CH134798A - Röhrensender mit Lastausgleichröhre. - Google Patents
Röhrensender mit Lastausgleichröhre.Info
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Description
Röhrensender mit Lastausgleichröhre. Bei Röhrensendern, deren Betriebsspan nung einem Netz entnommen wird, ist es be kannt, Lasta:usgleichschaltungen anzuwenden. Diese Lastausgleichschaltungen haben den Zweck, in den Tastpa.usen die Spannungs quelle durch einen besonderen Stromkreis zu belasten und auf diese Art zu verhindern, dass die Belastung des Netzes infolge der Zeichengabe schwankt. Schwankungen der Belastungen des Netzes können nämlich überspannungen hervorrufen, die den Betrieb des Senders gefährden.
Ausserdem beeinflus sen die mit diesen Schwankungen der Be lastung verbundenen Schwankungen der Be triebsspannung in vielen Fällen die Frequenz der Sendeschwingung. Derartige Frequenz- schwa.nkungen treten insbesondere dann auf, wenn die an das Netz angeschlossene Sende röhre in Selbsterregungsschaltung arbeitet.
Die zur Vermeidung der Belastungsseliwa.n- kuncen in der Praxis o-ebräuc'hlie'hen Last- n kn z -instD -leichskreise bestehen gewöhnlich aus einer oder mehreren Entladungsröhren, die parallel zur Senderöhre an das gleiche Netz angeschlossen werden und deren innerer Wi derstand in Abhängigkeit von der Tastung so gesteuert wird,
dass in den Tastpausen die Abnahme der Belastung des Netzes infolge Unterbrechung der Senderschwingung durch eine Zunahme der Belastung mittelst der Lasta.usgleichsröhre kompensiert wird.
CTemäss der vorliegenden Erfindung soll die Steuerung der Lastausgleichröhre auto matisch durch die Änderung des Gitter gleichstromes der Senderöhre bewirkt werden. Verwendet man als Lastausgleichröhre eine Dreielektrodenröhre, so erfolgt die Steuerung zweckmässig in der Weise, dass die Gitter vorspannung dieser Lastausgleichröhre durch den Gittergleichstrom der Senderöhre ver ändert wird.
Diese Änderung der Vorspan- nung muss dann in dem Sinne erfolgen, dass das Gitter der Lastausgleichröhre dann eine negative Vorspannung erhält, wenn die Senderöhre schwingt, und dass diese Vorspan- nung verringert wird, wenn die Schwingun gen aussetzen..
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in dem anliegenden Schaltschema gegeben. 8 ist die Senderöhre in Dreipunktschaltung, B ist die Lastausgleichröhre. Die beiden Röh ren liegen an den Netzanschlussklemmen Hl, H=. Zum Tasten dient die Taste T, welche die Speiseleitung zur Senderöhre unterbricht. Die Lastausgleichröhre B wird zweckmässig über einen Widerstand R an das Netz an geschlossen.
Das Gitter der Lastausgleich- röhre liegt an einem Widerstande R,, - der im Gitterkreis der Senderöhre liegt. Wie aus der .Schaltung ohne weiteres ersichtlich, ent steht an dem Widerstande B1 im Schwing zustand der Röhre S" durch deren Gitter gleichstrom ein Spannungsabfall, und da durch erhält das Gitter der Lastausgleich- röhre eine negative Voispannung, so dass der innere Widerstand dieser Röhre sehr gross wird,
während bei geöffneter Taste der Span nungsabfall am Widerstand R1 und damit auch die Vorspannung an der Belastungs röhre verschwindet. Durch entsprechende Di mensionierung der Röhren und des Wider standes R1 ist zu erreichen, dass die Be lastung des Netzes sowohl beim Betriebe des Senders, als auch in den Tastpausen unver ändert bleibt.
Damit die Ilochfrequenz- ströme im Gitterkreise keine zusätzliche Steuerung der Lastausgleichröhre bewirken, ist zum Zwecke des Kurzschlusses für die Hochfrequenz parallel zum Widerstande R, ein Kondensator K geschaltet. Die beschrie- bene Anordnung hat sich gut bewährt und ist insbesondere für Kurzwellensender von Bedeutung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Röhrensender mit Lastausgleichröhre, da durch gekennzeichnet, dass die Lastausgleich- röhre derart mit dem Gitterkreis der Sende röhre verbunden ist, dass' Änderungen des Gittergleichstromes der Senderöhre den Wi- derstandi der Lastausgleichröhre beeinflussen.UNTERAN SPRüCHE 1-. Röhrensender nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Lasta.us- gleichröhre eine Dreielektrodenröhre dient, die so mit dem Gitterkreis der Senderöhre verbunden ist, dass die Änderung des Gittergleichstromes der Senderöhre die Gittervorspannung der Lastausgleichröhre beeinflusst. 2. Röhrensender nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Gitter der Lastausgleichröhre an einen Widerstand angeschlossen ist, der im Gitterkreise der Senderöhre liegt. 3.Röhrensender nach Patentanspracli und Unteransprüchen 1 und 2, ;dadurch ge kennzeichnet, da.ss parallel zum Wider stand im Gitterkreise der Senderöhre ein Kondensator geschaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE134798X | 1927-10-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH134798A true CH134798A (de) | 1929-08-15 |
Family
ID=5665681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH134798D CH134798A (de) | 1927-10-17 | 1928-09-26 | Röhrensender mit Lastausgleichröhre. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH134798A (de) |
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1928
- 1928-09-26 CH CH134798D patent/CH134798A/de unknown
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