CH135682A - Beschickungsvorrichtung für Öfen zum Brennen von Zement, Kalk und dergleichen. - Google Patents
Beschickungsvorrichtung für Öfen zum Brennen von Zement, Kalk und dergleichen.Info
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Description
Beschickungsvorrichtung für Öfen zum Brennen von Zement, Kalk und dergleichen. Die Erfindung betrifft eine Be schickungsvorrichtung für Öfen zum Bren nen von Zement, Kalk und dergleichen. Das Neue besteht darin, da.ss die angefeuch tete Rohmasse des Brenngutes vermittelst eines über der Ofengicht vorgesehenen För- derorganen durch eine mit einer Vielzahl von Öffnungen versehene Wand hindurch gedrückt wird.
In der beiliegenden Zeichnung sind , ige Beispiele der Vorrichtung gemäss der in<B>' C,</B> Erfindung- schematisch dargestellt.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch eine Vorrichtung mit Pressschnecke; .
Fig, 2 ist ein Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1; Fig.3 zeigt eine andere Ausführungs form der Vorrichtung; Fig. 4 zeigt einen senkrechten Schnitt durch eine Ausführung mit Läufersteinen @i.uf einer ebenen, durchlochten Platte; Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch eine andere Ausführung mit durchlochtem Trommelmantel und seiner Druckwalze; Fig. 6 ist ein Querschnitt durch ein Stück der Laufbahn.
Die Foimmaschine nach der Ausfüh rungsform gemäss Fig. 1 .besteht aus dem Troge <I>a</I> mit Rührarmen<I>b</I> auf der Welle c, in welchen das :Rohmehl unter Wasserzu satz in plastischer Form gebracht wird. Un mittelbar an den Trog a schliesst sich :der Presszylinder d mit Pressschnecke e an. Als Mundstück dient eine mit einer grösseren Anzahl Löchern g beliebigen Durchmessers versehene Platte f vor dem Presszylinder d, an welchen sich die drehbare Formtrommel h. anschliesst.
Von dem aus dem Mundstück austretenden Strang brechen Stücke an und fallen in die Trommel h. Sie ballen sich bei der Rotation zu Kugeln zusammen und tre ten schliesslich durch den Auslauf i in die Ofengicht k über. Das über dem Rührwerk ca vorgesehene Rohr<I>l</I> ist ein Wasserzufluss- rohr.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig.3 iiegt die Mundstückplatte f wageecht und die Pressschnecke <I>na</I> senkrecht gelagert, so dass die Stränge senkrecht hängend heraus treten und die abgerissenen Stücke vermit telst einer schrägen Brücke 7c1 der Trommel h zugeführt werden, von der sie schliesslich in Kugelform durch den Auslauf y in die %iehtöffnung n, des Ofens gelangen. Statt dessen könnten sie auch unmittelbar in den Ofen fallen.
Die mit einer Vielzahl von Öffnungen versehene Laufbahn<I>r</I> mit Läufer<I>b'</I> (Fig. 4) kann unmittelbar über der Aufgabeöffnung des Ofens oder auch seitlich davon an gebracht sein. Im letzteren Fall kann die Überführung der abgerissenen oder auch abgeschnittenen Rohmassestücke in den Ofen durch ,eine Schurre direkt oder zu nächst in eine Trommel erfolgen, in der den Stücken Kugelgestalt gegeben wird. Die rotierenden Läufer b' drücken die an gefeuchtete Rohmasse durch die Öffnungen der Laufbahn i. so dass diese unmittelbar in den Ofen gelangt.
Die Laufbahn z kann fest gelagert sein und die Läufer b' auf ihr rotieren oder umgekehrt; auch die Rotation der Laufbahn und der Läufer zugleich ist vorgesehen. Die Öffnungen in der Lauf bahn z können statt gerade auch schräg ver laufen. (Vergleiche Fig. 6.) Diese Anord nung hat den Vorteil, dass die Strangstücke leichter in kurzen Stücken gleichmässig ab reissen, weil die eine Seitenkante der Öff nung als Schneide wirkt. Die Quer- schnittsform der Löcher ist beliebig.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausfüh rungsform gelangt die angefeuchtete Roh masse von dem eine Mischschnecke enthal tenden Trog<I>a.</I> mit Hilfe der Schurre<I>x</I> in die Trommel 7a, welche über der Aufgabe öffnung w des Ofens angebracht ist. Dif@ Trommel la besitzt an ihrem Umfang viel;- Öffnungen; sie wird durch Zahnräder an getrieben.
Eine Druckwalze v zum Durch drücken der eventuellen mit Brennstoff ver- mischten Rohmasse durch die Trommelöff nungen ist im Innern der Trommel h der art angeordnet, dass sie den Innenmantel berührt und sich um sich selbst dreht bei Rotation .der gelochten Trommel h. Di(- Walze v hängt in Armen ii. an der Antriebs welle der Trommel. Die durchgedrückten Rohmassestränge fallen in die kreisende Schurre t, -welche die gleichmässige Vertei lung im Ofen herbeiführt.
Die dargestellten Beschickungsvorrich tungen nach Fig. 4 und 5 können auch mit einer sich .drehenden Trommel, deren Aus lauf über .der Ofengicht mündet, in Verbin dung gebracht werden, in welche die ab geschnittenen oder abgerissenen Strang stücke hineinfallen und in bekannter Weis> zu Kugeln verformt werden.
Zweckmässig wird in .das Trommelinnere trockenes Rohmehl eingeführt, um das Zu sammenbacken der Kugeln zu verhindern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Beschickungsvorrichtung für Öfen zum Brennen von Zement, Kalk und dergleichen gekennzeichnet durch ein Förderorgan, wel ches die angefeuchtete Rohmasse des Brenn- gutes durch eine mit einer Vielzahl von Öff nungen versehene Wand hindurchdrückt. UNTERANSPRV CHE 1.Beschickungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da_ss als Förderorgan eine Strangpresse verwendet wird, die eine mit einer grossen Anzahl Löchern ausgestattete Mundstückplatte besitzt. z. Beschickungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Rotationskörper die Rohmasse .des Brenn- gutes durch Öffnungen einer Platte hin durchdrücken.3. Beschickungsvorrichtung- nach Patentan spruch. und Unteranspruch 2, .dadurch gekennzeichnet, d.ass die Rotationskörper auf einer unmittelbar über der Ofengicht angebrachten als Laufbahndienenden dnrehlochten Platte umlaufen. 4. Beschickungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, @dass ,die Rotationskörper stillstehen und die durchlochte # Lauf bahn umläuft. 5.Beschickungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl .die Rota tionskörper :als .auch die Laufbahn ro tieren. f . Beschickungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen in der durchlochten Laufbahn schräg verlaufen. 7. Beschickungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durchlochte Wand den Mantel einer ro tierenden Trommel bildet, die über der Ofengicht angeordnet ist und in welcher sich eine Druckwalze befindet.B. Beschickungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Mundstück platte eine sich drehende Trommel, deren Auslauf über der Ofengicht mündet, ferner eine Anschneidevorrichtung für die austretenden Stränge angeordnet sind, in welche Trommel :die abgeschnittenen Strangstücke hineinfallen und zu Kugeln verformt werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE135682X | 1927-12-24 | ||
| DE41228X | 1928-12-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH135682A true CH135682A (de) | 1929-10-15 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH135682D CH135682A (de) | 1927-12-24 | 1928-12-19 | Beschickungsvorrichtung für Öfen zum Brennen von Zement, Kalk und dergleichen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH135682A (de) |
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1928
- 1928-12-19 CH CH135682D patent/CH135682A/de unknown
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