CH135174A - Formziegel mit einseitig geschlossenen Aushöhlungen, Verfahren und Maschine zu dessen Herstellung. - Google Patents

Formziegel mit einseitig geschlossenen Aushöhlungen, Verfahren und Maschine zu dessen Herstellung.

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CH135174A
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Goerlich Ferdinand
Koidl Thomas
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Goerlich Ferdinand
Koidl Thomas
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B17/00Details of, or accessories for, apparatus for shaping the material; Auxiliary measures taken in connection with such shaping
    • B28B17/0036Cutting means, e.g. water jets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B5/00Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
    • B28B5/06Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds on a turntable
    • B28B5/08Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds on a turntable intermittently rotated

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Description


  Formziegel mit einseitig geschlossenen Aushöhlungen, Verfahren und Maschine zu  dessen Herstellung.    Formziegel mit einseitig geschlossenen  Aushöhlungen wurden bisher auf einer  Presse verfertigt, bei welcher in eine die  Ziegelmasse aufnehmende Pressform Stempel  zur Bildung der Aushöhlungen vorgetrie  ben wurden. Auf diese Weise konnte man  aber lediglich Tonziegel, keineswegs aber  Lehmziegel herstellen, da der Lehm zufolge  seiner grösseren Zähigkeit die Pressform  nicht voll ausfüllte.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet  nun ein Formziegel mit einseitig geschlos  senen Aushöhlungen und ein Verfahren zur  Herstellung desselben aus Lehm, Ton und  dergleichen, welches vorgenannter Schwie  rigkeit dadurch begegnet, dass der von der  Strangpresse kommende Formling Schneid  werkzeugen ausgesetzt wird, welche sich  durch Herausschälen dünner Platten allmäh  lich in den Formling hineinarbeiten, ohne  die durch das Pressen entstandene Struk  tur dessen übrig bleibender Wände zu beein  flussen.

   Hierdurch erhält der Formziegel im    Vergleich zu den bisher bekannten eine er  heblich grössere Tragfähigkeit, welche über  dies noch dadurch bedeutend erhöht wird,  dass die Abschlusswand der Aushöhlung  mindestens an zwei gegenüberliegenden Sei  ten nach Art eines Gewölbes an Dicke zu  nehmen.     Nach    dem neuen Verfahren können  Ziegel mit zylindrischen oder prismatischen       Ilöhlungen    hergestellt werden.  



  Die Erfindung bezieht sich auch auf  eine zur Durchführung des Verfahrens ge  eignete Maschine, -die einen drehbaren Tisch  mit durchgehenden Aussparungen .aufweist,  über welchen die zu bohrenden Formlinge  zu lagern sind, und an dessen Unterseite  durch die Aussparungen tretende und stän  dig ihre Arbeitsbewegung     ,durchführende     Schneideapparate, zum Beispiel rotierende  Bohrer oder schwingende     ;Schneidmesser    in  Form eines Drahtes. winkelrecht zur Tisch  ebene verschiebbar     angeordnet    sind.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispiels  weise     Ausführungsform    einer zur Ausfüh-           rang    des Verfahrens gemäss der Erfindung  dienenden Maschine dargestellt, und zwar  zeigt: Fig. 1 die Maschine zur Herstellung  von Formziegeln mit einseitig geschlossenen  prismatischen Löchern im Schnitt, Fig. 2  in Draufsicht teilweise im Schnitt, Fig. 3  einen Schneidapparat in Ansicht, Fig. 4  eine Gruppe von Schneidwerkzeugen zur  gleichzeitigen Bearbeitung sämtlicher Höh  lungen eines Formlings in Draufsicht, Fig. 5  und 6 ein Schneidwerkzeug in zwei An  sichten, und Fig. 7 ein Bewegungsschema  eines Schneidapparates.  



  Die Maschine zur Herstellung von Zie  geln mit einseitig beschlossenen prisma  tischen Löchern besteht aus einer Grund  platte 1, auf welcher ein aus Ständern 2 und  Querträgern 3 gebildetes Gestell befestigt  ist. Ein gleichfalls auf der Grundplatte 1  ruhendes Gehäuse 4 ist einerseits als Lager  5 für eine den Antrieb durch eine Riemen  scheibe 6 vermittelnde Horizontalwelle 7  ausgebildet, anderseits dient das Gehäuse 4  auch als Spurlager 8 für eine Vertikalwelle  9, deren anderes Ende in einem auf den  Querträgern 3 befestigten Lagerbock 10 ge  lagert ist.

   Die Welle 9 trägt in der Höhe  des Ablagetisches 25 einer Strangpresse  einen Tisch 11, welcher dadurch absatzweise  gedreht wird, dass die Welle 9 über ein im  Gehäuse 4 untergebrachtes Schneckenrad 12  und eine Schnecke 13 mit einer     Vorgelegs-          welle    14 in Verbindung steht, welche ihrer  seits zeitweilig durch eine     Kupplung    an die  Welle 7 anschaltbar ist.

   Zu diesem Behufe  ist auf ,der Vorgelegswelle 14 ein mit ihr  auf Drehung gekuppelter und achsial ver  schiebbarer Teil 15 einer Reibungskupp  lung angeordnet, welcher unter der Wirkung  einer sich an ihm, sowie einem Stellring 16  abstützenden Feder 17 gegen den andern  mit einem Zahnrad 18 verbundenen und auf  der Vorgelegswelle 14 frei drehbaren Teil  19 der Reibungskupplung gedrängt wird,  von letzterem jedoch durch Betätigung eines  in seine Ringnut 20 eingreifenden Doppel  hebels 21 rückziehbar ist. Das Zahnrad 18  kämmt ständig mit einem auf der Welle 7    vorgesehenen Zahnrad 22.

   Der Tisch 11  weist     längs    seines Umfanges     gleichmässig     ausgeteilte und den Grundausmassen der her  zustellenden Hohlziegel angepasste     Ausneh-          mungen    23 auf, welche nach aussen hin von  einer am Tisch     gelagerten    Achse 24 durch  setzt sind.

   Um     idie    Achse 24 ist eine mit win  kelrecht abstehenden Zungen 26 versehene  Platte 27 innerhalb eines Winkels von 90    derart     verschwenkbar,        da.ss    die Zungen 26  im Bereiche des Ablagetisches 25 der       5trangpresse    horizontal zu liegen kommen,  in welcher     Stellung    ein zwischen der Strang   presse und dem Tisch 11 schwingender Über  bringer 28 üblicher Ausführung einen     Form-          ling    29 auf die Zungen 26 überträgt     (Fig.    1  rechts), hingegen im Verlaufe der weiteren  Drehung des Tisches 11 aufgerichtet wer  den,

   wodurch der gleichfalls um 90   gewen  dete     Formling    29 nunmehr auf der die Aus  nehmung 23 abdeckenden Platte 27 zu lie  gen kommt. Zur selbsttätigen Steuerung der       Schwenkbewegung    der Platten 27 sind diese  zu einem Doppelhebel mittelst eines Armes  30 ausgebildet, dessen Rolle 31 längs einer  sich von einem zum andern Ständer 2 er  streckenden,     halbkreisförmig        gebogenen     Schiene 32 geführt ist.

   Die Schiene 32 fällt  bei im Uhrzeigersinn erfolgender Drehrich  tung des Tisches 11 betrachtet vorerst un  ter gleichzeitiger Verwindung um 90   all  mählich ab, verläuft.auf einem zwischen den  Ständern 2 gelegenen Bogenstück horizontal       and        steigt    alsdann in gleicher Weise zum  andern Ständer 2 wieder an.  



  Auf der Unterseite des Tisches 11 sind  winkelrecht zu :dessen Ebene den einzelnen       Aus,nelimungen    23 zugeordnete Führungs  prismen 33 vorgesehen, ,auf denen je ein zu  einem Gehäuse 34 ausgestalteter Schlitten 35  verschiebbar ist. Die Bewegung des Schlit  tens 35 auf seinem Führungsprisma 33 wird  dadurch hervorgerufen,     ,d.ass    eine unten am  Gehäuse 34 befestigte Rolle auf einer ,gegen  über der Schiene 32 um 180   versetzten       !Schiene    37a, .37b läuft, welche zwischen den       Trägern    2 einen etwa nach einer Schrauben  iinie gekrümmten Teil 37a und alsdann einen      steil abfallenden Teil 37b aufweist.

   Die in  den Gehäusen 34 untergebrachten Schneide  apparate erhalten ihre Arbeitsbewegung von  einem Zentralrad 38, welches auf einer um  die Welle 9 frei drehbaren und mittelst der  Kegelräder 39 und 40 von der Welle 7 aus  angetriebenen Hohlwelle 41 festgekeilt ist.  Die Drehung des Zentralrades 38 wird  durch Planetenräder 42 auf im Ausleger für  das Führungsprisma 33 drehbar gelagerte  Nutenwellen 43 übertragen, längs denen ein  in einem Ausleger 44 des Gehäuses 34 dreh  bar     gelagertes    und mit einem Keil in der  Nut der Welle 43 geführtes Kegelrad 45 bei  der Bewegung des Schlittens 35 achsial ver  schoben wird.

   Das Kegelrad 45 kämmt  ständig mit einem Kegelrad 46, welches auf  dem aus dem Gehäuse 34 ragenden Wellen  ende einer im Gehäuse 34 untergebrachten  Kurbel 47 befestigt ist, die ihrerseits ver  mittelst der Zahnräder 48, 49 und 50 eine  Kurbel 51 gleichläufig antreibt (Fig. 3).  Den Kurbeln 47 und 51 sind Pleuelstangen  52 zugeordnet, welche mit einem Schlitz 53  längs eines im Gehäuse 34 verschwenkbar  gelagerten Steines 54 geführt sind. Am  freien Ende der Pleuelstangen 52 sind paral  lel zueinander zwei sie verbindende and  durch einen Gehäuseschlitz 55 tretende Stan  gen 56 und 57 angelenkt, an deren unter der       Ausnehmung    23 liegenden freien Enden  hinwieder die durch Aussparungen 58 der  Platten 27 tretenden Schneidwerkzuge an  geordnet sind.

   Entsprechend der Austeilung  der Hohlräume im     Formling    29 sind auch  auf den Stangen 56 und 57 in entsprechen  den Abständen und auf verschiedenen Seiten  Bolzen 59 übereinander befestigt, auf die  je der Schaft 60 des aus einer mit einem  Draht 61 überspannten Gabel 62 bestehenden  Schneidwerkzeuges aufgeschoben ist. Die  einer Platte 27 zugeordneten Schneidwerk  zeuge 61, 62 sind von einem am Tisch 11  befestigten Behälter 63 umgeben, dessen  durch einen Lenker 64 mit der Platte 27  verbundener Kippboden 65 bei der     Aufrich-          tung    der Platte 27 über einem     Trichter    66  einer Transportschnecke 67 aufgeklappt    bezw. bei der Umlegung der Platte 27 zu  geklappt wird.  



  Die absatzweise Drehung des Tisches 11  wird von einer ständig umlaufenden Scheibe  68 dadurch gesteuert, dass ihr Bolzen 69 auf  einen Daumen 70 einwirkt, der mittelst eines  über eine Leitrolle 71 geführten Seils 72 an  einem Hebelarm 73 eines um einen Bolzen  74 verschwenkbaren Doppelhebels ange  schlossen ist, dessen anderer Hebelarm 7 5  mit dem auf den Kupplungsteil 15 einwir  kenden Doppelhebel 21 durch ein Seil 76  in Verbindung steht.

   Der Hebelarm 73  greift auch mit einem Bolzen 77 in den  Schlitz 78 einer der Wirkung einer Feder  79 ausgesetzten Sperrklinke 80 ein, welche  mittelst einer in ihre Rast 81 einschnap  pende federnde Sperrnase 82 in ihrer     zu-          rüekgezogenen    Lage erhalten wird, in wel  cher     Stellung    der Kupplungsteil 15     unter     dem Einfluss seiner Feder 17 gegen den  Kupplungsteil 19 gedrängt und der Tisch  11 somit gedreht wird.

   Sobald einer der am  Umfange des Tisches 11 gleichmässig aus  geteilten Anschläge 83 in .den Bereich der  Sperrnase 82 tritt, was immer dann -der Fall  ist, wenn eine der     Ausnehmungen    23 dem  Ablagetisch 25 der     @Strangpresse    gegenüber  liegt, wird .die Sperrnase 82 ausgehoben, wo  durch die Sperrklinke 80 sich in die dem  Anschlage 83 folgende Sperrast 84 .legt und  die weitere Bewegung des Tisches 11 hemmt.

    Da die Feder 73 der Sperrklinke 80     stärker     als die Feder 17 der Kupplung 15, 19 be  messen ist, wurde bei der durch Vorschnellen       ,der    Sperrklinke 80 bewirkten     Verschwen-          kung    des Doppelhebels 73, 75 aber auch der  Doppelhebel 21 im     Gegenuhrzeigersinn        ver-          schwenkt    und somit .die Kupplung 15, 19  ausgerückt, so     .dass    in weiterer Folge auch  die den Antrieb :des Tisches 11 besorgende       Vorgelegswelle    14 abgeschaltet wurde.

   Erst  in dem Augenblicke als der Bolzen 69 der  Scheibe 68 wieder den Daumen 70 aushebt,  wird einerseits :durch     Verschwenkung    des  Doppelhebels 73, 75     mittelst    des Seils 72 im       Uhrzeigersinn    die Sperrklinke 80 bis zum  Einschnappen der     Sperrnase    82 in deren      Rast 81 zurückgezogen, anderseits die Kupp  lung 15, 19 abermals eingerückt.  



  Damit der Formling 29 in der richtigen  Lage auf der Platte 27 zu liegen kommt,  sind Backen 85 vorgesehen, deren winkel  recht abgebogene Arme 86 in einer Führung  des Tisches 11 gleiten und mit Bolzen 87 in  exzentrisch gekrümmte Schlitze 88 eines  Schlosses 89 eingreifen. Die Betätigung des  Schlosses 89 erfolgt durch auf den Quer  trägern 3 einander gegenüberliegende Bolzen  90 und 91, von denen je einer mit einem der  auf der Schlosswelle 92 befestigten Arme 93  und 94 eines Doppelhebels zusammenwirkt  und derart die Drehung     ges    Schlosses in dem  einen oder andern Sinne nachsichzieht.  



  Die Wirkungsweise der Maschine ist fol  gendes  In dem Augenblick als der Überbringer  28 einen Formling 29 von der Stangenpresse  auf die ihrem Tische 25 gegenüberliegenden  Zungen 26 übertragen hat, hebt der Bolzen  69 der ständig umlaufenden Scheibe 68 den  Daumen 70 aus, was zur Folge hat, dass  einerseits die Klinke 80 aus der Sperrast 84  gehoben, anderseits die Kupplung 15, 19 ein  gerückt wird. Während der nun anhebenden  Drehung des Tisches im Uhrzeigersinn wird  vorerst die Platte 27 zufolge der mit der an  steigenden Schiene zusammenwirkenden  Rolle 31 über die Ausnehmung 23 gelegt,  so     dass    der Formling 29 auf sie zu liegen  kommt.

   In weiterer Folge trifft der Arm  95 des Schlosses 89 gegen den Anschlag 90,  dabei bringen die in den exzentrischen  Schlitzen 88 sich einander nähernden Bolzen  87 die Backen 85 zur seitlichen Anlage am  Formling 29, der dadurch in seiner Lage be  richtigt wird. Sobald die Rolle 36 des Ge  häuses 34 auf der allmählich ansteigenden  Schiene 37a aufläuft, treten die ständig be  wegten, aber bis zu diesem Zeitpunkt leer  laufenden Schneidwerkzeuge 61, 62 durch  die Aussparungen 58 der Platte 27 und be  ginnen mit Rücksicht auf die nach einer ge  schlossenen ellipsenähnlichen Kurve vor  sichgehenden Bewegung des Schneiddrahtes  61 (F ig. 7) krummflächige Späne aus dem    Formling 29 herauszuarbeiten.

   Da einer  seits die Gabel 62 am Beginn und Ende je  des sich lediglich über den obern Teil der  ellipsenähnlichen Kurve erstreckenden Ar  beitsganges schräg nach innen in bezug auf  die jeweils anliegende Begrenzungswand der  Ziegelhöhlung gestellt ist und anderseits die  herausgeschnittenen Späne an Stärke erst  gegen den Scheitel der Kurve zu beträcht  lich zunehmen, wird der Schneidvorgang  stossfrei und ohne jedwede Beeinflussung der  stehengebliebenen Wände vorsichgehen.  Nach Vollführung einer weiteren halben  Umdrehung des Tisches 11 sind die Werk  zeuge 61, 62 bis zur gewünschten Tiefe in  den Formling vorgeschoben worden.

   Durch  das Auftreffen des Armes 94 des Schlosses  89 auf den Bolzen 91 werden die Backen 85  wieder auseinander gerückt, gleichzeitig der  Schlitten 35 gesenkt und alsdann allmählich  die Platte 27 zufolge des steil abfallenden  Teils 37b der Schiene durch ihre auf dem  abfallenden Teil der Schiene 32 sich abwäl  zende Rolle 31 aufgeklappt. Sobald die  Platte 27 dem Ablagetisch 25 der Strang  presse gegenüberliegt, wird der Boden 65  des Behälters 63 geöffnet, wodurch das her  ausgeschnittene Material in den Trichter 66  der Förderschnecke 67 fällt.

   Da weiters in  diesem Zeitpunkt ein Anschlag 83 die Sperr  nase 82 aus der Rast 81     d!er        @Sperrklink-e    80  aushebt, schnellt letztere in die Sperrast 84  des Tisches 11 vor und rückt gleichzeitig die  Kupplung 15, 19 aus, so     (l.ass    nunmehr der  Tisch 1.1 stillgesetzt ist.  



  Falls der Formling 29, wie im vorliegen  den Falle, Höhlungen verschiedener Grund  ausmasse besitzt     (Fig.    4), verwendet man  einerseits     @Schneidgabeln    62 verschiedener  Ausladung, anderseits erteilt man auch den       Schneidgabeln    62     Schwingungen        verschie-          lener    Schwingungsweiten, indem man eine  gekröpfte .Stange 57     (Fig.    3) einschaltet, um  für das eine Werkzeug 60, 61, 62 ein  kleineres     Hebelübersetzun.gsverhältnis    zu  erhalten.

   Zur leichteren Änderung des       Hebelübersetzungsverhältnisses    der Werk  zeuge 60, 61, 62 könnte das freie Ende der      Stange 57 beispielsweise plattenförmig mit  Schlitzen versehen sein, in denen die gleich  falls in einem Schlitze des Schaftes 60 ver  schiebbaren untern Bolzen 59 einstellbar  s in d.  



  Zur Herstellung von Ziegeln mit     zylin-          derförmigen    Bohrungen bringt man im Ge  häuse 34 an Stelle des Kurbelantriebes 47,  51, 52, 56 und 57 und der schwingenden  Werkzeuge 60, 61, 62 Bohrapparate mit ro  tierenden Bohrern an deren Schneiden zur  Herstellung des das Bohrloch abschliessen  den Gewölbes gekrümmt sind.  



  Selbstverständlich kann die     hei    der Her  stellung eines Sonderziegels bschriebene  Maschine, auch für Ziegel vrschiedener For  mate bezw. mit anders ausgeteilten Aushöh  lungen herangezogen werden, indem man  beispielsweise die Stangen 56 und 5 7 durch  geeignet ausgerüstete austauscht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Mit einseitig geschlossenen Aushöh lungen versehener Formziegel, da durch gekennzeichnet, dass die Ab schlusswände der Aushöhlungen zwecks Erhöhung der Tragfähigkeit min destens an zwei gegenüberliegenden Seiten nach Art eines Gewölbes an Dicke zunehmen. II. Verfahren zur Herstellung von mit Aushöhlungen versehenen Ziegeln, ge- nräss Patentanspruch I, darin bestehend, dass der von der Straugpresse kom mende Formling Schneidwerkzeugen ausgesetzt wird, welche sich allmäh lich durch Herausschälen dünner Lagen in den Formling hineinarbeiten, ohne die durch das Pressen entstandene Struktur der übrigbleibenden Wände des Presslings zu beeinflussen. III.
    Maschine zur Durchführung des Verfah rens nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch einen drehbaren Tisch mit durchgehenden Aussparungen, über welchen die auszuhöhlenden Formlinge zu lagern sind, und an dessen Unter seite durch die Aussparungen tretende und ständig angetriebene Schneidappa rate winkelrecht zur Tischebene ver schiebbar angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Maschine nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidapparate auf einer ansteigen den, nach einer Schraubenlinie ge krümmten Bahn geführt sind, welche etwa nach einem halben Schraubengang steil abfällt, wodurch die Schneidappa rate auf einem Teil einer Lmdrehung des Tisches bis zur gewünschten Ein- dringungstiefe vorgeschoben werden und auf dem Rest der Umdrehung selbsttätig in ihre Ausgangslage zu rückkehren. 2. Maschine nach Patentanspruch III und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Schneidwerkzeuge aus Schneiddrähten bestehen, welche zwi schen Gabelzinken gespannt sind und vermittelst auf die Gabeln wirkenden Kurbelgetrieben in ellipsenähnlichen Bahnen bewegt werden. 3.
    Maschine nach Patentanspruch III und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Schneidwerkzeuge durch Zwischenschaltung einer an gleichläu figen Kurbelstangen angelenkten Pa- rallelogra-minführung in bezug auf den Antrieb seitlich versetzt sind, um das abgelöste Material von ,den Antriebs teilen abzuhalten und frei in einen ,S'ammler fallen zu lassen. 4.
    Maschine nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, da.ss :die Spannweite der 'Schneidwerkzeuge und ihre 3chwin- gungsweite zwecks Änderung des Quer schnittes der Höhlungen regelbar sind. 5.
    Maschine nach Patentanspruch III, da durch gekennzeichnet, dass zur Auf nahme der Presslinge am Tisch längs dessen Umfanges gleichmässig a.usge- teilte und mit winkelrecht abstehenden Zungen versehene Platten angelenkt sind, welche mittelst einer Führungs bahn im Bereich des Ablagetisches der Strangpresse zwangsläufig aufgeklappt, bei der weiteren Drehung des Tisches hingegen selbsttätig über eine Ausneh- mung des Tisches umgelegt werden. 6.
    Maschine nach Patentanspruch III und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass zwischen dem Ablagetisch der Strangpresse und dem drehbaren Tisch ein Überbringer angeordnet ist, wel cher den Pressling auf die bei aufge klappter Platte horizontal liegenden Zungen ablegt. 7. Maschine nach Patentanspruch III und den Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits der Platte verschiebbare Backen vorgesehen sind, welche im Verlaufe der Drehung des Tisches den Pressling in die rich tige Lage zu den Schneidwerkzeugen rücken. 8.
    Maschine nach Patentanspruch III und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, d.ass unterhalb der Schneidwerk zeuge .an der absatzweisen Tischdre hung teilnehmende Behälter mit Kipp- bäden vorgesehen sindi, welch letztere mittelst an die Platten angeschlossenen Gestängen bei der Kippbewegung der Platte abwechselnd geöffnet bezw. ge schlossen werden.
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