CH346362A - Vorrichtung zum Pressen von Hohlkörpern - Google Patents

Vorrichtung zum Pressen von Hohlkörpern

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CH346362A
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Engels Kaspar
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Collipress Gmbh
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Description


  Vorrichtung     zum    Pressen von Hohlkörpern    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Pres  sen von     vorzugsweise    einseitig offenen Hohlkörpern  aus schüttfähigen, nicht oder schwer fliessfähigen       Pressmassen,        insbesondere    mit einem Zusatz von  Kunstharz versehenen Holzspänen.  



  Die Herstellung von Formkörpern aus sogenann  ten     Kunstharz-Pressmassen    durch Pressen ist bekannt.  Diese     Pressmassen    bestehen im allgemeinen aus einem       Anteil        von        mindestens        30-40        %        Kunstharz        und     einem entsprechenden Anteil von feinkörnigen Füll  stoffen, wie z. B. Holzmehl.

   Der     Kunstharzanteil    der  artiger     Pressmassen    wirkt beim     Pressvorgang    als     Gleit-          mittel,    so dass die     Pressmasse    unter dem Einfluss des  angewendeten hohen Druckes fliesst und dadurch  gleichmässig in die Form verteilt wird. Der hohe       Kunstharzanteil    beeinflusst den Herstellungspreis der  aus solchen     Pressmassen    hergestellten Formkörper  nicht unbedeutend, so dass sich die allgemeine Ver  wendung derartiger     Pressmassen    nicht für alle mög  lichen Verwendungsgebiete durchsetzen konnte.  



  Dadurch bedingt wurden Versuche mit     Pressmas-          sen    durchgeführt, die nur einen sehr geringen Anteil  von Kunstharz in der Grössenordnung von 3-15 0/0  und als Füllstoff einen entsprechenden Anteil von       trockenen    Spänen oder Fasern, vorzugsweise pflanz  licher Herkunft, haben. Diese erheblich     wohlfeileren          Pressmassen    haben sich in     letzter    Zeit gegenüber den       Pressmassen    mit hohem     Kunstharzgehalt    weitgehend  durchgesetzt.

   Dabei ist wesentlich, dass der     Füllstoff     nicht aus feinkörnigen Füllstoffen gebildet wird, son  dern aus     spanförmigen    Stoffen, welche einerseits  grosse     Verleimflächen    haben und     anderseits    durch  Verfilzung zur Erzielung einer ausreichenden Festig  keit beitragen. Als solche Füllstoffe kommen neben  Holzspänen beispielsweise     zerkleinerte        Zuckerrohr-          Bagasse,        Flachsschäben,        Kokosfasern    und derglei  chen in Frage.

   Diese     Pressmassen    werden bisher in    grossen Mengen zu Platten     verpresst,    so dass die soge  nannte     Holzspanplattenindustrie    in wenigen Jahren  einen bedeutenden Umfang innerhalb der Holzindu  strie erreicht hat.  



  Neben der Herstellung von Platten wurde auch  versucht, aus diesen wohlfeilen     Pressmassen    Form  körper herzustellen. Bei der Durchführung derartiger       Pressverfahren    stellte sich heraus, dass sich die mangel  hafte Fliessfähigkeit dieser     Pressmassen    unter Druck  und Hitze erschwerend auswirkt.  



  Es sind verschiedene Vorrichtungen zur Herstel  lung von Formkörpern aus nicht oder nur sehr be  schränkt fliessfähigen     Pressmassen    mit einem     geringen          Kunstharzanteil    bekannt. Eine solche Ausführungs  form sieht zur Herstellung von     flach    gewölbten For  men die Verwendung eines Formbehälters vor, der  mit     Pressmasse    gefüllt in die     Pressform        eingesetzt    und  dem an sich bekannten     Press-    und Härtevorgang aus  gesetzt wird, wobei nur ein von oben drückender       Pressstempel    Druck ausübt.

   Für tiefe Hohlkörper ist  eine solche Vorrichtung nicht geeignet, da bei der  Herstellung solcher Formkörper der     Pressdruck    von  allen Seiten und von oben gleichzeitig auf die um  einen der Innenform des Formkörpers angepassten  Kern     eingefüllte        Pressmasse    einwirken muss. Für die  Herstellung derartiger Formkörper     aus    nassem     Pa-          pierfaserbrei    sind     zwar    bereits Vorrichtungen be  kannt, sie eignen sich jedoch kaum für die Verarbei  tung nicht fliessfähiger     Pressmassen,    da sie die Masse  an den Ecken bzw. Kanten des Formkörpers zu  gering verdichten.  



  Es ist ferner eine Vorrichtung zum     Verpressen     von schwer- oder nichtfliessenden     Pressmassen    be  kannt, bei der der     Presskolben    von oben drückt und  gleichzeitig der     Seitenpressdruck    durch     Pressstempel     erzielt wird, die in pyramidenförmigen     Keilflächen     abwärts gleiten und dabei nach innen geschoben wer-      den.

   Diese Führung der Stempel in den pyramiden  förmigen     Keilflächen    neigt zu     Verklemmungen    der       Pressstempel.    Ausserdem ist das Einfüllen der     Press-          masse        umständlich    und zeitraubend, da fünf einzelne  Füllräume vorhanden sind, und zwar je einer für die  vier Seitenwände und einer für den Boden.  



  Weiterhin ist auch bekannt, Formkörper mit Stel  len verschiedener Verfestigung des     Pressmaterials    her  zustellen, so dass dieses an Stellen mit erhöhter Festig  keitsbeanspruchung durch Vergrösserung des Füll  raumes oder Erhöhung des     Pressdruckes    stärker ver  dichtet wird. Auch die Verwendung verschiedener  Sorten     Pressmasse    mit unterschiedlichem     Füllmaterial     und verschieden hohem Anteil an     Bindemitteln    ist  zu diesem Zweck bereits bekannt. Diese Möglich  keiten zum Erreichen des gewünschten Ziels sind in  jedem Falle mit einem besonderen Aufwand, ent  weder in der Konstruktion oder bei der Verarbeitung,  verbunden, so dass sich eine unwirtschaftliche Her  stellungsweise ergibt.

   Eine     Ausführungsform    dieser  Art zur Herstellung von Hohlkörpern sieht einen  vergrösserten     Füllraum    vor, in den die     Pressmasse     um einen festen Kern herum eingefüllt und dann von  allen Seiten gegen den Kern gepresst wird. Durch die       Verkleinerung    des     Füllraumumfanges    beim Pressen  findet in den Ecken eine gewisse Materialverdichtung  und damit Versteifung der Ecken automatisch statt.

    Jedoch     bedingt    diese Vorrichtung beim     Pressvorgang     an den Ecken nach innen schwenkende,     scharnier-          artig    an zwei gegenüberliegenden     Seitenpressflächen          angelenkte    Klappen, die aber sehr dünn sein müssen,  um im eingeschwenkten Zustand auf den     andern        Sei-          tenpressflächen,    an denen sie zur Anlage kommen,  nicht zu stark     aufzutragen.    Dadurch ist diese be  kannte Vorrichtung nur zur Herstellung leichter  Formkörper geeignet, die als Behälter sogenannte       Formpolster    darstellen,

   die etwa einer vorgeformten       Holzwolleverpackung    entsprechen. Feste Behälter  mit hoher Festigkeit, welche mit spezifischen     Drük-          ken    von etwa 8-50     kg/cm2    gepresst werden müssen,  können auf diese Weise nicht hergestellt werden, da  sich auch die     Beheizung    nur durch Heissluft durch  führen lässt, die durch die gering verdichtete     Press-          masse    geblasen wird, da die dünnwandigen, an den  Ecken der     Pressform    nach innen schwenkenden Klap  pen nicht beheizt werden können.  



  Ferner ist die Herstellung von Hohlkörpern in  der Weise bekannt, dass     vorgeformte        Presslinge    durch  nochmaliges Pressen in die     endgültige    Form gebracht  werden, um die zusätzliche Verdichtung der Ecken  und Kanten zu erreichen. Die vorgeformten     Presslinge     können dabei aus einem einzigen Körper oder auch  aus einzelnen Teilen aus plastischem Material, z. B.

    in     Plattenfarm    mit einer grösseren     Flächendimension     als die endgültig zu erreichende Dimension     bestehen,     die bei dem endgültigen     Pressvorgang    an den Ecken  ohne Nähte oder Fugen zusammengefügt werden,  so dass feste verstärkte Ecken entstehen. Vorausset  zung sind also bei einem solchen     Herstellungsverfah-          ren    mehrere hintereinander     erfolgende    Arbeitsgänge,    um zuerst den vorgeformten Körper oder die vorge  formten Einzelteile und dann den     Formkörper    in  seiner endgültigen Form herzustellen.

   Das erbringt  einen Aufwand an Maschinen und Einsatz von ge  eignetem Material, der ein derartiges Herstellungsver  fahren für Massenartikel von vornherein unwirt  schaftlich macht.  



  Alle angeführten Nachteile werden bei der Her  stellung von Formkörpern aus den eingangs ange  führten wohlfeilen, schüttfähigen, nicht oder schwer  fliessfähigen     Pressmassen    mit Hilfe der erfindungs  gemässen Vorrichtung vermieden.  



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ermög  licht, die gewünschten Formkörper in einem einzigen       Pressgang    herzustellen und dabei auch die an sich  bekannte und erwünschte Verdichtung und Verfesti  gung der Ecken und Kanten zu erreichen. Ferner  können ohne weiteres Formkörper hoher Festigkeit  durch Anwendung hoher     Pressdrücke    hergestellt wer  den, wobei auch eine     beute    Aushärtung der     Pressmasse     durch allseitige     Beheizung    mittels der die Form um  gebenden     Presswerkzeugteile        gewährleistet    ist.  



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist dadurch       gekennzeichnet,    dass einander gegenüber angeordnete       Presswerkzeuge    gleiche Form besitzen und dass be  nachbarte     Presswerkzeuge    zueinander parallele Flä  chen besitzen, längs welchen sie während des     Press-          hubes    aufeinander gleiten können.  



  In der     Zeichnung    sind Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



  Es zeigen:       Fig.    1, 3 und 5 verschiedene Bauformen des     Press-          werkzeuges    schematisch, jeweils in geöffnetem Zu  stand,       Fig.    2, 4 und 6 die gleichen Bauformen, jeweils  in geschlossenem Zustand,       Fig.    7 eine     Presseinrichtung    in Ansicht und       Fig.    8 dieselbe in einem Schnitt entlang der Linie       XVII-XVII    der     Fig.    7.  



       Fig.    1 bis 4 zeigen eine Ausführungsform der       Presswerkzeuge    für zwei in ihrer Form verschiedene  Hohlkörper. Das     Presswerkzeug    besteht in beiden       Fällen    aus dem der endgültigen Form des herzustel  lenden     Hohlkörpers    entsprechenden Kern 11, um den  je zwei seitliche     Pressbacken    9 und 17 angeordnet  sind. Die seitlichen     Pressbacken    9 haben eine der  endgültigen     Form    des herzustellenden Hohlkörpers  entsprechende     Pressfläche,    die dem in     Fig.    1 und 2  dargestellten Beispiel der Fläche der Seitenwand 2  entspricht.

   An diese     Pressfläche    schliessen sich beider  seits nach dem Kern 11 zu gerichtete, vorzugsweise  in einem Winkel von 45  abgewinkelte Gleitflächen  18 an. Auf diesen Gleitflächen 18 gleiten die andern  seitlichen     Pressbacken    17, die mit der     Abwinkelung     der     Gleitflächen    18 entsprechend abgewinkelten, zu  diesen parallelen Gleitflächen 19 versehen sind. Die       Pressfläche    der seitlichen     Pressbacken    17 entspricht  ebenfalls der endgültigen Form des herzustellenden       Formkörpers,    z. B. nach     Fig.    1 und 2 der Fläche der  Seitenwand 1.

   Die     Pressflächen    der     Pressbacken    9      und 17 können auch über einen     verbindenden    Ab  satz 7 auf die anschliessenden     Gleitflächen    18 bzw. 19  übergehen, wie in den     Fig.    3 und 4     dargestellt,    um  Versteifungsrippen am herzustellenden Formkörper  bilden zu können. Die aufeinander gleitenden Flächen  18 und 19 der seitlichen     Pressbacken    9 und 17 be  stehen zweckmässig aus verschiedenen Werkstoffen,  beispielsweise Stahl und Bronze oder einer andern  geeigneten Legierung.  



  Beim     Pressvorgang    werden nur die seitlichen       Pressbacken    9 von aussen     in    Richtung zum Kern 11  hin gesteuert, während die seitlichen     Pressbacken    17  dabei mit ihren Gleitflächen 19 an den     Gleitflächen     18 der seitlichen     Pressbacken    9 entlang gleiten und  dadurch ebenfalls in Richtung zum Kern 11 hin mit  genommen werden.  



  Durch diese Ausbildung der seitlichen     Pressbak-          ken    9 und 17 werden innerhalb des Füllraumes 12  in der     Offenstellung    der     Presswerkzeuge    Bereiche 13  gebildet, durch die der darin eingebrachten     Press-          masse    beim     Pressvorgang    eine höhere Verdichtung  aufgezwungen wird, so dass Zonen 4 mit besonderer  Verfestigung der     Pressmasse    erzielt werden, die im  Beispiel nach     Fig.    1 und 2 die Ecken des Formkör  pers und im Beispiel nach     Fig.    3 und 4 parallel zur  Längsachse des Formkörpers verlaufende Verstei  fungsrippen bilden.  



       Fig.    5 und 6 zeigen eine andere mögliche Ausfüh  rungsform der     Presswerkzeuge.    Mit den Flächen der  vier Seitenwände 1 und 2 der endgültigen Form des  herzustellenden Hohlkörpers entsprechenden     Press-          flächen    versehenen     Pressbacken    20 sind vier     Zusatz-          pressbacken    21 zugeordnet. Die     Pressbacken    20 haben  ebenfalls vorzugsweise in einem Winkel von 45  ab  gewinkelte Gleitflächen, auf denen die     Pressflächen     der     Zusatzpressbacken    21 gleiten können.  



  Durch diese Ausbildung der     Presswerkzeuge    er  gibt sich in der geöffneten Stellung derselben auch  jeweils ein zusätzlicher Füllraum 13 für die     Eck-          bereiche    4 des fertigen Formkörpers, so dass auch in  diesem Falle beim     Pressvorgang    eine höhere Verdich  tung der     Pressmasse        in    diesen Bereichen erreicht  wird.  



  Die Steuerung der     Pressbacken    beim     Pressvorgang     kann auf verschiedene Weise erfolgen. Entweder wer  den sowohl die     Pressbacken    20 als auch die     Zusatz-          pressbacken    21 einzeln gesteuert, d. h. jeder der ein  zelnen     Pressbacken    wird von dem     Pressdruck        beauf-          schlagt,    oder es werden nur die     Zusatzpressbacken    21  von aussen gesteuert, d. h.

   von dem     Pressdruck        beauf-          schlagt,    während in diesem Falle die     Pressbacken    20  durch     Aufeinandergleiten    ihrer     Gleitflächen    auf den       Pressflächen    der     Zusatzpressbacken    21 in Richtung  zum Kern 11 hin gedrückt werden.  



  Um Formkörper mit unterschnittenen Teilen oder  in verschiedenen Grössen herstellen zu können, kann  der Kern 11 in seiner Grösse veränderbar sein, indem  er z. B. aus mehreren Teilen     zusammengesetzt    ist,  von denen ein oder mehrere Teile auswechselbar  sind, oder dass     Passstücke    zum Ansetzen an den Kern    oder Entfernen vom Kern vorgesehen sind. Ferner  kann die Oberfläche des Kerns 11     mit    einer grösseren  Anzahl von Bohrungen versehen sein, die entweder  senkrecht oder geneigt eingebracht sein können, um  einen besseren Abzug von als Heizmittel verwende  tem Dampf zu erreichen.  



       Fig.7    zeigt ein     Ausführungsbeispiel    einer voll  ständigen Presse zur Durchführung des     Pressvorgan-          ges    mit den     Presswerkzeugen    in Ansicht. Die Presse  besteht aus einem untern Querhaupt 22, einem obern  Querhaupt 23, einem     Pressbär    24 und das obere und  untere Querhaupt verbindenden Standsäulen 25. Alle  diese Teile sind in an sich bekannter Weise ausge  bildet. Der     Pressbär    24 wird durch einen Kolben 27,  der als Stufenkolben ausgebildet und innerhalb eines  hydraulisch     beaufschlagten        Druckzylinders    26 ver  schiebbar ist, betätigt.

   Beim Bewegen des     Pressbären     24 nach unten werden z. B.     Kniehebelgelenke    30, 31  gestreckt und damit die     Presswerkzeuge    nach innen  gedrückt, die im Falle des     Ausführungsbeispiels     durch die waagrechten     Pressbacken    9 und die eben  falls waagrechten     Pressbacken    17, die die beiden an  dern Seiten des     Formkörpers        bilden,    entsprechend  der Ausführungsform der     Presswerkzeuge    nach     Fig.    1  und 2 gebildet werden.

   Gleichzeitig tritt der     Press-          stempel    16 von oben in den Füllraum 12 ein und  formt den Boden 3 des Formkörpers. Der     Pressbär     24 und die     Kniehebelgelenke    30, 31 sind durch Ge  stänge 35 miteinander verbunden.  



  Vor Beginn des     Pressvorganges    wird der     Füllraum     12 seitlich des Kerns 11 mit     Pressmasse    gefüllt, so  dann wird die Deckplatte 15 mit Hilfe der     in    den  hydraulisch     beaufschlagten    Zylindern 28 verschieb  baren Kolben 29 auf den seitlich des Kerns 11 be  findlichen Füllraum gesenkt. Dann wird der durch  die Deckplatte 15 oberhalb des Kerns 11 gebildete  Füllraum mit der     Pressmasse    für den Boden 3 ge  füllt.  



  Nach Durchführung des     Pressvorganges    wird der       Pressbär    24 durch Umsteuerung des Stufenkolbens 27  des hydraulisch     beaufschlagten    Zylinders 26 wieder  gehoben und damit sowohl der     Pressstempel    16 als  auch die     Pressbacken    9 und 17 wieder in ihre Aus  gangsstellung zurückgebracht. Nach Anheben der  Deckplatte 15     tritt    eine Ausstossvorrichtung 32, die  von einem hydraulisch     beaufschlagten    Druckzylinder  33 gesteuert wird, in Tätigkeit und hebt mittels  Stössels 34 den Formkörper vom Kern 11 der     Press-          form    ab.  



       Fig.    8 zeigt diese Ausführungsform als Drauf  sicht, und zwar als Schnitt entlang der Linie       XVII-XVII    der     Fig.7    in geschlossenem Zustand  der Presse, also gerade nach Durchführung eines       Pressvorganges.    In dieser Darstellung ist die Aus  bildung der     Kniehebelgelenke    30, 31 deutlich erkenn  bar. Diese werden über die Gestänge 35 nach unten  gedrückt und gewährleisten eine nahezu vollständig  synchrone     Einwärtsbewegung    der beiden     Pressbacken     9.

   Diese nehmen mit ihren     Gleitflächen    18 die     Press-          backen    17 gleitend mit, die die Seitenwände 1 des      Formkörpers formen. Nach Durchführung des     Press-          vorganges    öffnen die     Kniehebelgelenke,    die     Pressbak-          ken    9 gleiten wieder nach aussen und lassen dabei  auch die Rückkehr der     Pressbacke    17 in ihre Aus  gangsstellung zu durch die Kraft von     Rückholfedern     37,

   die auf mit den     Pressbacken    17 verbundenen Bol  zen 36 aufgeschoben sind und gegen     Widerlager    38    drücken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Pressen von Hohlkörpern aus schüttfähigen, nicht oder schwer fliessfähigen Press- massen, insbesondere mit einem Zusatz von Kunst harz versehenen Holzspänen, mit von aussen nach innen auf einen Kern hin bewegbaren Presswerkzeu- gen, dadurch gekennzeichnet, dass einander gegenüber angeordnete Presswerkzeuge gleiche Form besitzen und dass benachbarte Presswerkzeuge zueinander par allele Flächen besitzen, längs welchen sie während des Presshubes aufeinander gleiten können.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die besagten Flächen als beider seits mit der Pressfläche zweier gegenüberliegender Seitenpressbacken (9) verbundene, abgewinkelte Gleit flächen (18) ausgebildet sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleit flächen (18) in einem Winkel von 45 zur Bewegungs achse der Presswerkzeuge stehen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der mit Gleitflächen (18) versehenen Presswerkzeuge (9, 17, 20, 21) mit Antriebsmitteln versehen ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich zwei sich gegenüberliegende Presswerkzeuge (9) mit Antriebsmitteln versehen sind. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass je zwei sich gegenüberliegende Presswerkzeuge beidseitig der Pressfläche Gleitflächen aufweisen, gegen welche die je zwischen einem Press- werkzeugpaar (20) angeordneten Presswerkzeuge (21) von aussen anliegen. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Presswerkzeuge (20, 21) mit Antriebsmitteln versehen ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich die von aussen anliegenden Presswerkzeuge (21) mit Antriebsmitteln versehen sind.
CH346362D 1956-08-08 1956-08-04 Vorrichtung zum Pressen von Hohlkörpern CH346362A (de)

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