das Gemisch von Heizdampf und Kon  denswasser strömt durch die Leitung 15 in  die     ffeizschlange    eines dem Rauchgas  vorwärmer 3 nachgeschalteten Speisewasser  vorwärmers 16 und wird vollständig konden  siert durch eine Pumpe 17 in die Kessel  trommel 1 zurückgespeist. Aus diesem       Nachvorwärmer    wird das weiter vorge  wärmte Speisewasser mittelst einer Hoch  druckpumpe 18 gleichfalls in die Kessel  trommel 1 gespeist.  



  Zwischen der Leitung 4 und der Leitung  14 ist eine     Verbindungsleitung    20 vorge  sehen, in welcher ein Absperrventil 21 ein-      geschaltet ist. Weitere Absperrventile<B>22</B>  und 23 sind in den Leitungen 13 und     1:l     v<B>.</B>     'hen.    Sollte der besonders     hochbeaii-          oro,ese          spruch.te    kleine     Überhitzer    12 für ,den     Heiz-          dampf    schadhaft werden, so werden die  Ventile 22 und 23 geschlossen und das Ven  til 21 geöffnet, so dass dann in bekannter  Weise die Zwischenüberhitzung mit Be  triebsdampf, wenn auch in vermindertem  Grade,

       fortgesetzt    werden kann und .der Be  trieb nicht unterbrochen zu werden braucht.  Der Heizdampf, der durch die Leitung 13  abgezweigt wird und den gleichen Druck  und die gleiche Temperatur wie der Be  triebsdampf hat, wird im     Überhitzer    12 auf  eine erheblich höhere Überhitzung gebracht.

    Wie eingangs bemerkt, könnte,     wenn    aus  irgendwelchen Gründen der Einbau des       Nachüberhitzers    12 in den Kessel nicht       durchführbar    ist, dieser     Nachüberhitzer    ge  trennt mit eigener Feuerung     aufgestell+     werden, wobei aber im übrigen die Dampf  führung und Wirkungsweise die gleiche       bleibt.        Der        Vorwärmer        16        kann        auch     werden, falls es sich einrichten  lässt,

   die Wärmeabgabe .des Heizdampfes in  dem     Zwischenüberhitzer    bis zur vollstän-         digen    Kondensation durchzuführen. In der  Regel aber wird der     durch    die     Ver--          dampfungswärme    des Restdampfes beheizte       Na.chvorwärmer    mit Vorteil anwendbar sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zwei- oder mehrstufige Dampfkraftan lage mit Überhitzer und Zwischenüberhitzer, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischen überhitzung durch einen Teil des Betriebs dampfes erfolgt, dessen Druck gleich ist lern Kesseldruck, dessen Überhitzungstemperatur jedoch eine höhere ist als die Temperatur des überhitzten Betriebsdampfes.
    UNTERANSPRUCH: Dampfkraftanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Überhitzer für den Heizdampf zur Zwischenüberhitzung in dem Betriebskessel selbst ausser .dem Be- triebsdampfüberhitzer eingebaut und diesem in einer Abzweigleitung nachgeschaltet ist.
CH134713D 1927-11-03 1928-10-11 Zwei- oder mehrstufige Dampfkraftanlage mit Überhitzer und Zwischenüberhitzer. CH134713A (de)

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