CH136688A - Kontrollvorrichtung mit Schwingkörper, insbesondere für Fahrzeuge. - Google Patents

Kontrollvorrichtung mit Schwingkörper, insbesondere für Fahrzeuge.

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CH136688A
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control device
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Kirner Anton
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Kirner Anton
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C5/00Registering or indicating the working of vehicles
    • G07C5/02Registering or indicating driving, working, idle, or waiting time only
    • G07C5/06Registering or indicating driving, working, idle, or waiting time only in graphical form

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description


  Kontrollvorrichtung mit Schwingkörper, insbesondere für Fahrzeuge.    Die Erfindung betrifft eine Kontrollvorrich  tung mit Schwingkörper zur Kontrolle der Be  wegung, der Betriebspausen, respektiv des  Stillstandes einer Maschine, insbesondere für  Fahrzeuge, wie Automobile und dergleichen.  



  Bei der Kontrollvorrichtung nach der Erfin  dung ist ein schwingbar in einem Gehäuse       angeordnetes    Uhrwerk, welches mindestens  ein Aufzeichnungsblatt antreibt, mit seinen  Tragteilen gleichzeitig der Schwingkörper,  dessen Erschütterungen beziehungsweise Still  tand mittelst eines auf das zu beschriftende  Aufzeichnungsblatt drückenden Markierstiftes  aufgezeichnet werden.  



  Dadurch ist es möglich, das Uhrwerk  gegen zl starke Stösse zu schützen, einen  besonderen Schwingkörper zu vermeiden und  dadurch den Mechanismus zu vereinfachen  und den Grad der Erschütterungen, zum Bei  spiel der Automobile im Betriebe, verhältnis  mässig genau zu registrieren.  



  Um bei derartig konstruierten     Kontroll-          vorrichtungen    ohne     Auswechselung    der Auf-    zeichnungsblätter, die vom schwingenden Uhr  werk     angetrieben    werden, eine längere Be  triebsdauer, zum Beispiel eine Betriebsdauer  von sieben Arbeitstagen, zu erzielen, wird  einer Ausführungsart der Erfindung gemäss  eine     schraubenlinienförmig    verlaufende Folge  von zusammenhängenden Aufzeichnungsblät  tern verwendet, deren einzelne Blattlagen  nacheinander in unmittelbare Berührung mit  dem     Markierstift    gebracht werden.

   Dabei ist  die Einrichtung vorteilhaft derart getroffen,  dass jeweils nur das gerade zu beschreibende  Aufzeichnungsblatt dem Druck des Markier  stiftes unterworfen ist, während die übrigen  Lagen der     Aufzeichnungsblattfolge    sich ausser  halb der dem     iMarkierungsdruck    ausgesetzten  Teile der     Markiervorrichtungbefinden.    Dadurch  wird verhindert, dass auch auf andern als  auf den jeweils zu beschriftenden Aufzeich  nungsblättern, deren     Oberssächen    zum Beispiel       druckempfindlich    präpariert sind, Markierun  gen entstehen, die irreführend wirken und  die jeweiligen Aufzeichnungen auf den ein-      zelnen Blättern undeutlich machen könn  ten.  



  Von den beispielsweise dargestellten Aus  führungsarten von     Kontrollvorrichtungen    nach  der Erfindung zeigen:  Fig. 1 eine Ansicht des geöffneten Appa  rates,  Fig. 2 den geschlossenen Apparat und im  Schnitt nach der Linie A-B,  Fig. 3 ein Aufzeichnungsblatt,  Fig. 4 einen Ausschnitt aus einem Auf  zeichnungsblatt mit beispielsweisen Aufzeich  nungen im grösseren Massstab,  Fig. 5i einen Querschnitt durch einen Appa  rat mit in Schraubenlinienforrn zusammen  hängenden Aufzeichnungsblättern für längere  Betriebsdauer, bei Anfangslage,  Fig. 6 einen Querschnitt dieses Apparates  n der Nähe der Endlage der Aufzeichnungs  blätterfolge,  Fig. 7 eine Draufsicht auf den Apparat  nach Fig. 5 und (6 bei fortgedachtem Gehäuse  deckel.  



  Der Gehäuseteil 1 (Fig. 1 und 2) trägt  durch Scharniere und Scharnierstift 3 beweglich  den Gehäuseteil 2. Ein Verschlussriegel 4 ist im  Teil 1 durch Gewinde drehbar. In hochgestell  tem Zustande des Riegels, wie Fig.1 zeigt, lässt  sich das Gehäuse schliessen, wobei der Riegel  durch Öffnung 25 des Teils 2 hindurchgeht.  Rechts abwärts gedreht, schliesst und spannt  der Riegel die beiden Gehäusehälften und  wird in dieser Stellung durch Schloss festge  halten. Der Werkträger 5 ist durch die Welle  6 drehbar im Gehäuseteil 1 gelagert. Das  Uhrwerk 9, dessen Kleinteile nicht mitge  zeichnet sind, ist durch Flarschansatz mit  den Schrauben 24 im Werkträger verschraubt.  In der Mitte des Uhrwerks sitzt die Haupt  welle 10 mit Gewinde.

   Auf dieses Gewinde  ist die Aufzugsscheibe 12 aufgeschraubt. Über  den Bolzen 11 der Aufzugsscheibe wird die  Kontrollscheibe 15 gesteckt, und die federnde  Rosettscheibe 14 mit Knopf 13 drückt und  spannt das     Kontrollblatt    auf der Aufzugsscheibe  12 fest. Der Knopf 13 ist an der Scheibe 14 noch  drehbar. Durch einen Stift des Knopfes 13,  welcher in eine Fräsung des Bolzens 11 hin-    einragt, wird durch Druck bei gleichzeitiger  Drehung ein Verschluss erreicht. In Fig. 1  ist die Kontrollscheibe 15 zum Teil ange  deutet. Am Werkträger 5 befindet sich die  Schreibunterlage 7 reit Einstellmarke 8, welch  letztere auch bei aufgestecktem Kortrollblatt  noch sichtbar bleibt.

   Die Schreibunterlage 7  ist flach und ragt so weit nach vorn unter  die Kontrollscheibe, dass der der Schreibunter  lage 7 im Gehäuseteil 2 gegenüberstehende  an der Feder 16 angebrachte Aufzeichenstift  17 guten Widerstand findet. Gegenüber den  Prellstützen 20 in Fig. 1 sind die Prellfedern  19 sichtbar, welche an den     Werkträgeransät-          zen    befestigt sind. In diesen Federn und  etwa halb so läng wie die Federn sind       Gummipuffer    18 ebenfalls- an den Ansätzen  des Teils 5 befestigt. Am Arm 23 des Werk  trägers 5 ist die Feder 22 eingehängt. Das  andere Ende der Feder hängt     all    dem im  Gehäuseteil 1     eingeschraubten    Bolzen 21.

    Die Feder 22     bewirl,:t    die Herstellung der  Gewichtsbalance des Werkträgers reit Gehäuse  und Uhrwerk, die zusammen einen um die  Achse 6 sich drehenden Schwingkörper bilden,  wobei dessen     Schwerpunktachse    und die       Schwingachse    in     einer    zur Horizontalebene  geneigten Ebene liegen. Kleine und mittlere  Schwingungen werden von der Feder 22  ausgeglichen, während bei starken     Schwin-          gungen    die Federn 19 noch mitwirken für  Verein     rnit    den     Gummipuffern    1.8, welch  letztere nur bei ganz starken     Erschütterungen     berührt werden.  



  Die Auswirkung der verschieden gearteten       Erschütterungen    ist in     Fig.    4 wie folgt auf  gezeichnet: die Linie 29 bedeutet Ruhe und  ergibt eine Kreislinie. 28     bedeuten        engbe-          grenzte    Vibrationen,     herrührend        voll    Motor  leerlauf. 27     bedeuten    normale Fahrten, wäh  rend 26 ausserordentliche Erschütterungen  aufzeigt, welche zum Beispiel herrühren von  rücksichtsloser Fahrt auf schlechter Strasse.  



  Bei der durch die     Fig.    5 bis 7     veran-          schaulichten        Ausführungsart    des Apparates  ist der Schwingkörper um eine Achse 6  schwingbar zwischen Federn 19 aufgehängt.  Das Uhrgehäuse trägt die unter     -Wirkung         einer Feder 7c in einer Führung 7b aufwärts  gedrückte     Markierplatte    7 und ist mit dem  Lagerarm 5 starr verbunden.  



  Zu Beginn des Betriebs des Apparates  liegen die zusammenhängenden, zu     einer          schraubenlinienförmig    verlaufenden Blattfolge  vereinigten, auf der äussern Oberfläche ge  eignet druckempfindlich präparierten Auf  zeichnungsblätter 15, die bei 13, 14 leicht  auswechselbar mit der Uhrwerkachse 10 ge  kuppelt sind, mit     Ausnahme    der obersten  Papierlage, wie Fig. 5 zeigt, beim dargestell  ten Ausführungsbeispiel in einer Ausnehmung  7a der Markierplatte 7, also unterhalb der  bei geschlossenem Gehäusedeckel 2 unter dem  Gegendruck des am Gehäusedeckel ange  brachten Markierstiftes 17 stehenden Ober  fläche der Markierplatte 7.  



  Wie Fig. 6 veranschaulicht, drehen sich  bei fortlaufendem Betriebe die einzelnen La  gern der     Aufzeichnungsblätter    15 nach erfolg  ter Beschriftung über den Markierstift 17  hinaus, so dass am Ende der etwa für eine  Woche berechneten Betriebszeit des Appara  tes sämtliche Aufzeichnungsblätter aus dein  Druckbereich der Harkierteile entfernt liegen,       und    auch ein gegebenenfalls verspätetes Öff  nen des Apparates keine Fehlaufzeichnungen  mehr zur Folge haben kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kontrolleinrichtung mit Schwingkörper zur Kontrolle der Bewegung, der Betriebspausen, respektiv des Stillstandes einer Maschine, insbesondere für Fahrzeuge wie Automobile und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass ein in einem Gehäuse schwingbar angeord netes Uhrwerk, welches mindesten ein Auf zeichnungsblatt antreibt, gleichzeitig mit sei nen Tragteilen den Schwingkörper bildet, dessen Erschütterungen beziehungsweise Still- stand mittelst eines auf das zu beschriftende Aufzeichnungsblatt drückenden Markierstiftes aufgezeichnet werden. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Kontrollvorrichtung nach Patentanspruch, . dadurch gekennzeichnet, dass die Schwer punktachse des Schwingkörpers und die Schwingachse in einer Ebene liegen, die ge neigt zur Horizontalebene angeordnet ist und der Schwingkörper durch eine Feder (22) in die Gleichgewichtslage gezogen wird. 2. Kontrollvorrichtung naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwing körper zwischen Federn (19) und Gummi puffern (18) in seinen Schwingungen be grenzt ist.
    3. Kontrollvorrichtung nach Patentanspruch mit einer schraubenlinienförmig verlaufen den Folge von zusammenhängenden Auf zeichnungsblättern für längere Betriebs dauer ohne Betriebsunterbrechung; dadurch gekennzeichnet, dass jeweils nur das ge rade zu beschriftende Aufzeichnungsblatt unter Markierungsdruck steht, während die übrigen Blattlagen sich ausserhalb der denn Markierungsdruck ausgesetzten Stel len der Markiervorrichtung befinden. . 4.
    Kontrollvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht zu beschriftenden Lagen der Aufzeichnungs blätter vor ihrer Beschriftung in einer Ausnehmung (7a) der Markierplatte (7) lagern. 5. Kontrollvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der Betriebszeit des Apparates sich sämtliche Lagen der Aufzeichnungsblätter oberhalb des Markierstiftes (17) befinden.
CH136688D 1928-01-07 1929-01-07 Kontrollvorrichtung mit Schwingkörper, insbesondere für Fahrzeuge. CH136688A (de)

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