CH135154A - Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels.

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CH135154A
CH135154A CH135154DA CH135154A CH 135154 A CH135154 A CH 135154A CH 135154D A CH135154D A CH 135154DA CH 135154 A CH135154 A CH 135154A
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CH
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silica
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phosphorites
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lime
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Aktiengesellschaft Rh Fabriken
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Rhenania Kunheim Verein Chemis
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05BPHOSPHATIC FERTILISERS
    • C05B13/00Fertilisers produced by pyrogenic processes from phosphatic materials
    • C05B13/02Fertilisers produced by pyrogenic processes from phosphatic materials from rock phosphates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fertilizers (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels.    Gegenstand des Hauptpatentes Nr. 120815  ist ein Verfahren zur Herstellung von Dünge  mitteln, wonach man mineralische     Phospho-          rite    in Mischung mit einem Kalisalz bei  Gegenwart von Kalk, Kieselsäure und Was  serdampf bei mindestens 900  C glüht und  die Mengenverhältnisse hierbei so     bemisst,

       dass in der zu glühenden     Mischung    auf ein       Mol        P20ä    annähernd ein     Mol        Kaliumoxyd     und mindestens 1     Mol    Kieselsäure und auf  ein     Mol    Kieselsäure solche Mengen von     Ca0     vorhanden sind, dass sich     Kalikalziumphosphat     und     Kalziumorthosilikat    bilden.

   Bei der Be  tnessung der Mengenverhältnisse müssen etwa  in den     Phosphoriten    enthaltene Mengen an  Aluminiumoxyd und Eisenoxyd, die in dem  selben Sinne wirken wie Kieselsäure,     mitbe-          rücksichtigt    werden.  



  Es wurde nun die überraschende Fest  stellung gemacht, dass man bei Durchführung  des gleichen Prozesses unter Anwendung von       Natronsalzen,    insbesondere Natriumsulfat, an    Stelle von Kalisalzen die Menge der zuzu  setzenden Kieselsäure erheblich vermindern  kann, und zwar so weit, dass auf ein     Mol     P205 nur     '/2        Mol    Kieselsäure zur Anwen  dung gelangt.

   Die Kieselsäure entzieht offen  bar dem     Trikalziumphosphat    1     Mol        Ca0    unter  Bildung von     Alkali-Dikalziumphosphat    und       Kalzium-Orthosilikat    entsprechend der Glei  chung:

    2     Ca8(P04)2        -+-        Si02        -f-    2 Nag     S04    =  2 (2     Ca0.        Na20    .     P205)        -(--    2     Ca0.        Si02        +    2     SOs     Enthält der als Ausgangsmaterial dienende       Phosphorit    nicht an Phosphorsäure gebun  denen Kalk z.

   B.     Kalziumkarbonat    oder     Kal-          zium$uorid,    so     mulS    man für diesen Kalk  noch so viel Kieselsäure zusetzen, dass sich  hieraus gleichfalls     Kalziumorthosilikat    zu  bilden vermag.  



  Bei Verwendung von eisen- und     tonerde-          reichen        Phosphoriten    können Eisen und Ton  erde die Kieselsäure unter Bildung von     Kal-          ziumaluminat        bezw.        Kalziumferrit    ersetzen, so      dass hierauf bei der Zusammensetzung der zu  glühenden Mischung Rücksicht zu     nehmem    ist  Durch die Verminderung des Kieselsäure  zusatzes wird der Zuschlag von Kalk, wie  er bei dem Verfahren des Hauptpatentes er  forderlich ist, überflüssig,

   so dass man     be     dem vorliegenden Verfahren mit einem Mini       mum    von     Zusatzstoffen    auskommt und ein       Phospat-Düngemittel    mit einem sehr hohen  Gehalt an Phosphorsäure erhält.

      <I>Aus f</I>     ührungsbeispied:     100 Teile eines nordafrikanischen     Phos-          phates,        welches        39,7        0;o        P205,        47,0        %        Ca0        an          P < a05    gebunden, ferner 5,6 >     Ca0    nicht an       P20:

  ,        gebunden,        und        0,56        %        Si02        enthält,     wurden mit 11,5 Teilen Quarzsand und 40  Teilen     techn.    Natriumsulfat gemischt und bei  einer Temperatur von etwa 11000 unter  Überleiten von Wasserdumpf geglüht.

   Das       Glühprodukt        enthielt        32,08        %        Gesamt-P205'          und        31,37        %        citratlösliche        P205        (löslich        in          Citratltisung    nach     Petermann)

  .    Von der     Ge-          samtphosphorsäure        sind        demnach        98        %        auf     geschlossen. Das Glühprodukt enthielt nur       noch        0,32        %        80s.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Dünge mittels, dadurch gekennzeichnet, dass man mineralische Phosphorite in Mischung mit einem Natronsalz bei Gegenwart von Kiesel- und Wasserdampf bei mindestens<B>9000</B> C glüht und die Mengenverhältnisse so bemisst, dass in der zu glühenden Mischung auf 1 Mol P20ü annähernd ein Mol Natriumoxyd und etwa '/2 Mol Kieselsäure vorhanden sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Phosphorite mit Natriumsulfat gemischt werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unter- ansprueh 1, dadurch gekennzeichnet; dass man bei Anwesenheit von nicht an Phos phorsäure gebundenem Kalk in dem Roh phosphat der zu glühenden Mischung noch soviel Kieselsäure zusetzt, dass dieser Kalk in Kalziumorthosilikat übergeführt wird, wobei etwa in den Phosphoriten enthaltene Mengen an Aluminiumoxyd und Eisenoxyd, die in demselben Sinne wie die Kieselsäure wirken, mitberücksiehtigt werden.
CH135154D 1924-06-23 1927-06-28 Verfahren zur Herstellung eines Düngemittels. CH135154A (de)

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CH135154A true CH135154A (de) 1929-08-31

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DE745129C (de) * 1935-04-27 1944-02-26 Der Chemischen Produkten Fabri Verfahren zur Herstellung von Phosphatduengemitteln
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