CH136847A - Induktionsofen. - Google Patents

Induktionsofen.

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CH136847A
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induction furnace
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Induktionsofen.    Gemäss dem Hauptpatent hat man die In  duktionsspule von     Hochfrequenz-Induktions-          öfen    aus mehreren dünnen Kupferbändern  gebildet, die hochkant gestellt und derart  angeordnet, sowie an mehreren Stellen der  art gegeneinander verschränkt sind, dass der  Primärstrom sich auf die einzelnen Windun  gen des Leiters in völlig gleicher Weise ver  teilt, wobei die beim massiven oder ringför  migen Leitern beobachtete Zusammendrän  gung des Stromes durch den     Skin-Effet    an  der Innenseite des Leiters praktisch vermie  den wird. Zu diesem Zwecke werden dünne  Leiterbänder verwendet, die für gewöhnlich  eine hohe Strombelastung erfahren.

   Die bis  her, zur Vermeidung des Auftretens zu ho  her Temperaturen vorgesehene Luftkühlung  reicht meist nicht aus, um die     Induktions-          spule    auf genügend tiefer Temperatur     halten     zu können. Auch würde ein bekannter Vor  schlag nicht genügen, bei dem die     Induktions-          spule    von Öfen in einem zylindrischen Hohl-         raum    angeordnet und mit Druckluft oder Gas  durchspült wird. Die sonst sehr wirksame  Wasserkühlung für Ofenspulen ist aber aus  dem Grunde nicht verwendbar, weil sie  Hohlleiter erfordert, die bei den dünnen  Leitern gemäss dem Hauptpatent nicht ver  wendet werden können.

   Gemäss der Erfin  dung wird eine wirksame Kühlung dadurch  erzielt, dass die Induktionsspule als Gan  zes zusammengebaut in einem Behälter ange  ordnet ist, der mit isolierender Flüssigkeit,  insbesondere 01, angefüllt ist und wobei  diese Flüssigkeit zum Beispiel mittelst einer  Pumpe im     zwangsläufigen        Umlauf        gehalten     wird.  



       Ölkühlungen,    auch in Form von Umlauf  kühlpumpen, sind in der Elektrotechnik für  die verschiedensten Zwecke bekannt. Ihre  Anwendung schafft im     vorliegenden    Falle  aber besondere Vorteile für den Betrieb von  Induktionsöfen mit gemäss dem Hauptpatent  ausgestalteten     Induktionsspulen.         In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der neuen Anordnung in ihrer An  wendung bei einem bereits- vorgeschlagenen       Hochfrequenzinduktionsofen    dargestellt;

   bei  welchem die Spule aus mehreren zylindrisch       gewickelten,    mehrfach gekreuzten und ge  geneinander isolierten Kupferbändern ge  bildet ist.     Abb.    1 zeigt einen senkrechten  Schnitt, während     Abb.    2 einen Schnitt längs  der     Linie        A-B    der     Abb.    1 darstellt.

   Die  Spule s, die beispielsweise aus zwei gegen  einander isolierten, dünnen Kupferbändern be  steht, die, wie im Hauptpatent angegeben, in  bestimmter Gesetzmässigkeit miteinander ge  kreuzt sind, ist auf isolierenden Trägern i an  gebracht, die senkrecht stehende Stäbe     sind.     Die Spule s mit ihren Trägern i bildet dabei  ein gemeinsames für sich ein- und     aussetz-          bares    Ganzes, das in einen Behälter b mit  ringförmigem Hohlraum eingesetzt ist.  Durch den Behälter wird eine isolierende  Flüssigkeit,     zweckmässigerweise   <B>01,</B> geleitet,  das an der Stelle e eintritt und an der Stelle       a    austritt.

   Es empfiehlt sich, das austretende  <B>01</B> abzukühlen     und    dem Behälter beim Ein  lauf e     wieder    zuzuführen, so dass sich die  gleiche     Olmenge    fortlaufend im Umlauf be  findet. Der Behälter b mit der Spule s um  gibt den     tigelförmigen    Ofenraum t.     Ge-          wünschtenfalls    kann aber auch der Behälter  b einen kleineren Durchmesser haben als  der     Tigel    t, so     dass    er in diesen     eingesetzt     werden kann.

   Eine solche Ausführung emp-         fiehlt    sich insbesondere bei der Anwendung  der neuen Anordnung für Glühprozesse von  Drähten oder andern Materialien. Hierbei  wird dann sowohl das innere, als auch das  äussere Feld der Spule s ausgenutzt, so dass  der Wirkungsgrad einer solchen Anordnung  dadurch noch mehr gesteigert     wird.    Der  Behälter b wird     zweckmässigerweise    aus Iso  liermaterial,     inbesondere    Hartpapier, her  gestellt. Die neue Anordnung lässt sich so  wohl für Hochfrequenz-, als auch für eisen  lose     Niederfrequenzöfen    anwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Induktionsofen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die die Induktionsspule bildenden Kup ferbänder zu einem starren Körper verbun den, und innerhalb eines mit isolierender, unter zwangsläufiger Bewegung gehaltener Kühl-Flüssigkeit gefüllten Raumes ange ordnet sind. UNTERANSPRUCH: Induktionsofen nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulenkör- per in den die Kühl-Flüssigkeit enthalten den Behälter auswechselbar eingesetzt ist.
CH136847D 1927-12-08 1928-11-02 Induktionsofen. CH136847A (de)

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DE136847X 1927-12-08
CH131920T 1928-11-02

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CH136847D CH136847A (de) 1927-12-08 1928-11-02 Induktionsofen.

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