CH137237A - Standanzeigeeinrichtung für die Flüssigkeit an einem Lagerbehälter. - Google Patents

Standanzeigeeinrichtung für die Flüssigkeit an einem Lagerbehälter.

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CH137237A
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CH
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liquid
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Fuer Mess-Und Fue Gesellschaft
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Mess Und Fuell Apparate M B H
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/14Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measurement of pressure
    • G01F23/16Indicating, recording, or alarm devices being actuated by mechanical or fluid means, e.g. using gas, mercury, or a diaphragm as transmitting element, or by a column of liquid
    • G01F23/165Indicating, recording, or alarm devices being actuated by mechanical or fluid means, e.g. using gas, mercury, or a diaphragm as transmitting element, or by a column of liquid of bubbler type
    • G01F23/167Indicating, recording, or alarm devices being actuated by mechanical or fluid means, e.g. using gas, mercury, or a diaphragm as transmitting element, or by a column of liquid of bubbler type with mechanic or fluid indicating or recording

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Description


      Standanzeigeeinrichtung    für die Flüssigkeit an einem Lagerbehälter.    Die Erfindung betrifft eine an einem  Lagerbehälter für     Flüssigkeiten    angebrachte       Einrichtung    zum Anzeigen des Flüssigkeits  standes.  



  Zwei     Ausführungsbeispiele    des Erfin  dungsgegenstandes sind in der Zeichnung  dargestellt.     Fig.    1 zeigt schematisch einen  Standanzeiger mit dem Lagerbehälter     und     den zugehörenden Rohrleitungen, während  die     Fig.    2 und 3 zwei verschiedene Stellun  gen von     Schalthähnen    während der Messung  veranschaulichen;     Fig.    4 zeigt einen etwas       geänderten    Standanzeiger mit Lagerbehälter  und Rohrleitungen.  



  Der Standanzeiger gemäss     Fig.    1 bis 3       besteht    aus einem Schauglas 5 mit     Messskala     10, einem geschlossenen Fangtopf 6,. dem       his    fast auf den Boden des Lagerbehälters 8  führenden Tauchrohr 9 und einer Saug-     und     Druckpumpe 1. Mit der Saugseite der  Pumpe 1 ist ein Hahn 2 und mit der Druck  seite ein Hahn 3 verbunden. Das Gehäuse  des Hahnes 2 steht durch     das    Rohr 4 mit    dem Oberende des     Schauglases    5 und  mit dem Rohr 7 in Verbindung, das in  den Luftraum des durch den Deckel 22  abgeschlossenen Lagerbehälters 8 mündet.

    Das Gehäuse des auf der     Druckseite    der  Pumpe     angeordneten    Hahnes 3 ist durch ein  Rohr 15 mit dem Rohr 7 und durch ein  kurzes Rohr 13 mit dem Innern des Fang  topfes 6 verbunden. Das Küken des<B>Hah-</B>  nes 2 hat Bohrungen, die eine Verbindung  der Pumpe 1 mit dem     Rohr    4     (Fig.    1),  die     Verbindung    des     Rohres    4 mit dem     Rohr     7     (Fig.    2) und eine     Verbindung    der Pumpe  mit dem Rohr 7     (Fi;g.   <B>3</B>) ermöglichen.

         Ausserdem    ist in dem     Hahngehäuse    2 ein  Verbindungskanal 18     zwischen    Rohr 4 und  Pumpe 1 vorgesehen.  



  Das Küken     deq    Hahnes 3 besitzt eine       Winkelbohrung    und das     Hahngehäuse        einen          Kanal    28, der     in    Verbindung mit der       Winkelbohrung    eine     Verbindung    der     Pumpe     mit dem Rohr 13     (Fig.    3) gestattet.

   Die       Winkelbohrung    kann auch noch     die    Pumpe      mit dem Rohr 15     (Fig.    1) und letzteres mit  Rohr 13     (Fig.    2)     verbinden.    Der Fang  topf 6     ist    an seinem Boden durch Rohr 11  an das     Schauglas    5 angeschlossen. Das Rohr  9 ist im Fangtopf     erweitert,    endet im Ober  ende des Fangtopfes 6 und läuft in einen  Trichter 12 aus, der fast bis an die Decke       ,les    Fangtopfes 6 ragt. Unterhalb des Trich  ters 12 sind Löcher 17 in der     Erweiterung     des Rohres 9 vorgesehen.

   Das Rohr 9 ist  an seinem     untern.    Ende mit einer     Taueh-          glocke    14     ausgestattet.        Diese        Tauchglocke     14 ist am Unterrand mit     Ausschnitten    23  versehen. In die     Oberwandung    der Glocke       ist    ein kleines, an der     Unterkante    schräg  abgeschnittenes     Entlüftungsrohr    21 ein  gesetzt, das im Innern der unten offenen       Tauchglocke    14 mündet.  



  An der Verbindungsstelle zwischen Schau  glas 5 und dem nach dem Fangtopf führen  den Rohr 11 ist ein Bremsventil     2'7    ein  gesetzt, das immer offen ist, jedoch so ein  gestellt     werden    kann, dass es einen grösseren  oder kleineren     Durchlassquerschnitt    frei  lässt.  



  Soll die     Standa.nzeigeeinrichtung    in den       Zustand    versetzt werden,     da.ss    eine Messung  des     Flüssigkeitsstandes    im Behälter 8     vor-          grnommen    werden     kann"    so     ist        zunächsf:     nötig, die- Flüssigkeit aus dem Schauglas 5       zu        entfernen,    die von einer vorhergegangenen       Messung    in dem Schauglas geblieben ist.  Es werden deshalb die Hähne 2, 3 in die  Stellung der     Fig.    1 gedreht und die Hand  pumpe<B>1.</B> in Betrieb gesetzt.

   Die Pumpe 1  saugt bei der     Stellung    des Hahnes 2 nach       d:;er_-        Fig.    1 durch 'das Rohr 4, das     Schau-          gla.s    5 und das Rohr 11 die     Illüssigkeit    aus  dem     Fangtopf    6 ab und drückt sie beim       Niedergang    ihres Kolbens 16 durch den  Hahn 3 und die Rohre 15, 7 in den Be  hälter B.

   Im Fangtopf entsteht durch diese       Saugwirkung    ein Vakuum, das .allmählich  so gross     wird,    dass die Flüssigkeit des Be  hälters 8 im Rohr 9 in die Höhe     steigt,     in den Fangtopf 6 fliesst, der Saugwirkung       folgend    im Schauglas 5 emporsteigt und       schliesslich    durch das Rohr 4, den Hahn 2,    die Pumpe 1, den Hahn 3 und die Rohre  15, 7 nach dem Behälter 8 zurückfliesst.  Hat man     festgestellt"    dass das Schauglas 5  ganz gefüllt ist und die Flüssigkeit fort  laufend durchfliesst, so hört man mit dem  Pumpen auf und dreht jetzt die Hähne 2, 3  in die Stellung nach der     Fig.    2.

   Die in  dem Rohr 4 sich befindende Flüssigkeit  fliesst nach dem Behälter 8 ab,. wodurch der  Raum oberhalb der Flüssigkeit im Schau  glas 5 mit dem     Luftraum    des Behälters 8  in Verbindung kommt. Durch die Schaltung  des Hahnes 3 in die     Stellung    der     Fig.    2  kommt aber auch der     Fangtopf    6 durch die  Rohre 13, 15, 7 mit dem Luftraum des Be  hälter 8 in     Verbindung.    Es herrscht dadurch  oberhalb der     Flüssigkeit    im Schauglas 15  und im Fangtopf 6 derselbe Luftdruck wie  im Behälter 8, und demzufolge wird die       Flüssigkeit    im Schauglas 5 durch ihr Ge  wicht sinken,

   wobei das     eingestellte    Ventil  27 die     Abflussgeschwindigkeit    regelt. Die  aus dem Schauglas 5     austretende        Flüssigkeit     fliesst in den     Fangtopf    6, der sich bis zu  den Löchern 17 füllt und     nachfliessende     Flüssigkeit durch diese Löcher 17 nach dem       Beh'ä'lter    8     zurücli#fliessen    lässt.

   Der Trich  ter 12     verhindert    hierbei ein     Überspritzen     .der Flüssigkeit in die     Erweiterung    des Roh  res 9 bei zu schneller     Bewegung    der aus dem  Schauglas kommenden Flüssigkeit.

   Wenn  im     Schauglas    5 die     Flüssigkeit    so weit ge  sunken ist, dass ihre Oberfläche dieselbe Hö  henlage wie die Löcher 17 im Rohr 9     hat;     wird das weitere Abfliessen aufhören, da  Fangtopf und     Sehau.glas-        kommunizierende     Rohre bilden, in denen sich: da in- beiden  derselbe     Luftdruck    herrscht, die- Flüssigkeit  auf     mleichem    Niveau einstellt. Die Höhen  lage des Flüssigkeitsspiegels im Unterende  des Schauglases 5     entspricht    dem Nullpunkt  der Skala.  



  Es     ist    somit ,jetzt der Fangtopf 6, das  Rohr 11 und das Unterende des Schauglases  5 mit derselben Flüssigkeit angefüllt,     die     im Behälter 8 ist-, und ferner herrscht jetzt       oberhalb    der Flüssigkeitssäule im Schau  glas 5 und im Fangtopf 6 der gleiche Luft-      druck     wie    im Behälter B. Da demgemäss  auch in dem mit dem Fangtopf 6 verbunde  nen Rohr 9 derselbe Luftdruck     wie    im Be  hälter 8 herrscht, muss im Rohr 9 die Flüs  sigkeit gerade so hoch wie im Behälter 8  stehen.  



  Es ist aus dem oben     Gesagten    zu er  sehen,     da,ss,    wenn die Hähne 2, 3 in der  Stellung der     Fig.    1 stehen, und die Pumpe  angetrieben wird, die- ganze Apparatur mit'  Flüssigkeit aus dem     Behälter    8 durchgespült.  wird, und     da.ss    bei     Schaltung    der Hähne 2. 3  in die Stellung der     F'ig.    2 der Standanzeiger  in die Nullpunktstellung eingestellt wird.

    was immer dann     nötig    ist; wenn der Be  hälter 8 mit     Flüssigkeit        frisch    aufgefüllt  wurde oder wenn die     Standa.nzeigeeinrich-          tung    längere Zeit, zum     Beipiel    über Nacht,  unbenutzt gestanden hatte und durch Tem  peraturdifferenzen ein Zusammenziehen oder       Ausdehnen    der     Flüssigkeit    im Schauglas       stattgefunden    haben sollte.  



  Will man nun     Pine    Standmessung     dps     Inhaltes des Behälters 8     vornehmen,    so wer  den die Hähne 2, 3 in die Stellung der       Fig.    3 gedreht und die Pumpe 1 in Betrieb  gesetzt. Der Kolben 16 saugt dann durch  die Bohrung des Hahnes 2 und Rohr 7 Luft  aus dem Behälter 8 und drückt sie durch  den Umgang 28 und die Winkelbohrung des       1fahnes    3- und Rohr 13 in den     Fangtopf    6.

    Hierdurch entsteht im Fangtopf 6 ein Druck,  der sich einerseits auf der Oberfläche der       Flüssigkeit    im Fangtopf 6, anderseits gleich  zeitig auf der Oberfläche der Flüssigkeits  säule im     Rohr    9 bemerkbar macht und be  wirkt, dass unter dem beiderseits gleichen  Druck die     Flüss=igkeit    aus dem     Fangtopf    in  dem     Schauglas    5 in die Höhe steigt und  im Rohr 9 die     Flüssigkeit    sinkt.

   Dem     An-          atei;gep    der Flüssigkeit im Schauglas 5 ist  die in diesem und dem Rohr 4 enthaltene  Luft nicht hinderlich, da letztere langsam  durch den Umfang 18 im Hahn 2 nach     dec     Pumpe 1 zu entweichen kann. Sobald der  durch die Pumpe 1 erzeugte Luftdruck im       Fangtopf    6 so gross geworden ist, dass durch  ihn die ganze     Flüssigkeitssäule    im Rohr 9    nach unten in den Behälter 8 gedrückt ist,  wird Luft aus dem     Unterende    des Rohres 9       l@ezw.    der Glocke 14 austreten und in Per  len im Behälter 8 in die Höhe steigen.

    Sowie dieser Zustand, dass Luft am Unter  ende des Rohres 9 entweicht, erreicht     ist,    kann  eine weitere     Drucksteigerung    nicht     eintreten.     Unter diesem von der Höhe der     Flüssigkeit     im Behälter 8 abhängigen Druck steigt die       Flizssigkeit    aus dem     Fangtopf    im Schauglas  in die Höhe, und zwar um eine solche       Höhe    über das Niveau der Flüssigkeit im  Fanggefäss.     welche    der Höhe des     F'lüssig:

  -          keitsstandes    im Behälter 8 entspricht, so dass  die Höhe des Flüssigkeitsspiegels im Schau  glas 5 den     Flüssigkeitsstand    im Behälter 8       anzeigt.     



  Wird jetzt Flüssigkeit aus dem Behälter  an einer in der     Zeichnung    nicht dargestell  ten     Zapfsteille    abgezapft, so sinkt die Flüs  sigkeit im Behälter B. Wird nach dem Ab  zapfen in der bereits     beschriebenen    Weise  der Stand     gemessen,    so ergeben sich am  Schauglas, entsprechend dem     niedrigen        Stand-          der    Flüssigkeit im Behälter 8, niedrige Werte.  Die Skala, 10 ist genau dem Rauminhalt  des Behälters 8 entsprechend eingeteilt, so  dass die Skala 10 direkt angibt,     wieviele     Liter noch im Behälter     enthalten        sind.     



  Da, beim     Durchspülen    der Standanzeige  einrichtung (bei     Stellung    der Hähne 2, 3  gemäss     Fig.    1) die Flüssigkeit durch das  Rohr 9 nach oben .strömt, so könnte es vor  kommen. wenn die     Standanzeigeeinrichtung     etwas weit von dem Behälter 8 weg ange  bracht und demzufolge das Rohr 9 lang     ist     <B>Und</B> nicht senkrecht nach     unten,.    sondern  schräg abwärts verläuft und mehrfach ge  bogen ist, dass an der Innenwand des Roh  res 9 eine verhältnismässig grosse Gesamt  menge Flüssigkeit in Form einer dünnen  Schicht haften bleibt, welche erst     langsam     nach unten fliesst.

   Es muss vermieden wer  den. dass diese sieh allmählich sammelnde  Flüssigkeit am Unterende des engen Roh  res 9 grössere Tropfen bildet., da, diese unter  dem im Rohr 9     herrschenden    Druck und ver  möge     ihres        Eigengewichtes    aus> dem- Rohr      auszutreten     bestrebt    sein     würden,

      was eine  Senkung des     Druckes    im Rohr 9 und somit  auch der     Flüssigkeit    im Schauglas 5 zur  Folge haben     würde.    Zur Vermeidung die  ser Schwankungen in der     Standianzeigeein-          richtung    ist die Glocke 14 am Unterende  des Rohres 9     vorgesehen.    Durch sie ist die  Bildung grösserer Tropfen unmöglich, da sich  die     abwärts    fliessende dünne Flüssigkeits  schicht auf die verhältnismässig grosse Fläche  der Flüssigkeit innerhalb der Glocke 14 ver  teilt.     Vermöge    des kleinen     Ro-kes    21 kann.  die Luft aus der Glocke 14 in kleinen Blasen  entweichen.  



  Hat der     Lagerbehälter    8 einen sehr       gTossen    Durchmesser oder steht er - auf  recht, so müsste -dementsprechend auch das  Schauglas 5 und die     Messskala    10 sehr lang  werden, da. diese nach dem Ausführungs  beispiel gemäss     Fig.    1 mindestens gerade so  lang     wie    der Behälterdurchmesser sein müs  sen.

   Um dieses zu     vermeiden,    kann gemäss  der     Fig.    4 in das Tauchrohr 9 ein Hahn 24  eingeschaltet ein, von dem ein     Zweigrohr    25  in den     Behällter    8     führt.    Während das Tauch  rohr 9 ungefähr bis zum Boden des Behäl  ter ragt, endet das Rohr 25 ungefähr in der  halben Höhe des Behälters.

   Der Hahn 24 ist  ein bekannter     Dreiwegehahn,:    der je nach sei  npr Stellung den Fangtopf 6 mit dem Rohr 9  oder mit dem Rohr 25     verbindet.    Das Schau  Oas 5' ist nur halb so lang     wie    das     Sehau-          Ohus    5 nach der     Fig.    1.

   An Stelle der einen       Messkala.    10 sind zwei Skalen 10',     1n"    neben  dem     Schauglas    5' angeordnet.     Ahle    übrigen  Teile der     Standanzeigeeinrichtung    nach       Fiz.    4 entsprechen     genau    den mit den  selben Bezugszahlen versehenen Teilen nach       Fig.    1.

       Selbstverständlich        könnten    auch  mehr     als    zwei verschieden lange Rohre 25  von einem     MPhrweaehahn    abgezweigt sein  und bis     zii    verschiedenen Höhen in die Flüs  sigkeit im     BPhä.lter    8 tauchen.  



  Die Skala 10" bildet bei dem     Ausfiih-          rungsbeispiel    nach     Fig.    4 eine     Fortsetzung     der     Skaila.    10'.     Willman    den Inhalt des Be  hälters 8     messem        so        wird    zunächst durch  die Pumpe 1 der Fangtopf 6 und das Schau-         zl.as    5' in der oben     beschriebenen        Weise    mit  der Flüssigkeit aus dem Behälter 8 gefüllt.       wobei    die Flüssigkeit durch Rohr 9 und  Hahn 24 nach dem Fangtopf 6 geleitet wird.

    Es werden dann die Hähne 2, 3 genau so,  wie .oben bezüglich des Ausführungsbei  spiels nach der     Fig.    1     beschrieben    wurde,  das heisst zuerst in die Stellung der     Fig.    2.  umgestellt und der Luftraum des Behälters 8  mit dem Fangtopf 6 verbunden. Nach wei  terer Umstellung der     Hähne    2,3 in die Stel  lung der     Fig.    3 wird die     Pumpe    1 in     Be-          trieb    gesetzt.

   Es wird so lange gepumpt,  bis der     Flüssigkeitsspiegel    in dem Schauglas  still stehen bleibt, oder bis zum äussersten       obern    Ende des Schauglases 5'     steigt.    Der  erstere Fall tritt ein, wenn nur die untere  Hälfte des Behälters 8 gefüllt     ist.    und dann  gibt der Flüssigkeitsspiegel im Schauglas 5'  an der Skala 10' den Inhalt des     Behälters     an. Der zweite Fall tritt ein,, wenn im Be  hälter 8 so viel     Flüssigkeit    enthalten ist.  dass auch das Glockenende des Rohres 25  in die Flüssigkeit taucht, wenn     also    mehr  als die Hälfte des Behälters 8 mit Flüssig  keit gefüllt ist..

   Wenn der Flüssigkeits  spiegel im     Schauglas    5' den     Messbereich    der  Skala 1,0' übersteigt. wird der Hahn 24     um-          jzestellt.    so dass jetzt das: Rohr 25 mit dem       Fangtopf    6 verbanden     ist.    Der in dem Fang  topf 6 durch das Pumpen     erzeugte.    Druck  wirkt dann auf die Flüssigkeit im Rohr 25  ein und drückt     cliese.,

      weil er grösser     ist     als der durch den     Flüssigkeitsstand    über dem       Unterende    des Rohres 25 im Behälter 8     b"-          dingte        C,regendruck,    nach unten. Die Luft  wird aus dem Rohr 25 so lange in Perlen       Pntweiehen,    bis der Luftdruck im     Fangtopf     6 und Rohr 25     27leieh    dem     Druck    der     Flüs-          sizkeit    ist. die vom Unterende des Rohres       \?5    bis zum     Flüssigkeitsspiegel    im Behäl  ter 8 steht.

   Entsprechend der     Druckände-          rnng    im     Fangtopf    6     -tollt    sich auch die       FiIüssigkeitssäule    im Schauglas 5' ein, und  dünn gibt der Spiegel an der     Skala    l0" an,  wieviel Flüssigkeit im Behälter 8 enthalten  ist. Die Skala 10" ist so geeicht, dass sie  eine     Fortsetzung    der Skala 10' bildet.

        <B>Es</B> ist ersichtlich,     da:ss    durch die Ver  wendung der zwei Tauchrohre 9 und 25, von  denen das eine ungefähr bis zur halben Höhe  des Behälters 8 reicht, das Schauglas 5' auch  nur halb so gross wie der Behälterdurchmes  ser zu sein braucht, und dass zur Messung  der untern Behälterhälfte die Skala. 10' und  zur     Messung    der obern Hälfte die Skala. 10"  dient.     Ebensogut    könnte man auch an dem  Fangtopf 6 drei oder vier Tauchrohre an  schliessen. die     dann    den Behälter in drei  oder vier Abschnitte     unterteilen:

  .        Es    müssen  dann entsprechend viele Skalen neben dem  Schauglas 5' angeordnet - werden und der  Hahn 24 muss dann mit entsprechend vielen  Wegen. versehen     sein.     



  Es ist     selbstverständlich,        da.ss    man die  beiden Hähne 2, 3 auch zu     einem    Hahn  mit entsprechenden     Wegen    vereinigen könnte  und dass man an Stelle des Trichters 7.2 an  der     obern.    Mündung des Rohres 9 ein Ventil  verwenden kann, das auf ein Überströmen  der Flüssigkeit nach dem Rohr 9 bremsend       wirkt.     



       Anstatt        die    zur Durchführung der Mes  sung     notwendige    Luft dem Luftraum des  Lagerbehälters 8 zu entnehmen,     könnte    sie  auch aus der atmosphärischen Luft oder als  Gas einer     Druckgasanla.ge    entnommen wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Standanzeigeeinriehtung an einem Flüs- sigkeitslagerbehälter, der tiefer .liegt als .die Stelle, an der die Standanzeige vorgenom men wird, gekennzeichnet durch einen höher als der Lagerbehälter angebrachten Fang topf, der mit einem bis fast zum Boden des Lagerbehälters reichenden Tauchrohr, fer ner mit einem Schauglas und unter Ver mittlung eines einstellbaren Hahnes mit einem im Luftraum des Lagerbehälters mündenden Rohr und einer Pumpe verbunden ist,,
    an die ein.. einstellbarer Hahn so an geschlossen ist, dass dieser je nach seiner Stellung eine Verbindung der Pumpe mit dem Oberende des Schauglases, oder des Schauglases mit dem Luftraum des Lager behälters, oder der Pumpe mit dem Luft raum des Behälters herstellt. UNTERANSPRüCHE- 1. Standanzeigeeinrichtung nach Patent ansprach, dadurch gekennzeichnet; dass das Tauchrohr im Fangtopf bis zu des sen oberem Lufraum verlängert ist und am Oberende :einen Trichter oberhalb feiner Abflusslöcher besitzt.
    2. Standanzeigeeinrichtung nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss an dem in. den Flüssigkeitsraum des Be hälters ragenden Tauchrohr am Unter ende eine Glocke angebracht ist, die ein oder mehrere Entlüftungsrohre besitzt.
    3. Standanzeigeeinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss in das vom Fangtopf bis ungefähr zum Boden des Lagerbehälters ragende Tauch rohr ein Mehrwegehahn eingeschaltet ist und von diesem ein oder mehrere kürzere Tauchrohre abgezweigt sind, die in die Behälterflüssigkeit ragen.
CH137237D 1928-10-29 1928-10-29 Standanzeigeeinrichtung für die Flüssigkeit an einem Lagerbehälter. CH137237A (de)

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