CH134769A - Kondensator aus gewickelten Einheiten. - Google Patents

Kondensator aus gewickelten Einheiten.

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CH134769A
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Inventor
A-G Emil Haefely Cie
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Haefely & Cie Ag Emil
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/38Multiple capacitors, i.e. structural combinations of fixed capacitors

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Description


  Kondensator aus gewickelten Einheiten.    Elektrische Kondensatoren, die für grosse  Leistungen gebaut sind-, werden zweckmässig  in ein flüssiges     Dielektrikum,    zum Beispiel  in     0l,    eingetaucht, damit die     entwickelten,     wenn auch geringen Wärmemengen nach  aussen abgeführt werden können. Es ist nun  aber bei solchen Kondensatoren, die ständig  im flüssigen     Dielektrikum    untergebracht  sind, möglich, dass mit der Zeit Wasser hin  eingelangt.     Wenn.    nun Wasser in das eigent  liche     Kondensatorelement    hineindringen  kann, ist dieses sehr gefährdet, denn die  Verluste wachsen an und es wird ein Durch  schlag unvermeidlich sein.  



  Bei Kondensatoren, die aus gewickelten       Kondensatorelementen    bestehen, sind die  meist zylindrisch gewickelten Elemente in  der Regel mit ihrer     Axe    senkrecht gestellt,  das heisst ihre Stirnflächen liegen     wagrecht     und die langsam ins Öl eindringende Feuch  tigkeit     sinkt    direkt auf die .Stirnflächen der  Elemente herab, wird hier regelrecht gefan  gen, sickert allmählich in die Elemente  hinein und kann deren     Zerstörung    bewirken.    Die vorliegende Erfindung soll nun diese  Übelstände vermeiden.

   Zu diesem Zwecke  sind erfindungsgemäss die gewickelten, frei  voneinander abstehenden, wenigstens an  nähernd zylinderförmigen     Kondensatorein-          heiten    in einem flüssigen     Dielektrikum    mit  ihrer     Axe        wagrecht    liegend angeordnet, der  art,     dass        ins        Dieleketrikum    eintretende Feuch  tigkeit an der Oberfläche der Kondensator  einheiten     herabgleiten    und zu Boden sinken  kann.

   Wohl sind die genannten Übelstände  bei stehenden oder liegenden, unter Pressung  zusammengefügten Packkondensatoren in  Paraffinmasse nicht so sehr zu befürchten,  dafür aber ist dort die Auswechslung ein  zelner Elemente bei     Schadhaftwerden    der  selben     erschwert    oder gar verunmöglicht.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschau  licht ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes.  



       Fig.    1 ist eine schaubildliche Darstel  lung desselben; der eigentliche Kondensator  ist aus einem zur Aufnahme eines Ölbades  dienenden Behälter herausgehoben.           Fig.    2 zeigt eine Einzelheit in grösserem       11I'        assstabe;          Fig.        \3'    stellt die elektrische Verbindung  der     Kondensatoreinheiten    in Dreieckschal  tung dar.  



  Die     Xondensatoreinheiten    a, die in an  sich bekannter Weise durch Aufwickeln von  Metallfolien unter     Zwischenschaltung    öl  getränkter Papierstreifen auf einem Hohl  kern hergestellt sind, sind hier mit ihrer       Axe        wagrecht    liegend     angeordnet    und wer  den von dem aus Isoliermaterial bestehenden  Deckel b eines zur Aufnahme eines Ölbades  dienenden Behälters c getragen.

   Sie liegen  gruppenweise zwischen je zwei senkrechten  metallenen Trägerstangen d, auf welche sie  mittelst der Endhülsen e ihrer Hohlkerne  voneinander frei abstehend aufgeschoben  sind.     Ihre    gegenseitige Lage auf den Stan  gen d wird durch     Abta.ndshülsen        gg    ge  sichert. Die Stangen d dienen nicht nur  zum Tragen der     Kondensatoreinheiten,    son  dern auch zur Zufuhr des elektrischen Stro  mes über an den Enden der Kondensator  einheiten angeordnete     Stromanschlussstreifen          k    (sogenannte Fahnen).

   Die Stangen d sind  auf der Unterseite des Deckels     b    durch Ver  bindungsdrähte in Dreieckschaltung     (Fig.3)     mit den     Anschlussklemmen    i verbunden.  



  Bei der beschriebenen     wa;rechten    La  gerung der     Kondensatoreinheiten        a    gleitet  die ins Ölbad eindringende Feuchtigkeit an  der Umfangsfläche der Einheiten herunter  und sinkt im Behälter zu Boden, der zum  Ablassen des Wassers mit einem     Sammel-          und        Abzapfraum    versehen sein kann.

   Auf  alle Fälle kann das Wasser nicht in das  Innere der     Kondensatoreinheiten    eindringen;  selbst     wenn    Wasser     an,    den äussersten Me  tallbelag     herangela.ngen    sollte, kann es nicht  weiter vordringen,     sondern    es wird an die  sem Metallbelag aufgehalten. An den senk  recht stehenden     Stirnflächen    der     Kondensa-          torelemente    kann das Wasser ebenfalls nicht  eintreten.

   Zu diesem letzteren Punkte ist  noch beizufügen, dass bei der vorliegenden       Kondensatorbauart    an beiden Stirnflächen  der     Elemente    nur Metallfolien vorstehen,    aber kein saugfähiges Papier, das hinter den       Endkanten    der Metallfolien zurücksteht.  Da die Temperatur des einzelnen Elementes       gegenübe.    der Temperatur des Ölbades nur  wenig höher ist (vielleicht     2'    bis 3  ), so bleibt  das Öl, das im Element eingeschlossen ist,  stationär. Es wird also keine Ölzirkulation  durch das Element selbst stattfinden. Auch  an den Stirnflächen der     Kondensatorein-          heiten    wird das Öl durch Adhäsion an den  Metallfolien festgehalten.

   Es ist also völlig  ausgeschlossen,     da.ss    Feuchtigkeit, wenn sie  im     Dielektrikum    vorhanden ist, in das Ele  ment eindringen und es zur Zerstörung brin  gen kann. .  



  Die     Kondensatoreinheiten    könnten ausser  durch Lagerung am Deckel des     Ölbadbehäl-          ters    auch mittelst der Trag- und     Stromzu-          fuhrstangen    in den     Ölbadbehälter    eingestellt  sein. Die Zahl der     Kondensatoreinheiten    ist  nicht beschränkt; immerhin ist, wie Versuche       gezeigt    haben, die beschriebene Bauart für  kleinere Kondensatoren vorzüglich geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kondensator aus gewickelten Einheiten, dadurch gekennzeichnet, dass die gewickel ten, frei voneinander abstehenden, wenig stens annähernd zylinderförmigen Konden- satoreinheiten in einem flüssigen Dielektri- kum mit ihrer Axe wägrecht liegend ange ordnet sind, so dass ins Dielektrikum ein tretende Feuchtigkeit an der Oberfläche der Kondensatoreinheiten herabgleiten und zu Boden sinken kann.
    UNTERANSPRUCH: Kondensator nach Piatentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Kondensator einheiten mittelst Endhülsen auf zugleich zur Lagerung und Stromzufuhr dienende senkrechte Stangen aufgeschoben und in ihrer gegenseitigen Lage durch Abstands hülsen gesichert sind.
CH134769D 1928-10-05 1928-10-05 Kondensator aus gewickelten Einheiten. CH134769A (de)

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DE1120598B (de) * 1958-10-10 1961-12-28 Ero Starkstrom Kondensatoren Vielfachkondensator fuer Blindleistung und Betrieb bei Frequenzen vorzugsweise ueber1 kHz

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GB335726A (en) 1930-10-02
BE363830A (de) 1929-10-31

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