CH136820A - Verfahren zur Darstellung des 3-Äthyläthers des 1-Propenyl-3.4-brenzkatechins. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung des 3-Äthyläthers des 1-Propenyl-3.4-brenzkatechins.

Info

Publication number
CH136820A
CH136820A CH136820DA CH136820A CH 136820 A CH136820 A CH 136820A CH 136820D A CH136820D A CH 136820DA CH 136820 A CH136820 A CH 136820A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
ethyl ether
propenyl
ether
pyrocatechol
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
J. D. Riedel Aktiengesellschaft
Original Assignee
Riedel J D Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Riedel J D Ag filed Critical Riedel J D Ag
Publication of CH136820A publication Critical patent/CH136820A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung des     3-Äthyläthers    des     1-Propenyl-3        #        4-brenzkatechins.            In    dem     Patent    130899     wurde        gezeigt,     dass     man    beim     Erhitzen    von     Safrol    und       i-Safrol    mit alkoholischem Alkali oder mit  einer alkoholischen     Lösung    von     Alkalialko-          hol;

  at    auf     Temperaturen        ven        140-170'    ein  Gemisch von     PropenyIbrenzkatechin-mona-          alkogy-methyläthern    gewinnt, welche den       A,Iko-xymethylrest    in m- und     p-Stellung    zur       Propenylgruppe        enthalten.    Auf Grund die  ser Erkenntnis ergab sich ein Verfahren zur       Darstellung    von     i-Eugendl.     



  Es wurde     nun    gefunden, dass     man    auf  analogem Wege zu der entsprechenden       Äthylverbindung,        also    zum     3-Äthyläther    des       :

  Piropenylbrenzkateehins    gelangen     kann.,    in  dem     sieh    nämlich zeigte,     dass    auch bei Er  satz der     Methyl-    durch die     Äthylgruppe    -der  den     Akylrest    in der     p-Stellung    zur     Pro-          penylgruppe    enthaltende     Propenyl-brenzlrate-          chinäther        schwerer    löslich ist,

       als        die    ent  sprechende     m-Verbindung        und    dass ander  seits     so-Wohl    die     Alkalisalze,        als    auch     die          Acidylverbindungen    des in     m-Stellung    zur         Propenylgruppe        äthylierten        Propenyl-brenz-          katechinäthers    schwerer     löslich    sind,

       als    die       p-Verbindungen.        Das    Verfahren des Haupt  patentes lässt sich daher in     ,ganz    analoger       Weise        durchführen,    und     man.        ist    daher nun  mehr in der Lage, den     ebenfalls)    als Riech  stoff     verwendbaren        m-Äthyl-protöcatechual-          dehyd,    das nächst höhere Homologe des     Va-          nillins,

      vom     Safrol        ausgehend    zu     gewinnen.     



       Beispiel:    1 kg     Safro1        wird    in     3,    1 25      4o          methylalkoholisaher        Kalilauge    im     Rührauto-          klaven    20     Stunden    lang auf     130-140'    er  hitzt.

       Alsdlann        destilliert    man den     Methyl-          allkohol    ab,     nimmt    den     Rückstand    mit Was  ser auf und schüttelt die     Lösung    mit Ben  zol aus. Die     Benzollösung        hintenl'ässt    nach       :lbdestillieren    .des     Lösungsmittels    30 g     eines     aus     i-Safrol        bestehenden    Rückstandes.

   Aus  der     wässerig-askoholisehen        Lösung    scheidet  man .durch     Ansäuern        ein.    Öl     ab,@    welches     im     wesentlichen aus einem     Gemisch,    von p-     und          m-Propenyl    -     brenzkatechin        -mono-methylogy-          methyläther    besteht.

   150 g diese Gemisches      werden     in    600 cm'     zirka    9     %iger        äthylalko-          holischer        gaElauge    gelöst, mit 100 g     Äthyl-          bromid    versetzt und im     Autoklaven    3 Stun  den auf etwa<B>100'</B> erhitzt.     Dann        wird    der       Alkohol        abdestilliert    und der     Rückstand    mit  Wasser und     Äther    aufgenommen.

   Die äthe  rische     Lösung        wird        zur    Entfernung     einer     kleinen Menge     nicht        äthylierten        Produktes     mit     verdünnter    Natronlauge     gewaschen.     Nach     Abdestillieren    des Äthers geht das Ge  misch der beiden     Äthyläther    bei 163-165    (13 mm)     als    fast farbloses     @Öl    über.     Aus-          beute    185 g.  



  Aus :der     4lkalischen        Wia-.'chlauge    kann  man     durch        Ansäuern    zirka 8 g     nicht        äAhy-          lierten        Produktes        wiedergewinnen:

       170 g des     Äthyläthergemisches    werden  in 1,1 1     Allkohol        gelöste,    worauf man 450 g       HZ    4 (Wasser) und einige     Tropfen        ,Salz-          säure    (25 %) zusetzt und     schliesslich    zirka  6 Stunden am     Rückfluss    kocht.

   Dann destil  liert man den Alkohol ab. und     nimmt    das  ausgeschiedene 101 mit Äther auf.     Zur    Ent  fernung     eines        kleinen    Restes von nicht ver  seiftem     Produkt        extrahiert    man     die    äthe  rische     Lösung        mit    verdünnter     hTatronlauge     und     fäAUt        aus    der     aJIkalischen    Lösung durch       Ansäuern    die     Phenole        wieder        

  aus.        Man          nimmt    sie mit Äther     auf,    trocknet und     de-          stilliert    nach Verdunsten des Äthers im Va  kuum.     Man    erhält 123 g     eines    bei 14 mm  von     148-1552'    siedenden,     in.    der     gälte    zum  Teil     kristallinisch        erstarrenden    Öls,. das einen       Eugenol-artigen    Geruch     besitzt.     



  12t3 g des     Phenolgemisches    werden in  120 cm'     Hexahydrotolu &     gelöst. Beim Er  kalten     kristallisiert    der     p-Äthes,    von dem       abgesaugt        wird    (45 g).

   Er     kann    durch Um  kristallisieren     aus        Hexahydrotoluol        rein.    ge  wonnen werden:, und hat     dann        einen        Sm-p.     von     84-85      (Acetat     Smp.    68-69  ,     Benzoat          Smp.    60-61  ).  



  Die Mutterlauge     wird    vom Lösungsmittel  befreit     und:    der     Rückstand    durch     Erwärmen     mit 180     em3    10     %iger        Natronlauge    gelöst.  Beim Erkalten     kristallisiert    ein     Na-,Salz,    das       abgesaugt,    mit verdünnter     Kochsalzlösung     gewaschen und     aus    Wasser     nochmals    umkri-         stallisiert    wird. Es kommt dabei     in,    langen  Nadeln heraus.

   Es     wird        in    Wasser gelöst.  mit     verdünnter    Säure zerlegt,     in    Äther auf  genommen,: getrocknet     und        destilliert.    Man  erhält auf     diese    Weise den     3-Äthyläther    des       Propenyl-brenzkatechins    mit     einer    Ausbeute  von 45 g     (Sdp.    13 mm 145  ,     Smp.    42--44',       umkristallisiert    55  ,     Benzoat        ;

  Smp.   <B>89',</B> Ace  tat     Smp.        39-41').     



  Aus den     Mutterlaugen    des     Na,Salzes     wird, durch,     Ansäuern    eine dritte:     Fraktion     erhalten, aus der mit     Hexahydroto.luol    noch       ein        kleiner        Teil    des     p-Äthers        gewonnen    wer  den     kann.    Das hierbei erhaltene     Filtrat,        wie     auch den     4-Äthyläther    (s.

   o.) kann man       teilweise    in den     3-Äthyläther        überführen,     indem man durch     Einwirkung        äthylierender          Mittel,        wie    zum Beispiel     Bromäthyl,    den  3     #        4-Diäthyläther    erzeugt     und        diesen        in.    der  Wärme mit     alkoholischem    Alkali behandelt,

    wobei nur     eine        Alkylgruppe    abgespalten       wird.    Das     auf    diese Weise entstehende Ge  misch der     isomeren        Mono-äthyläther        desi        Pro-          penyl-brenzkatechins    wird wie oben auf  gearbeitet, so     @dass    man zu weiteren Mengen  des     3-Äthyläthers    gelangt.

       Durch        Wieder-          holung    des     Verfahrens        gelingt        somit        eine     praktisch     vollkommene        Überführung    des     4-          Äthyläthers        und        ;.er    Lauge vom     Natrium-          salz    des     3-Äthyläthers        in    den     3-Äthyläther     des     Propenyl-brenzkatechins.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: verfahren zur Darstellung des 3-Äthyl- äthers des 1-Propenyl-3.4-brenzkatechins, dadurch gekennzeichnet, dass man Safrol bei höheren Temperaturen mit alkoholischem Al kali und das Reaktionsprodukt mit äthylie- renclen Mitteln. behandelt,
    das entstehende Gemisch .der Alkoxymethyläthyläther in al- koholischer Lösung mit Säuren erwärmt" als- dann durch Ausfrieren die Hauptmenge dies 4-Äthyläthers des 1-Propeny1-3.4-brenzka- teehins entfernt,
    darauf die in der Lauge befindlichen Pro@penyl-brenzkatechin-mono- äthyläther in die Alkalisalze überführt, ih nen .auf diese Weise das schwerer lösliche Alkalisalz des 3-Äthyläthers entzieht und EMI0003.0001 daraus <SEP> durch <SEP> Ansäuern <SEP> den <SEP> 3-Äthyläther <tb> des <SEP> 1-Propenyl-3.4-brenzkatechins <SEP> gewinnt. <tb> UNTERANSPRUCH: <tb> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentä.nspruch, <SEP> dadure-h <tb> gekennzeichnet:
    <SEP> dass <SEP> man <SEP> zwecks <SEP> restloser <tb> tfiberführung <SEP> des <SEP> SaTrols <SEP> in <SEP> den <SEP> 3-Äthyläther <tb> des <SEP> 1-Propenyl-3 <SEP> . <SEP> 4-brenzkatechins <SEP> den, <SEP> durch <tb> Ausfrieren <SEP> . <SEP> abgeschiedenen <SEP> 4-Äthyläther <SEP> und <tb> das <SEP> nach <SEP> Abtrennen <SEP> dies <SEP> Natxiumsalzes <SEP> dies <tb> a-Äthyläthers <SEP> verbleibende <SEP> Gemisch <SEP> von <tb> Propenyl-brenzkatechin-mono-äthyläthern <SEP> mit <tb> rcthylierenden <SEP> Mitteln <SEP> in <SEP> den <SEP> Di-äthyläther <tb> überführt,
    <SEP> letzteren <SEP> in <SEP> .der <SEP> Wärme <SEP> mit <SEP> Al- kali spaltet und aus dem sich durch An säuern daraus bildenden Gemisch isoinerer Propenyl-brenzkateehin-mono-äthyläther wie der den 4-Äthyläther durch Ausfrieren ent fernt,
    darauf die in der Lauge befindlichen Propenylbrenzkatechin-mono-äther in die Alkalisalze überführt und das nach Abschei- dung des schwerer löslichen Alkalisalzes des 3-Äthyläthers verbleibende Gemisch von Propenyl-brenzkatechin-mono-äthyläthern er neut dem Verfahren unterwirft.
CH136820D 1927-01-24 1927-12-02 Verfahren zur Darstellung des 3-Äthyläthers des 1-Propenyl-3.4-brenzkatechins. CH136820A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT136820X 1927-01-24
CH130899T 1927-12-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH136820A true CH136820A (de) 1929-11-30

Family

ID=25606728

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH136820D CH136820A (de) 1927-01-24 1927-12-02 Verfahren zur Darstellung des 3-Äthyläthers des 1-Propenyl-3.4-brenzkatechins.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH136820A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH136820A (de) Verfahren zur Darstellung des 3-Äthyläthers des 1-Propenyl-3.4-brenzkatechins.
DE503031C (de) Verfahren zur Darstellung der N-Oxyaethylderivate von Kernsubstitutionsprodukten des -Amino-1-oxybenzols
DE547026C (de) Verfahren zur Darstellung von Propenylbrenzkatechinmonomethylaethern
DE561519C (de) Verfahren zur Darstellung aromatischer Oxyaldehyde
DE563126C (de) Verfahren zur Herstellung von m-Alkylaethern des Protokatechualdehyds
DE614195C (de) Verfahren zur Darstellung von Dialkylaminocyclohexenonen
DE562007C (de) Verfahren zur Herstellung von Monoaethylaethern des Protocatechualdehyds
DE562008C (de) Verfahren zur Herstellung des 3-AEthylaethers des Protocatechualdehyds neben Vanillin
DE557547C (de) Darstellung von Vanillin
DE549432C (de) Verfahren zur Darstellung von Vanillin
DE548282C (de) Herstellung von Vanillin
CH211488A (de) Verfahren zur Darstellung von 17-Methyl- 4-androstenol-17-on-3.
AT117483B (de) Verfahren zur Darstellung von Vanillin.
AT124273B (de) Verfahren zur Darstellung von Vanillin und eines Vanillinhomologen.
AT137329B (de) Verfahren zur Darstellung von aromatischen Oxyoxoverbindungen.
AT162590B (de) Verfahren zur Herstellung von Ortho-Tolyl-Äthern
DE563127C (de) Verfahren zur Gewinnung aromatischer Oxyaldehyde
DE500160C (de) Verfahren zur Darstellung von Anthrachinon und seinen Abkoemmlingen
DE459309C (de) Verfahren zur Darstellung von AEthern des 1-Propyl-3, 4-dioxybenzols
DE941372C (de) Verfahren zur Herstellung von kern-mono-acylierten Phloroglucinen
AT144513B (de) Verfahren zur Abscheidung des Follikelhormons aus Harn schwangerer Individuen.
DE897559C (de) Verfahren zur Herstellung von Diaryldialkylaethylenen
AT151991B (de) Verfahren zur Darstellung von Polyoxy-leuko-triphenylmethanderivaten.
DE650942C (de) Verfahren zur Herstellung der Sulfmethylaether des 2-Methyl-7-sulfhydroxy- und 2-Methyl-6-sulfhydroxy-ª‰, ª‰-naphthothiazols
DE582243C (de) Verfahren zur Herstellung von synthetischem Menthol