CH137066A - Brennstoffzapfanlage mit Druckwasserbetrieb. - Google Patents

Brennstoffzapfanlage mit Druckwasserbetrieb.

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CH137066A
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Inventor
Maschinenbau-Aktien-Ge Hueneke
Original Assignee
Martini & Hueneke Maschinenbau
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Description


      Brennstoffzapfanlage    mit     Druckwasserbetrieb.       Bei     Brennstoffzapfanlagen    mit     Druck-          wasserantrieb    ist es bekannt, beim Schliessen  des Zapfhahnes     eine    in die: Druckwasser  leitung eingeschaltete     Steuervorrichtung    die  Druckwasserleitung selbsttätig absperren und  gleichzeitig die zum Lagerbehälter führende  Druckwasserleitung mit der Aussenluft in  Verbindung setzen zu lassen. Zu diesem  Zwecke ist bei den bekannten Einrichtungen  der Zapfhahn mit der Steuervorrichtung un  mittelbar gekuppelt.  



       Gemäss    der     Erfindung    wird die angegebene  Abhängigkeit der Steuervorrichtung vom  Zapfhahn durch eine besondere     Ausbildung     derselben erreicht, die eine unmittelbare  zwangsläufige     Verbindung    mit dem Zapf  hahn überflüssig macht, so dass die     Eht-          fernung    der Zapfstelle von der in unmittel  barer Nähe     cles    Eintrittes der Druckwasser  leitung in den Lagerbehälter     unterzubringen-          den    Steuervorrichtung keine Rolle spielt.  



  In der Zeichnung ist der     Erfindungs-          gegenstand    in mehreren     Ausführungsformen            beispielsweise    veranschaulicht, und     zwar     zeigt:       Fig.    1     schematisch    die mit der neuen       Steuervorrichtung    ausgerüstete Gesamtan  lage,       Fig.    2 in derselben Darstellungsweise die       Steuervorrichtung    für sich in einer andern  Betriebsstellung ihrer beweglichen Organe.

    während       Fig.    3 die konstruktive Detailausbildung  der Steuervorrichtung in grösserem     Mass-          stabe    in senkrechtem Schnitt veranschau  lcht;     die          Fig.    4 bis 6 stellen eine andere Aus  führungsform der     Steuervorrichtung,,    eben  falls in grösserem     Massstabe    und senkrechtem  Schnitt, und zwar     in    drei verschiedenen     Be-          trieh:sstellungen    dar;

         Fig.    7 ist eine der     Fig.    1 entsprechende  schematische Darstellung der ganzen     An-          Iage    und     veranschaulicht    eine     zusätzliche     Einrichtung zur Sicherung gegen Feuers  gefahr.

        Die     Fig.    1     und    7 geben die Einzelteile  der     Annage    nicht genau     -wieder;    sie sollen  vielmehr nur den     Überblick    über die     Gesamt-          einrichtung,        sowie    das Verständnis ihrer       Wirkungsweise    erleichtern.  



  Mit A     isst    der     unterirdische    Lagerbehäl  ter bezeichnet, an dessen obern Teil sich die  zum     Zapfhahn    B führende Steigleitung     ra     anschliesst. In die letztere mündet die zum       Einfüllen    des Benzins in den     Lagerbehälter     dienende Leitung b.

   In ,den Behälter 4 ist  ausserdem die     Druckwasserzuführungsleitung     c     eingeführt,    und zwischen diese und die       Druclzwasserspeiseleitung        d    ist die als Gan  zer mit C bezeichnete     selbsttätige        .Steuer-          vorrich4-ung    eingeschaltet, deren Besonderheit  in der Hauptsache das Wesen der Erfindung       ausmacht.     



  Die     Steuervorrichtung    C umfasst bei der       Auqfiihrung    nach den     Fig.    1 bis 3 im we  sentlichen zwei     Aauptteile,    den eigentlichen,  automatisch .arbeitenden Steuerapparat     Cl     und ein mit diesem     zusammenwirkendes,    von       Ffa.nd    zu bedienendes Steuerventil     C2.    Die  Bedienung dieses Ventils     erfolgt    vorzugsweise       mittelst    eines über     Rollen        g    bis in die Nähe  des Zapfhahnes B     geführten    Seil- oder Ket  tenzuges h.  



  Der     Steuerapparat    C, umfasst ein drei       Fra"ntkammern    1, 2 und 3 einschliessendes       Gahä@@@P        mi+    einem     Ancnhluss    5 für die zum       Lagerbehälter    führende     Druckwasserleitung    c,       einem.        Anschluss    6 für den Wasserablauf  und einem     Anschlnss    7 für eine die     Wasser-          sneiqPlPitina        d    dauernd mit dem Ventil     C,

            v(-rhindiende        Leitung    B. Von dem Ventil       f hrt    eine Leitung 9 ins Freie, eine andere       Leitung    10 zu einem in die     Kammer    2     mün-          denden.        selhsttätie        gesteuerten    Einlass- und       Ausla.ssvertil    11.

   Neben diesem sitzt ein       zweite-,        selhsttä.tig        gesteuertes        Druckwasser-          Znsa.tzeind:a.ssventil    12, - dessen     Ansehluss-          laib-ing    13 dauernd mit der     Druckwasser-          leitung   <B>d</B> in     Verbindung    steht.  



  Im Innern des die     Kammern    1, 2), 3       enthaltenden    Gehäuses ist eine Membran 14       anmehracht,    die die     Kammern    1 und 2 von  einander trennt und sich     zeitweise    auf einen    nach oben vorspringenden Rand 15     auflegt.     der mit der Wand des Gehäuseteils 1 einen       Ringraum    1,6 (Fis. 3) bildet.

   An diesem  ist der ins Freie führende     -Stutzen        6i        an-          geschlossen.    Die Membran 14 ist durch eine       als    Schraube 20     ausgebildete    Fassung mit  einem Ringschieber 17 verbunden, der durch  eine Feder 19 nach oben     .gedträingt    wird.  Der Umfangsteil dieses Ringschiebers ist  mit Öffnungen 18 versehen. Die .die     Mein-          bran    mit dem Ringschieber verbindende  Schraube 20 hat eine zentrale Bohrung 21.

    in der eine Spindel 22 verschiebbar ist, die  unter dem     Einflu_ss    einer Feder 23     steht    und  am     obern        Ende    einen Bund 24, am untern  einen Bund 25 besitzt.  



  Die Feder 23 hält die Spindel 22 in  der in     Fig.    3     veranschaulichten    .Stellung  mit ihrem Bunde 25 in Anlage an der Unter  seite der Schraube 20.  



  Mit dem Ringschieber 17 ist durch eine  Spindel 26 noch ein im Nachstehenden mit       Itauptventil    bezeichneter     Ventilteller    27  verbunden,. der vom Ringschieber bei seiner  Bewegung nach oben mitgenommen     wird    und  hierbei die in der die     Kammern    1 und 3       voneinander        trennenden        Zwischenwand    28       vorvesehenen        DurchtrittskanäIe    29 durch  Aufsetzen der     Dich+unr@sscheibe    '30 auf den       Dichtunrysrand    A abschliesst.

   In.     der    un  tern     Gehäusekammer    3 ist über einer die       Verbindung    mit der     Sneisewa.-,serzuleitung        d          vermi+telnden        Durchtrittsöffnuna    32 noch  ein in der     Tföhenla.ge    verstellbare     Ventil-          lrörnpr        33    vorgesehen, der durch Drehen.

   am  Vierkant 34 seiner Spindel 35 gestattet, der       Tlurchtrittsnuerrzchnitt    für das aus der       T)ruclzwasserleitunm        d        bezw.    dem Stutzen     -1.     in die     Ifammer    3     eindringende    Druckwasser  nach     RPdarf    einzustellen.  



  In der     R.ubelage    (Fis. 2) ist der Ring  schieber 17 unter der Wirkung der Feder 19  so weit     hochgeschoben,    dass     se;ne        Öffnungen     18     (Fio-.    3) über den     Ründ    15 hinausragen  und     dass        gleichzeitig    das     Haaiptventil    27 an  dem     Dich+ungsrande    31 anliegt. Ferner liegt  in der Ruhelage die Spindel 22 mit ihrem  Bunde 24 unter dem Drucke der Feder 23           dn    dem     Zusatzeintrittsventil    12 an, so dass  dieses kein Wasser einlassen kann.

   Infolge  dessen steht die zum Lagerbehälter führende       Druckwasserleitung    c, die an den Stutzen 5  angeschlossen ist, durch die Löcher 18 mit  dem Abwasserstutzen 6 in Verbindung; sie  ist also     drucklos.    Das Druckwasser, das aus  der Leitung d durch den Stutzen 4     ein-          drinrnen    will, bleibt unwirksam, da das  Ventil 27     diel    Kanäle 29 abschliesst, und weil  auch das Steuerventil     C:    noch geschlossen  ist.

   Das Eintritts-     und    Austrittsventil 11  im Oberteil des Steuerapparates ist jedoch  geöffnet. da ein nach     oben    vorspringender  Rand 36 der     Membranschraube    20 den das  Schliessen des Ventils 11. bewirkenden     Ge-          wiehtshebel    37 angehoben hat (vergleiche       Stellung    nach     Fig.    2).  



  Soll nun Brennstoff gezapft werden, so  braucht nur nach     Öffnen    des     Zapfhahnes     B das Steuerventil C.. durch einen Zug am  Seile     1a    eine kurze Weile angehoben zu wer  den. so     da.ss        Druckwasser    aus der Leitung d       diareh    den Stutzen     7,.    die Leitung 8 und das       Steuerventil    C, über .das Ventil 11 in die  obere Gehäusekammer 2 eintreten kann.

   Das  unter der Membran 14 befindliche Wasser  kann Jetzt,<B>da,</B> der Druck auf die obere     Mem-          branseite        iiberwiee,    unter     Zusammendrül-          kunz    der Feder 19 ohne nennenswerten     Wi-          dergtand    zum Teil aus dem Stutzen 5 durch  die     Leitung    c in den Lagerbehälter, zum  Teil durch den     Abwasserstutzen    6 ins Freie       gerdränat    werden.  



  Schon während des     ers+en    Teils des     Ab-          wärtgm,ino-es    des     Ringschiebers    17 werden       soine        Offnunaen    18 durch den Rand 15     über-          dpel,t:        gleichzeitig    wird das Hauptventil 27       gpnffnet.    das Jetzt Druckwasser durch die       TZ'-)näle    29 in die Kammer 1 einlässt.

   Das       Wasser    strömt also durch die Leitung     d,     die Kammer 3. die Kanäle 29, die Kammer l  und die     Leitung    c in den Lagerbehälter,       ,v        obpi    sieh Jedoch an der Drosselstelle 32  ein Druckabfall einstellt, dessen Grösse sich  durch Verstellung des.     Ventilkörpers    33 ver  schieden .bemessen lässt. Durch den Druck  abfall ist die in den Lagerbehälter eintretende    Druckwassermenge und damit die     Förder-          leistung    bestimmt, so     da.ss        diese    durch Ein  stellung des Ventilkörpers 33 geregelt wer  den kann.  



  Durch das aus dem geöffneten     Steuer-          ventil    C, in die Kammer 2; einströmende  Druckwasser wird unter     Durchbiegung    der  Membran 14 die Feder 19 so weit zusammen  gedrückt, bis sich der Ringschieber 17 mit  einem     Anäatz    seiner Spindel 2,6 auf die  Zwischenwand 28     aufse+zt,    womit der nor  male     Zarfzustand    erreicht ist     (Fig.    1).  



       Währendde-sen    war auch durch Auf  treffen des Bundes     _25    auf das untere Ende  des     Gewipdeza:pfens    der Schraube 20 die  Spindel 22 mit dem Bunde 24 so weit ab  wärts gezogen, dass das     Zusatzeinlassventil     1.2 nunmehr freigegeben.

       ist,    und daher die       Druckwacserzufuhr        aus    der     Leitung    d     über     13 nach der Kammer 2 auch für den Fall       erhal',Qn    bleibt, dass das     Steuerventil        C2    in  zwischen wieder losgelassen war und sieh  unter der Wirkung seiner     Rückholfeder          scbloss.    wodurch seine     Anschlussleitung    10  mit dem 'Abwasserstutzen 9 in Verbindung  gebracht wurde.

   Trotzdem tritt aus der  Kammer 2 durch das Ventil 11 Druckwasser  nicht aus, weil dies Ventil durch den vom  Rande 36 der Schraube 20     freiLregebenen        Ge-          wichtsheb.el    '37 inzwischen geschlossen wurde.  Das Druckwasser     strömt    also     @dürch    die     Lei-          funo-    d, die Drosselstelle 32, die Kanäle 29  und. die Leitung c     in,    den Lagerbehälter ein  und     verdrängt    das     dort    befindliche Benzin  so     lana-e.    wie der     Zapfhahn    B offen gehalten  wird.

   Durch das Schliessen des Ventils 11       z#;        Prr@en    unnötige     Druckwaeserverhuste        ver-          miedl-n        -bezw.        wird    die Aufrechterhaltung  des Druckes auf der Oberseite der Membran  erleichtert.  



  Wird der Zapfhahn B geschlossen, so wird       infolme        Aufhörens,der        Strämung    der Druckab  fall an der     Drosselstelle    3<B>2</B> verschwinden, und  der in der     Druckwasserleitungd    herrschende       Druck    in voller Grösse auch in der Kammer 1  sich geltend machen.

   Dieser Druck im Verein  mit dem in derselben Richtung wirkenden       Drucke    der Feder 19 erhält nunmehr gegen-      über dem spezifisch gleichen .hydraulischen       Druck    in der     obern        Kammer    2 das Über  gewicht und drängt     die    Membran wieder zu  rück nach oben, wobei zunächst das Ventil  12     wieder    geschlossen 1 und das     Veniii     11 durch     Vermittlung    des Gewichtshebels 37  wieder geöffnet wird-.

   Infolgedessen tritt  jetzt eine     Druckentspannung    in der Kam  mer 2 ein, da das Wasser aus ihr durch  das Ventil 11 und     das    Steuerventil     C2    in  den Abwasserstutzen 9 entweichen kann.  



  Die Folge hiervon-     ist,    dass die     Feder    19       d'en    Ringschieber 17 noch höher treibt, bis  zuletzt die Öffnungen 18 über den Rand 15  hinausgehoben sind, wodurch die zum Lager  behälter führende     Druckwasserleitung    c mit  dem     Abwasserstutzen    6 in     Verbindung    ge  bracht     wird,        was        eine    völlige Druckentspan  nung zur Folge hat.  



  Bei jeder neuen     Zapfung    wiederholt sich  der beschriebene Vorgang in der gleichen       Weise.     



  Bemerkt sei     noch;.        dass    das bei geschlos  senem Hauptventil 27 durch     dessen        Undicht-          heiten    etwa     hindurchtretende        Leckwasser     zwanglos in den     A'blaufstutzen    6 gelangt,

    während das durch     etwaige        Undichtheiten     des     selbsttätig    geschlossenen     Ventils    12 ein  tretende     Leckwasser    durch das Steuerventil       C_    und den Stutzen 9 ins Freie     gelangt.    In  beiden Fällen- bleibt     glas        Leckwasser    demnach       unwirksam.     



  Die in den     Fig.    4 bis 6     veranschaulichte          Ausführungsform    1     untersdheidet    sich von  der     vorbeschriebenen    in der Hauptsache in  folgenden     Punkten:     Die Drosselstelle     32a    mit     ilem    sie über  wachenden     Regulierventil        3'3a    ist nicht mit  dem Gehäuse des Steuerapparates     C,        kon-          struktiv    vereinigt"     sondern:

          in        einem    beson  dern, in eine in den Stutzen 4 des     untern          Cehäuseteils    mündende Rohrleitung     dl        (Fig.     4     bis    6) -eingebauten     Ventilgehäuse        G    un  tergebracht.

   Von diesem Gehäuse     führt    die  der     Verbindungsleitung    13 der Ausführung  nach     Fig.    3 entsprechende Leitung     13a    zu  dem     Zusatzeinlassventil    12a, das im vor  liegenden Falle in     eine    Wand 51 des Ap-         paratgehäuses    eingebaut ist, an die sich  nach oben noch eine vierte     Gehäusekammer     2b anschliesst.

   Das Ventil 12a wird gleichfalls  durch eine in der Bohrung der die Membran       14a    mit dem Ringschieber 17a verbinden  den -Schraube 20a     geführte        Spindel    22a, die  unter dem     Druck    der Feder     23a    steht,  kontrolliert.  



  In 'die Wand 51 ist auch das Ein- und  Austrittsventil     lla        eingebaut,-von    dem sich  ein Betätigungsstift 69 nach oben durch die  Ventilöffnung     loa    in die Kammer 2b er  streckt und     das    die Verbindung     zwischen.     dieser Kammer und der Kammer 2a ver  mittelt.  



  In die letztere mündet ferner ein eben  falls in der Wand 51 vorgesehener     Zweig-          kanal    8a, der von einer die     Verlängerung    der  Leitung 13a bildenden Bohrung     13b    der  Wand 51     ausgeht"        in:    die     .auch    der vom  Ventile 12a überwachte Zweigkanal ein  mündet.  



  Dem Ventilkörper des Steuerventils     C=     der     erstbeschriebenen    Ausführungsform ent  spricht     ein    Ventil 52,, dessen Spindel in einem  von der obern Wand 53 des     Apparatgehäusees     vorspringenden Stutzen 54     geführt    ist und  das .durch eine     Feder    55 auf seinen Sitz ge  drückt wird.

   Die Betätigung des Ventils 5?  erfolgt durch Vermittlung eines bei 56 in  der Kammer     2b    gelagerten Hebels 57, der  an einem     Bunde    59 der     Ventilspindel    an  liegt und durch einen     Mitnelimer    58 ent  gegen der Wirkung der Feder 55 nach oben  bewegt werden kann, wobei das Ventil 52  sich öffnet     und    die     Druckwasserleitung        a     über die Leitungen     13a,        13b,        8a    mit der Kam  mer     2b    verbindet.  



  Der Mitnehmen 58 bildet das Führungs  stück des     Wasserauslassventils    72, dessen  Sitz 73 sich an der Wand 53 befindet. Die  Spindel 61 des Ventils 72 bildet mit der  in der Wand 58 vorgesehenen Ventilöffnung  einen Ringspalt 60. Oben ist die Spindel  61     mittelst    eines Kopfstückes 62 in einem  Stutzen des Gehäuses geführt. Eine Feder  63 hat das Bestreben, das Ventil 72 in seine  Schliesslage zu drängen. Durch den Spalt 60      steht die Kammer 2b, wenn das Ventil 72  offen ist, mit einem Kanal 9a der     obern    Ge  häusewand in Verbindung, der dem Ablauf  stutzen 9 der oben beschriebenen Ausfüh  rungsform entspricht und in die freie Atmo  sphäre mündet.  



  Auf einem     Ansatz    64 des Führungs  stückes 62 liegt     eine    Rolle 65 auf, die an  einem bei 74 am     Apparatgehäuse        gelagerten     Hebel 66 sitzt. Auf diesem Hebel     ist    ein  stellbar     ein.    Gewicht 6 7 befestigt, das nor  malerweise die Spindel 61 mit dem     Mitneh-          mer    57 nach unten drückt und dadurch das  Ventil 72 offen hält. An das freie Ende  des Hebels 66 greift unter Vermittlung  eines     verstellbaren    Zuggliedes das Zugseil  h     an.     



  Von den verschiedenen Ventilen wird das  Ein- und     Auslassventil    11a mit Stift 69 von  dem Gewichtshebel 66     bezw.    von dem Mit  nehmer 58 gesteuert. Das     Zusatzeinlassventil          12a    wird von dem unter dem Einfluss der  Feder     23a    stehenden verschiebbaren Stift 22a  gesteuert. Das     Einlassventil    52 wird einer  seits von der Feder 55, anderseits über den  Hebel 57 von dem     Mitnehmer    58 gesteuert,  der ebenso wie das     Auslassventil    72 unter  dem Einfluss der Feder 63 steht.  



  Die     Wirkungsweise    der vorstehend be  schriebenen     Ausführungsform    ist folgende:  In der Ruhelage     (Fig.    4)     ist    das Haupt  ventil 27a geschlossen und der Ringschie  ber 17a mit der Membran 14a so weit an  gehoben, dass die zum Lagerbehälter     'füh-          zende    Wasserleitung c mit dem Auslauf  stutzen 6a in Verbindung steht.

   Infolge  dessen gleichen sieh die Wasserspiegel an  der     L\berlaufkante    15a aus, während das  Benzin in der     Förderleitung    a. entsprechend       zurücksinkt.        Ferner    ist das Ein- und     Aus-          1a.ssven@i@        lla,    sowie das     Auslassventil    72  geöffnet, während das     Einlassventil    52 und  das     Zusa.tzeinlassventil    12a geschlossen sind.

    Der     Gewichtshebel    6.6 befindet sich in der  in     Fig.    4 dargestellten Stellung, in der     der     Handgriff 43 am andern Ende des Seils     h     (vergleiche     Fig.    7) von der     Liraft    des Ge-         wiehtes    67 unter Druck     in    Anlage am An  schlage 44 gehalten wird.  



  Die Einleitung des Zapfens erfolgt nach.  <B>9.</B>     ä     Öffnen des Benzinzapfhahnes     gemäss    Ei  dadurch, dass durch Ziehen am Seile     h    der  Gewichtshebel 66 angehoben wird, wobei un  ter dem Einfluss der Feder 63 das     Auslass-          ventil    72 geschlossen und das     Einlassventii     52 geöffnet wird.

   Infolgedessen dringt     das     Steuerwasser über das     Wasserein-    und Aus  lassveniil     lla    in die obere     Membrankammer     2a ein und senkt die Membran 14a, wo,  durch die Leitung c von dem Ablaufstutzen  6a abgesperrt und gleichzeitig das Haupt  ventil 27a geöffnet wird. Infolgedessen  strömt jetzt Wasser     aus    der     DTuckwasser-          leitung    d über die Drosselstelle 32a ent  sprechend der     .dort    möglichen     Durchlassmenge     in den Lagerbehälter ein und treibt das       Benzin    aus.  



       Ist    der     Zapfvorgang    eingeleitet, so kann  das Seil     1a        losgelasssen    und dadurch der  Hebel 66 wieder in die Mittellage     (Fig.    4)  gesenkt werden, ohne dass das Zapfen unter  brochen wird, weil jetzt das     Zusatzeinlass-          ventil    12a geöffnet und das Ein- und Aus  lassventil     lla    unter dem Einfluss des Ge  wichtshebels 37a geschlossen ist, so dass der  Druck in der     obern        Membrankammer    auf  recht erhalten bleibt.  



  Die Beendigung des     Abzapfens        durch     Schliessen des Zapfhahnes     ss    hat: zugleich  auch eine völlige Druckentlastung des La  gerbehälters und Absperrung der Druckwas  serleitung zur Folge, wie es in     Fig.    4 für  die Ruhelage dargestellt     ist,,    weil die hier  bei im Lagerbehälter vorübergehend zustande  kommende Druckerhöhung, die sich im Sinne  des Druckes der Feder 19a     auswirkt,    das  Anheben der Membran 14a     veranlasst,    wo  durch die Leitung c über den Ringkanal 16  mit dem Ablaufstutzen 6a verbunden, die  Druckwasserleitung d mittelst des Ventil:  27a hingegen     abgesperrt    wird.

   Hierbei     wird     zugleich durch den über der Membran     14a     sitzenden Schraubenring 20a durch Ver  mittlung des Hebels 37a das. Ein- und     Aus--          lassventii        lla    geöffnet, durch welches     daw         in der     obern        Membrankammer    2a befindliche  Wasser nach dem     'Wasserauslassventil    72  und in die Ablaufleitung     9a    abfliesst.

   Im       Ruhezusta.nde    ist also eine     Benzinförderung,     beispielsweise im Falle     eines    Bruches oder  bei     Undichtwerden    der     Benzinsteigeleitung,     völlig unmöglich.  



       Die    in     F'ig.    7 dargestellte Anlage     stimmt          hinsichtlich    der Gesamtanordnung, sowie  auch hinsichtlich der     Ausbildung    und Wir  kungsweise der Steuervorrichtung im we  sentlichen mit der in den     Fig.    1 bis 3 ver  anschaulichten überein, so dass sich eine  nähere Erläuterung     in.    dieser Hinsicht er  übrigt.

   Die vorhandenen Abweichungen be  ziehen sich auf Einrichtungen, die eine bes  sere     Sicherung    der Anlage bei Feuersgefahr  bezwecken; sie     umfassen        in    der Hauptsache  folgende     Punkte:     Von dem Zugseil     h,    das den     Handgriff     43 mit dem Steuerventil     C2    verbindet,     isst     ein zweites, über eine Rolle     9:

  L    laufendes  Seil     h,    abgezweigt,, das an einen Stössel 49  angeschlossen     ist    und durch eine in einem       Gehäusefortsatz    48 untergebrachte, gegen  ein Querstück 42 des Stössels 49 drückende  Feder gespannt gehalten wird. Dabei liegt  der     Handgriff    43 an der Zapfstelle mit  einem     Bunde    an einem durch die     Führung     44 gebildeten     Anschlage    an. In gewissen  Abstande unterhalb des Querstückes 42 .liegt  der Kopf 40 einer durch eine Stopfbüchse<B>38</B>  gehenden Spindel 39, die mit dem Ein- und       Auslassventil    11 der Steuervorrichtung C in       Verbindung    steht.

    



  Das     zur    Bedienung des Ventils     C2    die  nende Zugseil<I>lt.</I> ist durch Vermittlung eines  Bügels 45 an die nach oben verlängerte  Spindel 46 des Ventils     C2    angeschlossen,  die durch ein Loch des Quersteges des Bü  gels 45 geht und am obern Ende mit einem       Bunde    versehen ist,     vermöge    dessen sie beim  Ziehen am Zugorgan     lz    mitgenommen wird.  



  In beide Zugorgane     h    und     la,    sind an  mehreren Stellen     Schmelzsicherungen    47 ein  geschaltet, die in     Wirksamkeit    treten, wenn  die Temperatur an den betreffenden Stellen  etwa infolge eines ausgebrochenen Brandes    eine gewisse Höhe überschreitet, derart, dass  dann,     zum    Beispiel infolge     Unterbrechung     des Zusammenhanges der     Zugorgane,    die  Übertragung einer Zugkraft durch die letz  teren unmöglich gemacht wird.

   Die Schmelz  sicherungen können von beliebiger geeigneter  Bauart     ;Sein.    Derartige Schmelzsicherungen  sind an sich bekannt, so     da.ss    sich ihre     nähere     Beschreibung erübrigt.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung     naeli          Fig.    7 ist folgende: Solange die Schmelz  sicherungen in     Ordnunz    sind, spielt sich der  normale Betrieb wie folgt ab: Soll gezapft  werden, so wird der Zapfhahn bei B geöffnet,  und dann durch Ziehen am Griff 43     mit-          telst    des.

   Zugorganes     1z    das     Üffnen    des Ven  tils     C,    in. der oben     erläul:erten    Weise     Ter-          anlasst,    wodurch     Druckwasser    in die Steuer  vorrichtung C eindringt und deren Organe  in die Förderstellung     bringt:.    Beim Ziehen  am Griff 43 wird auch das Querstück 42  entgegen der Wirkung der Feder 41 mit an  gehoben. Ist die     Förderung    eingeleitet, so  kann der Griff     43wieder        losgelassen    werden.

    Das Querstück 42 geht dann unter dem  Druck der     Fedf-r    41 wieder in die in der       Zeichnung    dargestellte Lage     zurück.    Das  Gleiche geschieht mit dem Ventil     C2    unter  der Einwirkung seiner eigenen Feder.  



  Im Falle eines Brandes werden die     Si-          cherungen    47 oder einzelne von ihnen ab  schmelzen. Infolgedessen wirkt sich der  Druck der Feder 41 auf das Querstück 42  aus. Das letztere drückt auf den Kopf 40  der Spindel 39, wodurch     dass    Ventil 11 ge  öffnet wird. Hierdurch wird der     Wasser-          auslass    der Steuervorrichtung C freigegeben  und die Umschaltung auf     Druckentlastung     selbsttätig     herbeigefühit,    wodurch jede Mög  lichkeit der Benzinförderung aus dem Zapf  hahn B aufgehoben ist.

   Gleichzeitig wird  auch     dass        Wiedereinlassen    von Druckwasser  durch das Ventil     C;    unmöglich gemacht, da  dieses Ventil durch Ziehen am     Griff    43  nicht mehr geöffnet werden kann.  



  Von Bedeutung bei der vorstehend be  schriebenen Einrichtung     ist    nicht nur das  Vorhandensein der mit     Schmelzsicherungen              versehenen    Zugorgane an sich, sondern be  sonders der Umstand, dass das die Sicherun  gen enthaltende Steuerungsmittel im nor  malen Betriebe der     Anlage    benutzt wird, so  dass die ganze Einrichtung dauernd auf  ihre ordnungsmässige     Wirhungsweise        über-          waelit    wird, wodurch ihre Zuverlässigkeit im       I',rnstfa.lle    gewährleistet ist.

   Werden der  ariige Sicherungen nicht zugleich bei der       regelmässigen    Betriebsbetätigung benutzt, so       beseht    die Gefahr,     da.ss    sie sich im Laufe  eines     gegebenenfalls    jahrelangen Nicht  gebrauches wo     verändern,    dass sie im Ernst  f     al-e    versagen. Dies gilt vor allen Dingen  für     Ventile    und Hähne,     die    nie     bewegt    und  nur im     Brandfalle    plötzlich, und zwar selbst  tätig, geöffnet und geschlossen werden sollen.

    Die im vorliegenden     Falle        betätigten     Ventile sind dauernd im Betriebe und wer  den daher auch im     Ernstfalle    nicht ver  sagen.    Bei     Benutzung    einer     Steuervorrichtung     nach Art der in den     Fig.        4:

      bis 6 dargestell  ten werden die     Schmelzsicherungen    in das       reit    dem Gewichtshebel 66 verbundene<B>Zug-</B>  seil     lt        eingeschaliet.    Hier wird ein etwa,  eingeleiteter     Zapfvorgang    im     Feuersfalle    da  durch selbsttätig unterbrochen, dass der     Cre-          wichtshebel    66, sobald das Seil     h    beim An  sprechen von     Schmelzsicherungen    nachgibt,  gemäss F     ig.    6 in die unterste Stellung sinkt  und dadurch     mitelst    seiner Rolle 65     da.:

       Führungsstück 58 abwärts bewegt, bis die  ses durch Druck auf den Stift 69 des     Ein-          und        Auslassventils        11 < i    dieses öffnet. Der       Auslassquerschnitt    des Ventils 11a ist grö  sser als der Querschnitt des jetzt geöffneten       Zusatzeinlassventils    12a; infolgedessen wird  die obere     Membra.nka.mrner    2a drucklos, so  dass die Feder 19a sich im Sinne der Ab  sperrung des Ventils 27a auswirken kann  und die Verbindung der Behälterleitung c  mit dem Abwasserstutzen 6a freigegeben wird.

    Durch das Senken des Gewichtshebels 66       wird    also die selbsttätige Umschaltung auf  Ruhelage und     Drucklosigkeit    herbeigeführt,  ohne     da.ss    auch nur ein einziges Glied zur         Betätigung    kommt;     das    nicht beim normalen  Betriebe dauernd benutzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Brennstoffzapfanlage mit Druckwasser betrieb, bei der eine in die Druckwasser-. leitung eingeschaltete Steuervorrichtung die Druckwasserzuleitung beim Schliessen des Zapfhahnes selbsttätig absperrt und gleich zeitig die zum Lagerbehälter führende Druck wasserleitung mit der Aussenluft in Ver bindung setzt, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Drue-kwasserzufluss zum Lager behälter überwachendes Hauptventil durch ein hydraulisch wirkendes Druckorgan (Mem bran,.
    Kolben. oder dergleichen) gesteuert wird, das bei Einleitung des Zapfvorga,nges mit seiner einen Seite über eine zwischen dem Hauptventil und der Druckleitung ein geschaltete Drosselstelle mit der Druck leitung in Verbindung gebracht wird, der art, dass, solange der Zapfhahn geöffnet bleibt, das Druckorgan infolge des durch die Drosselstelle bedingten Druckunterschiedes seiner beiden Seiten in der der Offenstellung des Hauptventils entsprechenden Lage ver harrt, während beim ,Schliessen des Zapf hahnes infolge des dabei kleiner werdenden Druckunterschiedes an der Drosselstelle das Druckorgan,
    dessen eine Seite inzwischen entlastet wurde, in seine Ausgangslage zu rückgeführt wird, wodurch die Absperrung des Druckwassers von der zum Lagerbehälter führenden Leitung und von der andern. Seite des Druckorganes, sowie die Verbindung die ser Seite und der Behälterzuleitung mit der Aussenluft erfolgt. UNTERANSPRüCHE:
    1. Zapfanlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Yer- bindung der einen Seite des Druck- organes mit der Druckleitung über ein von Hand zu bedienendes Steuerventil erfolgt, das in der Schlussstellung die betreffende Druckorganseite mit der Aussenluft verbindet.
    2. Zapfanlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die be- treffende Verbindungsleitung ein Ein- und Austrittsventil eingeschaltet ist, da.s bei der Bewegung des Druckorganes in der der Schliessung des Hauptventils entsprechenden Richtung sich selbsttätig öffnet und bei der entgegengesetzten Bewegung selbsttätig schliesst, während ein Zusatzeinlassventil,
    das in eine un mittelbar zur Druckleitung führende Ver bindungsleitung eingeschaltet ist, sich in Abhängigkeit von der Bewegung des Druckorganes im umgekehrten ,Sinne wie ,das Ein- und Austrittsventil schliesst hezw. öffnet.
    3. Zapfanlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Druck organ unter der Wirkung einer Feder steht, die es in die dem Ruhezustande der Anlage entsprechende Stellung (Fig. 2) zu drängen sucht.
    4. Zapfanlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Lagerbehälter führende Leitung von einer die andere Seite des Druckorganes bildenden Kammer ausgeht, und dass das Hauptventil :einen diese Kammer mit der Drosselstelle verbindenden Durch gang überwacht. 5. Zapfanlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel des Hauptventils mit dem als Membran ausgebildeten Druckorgan unmittelbar verbunden ist. 6.
    Zapf anlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss sowohl der zum Lagerbehälter führenden Leitung, wie auch der andern Seite des Druckorganes an die Aussenluft durch ein gemeinsames Steuerventil vermittelt wird. 7. Zapfanlage nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuer ventil als mit dem Druckorgan unmittel bar verbundener Ringschieber ausgebil det ist.
    B. Zapfanlage nach Unteranspruch 4" dadurch gekennzeichnet, dass die Ver bindung dez die andere Seite des Druck- organes bildenden Hammer mit der Aussenluft durch Vermittlung einer ringförmigen Rinne erfolgt, deren offene Seite in der einen Stellung der Mem bran von dieser abgedeckt, in der andern von ihr freigegeben wird, wobei im letz teren Falle im Ringschieber vorgesehene Öffnungen über einen die Rinne nach innen abschliessenden Rand treten.
    9. Zapfanlage nach i Unteranspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass das Ein und Austrittsventil durch einen Ge wichtshebel gesteuert wird, der, wenn das Hauptventil geöffnet ist (Zapfstel- lung Fig. 1), das Ein- und Austritts ventil schliesst, um unnötige Druckwas- serverluste zu vermeiden bezw. die Auf rechterhaltuüg des Druckes auf der betreffenden Seite des Druckorganes zu erleichtern.
    10. Zapfanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatz einlassventil durch Vermittlung einer Spindel geschlossen wird, die in einer Bohrung der Faesung des Druckorganes spielt und durch eine Feder gegen das Zusatzeinlassventil gedrängt wird. 11. Zapfanlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Durch trittsweite der Drosselstelle einstellbar ist. 12. Zapfanla.ge nach Unteranspruch 1.
    bei der das Steuerventil durch Vermitt lung eines in der Nähe der Zapfstelle von Hand zu bedienenden Zugorganes betätigt wird, gekennzeichnet durch die Einschaltung von Schmelzsicherungen einerseits in das Zugorgan zur Bedienung des Steuerventils, anderseits in eine mit dem Ein- und Austrittsventil verbundene, im Falle der Auslösung der Sicherung das selbsttätige Öffnen dieses Ventils bewirkende Stellvorrichtung. 13. Zapfanlage nach Unteranspruch 12.
    dadurch gekennzeichnet,, dass eine mit dem<B>DA</B> in- und Austrittsventil verbundene Spindel im Bereich eines unter der Spannwirkung einer Feder stehenden Stössels liegt, dessen Verschiebung durch die Schmelzsicherung gesperrt ist. 14. Zapfanlage nach Unteranspruch 13. dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelz sicherung in ein den Stössel mit dem Betätigungshandgriff für das Steuer ventil verbindendes Zugorgan eingeschal tet ist.
    15. Zapfanlage nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver-. Bindung der einen Seite des Druck organe, mit der Druckleitung durch ein Steuerventil erfolgt, das die Druck leitung mit einer besonderen Kammer des das Hauptventil enthaltenden Ge häuses verbindet, welche Kammer mit einem ins Freie führenden Auslass durch ein zweites, von Hand zu betätigendes Steuerventil kommuniziert, das -las erst genannte Steuerventil in seinen Be wegungen so beeinflusst, dass bei der Schliessung des zweitgenannten Ventils das erstgenannte sich öffnet, und um gekehrt.
    16. Zapfanlage nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, da.ss beide Steuerventile durch Federn in ihre Schliesslage gedrängt werden und die Betätigung des einen Steuerventils durch Anheben eines da:s Ventil in seine Offenlage drängenden Hebels er folgt, während die Wirkungsverbindung zwischen den beiden Ventilen durch einen von dem einen Steuerventil bei seiner Bewegung mitgenommenen Hebel vermittelt wird, der dabei seinerseits das andere Ventil mitnimmt.
    <B>17.</B> Zapfanlage nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbin dungshebel in der die Steuerventile ent haltenden besonderen Hammer unter gebracht ist. 18. Zapfanlage nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Bewegung des Druckorganes abhängige Ein- und Austrittsventil in die beson dere Hammer mündete während das Zu satzeintrittsventil mit einem gleichzeitig an das erste Steuerventil angeschlosse nen Kanal in Verbindung steht,
    dem das Druckwasser durch eine von der Druck- leitung vor der Drosselstelle abzweigende Leitung zugeführt wird. 19. Zapfanlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dros selstelle in einem besonderen, gleichzeitig ihr Einstellorgan enthaltenden Ventil gehäuse untergebracht ist, das einerseits mit der einen Seite des Hauptventils. anderseits sowohl mit dem Ein- und Aus trittsventil, wie auch mit dem Zusatz eintrittsventil durch besondere Leitungen in Verbindung steht.
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