CH137464A - Verfahren und Vorrichtung zum Umfüllen von verflüssigten tiefsiedenden Gasen aus geschlossenen Behältern in andere Behälter unter Herabsetzung der Verdampfungsverluste. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Umfüllen von verflüssigten tiefsiedenden Gasen aus geschlossenen Behältern in andere Behälter unter Herabsetzung der Verdampfungsverluste.

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CH137464A
CH137464A CH137464DA CH137464A CH 137464 A CH137464 A CH 137464A CH 137464D A CH137464D A CH 137464DA CH 137464 A CH137464 A CH 137464A
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Fuer Industriegas Gesellschaft
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Industriegasverwertung Mbhg
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

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  Verfahren und Vorrichtung zum Umfüllen von     verflüssigten    tiefsiedenden     fasen    aus  geschlossenen Behältern in andere Behälter unter     Herabsetzung    der       Perdampfungsverluste.       Beim Umfüllen     verflüssigter    tiefsieden  der Gase wurde bisher so verfahren, zumal  wenn es sich     uni    grössere Mengen solcher ver  flüssigter Gase handelte,, dass man in ge  schlossenen Behältern den zum Umfüllen be  nötigten Druck aus der natürlichen Ver  dampfung des verflüssigten Gases heraus  selbsttätig sich entwickeln liess, um eine  genügend schnelle Umfüllung des v     erflüssig-          ten    Gases zu bewirken.

   Hierbei entstehen  beim     L'berfülJen    des Gases in andere Be  hälter erhebliche     Verdampfungsverluste,    wel  che gemäss vorliegender Erfindung dadurch  verringert. werden sollen,     da,ss    die umzufül  lende Flüssigkeit im Behälter bei normaler  Siedetemperatur, beziehungsweise einer die  selbe nur unwesentlich überschreitenden  Temperatur     geha.lt-en    und nur bei der Um  füllung einer     Drucksteigerung    ausgesetzt  wird.

       Diese        Drucksteigerung    kann unter Zu-         hilfenahme    eines besonderen komprimierten  Gases erzielt werden, oder auch durch rasche  Verdampfung eines Teils     cler    umzufüllenden       Flüssigkeit    ausserhalb des Behälters, unter  Überleitung der dabei entstehenden Druck  dämpfe auf die Flüssigkeit im Behälter.  Diese fliesst dann aus dem letzteren mit gro  sser Geschwindigkeit aus, ohne     da.ss    wesent  liche     Verdampfungsverluste    entstehen.  



  Versuche haben ergeben, dass insbesondere  beim     Überleiten    druckloser,     verflüssigter     Gase in     Druckentwicklungsbehälter    die Ver  luste. die jetzt 2 bis 4 %: betragen. sich durch  die oben angegebene Methode auf 0,5     bi.-          1    %     ormä,ssigen    lassen.  



  Um das     letztgenannte    Verfahren     durch-          zuführen"        lä.sst    man am vorteilhaftesten eine       ;geringe    Menge der umzufüllenden Flüssig  keit in eine     Verdampferschlange        übertreten.,          Jereii        Verdampfungsprodukte    ohne beson-           dere    Wärmezufuhr     dann:    bei     erliöhtew        1)ruels     in den Dampfraum des Behälters, welcher  die zu entleerende Flüssigkeit enthält, über  geführt werden.  



  In der     Zeichnung    ist eine Vorrichtung  zur Ausübung des     Verfahrens    in einer bei  spielsweisen Ausführung     schematisch    dar  gestellt.  



  1 ist der zum Beispiel auf einem Wagen  ruhende und zu     transportierende.    isolierte       Innenbehälter    eines Flüssigkeitstanks zur  Aufnahme eines verflüssigten. tief sieden  den Gases, mit einem     ausserhalb    des     Tanks          isolierten    Abfüllrohr     '3'.    Bei 2 ist     dieser     Rohr angezapft, damit je nach Bedarf ein       kleinerer    Teil des Flüssigkeitsinhaltes ab  gezapft und in die Schlange 4 geleitet  werden kann, wo er ohne besondere Wärme  zufuhr verdampfen soll. Die Schlange mün  det oben wieder in den Flüssigkeitsraum  über dem     Flüssigkeitsspiegel,    und es genügt.

    der     Druck    des aus der     abgezapften    Flüssig  keitsmenge sich abwickelnden     Drucl@gases     zum Austreiben der gewünschten     Menge    der  abzufüllenden Flüssigkeit. Der     Abfüllhal-          des    Tanks     wird    in an sich bekannter Weise  durch einen biegsamen Schlauch mit dem       Umfüllgefäss    5     verbunden,    in     welches    die.

    dort zu vergasende Flüssigkeit     übergeleite',          wird.    Die     Anzapfstelle    ist naturgemäss mit  den     notwendigen    Ventilverschlüssen zur  Handhabung versehen.  



       Die    oben     dargeleb        c    und in der     Zeich-          nung        veranschaulichte        Vorrichtung    bietet  auch den weiteren Vorteil, dass der     Transport     des Gases     druclzlos    ohne     wesentliche        Gas-          verluste    gestaltet werden kann.

   Aus prak  tischen Gründen ist bei diesen     Tra        ispgrt-          behältern,    deren     Ausflussöffnung    meist höher  gelegt als das tiefste Flüssigkeitsniveau,  wie dies in der     Zeichnung    ersichtlich ist.

    Es kann nun, wenn der Transport des Ga  ses zu den Verbrauchsstellen mittelst     Trans-          portgefässen        erfolgt,    welche auf Fahrzeugen  mit zu deren Antrieb dienenden     Verbreii-          nungsmotoaren    angeordnet sind, der     Trans-          port        dadurch    drucklos gestaltet werden,     dah     die     ungewollten,    aber     unvermeidlichen    Ver-         da.mpfungsprodukte    in dem Sinne für den       Betrieb    des Antriebsmotors     verwendet    wer  den,

       cla.ss    sie zur. Förderung des     Brenn-          prozesses    in den     Verbrennungskraftmotoren     Verwendung finden, wodurch der Transport  behälter entspannt wird. Wird aber bei Er  reichen der Verbrauchsstelle des Druckgases  ein gewisser Überdruck für die Durchfüh  rung oder     Unterstützung    des Umfüllens     be-          nötigt,

      so kann die bereits beschrieben     L     Umsetzung     eines    Teils des Behälterinhaltes  in Druckgas und die Rückleitung dieses       Druckgases    in das     Behälterinnere    eingeleitet       werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Umfüllen von verflüssig- ten, tiefsiedenden Gasen aus geschlossenen Behältern in andere Behälter, unter Hera:b- setzung der Verdampfungsverluste, dadurch gekennzeichnet, dass die umzufüllende Flüs sigkeit im Behälter bei normaler Siede temperatur, beziehungsweise einer dieselbe nur unwesentlich überschreitenden Tempera tur gehalten und nur bei der Umfüllung einer Drucksteigerung ausgesetzt wird. UNTERANSPRtiCHE : 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass bei Transport wagen für umzufüllende, verflüssigte, tiefsiedende Gase . durch Gehläse, Kom pressor oder dergleichen komprimierte Gase verwendet werden. um während de Umfüllens eine Drucksteigerung im Be hälter herbeizuführen.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss ein Teil der umzufüllenden Flüssigkeit ausserhalb des Behälters verdampft und die Dämpfe in den Behälter übergeführt werden, um eine für ein beschleunigtes Überfliessen der umzufüllenden Flüssigkeit genügende Drucksteigerung im Behälter zu er zeugen, ohne dabei die normale Siede temperatur der umzuftillenden Flüssigkeit wesentlich zu erhöhen.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch 1, gekenn zeichnet durch eine R,olhrschlange ausserhalb des Behälters. welche einerends dem Abfluss- rohr des Flüssigkeitsbehälters angeschlossen ist und anderends in den.
    Flüssigkeits behälter oberhalb des Flüssigkeitsspiegels mündet, zwecks Erzeugung eines Überdruk- kes zum Austreiben der Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbehälter durch Verdampfen von in die Rohrschlange eintretender Flüssigkeit und Überleitung des VerdampfungsprodukteA in den Flüssigkeitsbehälter oberhalb des Flüssigkeitsspiegels. UNTERANSPRUCH: ä. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine lösbare Lei tungsverbindung zwischen Flüssigkeits behäJter und einer Umfüllvorrichtung.
CH137464D 1928-03-02 1929-01-11 Verfahren und Vorrichtung zum Umfüllen von verflüssigten tiefsiedenden Gasen aus geschlossenen Behältern in andere Behälter unter Herabsetzung der Verdampfungsverluste. CH137464A (de)

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