Verfahren und Vorrichtung zum Umfüllen von verflüssigten tiefsiedenden fasen aus geschlossenen Behältern in andere Behälter unter Herabsetzung der Perdampfungsverluste. Beim Umfüllen verflüssigter tiefsieden der Gase wurde bisher so verfahren, zumal wenn es sich uni grössere Mengen solcher ver flüssigter Gase handelte,, dass man in ge schlossenen Behältern den zum Umfüllen be nötigten Druck aus der natürlichen Ver dampfung des verflüssigten Gases heraus selbsttätig sich entwickeln liess, um eine genügend schnelle Umfüllung des v erflüssig- ten Gases zu bewirken.
Hierbei entstehen beim L'berfülJen des Gases in andere Be hälter erhebliche Verdampfungsverluste, wel che gemäss vorliegender Erfindung dadurch verringert. werden sollen, da,ss die umzufül lende Flüssigkeit im Behälter bei normaler Siedetemperatur, beziehungsweise einer die selbe nur unwesentlich überschreitenden Temperatur geha.lt-en und nur bei der Um füllung einer Drucksteigerung ausgesetzt wird.
Diese Drucksteigerung kann unter Zu- hilfenahme eines besonderen komprimierten Gases erzielt werden, oder auch durch rasche Verdampfung eines Teils cler umzufüllenden Flüssigkeit ausserhalb des Behälters, unter Überleitung der dabei entstehenden Druck dämpfe auf die Flüssigkeit im Behälter. Diese fliesst dann aus dem letzteren mit gro sser Geschwindigkeit aus, ohne da.ss wesent liche Verdampfungsverluste entstehen.
Versuche haben ergeben, dass insbesondere beim Überleiten druckloser, verflüssigter Gase in Druckentwicklungsbehälter die Ver luste. die jetzt 2 bis 4 %: betragen. sich durch die oben angegebene Methode auf 0,5 bi.- 1 % ormä,ssigen lassen.
Um das letztgenannte Verfahren durch- zuführen" lä.sst man am vorteilhaftesten eine ;geringe Menge der umzufüllenden Flüssig keit in eine Verdampferschlange übertreten., Jereii Verdampfungsprodukte ohne beson- dere Wärmezufuhr dann: bei erliöhtew 1)ruels in den Dampfraum des Behälters, welcher die zu entleerende Flüssigkeit enthält, über geführt werden.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens in einer bei spielsweisen Ausführung schematisch dar gestellt.
1 ist der zum Beispiel auf einem Wagen ruhende und zu transportierende. isolierte Innenbehälter eines Flüssigkeitstanks zur Aufnahme eines verflüssigten. tief sieden den Gases, mit einem ausserhalb des Tanks isolierten Abfüllrohr '3'. Bei 2 ist dieser Rohr angezapft, damit je nach Bedarf ein kleinerer Teil des Flüssigkeitsinhaltes ab gezapft und in die Schlange 4 geleitet werden kann, wo er ohne besondere Wärme zufuhr verdampfen soll. Die Schlange mün det oben wieder in den Flüssigkeitsraum über dem Flüssigkeitsspiegel, und es genügt.
der Druck des aus der abgezapften Flüssig keitsmenge sich abwickelnden Drucl@gases zum Austreiben der gewünschten Menge der abzufüllenden Flüssigkeit. Der Abfüllhal- des Tanks wird in an sich bekannter Weise durch einen biegsamen Schlauch mit dem Umfüllgefäss 5 verbunden, in welches die.
dort zu vergasende Flüssigkeit übergeleite', wird. Die Anzapfstelle ist naturgemäss mit den notwendigen Ventilverschlüssen zur Handhabung versehen.
Die oben dargeleb c und in der Zeich- nung veranschaulichte Vorrichtung bietet auch den weiteren Vorteil, dass der Transport des Gases druclzlos ohne wesentliche Gas- verluste gestaltet werden kann.
Aus prak tischen Gründen ist bei diesen Tra ispgrt- behältern, deren Ausflussöffnung meist höher gelegt als das tiefste Flüssigkeitsniveau, wie dies in der Zeichnung ersichtlich ist.
Es kann nun, wenn der Transport des Ga ses zu den Verbrauchsstellen mittelst Trans- portgefässen erfolgt, welche auf Fahrzeugen mit zu deren Antrieb dienenden Verbreii- nungsmotoaren angeordnet sind, der Trans- port dadurch drucklos gestaltet werden, dah die ungewollten, aber unvermeidlichen Ver- da.mpfungsprodukte in dem Sinne für den Betrieb des Antriebsmotors verwendet wer den,
cla.ss sie zur. Förderung des Brenn- prozesses in den Verbrennungskraftmotoren Verwendung finden, wodurch der Transport behälter entspannt wird. Wird aber bei Er reichen der Verbrauchsstelle des Druckgases ein gewisser Überdruck für die Durchfüh rung oder Unterstützung des Umfüllens be- nötigt,
so kann die bereits beschrieben L Umsetzung eines Teils des Behälterinhaltes in Druckgas und die Rückleitung dieses Druckgases in das Behälterinnere eingeleitet werden.
Method and device for transferring liquefied low-boiling fibers from closed containers into other containers while reducing vaporization losses. When transferring liquefied low-boiling gases, this has been the procedure up to now, especially when it comes to large quantities of such liquefied gases, that in closed containers the pressure required for transferring can be developed automatically from the natural evaporation of the liquefied gas to ensure that the liquefied gas is transferred quickly enough.
When the gas is overfilled into other containers, considerable evaporation losses arise, which according to the present invention are thereby reduced. should be because, ss the liquid to be transferred in the container at normal boiling temperature, or at a temperature that is only marginally higher than the same, and is only exposed to an increase in pressure when filling.
This increase in pressure can be achieved with the aid of a special compressed gas, or by rapid evaporation of part of the liquid to be transferred outside the container, with the resulting pressure vapors being transferred to the liquid in the container. This then flows out of the latter at great speed, without significant evaporation losses occurring.
Tests have shown that losses are lost when unpressurised, liquefied gases are passed into pressure development tanks. which are now 2 to 4%: can be reduced to 0.5 to 1% or less using the above method.
In order to carry out the last-mentioned process, it is most advantageous to let a small amount of the liquid to be transferred pass into an evaporator coil. For evaporation products without a special heat supply, then: in the case of increased 1) run into the vapor space of the container, which Contains liquid to be drained, to be passed over.
In the drawing, an apparatus for practicing the method is shown schematically in an exemplary embodiment.
1 is, for example, resting on a cart and being transported. insulated inner container of a liquid tank for holding a liquefied one. low boiling the gas, with a filling pipe '3' insulated outside the tank. At 2, this pipe is tapped so that, as required, a smaller part of the liquid content can be tapped and fed into the coil 4, where it is to evaporate without supplying any particular heat. The snake opens up again into the liquid space above the liquid level, and it is enough.
the pressure of the Drucl @ gas developing from the amount of liquid drawn off to expel the desired amount of liquid to be filled. The filling neck of the tank is connected in a manner known per se by a flexible hose to the transfer vessel 5, into which the.
liquid to be gasified over there 'is. The tapping point is naturally provided with the valve closures required for handling.
The device illustrated above and illustrated in the drawing also offers the further advantage that the gas can be transported without pressure without significant gas losses.
For practical reasons, these tra ispgrt containers have an outlet opening that is usually higher than the lowest liquid level, as can be seen in the drawing.
If the transport of the gas to the consumption points takes place by means of transport vessels which are arranged on vehicles with propulsion engines, the transport can be made pressureless, so that the unwanted but unavoidable Vaccination products are used for the operation of the drive motor,
cla.ss them to. Promote the combustion process in the internal combustion engines use, whereby the transport container is relaxed. However, if a certain overpressure is required to carry out or support the transfer when the point of consumption of the compressed gas is reached,
the already described L conversion of part of the container contents into compressed gas and the return of this compressed gas into the interior of the container can thus be initiated.