Automat zur Einzelabgabe angezündeter Zigaretten. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Automat zur Einzelabgabe angezündeter Zigaretten, welcher auf öffentlichen Plät zen, in öffentlichen Gebäuden oder Fahr zeugen, Privatwohnungen etc. aufgestellt werden kann.
- Gemäss der Erfindung ist ausserhalb eines Zigarettenmagazins ein leicht zugänglicher Zigarettenhälter mit Zigarettenauswerfer vorgesehen, dem die Zigaretten einzeln vom Auswerfer zugeführt werden, und welcher verschiebbar zwischen einer ;Saul- und einer Zün:dvorriehtung sitzt und mit die Zigarette auf dem Halter festklemmenden Fingern zu- sammenarbeitet, derart, dass die Zigarette heim Anzünden durch die Zündvorrichtung;
durch Verschiebung .des Halters gleichzeiti finit dem andern Ende in Eingriff mit. der Saugvorrichtung gebracht wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel des Automaten dargestellt, und zwar ist: Fig. 1 eine Vorderansicht desselben, wo bei die Teile in einem Gehäuse eingeschlossen sind, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1, Fig. 3 eine Vorderansicht der Vorrich tung bei abgenommenem Gehäuse, Fig.4 eine Draufsicht zu Fig.B. Fig. 5 ein senkrechter .Schnitt nach .der Linie 5--5 der Fig. 9,
Fig. 6 ein wagrechter iSchnitt unterhalb der Decke des Gehäuses mit entferntem Ma- ba,zin, Fig. 7 ein senkrechter Schnitt nach der Linie 7.-7 der Fig. 9, Fib.8 ein wag rechter Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 10, Fig. 9 ein senkrechter @Sclinitt quer zur Fig. L),
rechts vom Handhebel, wobei die Teile in Endansicht gezeigt sind, Fig. 10 (-in senkrechter Schnitt nach der Linie 10-1(l der Fig. 8, l#7 ig. 1.1 ein senkrechter Längsschnitt durch den Automaten, .der hinter dem und seinen Betätigungsmitteln geführt ist,
Fig. 1? ein der Fig.9 ähnlicher Schnitt durch das andere Ende des Automaten, Fig.13 ein Einzellieitsschnitt der Teile zum Herausbefördern rind Festhalten der Zigaretten, Fix. 1.1 ein der Fic". 13 ähnlicher Sclinii.i. mit fest-eklemmter zio,'arette.
Fi-. 1ä eine verrrösserte Einzelheits- ansicht der Teile zur Erzeu,uno der httnhen. und Fig. <B>16</B> eine vergrösserte Einzelheitz:- ansieht der Teile zur Erzeu,-nüg der ",aug- wirkung.
Wie in Fit;'. 1 und ? gezeigt, schliesst. das Gehäuse die Arbeitsteile der Vorrich- tung vollkommen ein und ist von' recht- eekiuer (Trundform. Die Decke 1<B>(los</B> Ge- liiiaiSeS hat zwei durch an@-clenhte Deckel und 3 abdeckbare ()
ffnun@en. Die grössere deckt das Magazin und @(li,, darin -enthal- tenen Zigaretten ab und ist vorn mit einem Fingerstück versehen zwecks leichten Off- nens des Deckels. Der andere -Deckel 2 ist bedeutend kleiner und cleclft einen Rauin neben
dem :tla.gazin a1), durch -welchen di,, Bewe-i-in@",scorrichtiint,,-en inspiziert:
werden können. euch dieser Deckel hat r=in Fingerstiick zuip leichten öffnen. Die Grundplatte -1 ist so aus-ebildet. da13 an den Ecken Füsse a vort;es,Iien sind, und vorn hat.
(las Gehäuse eine @'erläny-erun@ ss, welche das Reservoir 7 für die (lntfla.minbare Flüssi# keit abdeckt (Fit;
. <B>3).</B> Di,# vordere Wand @ des Gehäuses ist mit. (-irrer l)ffnun", J ver- #ehen. durch welche (lie Unterstützun- l() des Halters 11 ragt, und durch welch(> die Klemmfinger --reifen. Durch diese ()ffnunz 1)
werden die Zigaretten einzeln durch einen lein- und herschwin-baren Auswerfer ab- @.:egeben, wie in Fi-. 1(), 13 und 1-1- bezeiget. An einem Ende der t",.i,lä n"crun,#, 6 ist ein Schlitz 1? @,or-esehen, durch ivelclien Ha.ndliebel 1:
3 ragt, Uc-Ieher ain äussern Ende mit einem Fin"ersiiicl@ 14 ausgerüstet i'#1. Das einschli(Alende.Geli;iuse hat keine Boden- platte; als solche dient die:
Grundpl@ittu 1, auf welcher il:is tlehiiuse in passender Weis, befestigt ist. Dir- v,-i',eliiedenen @lrheits- teile der Vorrichtuiu., werden jetzt in der Reihenfolge, in welcher -ic in @üti@@keit treten. beschrieben.
Die (rundplatte -1 liat zwei in Länzs- richtung verlaufende. parallel aufrueiit,, l'nterstützun -splitten 1a und<B>16</B> (Fi. :@ bis 8). in welchen am r(-chten Ende:
,eine 1Velle 17 montiert ist. auf welcher Hülsen lS,für eine Anzahl @etätiungslieder (_Hub- @rlieiben) befesti.2:t sind.
Das vordere Eath- der Welle dringt durch die vordere Platte 1:i hindurch und trä-,t den .fIandhebel 1 i zwecks Drehun\ der "elle. Gerade hinter ,b r r vordern Platte trügt die Welle ein e Hubscheibe 19.
welche ungefähr von tler Form eines Segmentes ist, dessen untere linke Spitze ab-erundet i"t. Hinter dieser Hubscheibe sitzt eine andere Hubscheibe <B>1</B> \ür die hetätigun- der Ziindvorrielitus,: @li,#sc,-Hubscheibe trägt drehbar einen Hubei l .
Das untere Ende diuse@s Hebels ist als Haken ?? ausgebildet. Lind das obere Eade des Hebels ?1@ hat eine (@iffnun, in Teeiche ,-ine Schraubenfeder ?3 e#in-elialzt ist, fieren c#@,enüberliegendes Enfe in eine öffnun,
.ler Ftubscheibe ?0 ein-ehakt ist. Durch dies, 1',der wird der<B>HA L-1</B> -il -ewölinlicli in Uhr- z. < i@,errichtun @.;
"leclreht und in sserührunr mit einem Anschla-- ?1 der flubseht ibe '_' <B><U>"ei</U></B> halten. Hinter dieser Hubscheibe sit:
a eine andere Hubscheibe ''5 zur ssetätiguau- ,les Auswerfers. RTI ID="0002.0256" WI="9" HE="3" LX="1528"LY="1908"> DiesF@ Hubscheibe hat.
wie in ie@#. ###ezei- t, einen Schlitz ?t,. der a, -i,ineni Ende offen ist und von diesem offenen Ende c-rstreckt sich ein exzentrischer Vm- fan@-steil <B>27.</B> Hinter dieser Hubscheibe sitzt ##,
ne andere Hubscheibe -?N zur I>etüti@u-i@ ,#ines Blasebalt.,,es (I 7i0-. G. 1 und @@. Dies@- Hubscheibe erstreckt siele nach ,eben und hat einen Uinfa;il-steil '?;
@. der finit ei@,@_=n @'orsprunt; 30 einer clreic ehinen @nsch@as- platte 31 zusanunenwirkt. welche ;
Ireül,r '', i der liinlu-rn L'nterstützunzsplatte lti ge- tra-en wird. Die Hul3.selieibe ?8 hat einen -itlieli verlaufenden Ansatz 3:..i, in wele:icai ,-i:i(@ hräflit;-e Feder ;
'j 'j ;ei einem Ende ist, ,b ren @@et@enüberli(@en@lcs I:n@i,@ :
iiii einem sslasebal%het,e@l verbu ncl,>n ii. '.#ehliesslicli ist auf der .Antriebswelle 1 @#in# Hubscheibe montiert, die zum Auslösen und zum Festhalten einer Klinke dient.
Der Auslöseteil 34 der Hubscheibe hat die Form eines nach unten verlaufenden Armes, wäh rend .der Hubteil 3,5 mit einem Ende der dreieckigen Platte 31 zusammenwirkt, uni letztere fest in Stellung zu halten hegen ein Ende der verschiebbaren .Stange 36, welche auf der Vorderseite der Unterstützunas- platte 16 verschiebbar gelagert ist und mit dem Hebel zur Betätigung .des Blasebalges verbunden ist. Dieser Hebel hat die Form eines Winkelhebels, wie in Fig. 8 gezeigt.
Der Zigarettenauswerfer: Wenn der Handhebel 13 ausgeschwungen wird, um die Welle 17 zu drehen, so wird zuerst der in Fig.l0, 13 und 14 gezeigte Zigaretten- auswerfer betätigt. Dieser Auswerfer ist als Segment eines Hohlzylinders ausgebildet, dessen gegenüberliegende Enden<B>3 7</B> mit ring förmigen Lagern 38 versehen sind, durch welche eine Welle 39 hindurchgeht, welche in Armen 40 der Unterstützungsplatte 16 gelagert ist.
Die Welle und die Lager sind miteinander verbunden und drehen sich zu sammen, und das rechte Ende der Welle trägt einen Querstift 41, .der mit Spiel in den Schlitz 26 der Hubscheibe 25 eingreift, ilie auf der Hülse 1ä befestigt ist (Fig.5). 1)er Auswerfer hat an seinem Umfang eine in Längsrichtung verlaufende Vertiefung 42; welche zwischen einem Schild 43 und einem langen, konvexen Teil 44 liest. Letzterer trägt eine Anzahl radialer Vorsprünge 45.
die auf die Zigaretten im Magazin 46 ein wirken, um diese zu bewegen, wenn der Teil 44 den Baden .des Magazins bildet, wie in Fig. 13 und 14 dargestellt. Das Magazin ist ein rechteckiger Behälter mit einem schrägen Boden 47 und ist oben offen und durch den Deckel 2 abdeckbar und hat nahe seinem Boden an der Vorderwand nahe der Öffnung, in welcher der Auswerfer arbeitet, eine ge krümmte Kante 48. Die normale ;Stellunb des Auswerfers ist in Fig.10 gezeigt, in welcher eine Zigarette in der Mulde oder Vertiefung 42 ruht.
Diese Mulde hat zwei Winkelschlitze 49, die quer dazu verlaufen und nahe der vordern Kante vorgesehen sind. Der Auswerfer bildet in allen Stel-- lungenden beweglichen Boden des Magazins, und das Schild 43 verhindert das Heraus fallen -der Zigaretten .aus -dem Ma,azin in der in Fig. 10 gezeigten Lage und weiterhin das Herausfallen der Zigaretten in die Ar beitsteile der Vorrichtung, wenn der Aus werfer die in den Fig.l3 und 14 Bezeigte Lage einnimmt.
Die gekrümmte Kante 4R in der vordern Wand des Häaa:zins verhin dert ein Ansammeln der Zigaretten an dieser Stelle. Der Teil 27 der Auswerfer-Hub- scheibe, der in Berührung mit dem 'Stift 41 steht, hält den Auswerfer in der in Fig. 13 und 14 gezeisten Lage, während andere Funktionen der Vorrichtung ausgeführt wer den und der geschlitzte Teil der Auswerfer Hubscheibe arbeitet mit dem Stift 41 der Welle 39 zusammen,
um den Auswerfer von der in Fig. 10 gezeigten Laue in die in Fig. 13 gezeigte Lage und dann wieder zn- rückz.uschwingen. Wenn der Auswerfer hin- und hergedreht wird, werden die Zigaretten im Magazin durch die Vorsprünge 45 be wegt und so ein Festklemmen der Zigaretten im Magazin verhindert. Wie in Fig. 13 dar gestellt, rollen die Zigaretten ohne weiteres von der Mulde des Auswerfers auf den Halter 11.
Wird der Handgriff 13 a.us- g0schwungen, so wird der Auswerfer ent gegen der Uhrzeigerbeweguns gedreht und erreicht die in F-7.13 gezeigte Lage mit einem Stoss. wodurch die Zigarette zwan#s- weise herausgeworfen wird und auf den Hal ter fällt.
Der Teil<B>27</B> der Auswerfer=Hub- seheibe hält den Auswerfer in der in Fi-. 13 Bezeigten Lage, -während der Verschiebung des Halters und der Ausscliwinäun #@# der Klemmfinger. Bei des I-fa.ndhebels 1.3 schwingt auch der Auswerfer in die normale Anfangslage zurück und ebenso werden die andern Arbeitsteile in ihre .Infanssla"e zurückbewegt.
Die Zigaretten-Kleinmvorriclituns: lach- dein eine Zigarette aus klein Macazin auf den Halter Belangt ist, muss sie darauf festge klemmt werden, jedoch so, dass die Zigarette nicht zerdrückt und das Papier heschädi < ,
't -wird. Diese Funktion wird durch ein paar fe- dernde Iilemmfin@@'@@r 50 erfüllt, welehe, wenn der Auswerfer die in Fig. 1ä gezeigte Stellun_' erreicht,
durch die \Vinkelschlitze .I9 der Mulde des Aiisiverfr@rs in Berührun,, mit der Zi-a.rette kommen, wie in Flor. l4 dar;;estellt. Die Klemmfin--er bilden Teile einer Platte 51, welehe an den gegenüberliegenden Enden reelitwinl;:lig abgebogene Lagerteile 52 hat.
Durch. die Ansätze 52 geht. eine Welle 53, welche von den Ansätzen 5-t der Unter- stützungen 10 r;etl'agen wird. Von der un tern Kante der Platte 51, welche die Klemm finger trägt, erstreckt sich eile Arm 55, in welchem ein Ende einer Feder :
i6 ein- @-ehakt ist, deren anderes- Ende am lin ken Ende des Hebels 5 7 eingehakt ist, -welcher drehbar von der Unterstützungs platte 15 getragen wird und nahe seiner Lagerstelle (am rechten Ende) eine schräge Leiste 58 (Fig.5) aufweist. welche mit der Hubscheibe 19 zusammenwirkt. Eine Feder 59 ist mit einem Ende an der Clrundplattc der 3Ta.schine befestigt und steht mit dein andern Ende in Berührung mit der Leiste :15 des Hebels :
i7, um -liessen Hel)el normaler- c weise in gehobener Stellung zu halten und damit die Klemmfinger in der rückwärtigen, unwirksamen Lage, wie in Fig.- 10 dar gestellt. Das freu: Ende des I#-,-lemmlielicls hat einen aufrecht stehenden Teil 60, der in Be rührung mit dem Arm 55 der Platte 51 steht.
Dieser Teil 60 verhindert, dass die Klemm finger mit hartem Sehlage auf die Ziga rette auftreffen, wodurch das Papier oder der Tabak beschädigt werden könnte.
Die Feder zwischen den Armen 55 und dein Hebelendr' bildet eine naeh"i(,bige Verbin- clung zwisclicn den- Hubel und der Kleinrn- pIattE-, so dass l(-t:
ztere mit rler Zigarette seit.- lieli werden ka.iln, um die Ziga- rette niif der \a.ug'vorrielitun,g in Eingriff zli IiI'IIh'eIl, \@iehrlein die K-Icmmfiil@;'er ilirc@ Funktion erfüllt:
haben, werden sie zur rieli- ti:;en Zeit sehriell los-elassen und zurück- ,-,rE"LO@,@'e@l. so dass #:1t# (1i,' litl < .'Ii.9r'h\'JIII'r1111@T des Auswerfers nichl ])(:
hindern. Es kann natür- lich für das Festkluninien der Zibai'eit@, ein einziger Finger vor;5(-sehen sein. Bei der Zu- rückschwin-un;;' des Handhebels 13 werden auch die hlem:mfin@rer :5() in ihre Anfan-'s- lag'e zurückbewegt.
Der Zi#-'arettenlialti@r: N aelideln eine Zi- ;-arette vom 1abazin durch den Auswerfer auf den Halter gelegt und .darauf, wie oben beschrieben, festgeklemmt. worden ist.
wür- den der Halter 11 und die Klemmfinger 5U mit der Zigarette, in deren Längsrichtung hei der weiteren Ausseliwin-ung des Handhebel: 13 verschoben.
Dies wird durch Berührung der Hubscheibe<B>19</B> mit dem NVinkelende 61 der Verlängerung 62 der Halter-Unter- stützungsplatte 10 bewerkstelligt, auf wel cher, wie in Fig. 5 und 7 gezeigt, die Klemin- platte 51 drehbar belagert ist,
und welche \-o11 der vordern Unterstützungsplatte 15 durch Stifte 63 verschiebbar unterstützt wird, die durch Sehlitze der Platte 1()
dringen. Die Platte<B>10</B> und die Klemiuplatte 51 werden also in Längsrichtung des -#ppa- rates in einer geraden Linie nach links unter der Einwirkun.y' dur Hubscheibe 19 ver- #ehoben,
nachdem dir-se Hubscheibe die Leiste<B>18</B> des Klemmhebels 57 passiert hat' Diese Bewegung des Halters tlnd der Klemme findet gegen die .Spannung= -der Fe der 65 statt, welche am obern Ende der Platte 10 und rechts an der L uterstützungs- pla.tte 15 befestigt ist.
Der Halter 11 ist fest auf der Platte 10 befestigt, welche einen winklig nach vorn verlaufenden Teil hat. der durch einen länglichen Selilitz 66 in der Unterstützungsplatte 15 ragt. Durch diesen Schlitz arbeiten auch die Klemmarme 50 und wird die Zigarette bei Aufleben auf den Halter 11 befördert. Die Bewegung des Hal ters ist ungefähr gleich der Länge der wag rechten Teile der Schlitze =1:
9 in der Mulde -122 des Auswerfers und dabei wird die Zi garette in achsialer Vorschiebung in Eingriff mit einem fest:
stelienclun Kopf einer Sang- leitumg' gebracht. Die Längsbewegung des Illllters mit Iiezub auf den Teil 60 des IIe- hels <B><I>57</I></B> (Fit". 13, 1-1) \vird dtireli die Feder at;
A'estattet, -(.1(-11e die Iilclllmpla.tte mit dem Hebel verbindet, wobei diese Feder ge spannt, jedoch die nachbiebibe Verbindung der Klemmplatte mit dem Hebel aufrecht er halten wird.
Die Zibaretten-Anziindvorriclitun: Un ter dem rechten Ende .der Geliäuseverlän;e- rung 6, nahe der Achse des Handhebels ,13, befindet sich das Reservoir 7, welches die Form einer länglichen, rechteckigen Kammer hat, mit einer senkrechten Verlängerung 67 ungefähr in .der Mitte (Fig. 3a, 4, 6, 8, 9).
Der Boden des Reservoirs hat eine OFfnun zum Einfüllen einer entflammbaren @ub- stanz, wie Benzin, Alkohol, oder ähnlicher Flüssigkeit. Die Öffnung wird durch einen Schraubenstöpsel 68 (Fig. 3) abgeschlossen. welcher von einer Abdiclitungsseheibe um- be#ben ist.
Die senkrechte Verlän#-eruag dieses Reservoirs ist so angeordnet, dass eine Leiste entsteht, über welcher eine gehärtete Stahl rolle 69 angeordnet ist, deren Umfang rauh ist, um durch Reibung Funken zu erzen--en. Die Rolle sitzt auf einer Welle 70, welelie in den Unterstützungswänden 1i, 16 gelagert ist.
Die Verlängerung 6 7 trägt -!in der lin ken Seite ein Dochtrohr 71, .dessen äusseres Ende einen zylindrischen Kopf 7<B>2</B> trägt, cler als Anschlag für eine Kappe<B>73</B> dient, wel che von einer Verlängerung 74 des Halters 11 getragen wird und zum Auslöschen der Flamme dient, wobei die Kappe über das aus dem Rohr hervorstehende Dochtende ge schoben wird und<B>-</B>in Berührung mit dem Metallkopf 72 tritt,
wodurch der Docht luft dicht abgeschlossen wird. Gewöhnlich wird die Auslöschkappe 71 durch die Feder 65 in der in Fig. 3 und 4 bezeigten Lage gehalten, welche Feder den Zi-,arettenbalter in seiner rechten Endstellung hält.
An der vordern Unterstützungsplatte 15 sind zwei arme einer Konsole 75 angeordnet, die abnelinibai, an .der Platte .befestigt ist (Fig. 3), Der un tere Arm 76 wird von einer Drehfeder 77 umgeben, deren eines Ende scnli:reelit: naeli oben verläuft.
Ein Zündstein 78 wird in dem zylindrischen Teil des obern Armes 79 der Konsole gehalten, und der Stoin wird durch die Feder -eben die Rolle<B>69</B> gepresst. Div herülirungsstelle finit der Rolle befindet sich gerade unterhalb des Dochtendes und inner halb der entflammbaren Atmosphäre des selben.
Die Entzündung,- des Dochtendes findet durch die Drehen,-- der Stahlrolle hfl in Ulirzeigerrichtunb statt. Der Rolle wird ungefähr eine Vierte-lsdreliunb in Uhrzeiger richtung erteilt, und zwar durch die in den Fig. 4, 5. 6, 8 und 9 gezeigten Mittel.
Diese schliessen die Hubscheibe 20 ein und den nachgiebigen Hakenhebel 21, der von der Hubscheibe 7etraben wird und in Ein-rif t mit einer Winkelplatte 80 tritt, .die lose auf der Welle 70 sitzt. welch letztere die Rolle 69 trägt. Die Winkelplatte sitzt neben deni Schaltrad 81. das fest auf der Hülse 82 sitzt.
Die Platte hat ein vorstellendes. abgerundetes Ende 83, das mit dem Haken cles Hebels 21 in Eingriff tritt. wodurch die Platte ent <U>gegen</U> dem Uhrzeigersinn gedreht wird und die Klinke 84 mitnimmt, die drehbar von der Platte getragen und durch eine Feder 85 in Eingriff mit den Zähnen des Schaltrades 81 gehalten wird.
Bei dieser Drehung der Platte wird eine starke Feder 86 Bespannt, die au der Platte unter einem Ansatz der Grund platte 4 angehakt ist. renn das Hakenende des Hebels 31 die wagrechte Ebene der Welle 70 passiert, so kommt es ausser Ein- ,griff mit dem Ende 83 der Klinkenplatte:
die letztere wird losgelassen und selinell ini Uhrzeigersinn durch die Feder 86 g=edreht. Dabei wird durch die Klinke 84 das Schalt rad mitgenommen und diese, sowie die Rolle 69 um eine Viertelsumdrehun;
gedreht. Mli- rend der Anfangsdrehung der Platte ciit.- gegen der 1'lirzeigerbewegun(r wird der He bel<B><U>2</U>1</B> leicht ausgeschwungen und ilii@ F(#cler ?3 ge-pannt und nach vollendeter I)reliuu" wird die Klinke durch die Feder '_i3 wir-der innfan;slap;
e gebracht. in welcher sie bc:n den Anschla- 24 rler Hubscheibe 2l1 anliegt. Das Reservoir i ist zweckmässig finit Baumwolle oder ä hnlicliein absorbierendem Material gefüllt, das eine grosse Menge einer leicht- brennbaren Fliissit;
lzcit aufnehmen kann. Vor dem Füllen des Reservoirs wird der Docht 87. der 20 bis 2i ein lang- sein kann, (Fi,--.3), in das L)
ochtrohr gesteckt. Dann lvird das absorbierende Maierial in den Behälter -ebraclit und dieser mit Brennstoff gefüllt.
'Die Freigabe der Klinkenplatte 80 tritt, ungefähr ein, wenn der Handhebel voll ausgeschwungen. ist und (lie starke Feder 33, welche a111 Alls@ 32 tler Bltilebal"'-Hub- seheibe und am Blasebalgliebel befestigt ist, durch Auseinanderziehen voll gespannt ist.
wobei die Spannung darin genügt, um nicht nur den Blasebal-llebel zu verschieben zwecks Eilisangung von Luft, soliderli auch denIlairdgriffliebel schnell in @dieA-nfanmslage zurückzuführen.
Dieser Hebe-1 kann ungefähr 'um einen W-inkelvon 45 \ I,-edreht werden, und zwar von der in Fig.3 @-czeigten La-e bis zur Berührunc finit dein rechten Ende des Reservoirs.
Wenn die Fuiikenerzeugun;s- mittel freigegeben werden, hat der Halter gerade seine äusserste Lage erreicht, in wel cher die Zigarette in feste Berührulig mit dem Ende einer Saugleitung gebracht wird.
Die Saugvorrichtung: An der Rückseite der hintern Unterstützungsplatte 16 ist ein schalenähnlicher, rechteckiger, nach aussen siele erweiternder Rahmen 88 befestigt, wie in Fig.5, 6, 8, 9. 10, 11 und 1:.) ;gezeigt. 3n der offenen, :
Seite dieses Rahmens ist eine liachbiebig"(@ Membrane 89 luftdicht fest geklemmt. Ili der Mitte der Membrane ist eine Klemmplatte <B>90</B> befestigt finit einem -arm 91. an dem der lanl;.,r < Arm 9? eifies Winkellieb(#ls befestigt fi=t, der mit seinem Knie 94 an einem Ariu 9:;
der Platte 16 an gelenkt ist und einen kurzen, nach vorn ver- laufenden Arin 95 hat. Das Ende des fur- zen Armes ist all dein winkligen Ende 96 der verschiebbaren Stange 36 allgelenkt, wel che an ihrem andern Ende einen länglichen Schlitz 97 hat, dureh den ein Bolzen 98 in die Unterstützungsplatte 16 :
dringt. Dieser mit Kopf versehene Bolzen hält die Stange 36 dicht ;in der Platte 1G lhig. 7, 8, 10, 11). Von der untern Kante der .Stanlge 36 ver läuft ein @ils,,tz, 99 nach unten, all welchem eine Feder 100 befestigt. ist, deren andere.-.; Ende all edler Abbih;;
ung 101 der Uliter- stützungsplatte 16 unigehakt ist. Unter dein Schlitz<B>97</B> der Stange !3V befindet sich eine längliche Aussparun- l0?, in welche ge- wöhnlicll eine Klinke 1Ü:
3 unter der Span nung einer Feder 10-1 einri,eift. Die Feder greift all der Klinke an und ist mit denn andern Encle all der Pifckplatte 16 befestigt.
Das freie Ende der Klinke 1l)3 liegt in der Bahn eines Auslösearnie.3-1 der Hubselleibe 35, die zum Sichern der dreieckigen Platte 31 in bestimmter Lage dient. -,Das hintere (rechte) Ende der Stange ist abgeschrägt und steht bewölinliell mit _der Platte 31 in Ein griff. Die Seite des Biasebal\rrallmens 88.
clie in der Nähe des Drehpunktes des Winkel hebels 95 liegt, hat eine Verlän-erun,r 105, von welcher eine Leitum" 106 abzweilgt, die vorn durch die Platte 1:1 hindurch ,reut und in eine,, Saugekopf <B>10 7</B> mündet. iler voll der vordern Platte 15 nach vorn vorstellt.
Dieser Kopf hat eine Öffnung <B>108</B> (Fig. 10), welche Offnung von kleinerem Durchmesser ist als die Zigarette. Die gelochte Fläche dieses Kopfes bildet einen Ansehlag für das Ende der Zigarette, so .dass ein dichter Abschluss gebildet wird und Luft durch die Zil-arette von Ende zu Eilde-leichinässig ;"esau#rt wird.
während die Flamme brennt. Während der _111wärtsbeweguily des .Handliebens 13 1:ommt den arm 3.I der Welle 17 in Eingriff mit der Klinke 103 und die Hubselleibenfläche ?!) berührt dabei den Stift 30,
welcher seit lich aus der dreieelzigen Ansehlagsplatte 31 hervorragt. Die Hubscheibe verursacht eine A.usschwingung der dreieckigen Platte, so class sie von dein abgeschrägten Ende der Staube 36 entfernt wird.
Die Stange 36 viril gewöhnlich in ihrer linken Endlage durch eine Feder 1l_)0 heha.lten, die all dem Ansatz 99 der Stall=e angreift und die Bewecun- der .Stange nach links wird durch den Bol zen 98 begrenzt und ausserdem durch die Blasebalgplatte <B>90,</B> die all deren nachkiebiger Membrane befestigt ist.
Durch Drehung des Handgriffliebels wird die Klinke 103 durch die Hubselleibe ;3.I ausgelöst und gleichzeitig wird die Feder 33, welche stärker ist als flie Feder 100, gespannt. Bei weiterer Be- We7ung des Handgiebels kommt die Hub- scheibe 2:
8 mit dem Stift 30 der Platte 31 in Eingriff, und diese wird gedreht und die Feder 109 unter Spannung gebracht. Sobald -die Klinke 103 ausgelöst ist, schwingt die Feder 33 den Winkelhebel 95. 9? aus, und die Membrane wird nach aussen bewegt und Luft durch die Zigarette eingesaugt.
Dieser Vorga=ng findet statt, wenn die Hubscheiben fläche 29 an dem Stift 30 der Platte 31 vorbeigeht, worauf die Hubscheibe 35 die Platte 31 loslässt und der Arm 34 die Klinke 103 auslöst und die Stange 36 für Verschie bung nach rechts frei gibt, wobei die Teile in die in Fig.16 in vollen Linien gezeigte Lage bewegt werden und zu gleicher Zeit die Feder 100 für die Rückverschiebung der Stange 36 gespannt wird.
In diesem Augen- blick fängt der Handhebel an, wieder in die aufrechte Lage zurückzukehren. Bei der Rückbewegung der Stange 36 nach links wird die Platte 31 schnell unter der Span nung der Feder 109 gedreht, und der Stift 30 wird vor die Hubscheibe 28 bewegt und verzögert diese etwas. Dann bewegt sich die Hubscheibe mit der Platte 31 und der Stange 36 in die Anfangsstellung, wie in gestrichel ten Linien in Fig. 16 und in vollen Linien in Fig. 7 gezeigt.
Bei der Rückkehr des Hand- t' in die Anfangslage unterstützt dio Feder 100 der Stange 36 die Rückkehr der Membrane des Blasebalges in die Anfangs- lage, und die Luft wird durch die Leitung und den Saugekopf herausgedrückt. Der Arm 34 kehrt ebenfalls in die Anfangslage zu rück, und die Klinke 103 tritt unter Feder wirkung in die Aussparung 102 der Stange :3(i und hält diese in der in Fig. 7 gezeigten Lage fest.
Die Platte 31 kehrt ebenfalls in die Anfangslage (Fig. 7) zurück, und die Hubscheibe 35 sichert die Platte und damit auch die Stange 36 in dieser Lage.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Me chanismen ist. kurz zusaniniengefasst. fol gende: Während des ersten Teils der Bewegung des Handhebels 13 in Uhrzeigerrichtung;
wirkt die Auswerfer-Hubscheibe 25 reif den Stift 41 der Welle 39, so dass der Auswerfer schnell ungefähr um eine Viertelsumdreliung gedreht wird und eine Zigarette von dem Magazin durch die (.)ffiiung in der vordern Unterstützungsplatte befördert, so dass diese in den Halter rollt.
Die weitere Bewegung des Handhebels verursacht eine Ausschwin- gUn), des Klemmhebels<B>57.</B> wodurch die Klemmfinger nach vorwärts durch die Winkelschlitze des Auswerfers und duTCli den Schlitz in der vordern Platte 15 bewegt werden und in n !achgiebigem Eim,-riff mit der Zigarette gebracht werden, um diese fest zu halten.
Die weitere Bewegung des lJand- hebels verursacht eine Verschiebung des Halters mit den Klemmfingern und der Auslösclikappe in achsialer Richtung mit Be zug auf die Zigarette. bis das Ende derselben in Eingriff mit dem Saugkopf<B>107</B> tritt.
Darauf schnappt das Hakenende des Hebels 21 von der Verlängerung 83 der Klinken- platte 80 ab, wobei diese frei gegeben wird und durch die Spannung einer Feder eine schnelle Drehung des Schaltrades und damit des Stalilra.des 69 herbeiführt. ge"en welches der Zündstein s,,-edriicl,#t wird. Dadurch wer den Funken erzeugt und in die den Docht umgebenden, entflammbaren Dämpfe e schickt, und diese werden sofort entzündet.
Zu gleicher Zeit wird die Klinke 103 der verschiebbaren Stange 36 ausgelöst .und die Sicherungsplatte 31 fortbewegt. Die plötz liche Bewe"ung dieser Stan@,le wird durch den Winkelgiebel :iuf die Membrane des Blasebalges übertra@--en und =o eine @aug- wirkun- hervorgerufen und Luft- durch die Zigarette diagesaugt.
Das Einsaugen und das Entzünden finden inonientan statt. wor auf die Teile in die Anfa.n-sla,#"e zurück- bewegt werden, und zwar während der Rück- sehwingun @,r des Handhebel;
welches eine schnelle I,üchbewi@gnng des Halters, der Klemmfinger und der Auslösclikappe zur Folge lw1, Die Klenunfinger werden zurÜck- geschwungen, gerade wenn die Flamme :i,us- g;elöschtwird (Fig. 1()).
Darauf wird schnell der Auswerfer in die in Fig. 10 gezei;;te Lage bewegt, wobei die Zigaretten in dein Magazin bewegt werden, um ein Fest- klemmen im -la.gazin zu verhindern.
Die ;;leielizeiti-r Zui!ücI@fiiliriinb der Stano-e 36 bewirkt (-in Zusammenfallen des Blasebalges und Ausstossen der Luft und des Hauches.
Die -Torrichtung: kann auch für Zigarren Verwenüunb finden. wobei die Enden der Zi@"arren vorher abgeschnitten werden oder eine Schneidvorrichtun2 innen v orbesehen sein kann, zum Beispiel in Verbindung mit dem Saugekopf.