CH135987A - Verfahren, um eine Unterlage mit einem Metallbelag zu versehen. - Google Patents

Verfahren, um eine Unterlage mit einem Metallbelag zu versehen.

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CH135987A
CH135987A CH135987DA CH135987A CH 135987 A CH135987 A CH 135987A CH 135987D A CH135987D A CH 135987DA CH 135987 A CH135987 A CH 135987A
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Aktiengesellschaf Gesellschaft
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Metallbank & Metallurg Ges Ag
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  Verfahren, um eine Unterlage mit einem     Netallbelag    zu     Tersehen.       Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren, um eine Unterlage mit einem Belag  aus korrosionsfesten Metallen oder     Metall-          legierungen    zu versehen.  



  Eine gute und schöne Dachbedeckung,  deren allgemeiner Anwendung bisher die  hohen Kosten entgegenstanden, ist .diejenige       finit    Kupfer. Sie ist unbedingt wasserdicht       herstellbar    und zeichnet sich .durch eine fast  unbeschränkte Haltbarkeit und eine ausser  ordentlich schöne     ästhetische    Wirkung aus.  



  Die hohen Kosten für die Herstellung  eines Kupferdaches nach der bisherigen Her  stellungsart beruhen zunächst ,auf dem Me  tallwert des Kupfers selbst, da verhältnis  mässig dicke Bleche, und zwar 0,6-1,2 mm  Stärke, zur Anwendung kommen. Die Kon  struktion, die das Kupferdach trägt, muss  wegen des nicht unerheblichen Gewichtes  eine kräftige sein.

   Kostspielig ist ferner die  Verlegung     :des        Kupferbleches    auf dem  Dache, da die Bleche bis jetzt in verhältnis-    mässig kleinen Tafeln von 0,7-l m Breite  und 1,5-2,5m Länge, die sorgfältig     durch     Löten oder Falzen miteinander     verbunden     werden, zur Verlegung kommen, so dass bei  der grossen     Ausdehnung    der Dachfläche die  mühsame     Verbindung    einer grossen Anzahl  derartiger Tafeln erforderlich ist.  



  Dieser Nachteil ist beim Verfahren ge  mäss vorliegender Erfindung vermieden. Das  Verfahren zeichnet sich dadurch aus,     @dass     korrosionsfeste Metalle oder Metallegie  rungen in Form von     Blechbahnen    von 0,1  bis 0,5 mm Dicke direkt auf der Unterlage  mit Hilfe .einer asphaltartigen Masse     auf-          ,geklebt    werden.  



  Dadurch gelingt es, die Herstellungs  kosten für ein Kupferdach in überraschen  der Weise zu vermindern, und zwar     deshalb,     weil die für die Herstellung benötigte Me  tallmenge auf einen Bruchteil des bis jetzt  erforderlichen     Metallgewichtes    vermindert      und die Verlegungskosten herabgesetzt wer  den, wobei aber doch alle Vorteile des alten       14letalldaches    beibehalten sind.  



  Bei Ausführung .der Erfindung wird das  zu verlegende Material nicht mehr in Form  von Blechtafeln, sondern in Form von Blech  bahnen, zum Beispiel ähnlich den Tapeten  rollen hergestellt. Dadurch werden die  Transportkosten, die Verlegungsarbeiten und  die Anzahl der Stossstellen ausserordentlich  vermindert. Die     Verwendung    von Rollen.  ähnlich wie bei Tapete, wird dadurch ermög  licht,     da.ss    die Stärke -des Kupfers ausser  ordentlich herabgesetzt wird. Am besten     be-          währt    sich eine     Stärke    von 0,2 mm, doch  können je nach dem Verwendungszweck auch  dünnere oder stärkere     Kupferbleclibahnen,     und zwar zwischen 0,1 und 0,5 mm benutzt  werden.

   Die Bedingung, die bei der Wahl  der     Blechstärke    jedoch immer einzuhalten  ist, ist die, dass das     14faterial    in bezug auf  seine Verlegungseigenschaften sich einer  seits ähnlich     wie    Dachpappe, Tapete oder  dergleichen verhält, anderseits aber noch er  hebliche Widerstandsfähigkeit gegen mecha  nische Beanspruchungen und vollkommene  Dichtigkeit gegen .Eindringen oder Durch  dringen von Flüssigkeiten     und        Atmo-          sphärilien    besitzt.  



  Die Herstellung der Blechbahnen kann  entweder durch Walzen oder aber auf     ga.l_          vanischem    Wege erfolgen.  



  Die einzelnen zur     Verlegung    kommenden  Kupferbahnen können glatt sein oder mit  schmückenden Ornamenten, beispielsweise  von     dachziegelähnlicher    Form, oder mit  mehr oder weniger tiefer Rillen zur Förde  rung des Wasserabflusses, versehen werden.  Die Ornamente können bei dem neuen Ma  terial nicht nur flach aufgezeichnet,     sondern     erhöht und vertieft     ausgebildet    werden. Ihre  Herstellung kann .beispielsweise beim     Walz-          verfahren        Jurch    Verwendung entsprechender       Dessinierwalzen,    beim galvanischen Verfah  ren durch Gravierung der entsprechenden  Negative erfolgen.  



  Die Kupferbahnen werden auf die er  wähnte Unterlage mit     Hilfe    von asphalt-         artigen    Massen aufgeklebt. Gewünschten  falls kann die Blechbahn auch     einseitig    mit  asphaltartiger lasse überzogen werden. Die  ser Überzug kann zum Beispiel durch Be  streichen oder Bespritzen aufgebracht wer  den. Die     Aufbringung    und Befestigung ,des  Bleches .auf der Unterlage kann dann in be  kannter Weise durch Erwärmen des Bleches  erfolgen.  



  Da die Blechbahn     zweckmässigerweise    in  Form von     Grollen    angeliefert wird, lässt sie  sich auf einfachste Weise zum Beispiel auf  Dächern in ;der Art wie Dachpappe verlegen.  Die Blechrollen können entweder in horizon  taler Richtung oder in der Richtung des  Dachgefälles auf der Unterlage abgerollt  werden. Bei horizontaler     Verlegung    lässt  man entweder, wie beim Ziegeldach, das  obere Blech über .das untere vorspringen, so  dass auf .der schiefen Ebene ein Eindringen  -des     'VV.assers    nicht möglich ist. Aber auch  die Falzverbindung der Bleche lässt sich mit  ganz einfachen     Mitteln    schnell und billig  herstellen, na das Kupferblech infolge seiner  Dünne fast so .leicht falzbar ist, wie Papier.

    Ebenso kann ein Verkleben mit Asphalt oder  Verlöten oder Verschweissen der     Bahnenrä.u-          der    erfolgen.  



  Zur weiteren Erläuterung des erfindungs  gemässen Verfahrens dienen nie Figuren der  beiliegenden Zeichnung, und es zeigt die       Fig.    1 eine Rolle des zu verlegenden Ma  terials, wie es     zweckmässigerweise    zum Ver  sand kommt;  Die     Fig.    2 bis d zeigen einen Schnitt  durch gemäss dem Verfahren belegte Unter  lagen;       Fig.    2 zeigt das Blech gemäss Verfahren  verlegt auf eine Holzunterlage 3. 2 ist die  Asphaltschicht und 1 der Blechbelag. 5  zeigt die Falzverbindung     ider    Bahnen, in die  ein Haftblech 6 mit eingefalzt ist. Das Haft  blech     wird    durch Stifte 7 auf der Unterlage  festgehalten.  



       Fig.    3 zeigt ein gemäss Verfahren ver  legtes, .an der Oberfläche mit Rillen     ver-          sehenes    Blech. Während bei     Fig.        2,die    Ver  bindung der Bahnen mit Hilfe eines iSteli-      Falzes 5 erfolgt, ist ihre Verbindung bei der       Ausführungsform    gemäss     Fig.    3 durch Liege  falz 8 bewirkt.  



       Fig.    4 schliesslich stellt eine Ausfüh  rungsform dar, .bei der die einzelnen Bahnen  statt durch Falzen durch Schweissen (bei 9)  verbunden sind.  



  Die übrigen Ziffern haben .dieselbe Be  deutung wie die von     Fig.    2.  



  Als Tapete sind die     obenerwähnten     Blechbahnen ebenfalls von ausserordentlicher  Bedeutung, insbesondere dort, wo, wie zum  Beispiel in den Tropen und .auf Schiffen,  eine     Tapetenanbringung    infolge der Feuch  tigkeit der Wände nicht möglich war. Die  Befestigung erfolgt wie bei Papiertapeten        < furch    Ankleben mit Hilfe der :bereits er  wähnten asphaltartigen Massen. Durch Ver  wendung des neuen Materials ist die Bildung  von Schimmel, Schwamm oder dergleichen  an oder hinter dem Wandbelag .ausgeschlos  sen.

   Weiterhin kann die mit Ornamenten,  deren Wirkung eventuell durch     Brünierung     oder dergleichen erhöht ist, versehene Tapete  abgewaschen, mit Desinfektionsmitteln und  dergleichen behandelt werden und ist ausser  ordentlich widerstandsfähig gegen mecha  nische Angriffe im Gegensatz zu andern  Wandbelägen aus Papier oder dergleichen.  



  Es kann auch als Flächenbelag für  irgendwelche andere Zwecke verwendet wer  den, wie zum     Beispiel    zum Belegen von Ka  rosserien, Eisenbahnwagen, Flüssigkeits  behältern und dergleichen mehr, wobei als  Klebstoff ebenfalls     asphaltartige        .'assen    be  nützt werden.  



  Für die Herstellung der Blechbahnen  können natürlich ausser Kupfer .auch Kupfer  legierungen, wie Messing und Bronze dienen;  ferner überhaupt alle korrosionsfesten und       duktilen    Metalle und Metallegierungen. Bei  Dachbelag könnte als Unterlage für die  Blechbahn,     Dachpappe,        Ruberoid    und     .der-          ",,leichen    verwendet werden. Es ist selbst-    verständlich,     dass    neben der Befestigung .der  Blechbahnen mit Hilfe von asphaltartiger  Masse     ,gleichzeitig    eine Befestigung der Bah  nen durch in diese eingreifende Befestigungs  mittel, zum Beispiel Stifte zweckmässiger  weise     aus    Kupfer, möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren, um eine Unterlage mit einem Metallbelag zu versehen, dadurch gekenn zeichnet, :dass' korrosionsfeste Metalle oder Me tallegierungen in Form von Blechbahnen von 0,l-0,5 mm Dicke ,direkt auf der Un terlage mit Hilfe einer asphaltartigen Masse aufgeklebt wenden. UNTERANSPRt1 CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Bahnen miteinander verbunden werden unter gleichzeitiger Befestigung .der Bahnen auf der Unterlage durch in diese eingreifende Befestigungsmittel. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der einzelnen Bahnen durch Verfalzen erfolgt. ö. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzsichnet, .dass die Verbindung der einzelnen Bah nen durch Verlöten erfolgt. 4. Verfahren nah Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung ;der einzelnen Bahnen durch Verschweissen erfolgt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unebene Bleche verwendet werden.
CH135987D 1927-06-23 1928-06-19 Verfahren, um eine Unterlage mit einem Metallbelag zu versehen. CH135987A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032120B (de) * 1956-01-26 1958-06-12 Huettenwerk Oberhausen Ag Schutzschichtanordnung zur Verhinderung von Abtragungsschaeden in den Laderaeumen von Tankern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032120B (de) * 1956-01-26 1958-06-12 Huettenwerk Oberhausen Ag Schutzschichtanordnung zur Verhinderung von Abtragungsschaeden in den Laderaeumen von Tankern

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