CH136931A - Verfahren zur Herstellung einer gewebte Stoffe enthaltenden formbaren Masse. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer gewebte Stoffe enthaltenden formbaren Masse.

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Description


  verfahren zur Herstellung einer gewebte Stoffe enthaltenden formbaren Masse.    Die vorliegende Erfindung betrifft die  Herstellung neuer formbarer Massen, die  ein Bindemittel von harzartigem Charakter  und gewebte Füllstoffe enthalten und ins  besondere die Herstellung solcher Produkte,  in denen das Bindematerial härtbares, syn  thetisches, harzartiges Produkt ist, das heisst  eine Substanz von harzartiger Natur, die  sich in einem gewöhnlich als "härtbar" be  zeichneten Zustand befindet, das heisst lös  lich und schmelzbar ist, jedoch durch An  wendung von Hitze in einen Zustand über  geführt bezw. polymerisiert werden kann, in  dem sie für alle praktisch in Frage kommen  den Zwecke unlöslich und urischmelzbar ist.  



  Faserige Füllstoffe, wie zum Beispiel  Holzmehl und Baumwollflocken, sind in     grö-          ssem    Umfange in hä,rtbaren Harzmassen     be-          itutzt    worden, um den aus ihnen geformten  Gegenständen Widerstandsfähigkeit gegen  Erschütterungen und sonstige     wertvolle    Ei  genschaften zu verleihen.

   Die aus solchen  Massen hergestellten, geformten Gegenstände  besitzen jedoch nicht die nötige     Festigkeit       und Zähigkeit von     Werkzeuggriffen,    Hemm  leisten von Weberschiffchen,     sowie    von Ma  schinenelementen und dergleichen, bei denen  Widerstandsfähigkeit gegen Stösse verlangt  wird und für die man im allgemeinen Roh  haut benutzt.  



  Anderseits sind bereits geschichtete  Produkte mit hoher Widerstandsfähigkeit  gegen Stoss und grosser Festigkeit durch Zu  sammenkleben von Leinengeweben oder Se  geltuch mittelst eines     härtbaren    syntheti  schen Harzes hergestellt worden. Bei der  Herstellung von geschichteten Platten     wird     eine Anzahl der mit dem Bindemittel über  zogenen oder imprägnierten Gewebebahnen.  aufeinander gelegt und zwischen den Platten  einer Presse durch gleichzeitige Anwendung  von Hitze und hohem Druck miteinander  Verbunden. Es ist auch möglich, aus sol  chem geschichteten Material Rohre in der  Weise herzustellen,     dass    man die imprä  gnierten Bahnen in stark gespanntem Zu  stand auf einen Dorn     wickelt    und erhitzt.

    Doch ist die Beschaffenheit von Kanevas      oder Leinengeweben derart, dass sie keine  merkliche Fliessfähigkeit besitzen und in  folgedessen nur zur Herstellung von Plat  ten, Rohren oder ähnlichen Formen von im  wesentlichen gleichmässiger Dicke geeignet       sind,    bei deren Herstellung eine Verzerrung  des Gewebes nicht erfolgt.  



  Es bestand seit langem ein Bedürfnis  für Pressmischungen, deren Eigenschaften  bezüglich Stärke, Festigkeit und insbeson  dere Widerstandsfähigkeit gegen     Stoss    oder  Erschütterung wesentlich besser sind als die  jenigen der mit Holzmehl oder ähnlichen fa  serigen Füllstoffen hergestellten     Pressmi-          schungen,    das heisst, für Mischungen, aus  denen man gegen Stoss     widerstandsfähige     Fertigprodukte herstellen kann und die sich  von den bekannten, aus Gewebebahnen her  gestellten geschichteten Produkten dadurch  unterscheiden, dass sie formbar, das heisst in  eine geschlossene Form fliessbar     sind    und  zufriedenstellende Pressartikel liefern.  



  Um diesem Bedürfnis zu entsprechen, ist  bereits vorgeschlagen worden, einen Füll  stoff zu benutzen, den man dadurch erhält,       däss    man einen gewebten Stoff mit einem       harzartigen    Bindemittel überzieht und dann  den gewebten Stoff zerreisst, so dass eine  lose, flockige Masse von kurzen Fasern ent  steht. Diese Massnahme zerstört diejenigen,  dem gewebten Stoff anhaftenden Eigen  schaften der Festigkeit usw., denen die aus  Gewebebahnen hergestellten geschichteten  Produkte ihre Überlegenheit verdanken, und  sie ist auch sonst unvorteilhaft wegen der       Absonderung    des Bindematerials und der  Zerstörung der Fasern.  



  Es ist nun gefunden worden, dass eia ge  webter Stoff, zum Beispiel aus Zwillich  (coutil), Baumwolle, Leinen, rayon (Glanz  stoff) usw. oder aus Kombinationen von  zwei oder mehr der genannten Stoffe, des  sen Dicke vorteilhaft 0,015 Zoll nicht we  sentlich überschreitet und der im allgemeinen  auf ein Zoll etwa 12 bis 16 Fäden oder mehr  enthält, in Stücken von etwa 1/8 bis 1¸  7ol1 Länge, bei einer Breite von etwa 1/8 bis  1 ¸ Zoll und mit einem harzartigen Binde-         mittel    versehen, eine formbare Masse liefert,  das heisst eine Masse, die für die meisten  Formungszwecke genügend fliessbar ist und  die dabei die Eigenschaften von gewebten  Stoffen insofern behält, als die geformten  Gegenstände eine vorherrschend geschichtete  Struktur zeigen und die gleiche Stärke,

   Fe  stigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen  Erschütterungen zeigen, wie die aus Gewe  bebahnen hergestellten geschichteten Pro  dukte. Eine solche Masse zeigt nicht nur die  erforderliche     Fliessbarkeit    bei den Formen.  sondern liefert auch Artikel mit gut aus  sehender Oberfläche und zeigt beim Schnei  den eine sehr dünne     Pressnaht,    so     dass    das  Aussehen der geformten Artikel nicht     beein-          trächtigt        wird.     



  Die zufriedenstellende Einverleibung des  harzartigen     Bindemittels    in die Stücke des  gewebten Stoffes kann dadurch erfolgen, dass  man die Stücke des Stoffes mit dem Binde  mittel in Form eines Lackes oder einer Lö  sung tränkt und dann das Lösungsmittel  entfernt. Wird der gewebte Füllstoff dem       Bindemittel    während der Führung zwi  schen heissen Walzen zugegeben,     wie    es bei  der Herstellung von     Pressmischungen    üblich  ist, dann wird der Stoff weitgehend zerstört  und die Mischung ist nicht so gleichmässig,  wie es erwünscht ist.

   Bei der Ausführung  der     Tränkiing    ist es vorteilhaft, in der  Weise vorzugehen, dass man die zerschnit  tenen Stücke des Gewebes in einen Misch  apparat oder eine     Knetmaschine    bringt,  dann das     härtbare        synthetische    Harz in eine  Lösung mit einem Gehalt an festem Harz  von 50 % oder mehr zusetzt und nach  gründlichem Vermischen das Lösungsmittel  durch Erhitzen zweckmässig unter Anwen  dung ein partiellen Vakuums entfernt.

   Bei  diesem     Verfahren    bleibt der Stoff in seinem  ursprünglichen, gewebten Zustand, impräg  niert mit dem     härtbaren        synthetischen    Harz,  das sich im wesentlichen im     härtbaren     A-Zustand befindet, aber auch im nennens  werten Grade in der Lösung oder nach dem  Imprägnieren durch Erhitzen dem     C-Zu-          stand        genähert    werden kann, ohne die Form-      barkeit in nennenswertem Grade schädlich  zu beeinflussen. Die Menge des dem Stoff  zugesetzten härtbaren synthetischen Harzes  kann in weiten Grenzen schwanken. Eine  gute Pressmischung kann man herstellen,  wenn der Harzgehalt beispielsweise etwa 30  bis 50 Gewichtsprozent beträgt.  



  Das nachstehende Beispiel zeigt eine Aus  führungsform der vorliegenden Erfindung.  Es sei jedoch bemerkt, dass die Erfindung  weder auf die einzeln erwähnten Stoffe,  noch auf die beschriebenen Massnahmen be  schränkt ist.  



  Zwillich (coutil), den man in Form von  Schnitzeln erhält, wird durch eine Lum  penschneidemaschine geschickt, so dass  Stücke von etwa 1 bis 1 ¸ Zoll Länge und  etwa 1 bis 1 ¸ Zoll Breite entstehen. Die  Stücke können viereckig oder von anderer  Form sein, wobei der Flächeninhalt unge  fähr dem eines 1 ¸ ¿ 1 ¸ Zoll grossen Vier  ecks entspricht. Jetzt werden die Stücke in  eine Knetmaschine gebracht. Sind die Ab  messungen der Stücke nennenswert kleiner  als die angegebenen, dann zeigen sie eine  Neigung zum Zusammenkleben in irregulä  ren Massen nach der Imprägnierung und  müssen durch Zerschneiden voneinander ge  trennt werden.

   Auf die Charge wird eine  Lösung gefüllt, die in Alkohol gelöst etwa  50 % feste Bestandteile enthält und die als  festen Bestandteil beispielsweise das harz  artige Reaktionsprodukt von etwa 100 Tei  len Phenol und etwa 60 Teilen Formaldehyd  enthält. Ein solches Produkt ist kein     härt-          bares    synthetisches Harz in dem üblichen  Sinne dieses Ausdrucks, da es durch Erhit  zen nicht in den unlöslichen Zustand über  geführt werden kann, sondern erst nach Hin  zufügen von etwa 10 Teilen     Hexamethylen-          tetramin    als Härtemittel zu der Lösung.

   Das  Material wird etwa 20 Minuten lang gründ  lich gerührt, dann auf Horden ausgebreitet  und bei einem Vakuum von     etwa    25 bis 27  Zoll Quecksilbersäule etwa 4 Stunden lang  getrocknet, wobei die Trocknungsapparate  so beheizt werden, dass das Material eine  Temperatur von etwa 70   C aufweist.    Das in dieser Weise hergestellte, getrock  nete Material würde für dünnwandige Arti  kel zu grob sein. Wird eine feinere Masse  verlangt, so kann das imprägnierte Material  bis zur gewünschten Feinheit zerschnitten  werden, indem man es zum Beispiel durch  eine     Abbe'sche        Schneidmaschine    schickt, die  pro Minute 400 Umdrehungen macht.

   Im  wesentlichen enthält eine solche Schneide  maschine rotierende, schraubenförmige Mes  ser, ähnlich den in Rasenschneidern ange  ordneten, die eine scherende Wirkung ge  genüber einem     tangential    unbeweglich ange  ordneten Messer haben; das Material wird  durch einen Trichter den     zusamenwirkenden     Messern zugeführt und wird auf dem Weg  zwischen ihnen zerschnitten.  



  Die Verwendung einer solchen Sehneid  maschine ist vorteilhaft, denn es ist gefun  den worden, dass ihre scherende Wirkung  keine nennenswerte     Abscheidung    des     harz-          ,-,rügen    Bindemittels, mit dem die gewebten  Stoffe imprägniert worden sind, herbeiführt  und Stücke von einer Grösse von etwa     1j,     Quadratzoll geschnitten werden können.  Nach dem Schneiden     wird    das Material nach  der Grösse durch Sieben sortiert. Das Ma  terial ähnelt groben Flocken und     wird    in  dieser Form, grob oder fein, zum     Formen     benutzt.  



  Bei der Herstellung von     Pressartikeln     wird eine heisse Form in derselben Weise ge  füllt, als wenn man eine     Holzmehlmischung     benutzt, indem die Form mit einer bestimm  ten Menge des Produkts in losem Zustand  gefüllt werden kann oder das Produkt kann  vorgeformt oder in eine geeignete rohe Form       vorgepresst    werden, worauf das vorgeformte  Stück in die Form gebracht wird. Der Schie  ber oder Kolben wird dann in die Form ge  drückt und die Masse wird gezwungen, alle  Teile der Form auszufüllen.

   Da die Form  heiss ist und da während dieser Massnahme  weiter Hitze angewandt     wird,    schmilzt das       härtbare    synthetische Harz und eine Schicht  desselben kommt an die Oberfläche und um  gibt vollständig den Stoff. Bei weiterem Er  hitzen auf etwa 135   C nähert es sich dem      C-Zustand. Bei kleinen dünnwandigen Ar  tikeln ist das Pressen in 3 bis 5 Minuten be  endet. Man kann die Form etwas abkühlen  lassen, doch ist dies nicht wesentlich, da  die Artikel im allgemeinen heiss herausge  nommen werden können.  



  Zur Kenntnis der Formbarkeit des Pro  duktes und als     typisch    für formbare Pro  dukte im allgemeinen sei eine spezifische  Schilderung gegeben.  



  Eine geschlossene Versuchsbecherform,  die aus einem Formenrahmen mit leicht ko  nisch zulaufendem Hohlraum von etwa 2  bis 3/8 Zoll Tiefe und 2 Zoll Durchmesser be  steht, und ein Kolben, der während des  Pressvorganges die in der Form befindliche  Füllung     zwingt,    an die Seiten zu fliessen  und einen Becher mit einer Wandstärke von  etwa s/S Zoll Dicke zu bilden, wird mit dem  in dem Beispiel beschriebenen Produkt von  solcher Feinheit gefüllt, dass es durch ein  5/s Zoll Sieb hindurchgeht. Die Masse braucht  eine Fliesszeit von 8 bis 10 Sekunden bei  einem Druck von etwa 3000 Pfund pro Qua  dratzoll und bei einer Temperatur, die 150  Pfund Dampfdruck in den geheizten Platten  der Presse entspricht, wobei die Masse wäh  rend dieser Zeit den gesamten Hohlraum der  Form ausfüllt.

   Die Pressnaht, die durch das  Überfliessen der Masse zwischen den angren  zenden Berührungsflächen der Form und des  Kolbens gebildet     wird,    ist     im    wesentlichen  so     dünn,    wie bei     Verwendung    von Holzmehl  mischungen und kann leicht entfernt wer  den, ohne die Oberfläche merklich zu beein  trächtigen. Es ist kennzeichnend für das  Produkt, dass es einen elastischen Charakter  aufweist und Pressartikel von tadelloser  Oberflächenbeschaffenheit liefert, auch wenn  die Form nicht vollständig gefüllt war. Fül  lungen im vollen Gewicht sind jedoch wich  tig,     wenn    hohe Widerstandsfähigkeit gegen  Erschütterungen wesentlich ist.  



  Die Oberfläche eines gepressten Artikels  zeigt die Stücke des Stoffes, aus dem die  Pressmischung hergestellt ist, wenn ein kla  res Harz als     Bindemittel    benutzt worden ist,  so dass der Artikel ein anziehendes, buntes    Aussehen zeigt. Dies kann noch weiter be  tont und es können überraschende Wirkun  gen erzielt werden, indem man alle Stoff  stücke oder einen Teil derselben mit ver  schiedenen Farben färbt oder der Masse  Farbstoffe einverleibt.

   Der Zusatz von pig  mentierten oder gefärbten Pressmischungen  (die wie Holzmehlmischungen hergestellt  werden, indem man zum Beispiel Holzmehl,  harzartige Bindemittel und Farbstoff in üb  licher Weise zusammen heiss walzt) zu den  vorliegenden Produkten ist besonders wirk  sam, wenn man an der Oberfläche     Farb-          flecke    bezw. -flachen erhalten will.

   Man  kann auch so vorgehen, dass die den geweb  ten Stoff enthaltende     Ma>,ee    roh     geformt     wird und dann auf der Oberfläche stellen  weise eine gefärbte     Pressmischung    oder ein  anderes Material aufgebracht     wird.    Zur  Erzielung solcher     Farbwirkungen    und Ma  serungen können die verschiedenen Farb  stoffe und Pigmente benutzt werden, die  sich bei der Herstellung von     Pressmischun-          gen    als brauchbar     erwiesen    haben und die  eine grosse Anzahl Farben einschliessen,     wie     zum Beispiel gelb, rot, blau, grün, violett,  braun, weiss, schwarz usw.

   Wird eine gleich  mässige Färbung bevorzugt, so kann diese er  zielt werden, wenn man der Masse eine ge  nügende Menge eines Farbstoffes einverleibt,  wie zum Beispiel     Eisenoxydrot,        Titanogyd,     gebrannte Umbra., Ockergelb,     i@Tigrosin,          Russ-Schwarz    usw. oder die Form mit einer       Pressmischung    von der     gewünschten    Farbe  auskleidet.  



  In dem     Querschnitt    der geformten Arti  kel kann man die Stoffstücke sehen, wie sie  übereinander liegend in annähernd paralle  ler Lage eine geschichtete     Struktur    zeigen.  Es ist ferner festgestellt worden,     da.ss    die  Blättchen der Fliessrichtung der Masse in der  Form folgen, was offenbar vorteilhaft ist,  um Festigkeit und     Widerstandfähigkeit    an  den Rändern und an denjenigen Teilen der  Oberfläche zu erzielen, die Richtungsände  rungen oder Krümmungen zeigen. Ein mehr  oder weniger gewelltes Aussehen der Blätt  chen ist auch zu beobachten; es ist offenbar      eine Folge von Kompressionen, nachdem das  Material gezwungen worden ist, in alle Teile  der Form zu fliessen.  



  Artikel, die von dieser Masse hergestellt  worden sind, zeigen einen Widerstand ge  gen Erschütterungen, der im     Durchschnitt     mehr als fünfzehnmal so gross ist, wie der  jenige der aus Holzmehlmischungen herge  stellten und der von der gleichen Grössenord  nung ist, wie der Widerstand der geschich  teten Produkte, die aus Bahnen desselben  Gewebes hergestellt sind. Infolgedessen sind  die Artikel für zahlreiche Verwendungs  zwecke brauchbar, für die man bis jetzt  Rohhaut als Material benutzt, wie zum Bei  spiel Werkzeuggriffe, Getriebe usw. Ebenso  geeignet sind sie zur Herstellung von Mö  beln oder Teilen derselben, wie zum Beispiel  Bettenden, Stuhlarmen usw.  



  Die Bezeichnung "formbar", wie in der  Beschreibung und den angeführten Schutzan  sprüchen angewendet, ist auf solche Mi  schungen zu beziehen, die Fliessvermögen  besitzen. Nicht eingeschlossen in die Be  zeichnung "formbar" sind solche Mischun  gen, die nur in einfachen Formen gepresst  werden können, wobei ein erhebliches Fliess  vermögen nicht erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung einer gewebte Stoffe enthaltenden formbaren Masse, dadurch gekennzeichnet, dass man ver hältnismässig kleine Stücke von geweb ten Stoffen mit einem harzartigen Binde mittel, das sich in härtbarem Zustande befindet, das heisst durch Anwendung von Hitze in einen unlöslichen und un schmelzbaren Zustand übergeführt wer den kann, imprägniert und die entste hende Masse getrocknet, wobei die Abmes sungen der Stücke aus dem gewebten Stoff so gewählt sind, dass sie ausreichen, um den aus der Masse geformten Artikeln eine geschichtete Struktur zu erteilen, aber nicht ausreichen, um das Fliessen der Masse in einer Form unter der Einwir- kung von Hitze und Druck zu verhin dern. II.
    Nach dem Verfahren nach Patentanspruch I hergestellte formbare Masse, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein harzartiges Bindemittel und einen Füllstoff enthält, der aus verhältnismässig kleinen Stücken eines gewebten Stoffes von solchen Ab messungen besteht, die ausreichend sind, um den aus der Masse hergestellten ge formten Artikeln eine geschichtete Struk tur zu verleihen, wobei die Masse die Eigenschaft besitzt, dass sie in der Form unter der Einwirkung von Hitze und Druck fliesst. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man einen ge webten Stoff in .Stücke von 1 bis 11/s Zoll Breite zerschneidet, diese ,Stücke des Stoffes mit einer Lösung des harzartigen Bindemittels imprägniert und die entste hende Masse trocknet. ?. Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man Zwillich von einer Dicke von im wesentlichen nicht über 0,015 Zoll in Stücken von etwa 1 bis 11/2 Zoll Länge und etwa 1 bis 11/2 Zoll Breite zerschneidet, diese Stücke des Stoffes mit einer Lösung eines harzartigen Bindemittels imprägniert und die entstehende Masse trocknet. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man Stücke eines gewebten Stoffes von etwa 1 bis 11/2 Zoll Länge und etwa 1 bis 11/2 Zoll Breite mit einer Harzlösung impräg niert, die imprägnierten Stücke des Stoffes trocknet und sie in wesentlich kleinere Stücke zerschneidet. 1. Formbare Masse nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass sie etwa '/s bis<B>1</B>12 Zoll breite Stücke eines gewebten Stoffes und ein harzartiges Bindemittel enthält. 5.
    Formbare Masse nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem harzartigen Bindemittel impräg nierte Stücke eines gewebten Stoffes ent hält, deren Dicke im wesentlichen 0,015 Zoll nicht überschreitet, und deren Länge etwa 1/8 bis 1 ¸ Zoll und deren Breite etwa 1/a bis 1 ¸ Zoll beträgt. 6. Formbare Masse nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem harzartigen Bindemittel impräg nierte Stücke von Zwillich enthält, deren Breite etwa 1,8 bis 1 ¸ Zoll beträgt. 7.
    Formbare Masse nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie Stücke von Zwillich enthält, deren Dicke im wesentlichen 0,015 Zoll nicht übersteigt, deren Länge etwa 1js bis 1 ¸ Zoll beträgt, deren Breite etwa 1/8 bis 1¸ Zoll beträgt, und die mit einem reaktionsfähigen Phenolaldehydharz im p r. 'lgniert sind.
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