CH135662A - Selbstverkäufer für Flüssigkeiten. - Google Patents
Selbstverkäufer für Flüssigkeiten.Info
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Description
Selbstverkäufer für Flüssigkeiten. Die Erfindung betrifft einen Selbstver käufer für Flüssigkeiten, bei wlechem in der Abgabeleitung ein Absperrorgan ange ordnet ist, das von einem von einem Münz einwurf beeinflussten Getriebe betätigt wird. Bei diesem Selbstverkäufer ist der Strom hinter dem Absperrorgan abgezweigt, wel cher Zweigstrom einen Teil der durch die Abgabeleitung fliessenden Flüssigkeit in einen mit dem Getriebe gekuppelten Behälter leitet, bis das Gewicht des angefüllten Be hälters das Getriebe derartig beeinflusst, dass das Absperrorgan geschlossen wird.
Bei dem in der Hauptpatentschrift be schriebenen Beispiel ist im Zweigstrom ein Regelhahn eingebaut.
Die Erfahrung hat nun gelehrt, dass bei grösseren Druckschwankungen in der Zufüh rungsleitung das Verhältnis der Teile, in welchen der Hauptstrom geteilt wird, nicht genügend stabil ist.
Die Erfindung besteht nun darin, dass .die Teilung mittelst zweier kalibrierter Aus- urittsdüsen erhalten wird. Wird der Durchflussquerschnitt am Absperrhahn grösser wie die Summe der Düsenquerschnitte gewählt, so kann bei ge nügendem Druck erreicht werden, dass dauernd ein Überdruck vor den Düsen herrscht, und dass dadurch die durch die Düsen austretenden Flüssigkeitsmengen unabhängig von kleinen Druckschwan kungen sich stets -wie die Düsen selbst ver halten.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise ein Apparat nach der Erfindung schema tisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt den Apparat in Arbeits stellung Fig. 2 in. Ruhestellung.
Die zu messende Flüssigkeit gelangt durch die Zuführungsleitung 1 (Fig. 1), das geöffnete Ventil 2 nach dem Düsenraum 3 und wird hier durch .die Austrittspartial düsen 4 und 5 geteilt. Die durch die Düse 5 in den Behälter 6 fliessende Flüssigkeits menge bewirkt .die Abschliessung des Ven tils 2. Der Behälter 6 ist auf dem Ende eines Hebels 7 angeordnet, welcher bei 8 drehbar gelagert ist. Der Behälter mit In halt wird über die Hebel 7-9--10-11 von einem Gewichte 12 ausbalanciert. Der He bel 10/11 hat seinen Drehpunkt in 17; durch den Anschlag 13 wird er in wagrechter Lage festgehalten.
Bei Erreichung der eingestellten Ge- wichtmenge sinkt der Behälter 6 nach unten, wodurch .der Hebel 7 sieh dreht und durch den Hebel 1011 das Gewicht 12 anhebt. Die Nase des Hebels 9 gleitet hierauf am Hebel 10 aib und das Gewicht 12 ,geht in die alte Lage zurück, wobei der Hebel 10/11 auf .den Anschlag 13 sich auflegt. Das Ventil 2 wird durch die Abwärtsbewe gung .des Behälters 6 mittelst der Hebel 14, 15 geschlossen.
Soll eine neue Wasserentnahme statt finden, so wird nach Einwerfen einer Münze in einen nicht näher dargestellten Münzein wurf mittelst des Hebels 16 das leere Ge fäss 6 gehoben, hierdurch das Ventil 2 wie der geöffnet und der Hebel 9 in den Hebel 10 eingeklinkt. Das Wiedereinklinken wird dadurch ermöglicht, da.ss der Hebel 9, der durch die Feder 20 und Anschlag 18 in einer bestimmten Lage zum Hebol 7 fest gehalten wird, sich, wie in Fig. 1 punktiert gezeigt, beim Hochheben .des Hebels 7 um seinen Drehpunkt 19 dreht und dem Hebel i0 ausweicht.
Durch das geöffnete Ventil Strömt dann das Wasser aus und das Spiel wiederholt sich wie oben beschrieben.
Durch diese Konstruktion wird also er reicht, dass der Hebel oder \Va.gearm 7 sich nur dann drehen wird, wenn tatsächlich eine bestimmte gewogene Flüssigkeitsmenge in den Behälter gelangt ist. Durch diese Mass nahme ist die Bewegung des Behälters also unabhängig geworden von der im Laufe der Zeit sich verändernden Reibung im ge steuerten Absperrorgan.
Es wird klar sein, dass die Flüssigkeit, welche aus .der Düse 4 ausströmt, für sich weiter geleitet werden kann oder kann von der Flüssigkeit, welche aus der Düse<B>5</B> aus fliesst abgetrennt werden. Die Anordnung kann in diesem Falle zum Beispiel so sein, wie in Fig. 1 in gestrichelten Linien an gedeutet ist.
Um die Drehbarkeit des Hebels 16 ab hängig vom Münzeinwurf zu machen, kann man zum Beispiel an der Aussenseite .des Apparates einen Knebel anordnen, welcher von der eingeworfenen Münze mit der Dreh- 1se des Hebels 1.6 gekoppelt wird. Nach <B>i</B> iG dem der Knebel mit der Hand gedreht und der Hebel 16 gehoben ist, fällt die Münze aus der Kupplung hinaus und ist ein neuer Einwurf nötig um den Apparat von Neuem in Wirkung zu setzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Selbstverkäufer für Flüssigkeiten mit einem Absperrorgan in der Abgabeleitung und einem, von einem Münzeneinwurf be einflussten Getriebe zur Betätigung dieses Absperrorganes, wobei hinter :dem Absperr organ vom Hauptstrom ein Zweigstrom ab getrennt wird und .dieser Zweigstrom einen Teil .der durch die Abgabeleitung fliessender Flüssigkeit in einen mit dem Getriebe ge kuppelten Behälter leitet, bis das Gewicht des angefüllten Behälters das Getriebe .der artig beeinflusst, dass das Absperrorgan ge schlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilung des Stromes in Haupt- unrl Zweigstrom durch zwei ka-librierte Aus trittsdüsen erhalten wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH124878T | 1927-06-18 | ||
| DE135662X | 1927-10-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH135662A true CH135662A (de) | 1929-09-30 |
Family
ID=25710374
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH135662D CH135662A (de) | 1927-06-18 | 1928-05-16 | Selbstverkäufer für Flüssigkeiten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH135662A (de) |
-
1928
- 1928-05-16 CH CH135662D patent/CH135662A/de unknown
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