CH135406A - Lösevorrichtung für selbsttätige Mittelpufferklauenkupplungen. - Google Patents

Lösevorrichtung für selbsttätige Mittelpufferklauenkupplungen.

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CH135406A
CH135406A CH135406DA CH135406A CH 135406 A CH135406 A CH 135406A CH 135406D A CH135406D A CH 135406DA CH 135406 A CH135406 A CH 135406A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
shaft
loose
chain
release device
normal position
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaf Knorr-Bremse
Original Assignee
Knorr Bremse Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Knorr Bremse Ag filed Critical Knorr Bremse Ag
Publication of CH135406A publication Critical patent/CH135406A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/10Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling heads in the form of hook-like interengaging rigid jaws, e.g. "Willison" type
    • B61G3/14Control devices, e.g. for uncoupling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description


  



     Losevorrichtung    für selbsttätige   Mittelpufterklauenkupplungen.   



   Die Erfindung betrifft eine Lösevorrichtung für selbsttätige Mittelpufferklauenkupplungen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes und bezweckt eine weitere Ausbildung dieser Vorrichtung und die Abstellung gewisser, der Vorrichtung nach dem Hauptpatent anhaftenden Mängel.



   Die Lösevorrichtung nach dem Patentan  pruch    des Hauptpatentes dient, wie dort ausgeführt wurde, dazu, die Kupplung auch dann unter normalem Kraftaufwand losen zu können, wenn sie unter   starker Zugspan-    nung steht, wie es beispielsweise der Fall ist, wenn mit der   Kupplung und mit-den    auf europäischen Bahnen meist üblichen   Seiten-    puffern ausgerüstete Fahrzeuge miteinander gekuppelt sind, bei denen die Kupplung bei ungespannten   Pufferfedern    hinter derjenigen Linie liegt, die die StoBflächen der Puffer an einem   Fahrzeugende    miteinander verbindet.



   Bei derselben besteht keine Möglichkeit, die einmal in die Lösestellung gebrachten beweglichen Teile der Kupplung in dieser Lage festzuhalten, nachdem zwei   benaeh-    barte Fahrzeuge, an deren einem die   Kupp-    lung gelöst wurde, getrennt wurden.



   Es kommen im   Eisenbahnbetrieb    Fälle vor, wo es erwünscht ist, daB zwei Fahrzeuge, von denen das eine auf das andere   auffährt,    nicht zusammengekuppelt werden.



  So kann es beispielsweise vorkommen, dass ein von einer Rangierabteilun, g abzustossender Wagen infolge einer Neigung des Geleises abläuft, bevor die   Lokomotive    ihm den zum Ablaufen erforderlichen   ; StoB ge-    geben hat. Die Lokomotive stösst dann auf den bereits etwas abgelaufenen Wagen auf und es wird, wenn nicht besondere Mittel dies verhüten, ein unbea. bsichtigter Kupp  lungsschluss herbeigeführt. Auch    folgender Fall kann im   Rangierbetrieb    eintreten : Ein Wagen wird auf einer Wiegevorrichtung die den maschinell erfolgenden Ladevorgang bei Erreichen eines bestimmten Wagengewichtes selbsttätig unterbricht, beladen.

   Der   nächste leere, mittelst    derselben Vorrichtung zu   beladende    Wagen wird dann etwa mit @ einem Rangierspill herangeholt ; er soll a. uf den beladenen Wagen auflaufen, diesen von    der Wiegevorrichtung herunterschieben@ ohne    jedoch mit ihm gekuppelt zu werden. Das würde   sieh    mit der Kupplung, die mit einer    Lösevorrichtung nach dem Hauptpatent ver-    sehen ist, nicht durchführen lassen.



   Gemäss der   Erfindung ist die-Lösevorrich-       tungfürdieselbsttätigeMittelpufferkläuen-    kupplung mit einer Sondervorrichtung ausgestattet, die es ermöglicht, die in die Losestellung g gebrachten wirksamen Teile der Kupplung willkürlich in der Lösestellung festzuhalten.



   Auf der Zeichnung ist eine mit der verbesserten Lösevorrichtun nach der Er  findung    ausgerüstete selbsttätige   Mittel-      pufferkla. üenkupplung veranschaulicht.    Dabei ist zu beachten, daB die zeichnerisch veranschaulichten Mittel, die zur Erreichung des erwähnten Zweckes führen, nur als ein Ausführungsbeispiel für den Erfindungsgedanken zu gelten haben.



   Fig.   1    zeigt die wesentlichen Teile derselben an einem Wagen in Stirnansicht ;
Fig.   2    veranschaulicht eine Seitenansicht in teilweiser Schnittdarstellung, wobei die Kupplung sich in der Kuppelbereitsehaft befindet, die   Löseteile    also ihre Normallage einnehmen ;
Fig. 3 ist ebenfalls eine Seitenansicht bei    gelöster Kupplung und in der Losestellung    festgelegten Löseteilen.



   An der einen Aussenseite des Kuppelkopfes befindet sich der drehbare Bedienungshebel   2    der Auslösevorrichtung, die Innenteile dieser Vorrichtung sind von bekannter Art und daher auf der Zeichnung nicht dargestellt. An dem Bedienungshebel   2    ist das Gegengewicht 3 angebracht. Von dem Bedienungshebel 2 aus führt eine Zugkette 5 oder dergleichen zu der Welle 4, auf der das Handrad   7    befestigt ist, und die in unmittelbarer Nähe des Handrades durch das Lager   6    getragen wird. Abweichend von dem Ausführungsbeispiel nach dem Hauptpatent ist, gemäss der Erfindung, die   Welle-4 auch    an ihrem andern Ende in dem Kugellager 8 gelagert.

   Eine gleichfalls aa der Welle 4 befestigte Kette 9   trägt-in    Gewicht 10, das zur Vermeidung des Hinund   Herschaukeins durch die Gelenkglieder    11 mit dem Fahrzeuggestell verbunden ist.



     Sine    dritte, zweckmässig in der Nähe des Handrades   7    befindliche, an einem Ende am Fahrzeug befestigte Kette 12 wird bei der Auslösebewegung von der Welle 4 abgewickelt und begrenzt beim Zurückdrehen in die Normallage die Drehung der   Wellf- :      gleiehzeitig    dient sie dazu, die Drehung der Welle in verkehrter Richtung zu   verhti-    ten. Von der Seite des Wagens aus   erreich-    bar ist eine mit dem Handgriff 13 ausgerüstete Stange 14 angeordnet, die in der Nähe des Handgriffes 13 gelagert ist und in der aus. der Fig. 1 ersichtlichen Weis" gekröpft ist.

   Sie hängt in einem Glied   15.    das seinerseits in einer am Wagen   befestig-    ten Ose 16 hängt und endet in einem   Aug@      17,    durch das eine Schubstange 18 hindurchgeführt ist. Die Stange 18 hängt in schräger Lage, gemäss Fig.   9,    einerseits in dem Auge 17 der Stange 14 und anderseits   indemAuge    eines   Sperrgliedes    19.



  Das Sperrglied 19 ist um einen   2 <     drehbar und besitzt eine Schulter   91,    mit der es sich an die Unterseite des   Kuppel-    kopfes legt, wenn es sich in der Normallage befindet. Die   Strige      18    ist in der   Ose    17 der Stange 14 in ihrer Längsrichtung verschiebbar, so weit das die   Scheib-      22 zulässt.    Das Sperrglied 19 hat eine   maulartige Öffnung 23,    in die ein halbrunder Ansatz 24 des Bedienungshebels 2 der   Auslosevorriehtung hineingepaBt.   



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende : Befindet sich die Kupplung inder Bereitschaftsstellung, gemäss Fig. 2. so wird zum Zweck der Herbeiführung der Lösestellung das Handrad 7 im Sinne des Uhrzeigers gedreht. Hierbei wickelt sich die Kette 5 auf der Welle 4 auf, strafft sich und   d iibt    auf den Bedienungshebel 2 der Lösevorrichtung eine Kraft aus. die   dessen Drehung entgegengesetzt    der Uhrzeigerbewegung veranlasst. Dadurch ge langen die Teile 2 und 3 der Lösevorrichtung in eine Lage, die entgegengesetzt der
Uhrzeigerbewegung noch etwas über die in
Fig. 3 veranschaulichte Lage hinausliegt.



   Bei der Drehung der Welle 4 wird die
Kette 9 aufgewunden und das Gewicht 10    @ngehoben. Die in der Normallage der   
Welle 4 auf diese aufgewickelte Kette 12 wird dabei   von. der Welle 4 abgewiekelt.   



  Soll die Lösevorrichtung 2, 3 in der Löse  stellung festgehalten werden@    so wird   mit-       telst des Handhebels 13 die Stange 14 sn      gedreht, dass    die Schubstange 18 am   hindi-ers   
Ende etwas angehoben und nach vorn geschoben wird.   Läl3t    man das Handrad 7   ! os, so dreht    sich die Welle 4 unter dem    Einfluss des Gewichtes    10 etwas zurück und   der Bedienungshebel 2 der Losevorrich-      tung gelangt unter    der Einwirkung des Gegengewichtes 3 mit dem   halbrunden An-    satz   24    in die   maulartige    Öffnung 23 des Sperrgliedes 19. wodurch die Losevorrichtung gesperrt ist.



   Soll die Sperrung aufgehoben werden, so wird mittelst des Handhebels 13 die Stange   14      zurückgeschwenkt, dadurch    wird das Sperrglied 19 nach unten gedreht, so dass es sich mit der Schulter 21 wieder an den   Kuppelkopf anlegt,    das Gewicht   in      O    dreht die Welle 4 entgegengesetzt der Uhrzeigerbewegung und das Gegengewicht 3   I) ringt    die   Losevorriehtung    in die der Kup  pelbereitschaft entsprechende Stellung.    Bei der Drehung der Welle 4 wicklen sich die Ketten 9 und 5 von ihr ab und die Kette 12 wickelt sich auf und begrenzt die Drehung der Welle.

   Sie macht es unmöglich, dass zum Zweck des Lösens der Kupplung die Welle 4 etwa in verkehrter   Richtung ge-      dreht wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Losevorrichtung für selbsttätige Mittel- pufferklauenkupplungen nach dem Paten@- ansprueh des Hauptpatentes, dadurch ge kennzeichnet. dass eine Vorrichtung vorge- sehen ist mittelst deren die in die Lose Stellung gebrachten wirksamen Teile der Kupplu@ iig in dieser Stellung willkürlich ge sperrt gehalten werden können.
    UNTERANSPRUCHE : @. Losevorrichtung nach Patentanspruch, daclurch gekennzeiehnet, daB die Welle (4) unter der Einwirkung einer selbst- tätigen Rückdrehvorrichtung steht, die die Welle in ihre Normallage zurück dreht, wenn die Sperrung der Lösevor richtung aufgehoben wird.
    2. Losevorrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass eine durch den Handhebel (13) zu betätigende Stange (14) für den Antrieb eines Sperr gliedes (l9) vorgesehen ist, das bei will- kürlich herbeigeführter Sperrung den Be- dienungshebel (2) der Vorrichtung an der Rückkehr in die Normallage hindert.
    3. Lösevorrichtung nach Patentanspruch un, d Unteransprüchen 1-2, dadurch ge kennzeichnet, dass die an den beiden En den gelagerte Welle (4) bei einer Dr hung im Sinne der Uhrzeigerbewegung mittelst einer da. bei sich auf sie auf- wickelnden Kette (5) deb Bedienungs liebel (2) in die Losestellung bringt, wo bei sich gleichzeitig eine mit einem Ge- wicht 10 belastete Kette auf der Welle f4) aufwickelt und infolge der Gewichts- belastung als Rückdrehvorrichtung nach Aufhebung der Sperrung dient, und dass eine am Fahrzeug befestigte Kette (12) vorgesehen ist.
    die sich bei der Drehung der Welle (4) bei Bedienung der Löse- vorrichtung abwickelt, dagegen beim Zurückdrehen der Welle in die Normal lage durch ihre Länge die Drehung der Welle (4) begrenzt.
CH135406D 1928-08-15 1928-08-15 Lösevorrichtung für selbsttätige Mittelpufferklauenkupplungen. CH135406A (de)

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