CH134955A - Verfahren zur Herstellung teilweise hydrolysierter Zelluloseacetate. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung teilweise hydrolysierter Zelluloseacetate.

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CH134955A
CH134955A CH134955DA CH134955A CH 134955 A CH134955 A CH 134955A CH 134955D A CH134955D A CH 134955DA CH 134955 A CH134955 A CH 134955A
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CH
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sep
water
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cellulose acetates
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Kunstzijdefabrie Nederlandsche
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Nl Kunstzijdefabriek Nv
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B3/00Preparation of cellulose esters of organic acids
    • C08B3/22Post-esterification treatments, including purification
    • C08B3/24Hydrolysis or ripening

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Description


  Verfahren zur Herstellung teilweise     hydr        olysierter        Zelluloseacetate.       Die Erfindung     betrifft    ein Verfahren zur  Herstellung von teilweise     hydrolysierten          Zelluloseacetaten.     



  Da die in üblicher Weise hergestellten       Zelluloseacetate    im allgemeinen wenig löslich  in Aceton sind und ein sehr geringes     Anfär-          bevermögen    besitzen, verseift oder     hydroly-          siert    man dieselben. So hat man zum Beispiel       Zelluloseacetat    aus dem Reaktionsgemisch  gefällt und mit anorganischen Säuren oder  Salzen behandelt. Dieses bereits lange ver  lassene Verfahren ist durch ein Verfahren  ersetzt, nach welchem man das in Lösung  befindliche     Zelluloseacetat    mit Wasser behan  delte, das zur Vermeidung einer örtlichen  Fällung mit Essigsäure, mit oder ohne Zusatz  von Schwefelsäure, vermischt wurde.  



  Durch Regulierung der Menge Wasser,  Schwefelsäure und der Zeit kann man so  verschiedene Löslichkeitsstufen des     Acetates     in Aceton erzeugen.  



  Es hat sich gezeigt, dass die Viskosität  des     hydrolysierten        Zelluloseacetates    von zwei    Faktoren abhängig ist, nämlich vom Abbau  des     Zelluloseacetatmoleküls    und vom Grade  der Hydrolyse. Es ist selbstverständlich er  wünscht, das     Azetylzellulosemolekül    so wenig  wie möglich abzubauen und doch die Hydro  lyse so weit fortzusetzen, dass eine gewünschte  Löslichkeit in Aceton erzielt wird.  



  Im allgemeinen verwendete man ein     ver-          seifendes        Agenz,    welches eine bestimmte  Menge Wasser enthielt. Ein Teil dieser  Menge Wasser wird vom Überschuss Essig  säureanhydrid gebunden, welcher noch in der       Azetylierungsmischung    vorhanden ist, da man  bei der     Azetylierung    immer einen Überschuss       Anhydrid    braucht, der übrige Teil des Was  sers verursacht die wirkliche     Verseifungs-          reaktion.    So bleiben von zum Beispiel 40  Teilen Wasser vor der     Verseifungsreaktion     höchstens 32 Teile Wasser übrig.

   Die Menge  Wasser, welche die wirkliche     Verseifung     verursacht, war bis jetzt immer weniger als  40 Teile, auf 100 Teile trockene Zellulose  berechnet.           Gemäss    der vorliegenden Erfindung werden  bessere Resultate erzielt durch Verwendung  eines     Agenz,    das ausser dem Wasser, nötig  zur Bindung des vorhandenen Essigsäure  anhydrids mehr als 40 Gewichtsteile Wasser  enthält, berechnet auf 100 Gewichtsteile  trockene Zellulose,  Dieses kann wahrscheinlich erklärt werden  durch die Tatsache, dass bei mehr Wasser  die Schwefelsäure durch     Hydration    eine  weniger stark abbauende Wirkung hat.

   Die  Viskosität der Lösung des     Azetates    in     Aze-          ton    wird dadurch bedeutend höher.     plan     kann also die Viskosität erhöhen bis zum  erwünschten Grade je nach dem Verwen  dungszwecke.  



  Zur Erläuterung der Erfindung wird das  folgende Beispiel gegeben       Dran    nimmt zum Beispiel 100 Gewichts  teile Zellulose und erhält durch     Azetylierung     gemäss einer üblichen Methode eine Lösung  von 160     gr    primäres     Zelluloseacetat,    das  heisst das durch Einwirkung eines     Azetylie-          rungsmittels    auf Zellulose, nicht     hydrolysierte     Produkt, 60     gr        Essigsäureanhydrid,    780     gr     Essigsäure und 14     gr    Schwefelsäure.

   Jetzt  wird ein Gemisch von 65 Gewichtsteilen  Wasser und 45 Gewichtsteilen Eisessig zu  gefügt, während die Temperatur auf 200 C  gehalten wird. Durch Überschuss     Anhydrid     (60     gr)    wird ungefähr 10     gr    Wasser gebunden,  so dass für die     Verseifung    55 übrig bleibt.  Man lässt die Reaktion fortschreiten, bis die  erwünschte     Azetylzahl    erhalten ist.  



  Die Viskosität der     acetonischen    Lösung  des verseiften     Acetates    ist viel grösser als  bei     Zurückverseifung    mit einer geringeren  Menge Wasser.  



  Zur Erläuterung der     Änderung    in Visko  sität durch Verwendung von mehr Wasser  werden die folgenden Tabellen gegeben, wo  bei     hydrolysiert    ist bei einer Temperatur von  200 C, während in der     erster)    Tabelle eine       Hinzufügung    von 55 Gewichtsteilen Wasser und  55 Gewichtsteilen Eisessig, und in der zwei  ten Tabelle von 65 Gewichtsteilen Wasser  und 45 Gewichtsteilen Eisessig verwendet  werden.

    
EMI0002.0031     
  
    <I>Talelle <SEP> 1:</I>
<tb>  Temperatur <SEP> 20' <SEP> C. <SEP> Hinzugefügt: <SEP> 55 <SEP> Wasser
<tb>  55 <SEP> Eisessig
<tb>  Viskosität <SEP> Viskosität
<tb>  Tage <SEP> der <SEP> der <SEP> 15 <SEP> o/oigen <SEP> Azhtylzaht
<tb>  essigsauren <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> nach <SEP> Ost.
<tb>  Lösung <SEP> Aceton
<tb>  i
<tb>  0 <SEP> 145 <SEP> unlöslich <SEP>   2 <SEP> 138 <SEP> - <SEP> <B><I>37</I></B>
<tb>  3 <SEP> 118 <SEP> 60 <SEP> 56.5
<tb>  4 <SEP> 129 <SEP> 52 <SEP> 54.8
<tb>  5 <SEP> 120 <SEP> 44 <SEP> 54.0
<tb>  7 <SEP> 110 <SEP> 90 <SEP> 51.9     
EMI0002.0032     
  
    <I>Tabelle <SEP> 2:</I>
<tb>  Temperatur <SEP> 200 <SEP> C. <SEP> Hinzugefügt:

  ' <SEP> 65 <SEP> Wasser
<tb>  45 <SEP> Eisessig
<tb>  Viskosität <SEP> Viskosität
<tb>  Tage <SEP> der <SEP> der <SEP> 15 <SEP>  /oigen <SEP> Azetylzahl
<tb>  essigsauren <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> nach <SEP> Ost
<tb>  Lösung <SEP> Aceton
<tb>  0 <SEP> 145 <SEP> unlöslich <SEP> -  2 <SEP> 160 <SEP> - <SEP> 21
<tb>  3 <SEP> 158 <SEP> 530 <SEP> 56.6
<tb>  4 <SEP> 155 <SEP> 190 <SEP> 55.0
<tb>  6 <SEP> 150 <SEP> 108 <SEP> 53.1
<tb>  8 <SEP> 140 <SEP> 350 <SEP> 50.8       Obwohl man die     Verseifung    bei höheren       Temperaturen    ausführen kann, gibt es gemäss  der Erfindung sehr grosse Vorteile eine Tem  peratur unter 450 C und vorzugsweise von  20 o     C    zu verwenden, da durch diese Mass  nahme die Viskosität ebenfalls zunimmt.  



  Bei niedrigen Temperaturen erhält man  ein Produkt besserer Qualität, als bei höheren  Temperaturen der Fall ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung teilweise hy- drolasierter Zellulose-Azetate, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zelluloseazetate mit einem verseifenden Agenz hydrolasiert wer den, das ausser dem zur Bindung des noch vorhandenen Essigsäureanhydrids nötigen Wasser. mehr als 40 Gewichtsteile Wasser enthält, berechnet auf 100 Gewichtsteile trok- kene Zellulose. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydrolyse unterhalb 450 C stattfindet.
CH134955D 1927-11-26 1927-11-26 Verfahren zur Herstellung teilweise hydrolysierter Zelluloseacetate. CH134955A (de)

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