CH137529A - Beschickungsregler. - Google Patents

Beschickungsregler.

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CH137529A
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Inventor
Hartstoff-Metall A G Hametag
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Hartstoff Metall Ag
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  Beschickungsregler.    Den     Gegenstand    der Erfindung bildet ein  Regler, der dazu dient, die Beschickung     bezw.     den     Mahlgutvorschub    oder dergleichen ins  besondere .an Mühlen und ähnlichen Ma  schinen in Abhängigkeit von der Strom  belastung des Antriebselektromotors zu be  einflussen, und zwar     derart,    dass die Vor  gabe :des Mahlgutes in einem, eine innerhalb  praktischer Grenzen gleichmässige Belastung  des     Antriebsmotors    bewirkenden. Ausmasse  erfolgt.  



  Die Regelung erfolgt unter Zuhilfe  nahme eines in den     iStromkreis    des Antriebs  motors eingeschalteten Elektromagnetes, der  gemäss ,der jeweiligen Grösse der Stromstärke  seine Wirksamkeit ändert.  



  Mit Hilfe der neuen Einrichtung gelingt  es, eine genaue Regelung     durchzuführen,     ohne dass Kontakte geöffnet oder geschlossen  zu werden brauchen, .die bekanntlich insbe  sondere in staubigen     Betrieben    leicht -zu     iStö-          rungen    Anlass geben.    Die Übertragung des     Reglungsvarganges     von dem durch die Motorstromstärke     beein-          flussten    Organ auf die     Beschickungs-        bezw.     Vorgabeeinrichtung     erfolgt    rein mechanisch.

    .Ein weiterer Fortschritt der neuen Einrich  tung besteht ferner darin,     ,dass    es mit ihrer  Hilfe möglich ist, dauernd eine der Ma  schinenleistung nahekommende Beschickung  ohne     Unterbrechung        vorzunehmen    und die  Regelung auf die .Spitzenleistungen zu be  schränken. Der Arbeitsverbrauch von Zer  kleinerungsmaschinen,     beispielsweise        Mühlen,     ist infolge von Ungleichmässigkeiten des zu  geführten Stoffes ein schwankender. Auch  fördern die Vorgabevorrichtungen, sofern sie  nicht derartig gebaut sind, dass -die Vorgabe  des Mahlgutes nach dem Gewicht bemessen  wird, in der Zeiteinheit häufig ungleiche Ge  wichtsmengen in die Maschine hinein.

   Um  eine     Überlastung    des Antriebsmotors zu ver  meiden, ist man deshalb     genötigt,    .die     Vor-          gabeeinrichtung    auf eine .geringere Gut-      menge einzustellen, als es der Leistung der  Maschine entspricht.  



  Auch ist es überhaupt sehr schwierig, die  Vorgabe- oder Beschickungsvorrichtung so       einzustellen,    dass gerade eine volle Aus  nutzung des Antriebsmotors erzielt wird. Mit  Hilfe der neuen Einrichtung ist man in der  Lage, - es richtet sich ,dies natürlich im       einzelnen    nach     -der    Beschaffenheit des zu       verarbeiten=den    Stoffes - die -dauernde Be  schickung beispielsweise auf etwa 80 % der  Maschinenleistung einzustellen, und die rest  liche Aufnahmefähigkeit der Maschine mit  Hilfe der selbsttätigen Regelung so     .aus-r-.u-          nutzen,    dass innerhalb praktischer Grenzen  ständig das volle Leistungsvermögen der Ma  schine ausgenutzt wird,

   ohne     da.ss    Über  lastungen auftreten.  



  Die     Fig.    1 bis 4 veranschaulichen ein  Ausführungsbeispiel der Erfindung in sche  matischer Darstellung,     und    zwar zeigen       Fig.1    einen senkrechten Schnitt durch  den Beschickungsregler,       Fig.    2 bis 4 dagegen Einzelheiten.  



  Das Ausführungsbeispiel ist .derart durch  gebildet, dass eine dauernde Beschickung  durch mechanischen     Antrieb    erfolgt, während  .die Spitzenleistungen der     Beschickung    einer  selbsttätigen Regelung     unterworfen    werden.  



  In dem Gehäuse 1 sind .die Wellen 2 und  3 drehbar     gelagert.    Der Antrieb erfolgt  -durch die Welle 2, die durch     ein,Schnecken-          rad    4 oder auf andere Weise von ihrer An  triebsmaschine (wozu aus konstruktiven  Gründen meist die Arbeitsmaschine gewählt  wird), her gedreht wird. Sie trägt zwei Zahn  räder 5 und 6, die mit den auf der die Be  schickung betätigenden Welle 3 sitzenden  Rädern 7     und    8 kämmen. Dabei ist .die Über  setzung so gewählt, dass -das Rad 7 eine       grössere    Umdrehungszahl besitzt als das  Rad B. Zwischen dem letzteren und der  Welle 3 ist eine .auf .diese     aufgekeilte    Hülse  9 angeordnet. Das Rad 8 vermag sich auf  ,der Hülse 9 zu drehen.

   Mit der Hülse 9 fest  verbunden ist ein     rSperrad    10, das in     Fig.    4  in der Aufsicht von rechts nach links ge  sehen, nochmals dargestellt ist. An dem.         Rade    8 ist. eine     ,Sperrklinke    11     befestigt,    die  durch eine Blattfeder 12 in die Zähne de       .Sperrades    10 gedrückt wird. Dreht sich die  Welle 2 in Richtung des     Pfeils    13, so wird  dadurch die Welle 3 in Richtung :des Pfeils  14 angetrieben, in dem die Sperrklinke 11  die Hülse 9 mit dem     Rade    8 kuppelt.  



  Das Zahnrad 7 ist auf der Welle 3     4reh-          bar,    aber seitlich unverrückbar gelagert. Mit  Hilfe einer     Klauenkupplung    15, 16 kann das  Zahnrad 7 mit der Hülse 9,     und    daher gleich  zeitig mit der Welle 3 gekuppelt werden.  Alsdann     nimmt,die    Welle 3 die höhere Um  drehungszahl des Rades 7 an. Das ist mög  lich, weil das Rad 8 nicht unmittelbar mit  ,der Hülse 9 verbunden,     sondern    mit ihr nur       durch,das        .Sperrad    10 und die     Sperrklinke    11  ,gekuppelt ist.  



  Die     Fig.l    veranschaulicht die Klauen  kupplung 15, 16 in eingerücktem Zustande.  Die Kupplungshälfte 15 ist seitlich ver  schiebbar angeordnet, die     Kupplungshälfte     16 jedoch seitlich unverrückbar.  



  Am Umfange der Kupplungshälfte 16 ist  der vorspringende Nocken 17 und die Nase  1-8 vorgesehen, die aus der     Fig.    2 in der Auf  sicht von rechts nach links gesehen zu er  kennen sind.  



  Um eine vom     ,Gehäuse    1 getragene     Aehsü     19 ist schwingbar der Winkelhebel 20, 21       angeordnet.    Dieser greift mit :der Ralle 2?  in einen angedrehten Hals der Kupplungs  hälfte 15 und dient dazu, diese nach links  oder nach rechts zu verschieben. Der Hebel  arm 20     ruht    mit der Rolle 23 auf -dem Um  fange der Kupplungshälfte 16. Eine Feder  ?4 dient dazu, den Hebel 21 nach links hin  über zu ziehen und dadurch die Rolle 23 auf  die Kupplung 16 aufzudrücken.

   Tritt die       Nocke    17 bei der Drehung der Kupplungs  hälfte 16 unter :die Rolle 23, so wird der  Hebelarm 20 gehoben, während der Hebel  arm 21 nach rechts hinüber gedrückt wird,  so dass -die Kupplungshälfte 15 in gleicher  Richtung bis zum Eingriff mit der Kupp  lung 16 verschoben wird. Bei weiterer Dre  hung, sobald die     Nocke    17 unter der Rolle  23 hindurchgetreten ist, geht der umgekehrte      Vorgang vor sich; das heisst die Kupplungs  hälfte 15 wird wieder ausgerückt. Bei jeder  Umdrehung der Kupplungshälfte 16 wird  also die Kupplungshälfte 15 auf eine be  stimmte Zeit ein- und dann wieder ausge  rückt.

   Die Kupplungshälfte 15 ist mit dem       Zahnrade    7 derart verbunden, im Beispiel  durch Stifte 25, die in entsprechende Boh  rungen des Rades 7 eingreifen, dass sie zwar  seitlich gegen das Zahnrad verschoben wer  den kann, jedoch an seiner Umdrehung stän  dig teilnehmen muss.  



  Um die ebenfalls im Gehäuse 1 gelagerte  Achse 26 ist schwingbar ein weiterer Doppel  hebel angeordnet, dessen oberer Teil 2,7 als  Anker eines Elektromagnetes 28 ausgebildet  ist, während der untere Teil 29 mit einer  Rolle<B>30</B> seitlich auf der Kupplungshälfte  16 ruht, und durch eine, mit Hilfe -der  Schraube 31 einstellbare Feder 32 dauernd  gegen diese Kupplungshälfte gedrückt wird.  



       ;Sobald    die vorspringende Nase 18 unter  die Rolle 30 tritt, wird der Hebel 29 nach  rechts hinüber gedrückt und der Anker 27  dem Elektromagneten 28 genähert. An dem  Hebelarm 20 befindet sich noch eine Zunge  33, der in etwa gleicher Höhe ein Vorsprung  34 an dem Hebel 29 gegenübersteht.  



  In -der gezeichneten Lage sind beide  ausser     Eingriff.    Wird der Hebel 29 durch  die Feder 32 nach links hinüber bewegt, so  verhindert der Vorsprung     .34    das Herabfallen  -der Zunge 33 und damit die     Ausrückung    der  Kupplung 15.  



  Die Länge der     Nocke    17 und der Nase  18 ist nun derart bemessen, dass zunächst bei  Umdrehung der Kupplung 16 der Rolle 23  angehoben wird. Erst dann     wird    durch die       Nase    18 der     Anker    27 dem Elektromagneten       enähert.    Ist ,dieser stark genug erregt, so  behält er den Anker 2,7 bei sich und der He  bel 29 verbleibt in der gezeichneten Lage.  Bei Weiterdrehung -der     .Scheibe    16 kann der  Hebel 20 mit der Zunge 33 nach unten     sin-          lzen    und die Kupplung 15 ausgerückt wer  den.

   Ist der Magnet 28 jedoch nicht genü  gend erregt, so vermag erden Anker 27 nicht  bei sich zu behalten, der Hebel 29 wird da-    her, sobald die Nase 18 darunter vorbei  gegangen ist, nach links hinüber bewegt, so  dass der Vorsprung 34 unter die Zunge 33  tritt. Auch nach dem Durchgang der     Nocke     17 kann dann der Hebel 20 nicht nach unten  sinken, das heisst die Kupplung 15 bleibt in  diesem Falle eingerückt. Bei jeder Umdre  hung der Kupplungshälfte 16 wird daher  einmal die Kupplungshälfte 15 eingerückt,  sie wird wieder .ausgerückt, wenn der Magnet  28 seinen Anker 27 bei sich behält. Sie  bleibt jedoch in Eingriff,     wenn,    der Anker  -des Magnetes zurückfällt.  



  Das Einrücken -der Kupplung 15 bedeutet  die     Übertragung    der Bewegung durch das  Zahnrad 7 auf die Welle 3, das heisst eine  erhöhte Umlaufgeschwindigkeit derselben.  Um nun zu verhindern,     @dass    bei jeder Ein  rückung der Kupplung 15, auch wenn der  Magnet 28 den Anker 2,7 angezogen hält, das  heisst also, wenn die Stromstärke in dem  Magneten bereits eine vorbestimmte Grösse  besitzt,     gleichzeitig    auch die Welle 3 eine  erhöhte     Umdrehungszahl    annimmt, ist die  Hülse 9 mit der Kupplung 16 nicht     sfarr,     sondern durch eine Art     Klauenkupplung    ver  bunden, die eine Verdrehung der Kupplung  1.6 gegen die Hülse 9 um einen bestimmten  Kreisbogen gestattet.

   Es sind zu diesem  Zweck, wie auch aus     Fig.:3    ersichtlich ist,  an der Hülse 9 die     Knaggen    36 und 37 an  geordnet, denen eine Klaue     35    an der Kupp  lungshälfte 16 gegenübersteht. Wird die  Hülse 9 in Richtung ;des Pfeils 14 gedreht,  so legt sie sich mit der     Knagge    37 gegen  die Klaue 3,5 und     nimmt    die Kupplung 16  mit; wird hingegen die Kupplungshälfte 16  von der     :Hälfte    15 also mit erhöhter Umdre  hungszahl gedreht, so     bewegt    sie sich schnel  ler in der gleichen Richtung als die Hülse  9.

   Infolgedessen     wandert    die Klaue 3-5 von  -der     Knagge    3:7     fort    bis sie sich gegen die       Knagge    3,6 legt. Erst dann wird die Hülse  9 mitgenommen.  



  Bei der dargestellten Anordnung be  schreibt also die Kupplung 16 etwa einen  halben Kreisbogen, bevor sie die Hülse 9       zwingt,    an ihrer Umdrehung     teilzunehmen.         Die     Nocke    17 und die Nase 18 sind jedoch  auf der .Scheibe 16 so angeordnet, und in  ihrer Länge derartig bemessen, dass sie die  Bewegung der Hebel 20 und 29 etwa wäh  rend einer     Viertelsumdrehung    beendet ha  ben. Das Einrücken und Ausrücken -der  Kupplung 15 erfolgt also während des Leer  ganges der Kupplungshälfte 16, sofern nicht  durch den Magneten 28 die Einrückung der  Kupplung 15 auf längere Zeit bewirkt wird.  



  Durch diese Anordnung     wird    daher das  Getriebe geschont, und es     wird    verhindert,  dass der Antrieb der Welle 3 mit erhöhter       Geschwindigkeit    stattfindet, ausser wenn     tat-          sächlich    die vorbestimmte Stromstärke in  dem Magneten nicht vorhanden ist.  



  Der Antrieb der     Beschickungs-    oder Vor  gabevorrichtung erfolgt von der Welle 3       aus,    beispielsweise mit Hilfe eines     Ketten-          rades    38.  



  Der Hebel 21 wird zweckmässig federnd  ausgebildet, damit kein Bruch auftritt, falls       einmal    zufälligerweise beim Einrücken die  Klauen der     Kupplungshälften    15 und 16 ge  rade aufeinander treffen sollten. Die Wick  lung des Magnetes 28 ist derartig in den  Stromkreis des Antriebsmotors eingeschaltet,  dass bei Absinken der (Stromstärke im Motor  auch diejenigen im     Magneten    verringert  wird und umgekehrt.  



  Die Arbeitsweise des Getriebes spielt sich  gemäss den vorausgegangenen Erklärungen  folgendermassen ab:  Die Welle 2 treibt mit     Hilfe    des Zahn  rades 6 das Zahnrad 8 an. Das letztere  nimmt mit Hilfe der Sperrklinke 11, das  Sperrad 10 und somit auch die mit ihm ver  bundene Hülse 9 und die Welle 3 mit. Die  Drehung der Hülse 9     wird    durch die     Knagge     37 und die Klaue 3-5 auch auf die Kupp  lungshälfte 16 übertragen. Durch das Zahn  rad 5 wird gleichzeitig das Zahnrad 7, und  zwar mit höherer Umdrehungszahl als das  Rad 8 gedreht. An :dieser     Drehbewegung     nimmt die Kupplungshälfte 1:5 teil.

   Hat sich  die Kupplungshälfte 16 soweit gedreht, dass  .die     Nocke    17 unter die Rolle 23 tritt, so  wird der Hebel 20 angehoben und die Kupp-         lungshälfte    15 wird durch den Hebel 21 in       Eingriff    mit der Kupplungshälfte 16 ge  bracht. Nunmehr beginnt auch diese mit der       Umlaufszahl    .des Rades 7 umzulaufen. In  folgedessen eilt die Klaue 35 gegenüber der       Knagge    37 vor und gelangt etwa in die in       Fig.3dargestellte    Stellung. Inzwischen ist  aber auch die Nase 1-8 unter die Rolle 30  getreten, und hat dabei den Anker 27 vor  den     Magneten   <B>28</B> gedrückt.

   Ist die .Strom  stärke in dem Elektromagneten gross genug,  so bleibt der Anker in der angezogenen Stel  lung stehen, wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist,  und zwar auch dann, wenn die Nase 18 be  reits die Rolle 30 wieder verlassen hat. Nun  mehr erreicht auch die     Nocke    17 ihr Ende,  der Hebel 20 sinkt wieder herab     und    der He  bel 21 rückt .die Kupplung 15     wieder    aus.  Die Klaue 35 ist in der Zwischenzeit weiter  vorwärts gewandert, hat     aber,die        Knagge        ,36     noch nicht erreicht.

   Während dieses Vor  ganges ist also nur die Kupplungshälfte 16       vorübergehend    mit erhöhter     Geschwindigkeit     gedreht worden.  



  Hat der Strom in -dem Magneten 28 hin  gegen, nicht die vorbestimmte Stärke, so fällt  der Anker 27 unter dem Einfluss der Feder  32, sobald die Nase 18 zu Ende ist, nach  rechts hinüber. Der Anschlag 34 stellt sich  in den Weg der Zunge 33. Infolgedessen  bleibt die     Kupplung-125    eingerückt, auch  wenn die     Nocke    17 bereits die Rolle 23 ver  lassen hat. In diesem Falle holt die Klaue  35 die     Knagge    36 vollends ein, drückt sich  dagegen und nimmt     nunmehr,die        Hülse    9 und  somit auch die Welle 3 mit der Umdre  hungszahl des Rades 7 mit. Infolgedessen  wird jetzt die Beschickungsvorrichtung in be  schleunigtem Tempo angetrieben.

   Bei wei  terer Umdrehung gelangt die     Nocke    17 wie.  der unter die Rolle 23 und hält dadurch die  Kupplungshälfte 15 in eingerückter Stellung  fest, auch wenn im nächsten Augenblick der  Hebel 29 durch die Nase 18 nach rechts     hin-          übergedrückt        wird    und infolgedessen die  Zunge 33 nicht mehr abstützt.  



  Hat die     Vermehrung    der Beschickung  noch nicht     ausgereicht,        um.    die     ,Stromstärke         im Antriebsmotor, und somit auch im Mag  neten 28 hinreichend zu steigern, so lässt der  Magnet wiederum den Anker 2-7 fallen, so  bald die Rolle 30 über -die Nase 18 hinweg  gegangen ist, und wenn nunmehr die     Nocke     17 den Hebel 20 frei     gibt,    so findet die Zunge  33 erneut einen .Stützpunkt in .dem Anschlag  34. Dieser Vorgang wiederholt sich so  lange; bis der     -Magnet    28 den Anker 27 bei  sich     _    behält.

   Alsdann wird die     Kupplungs-          hälfte--15    wieder ausgerückt, sobald dies die       Nocke    17 gestattet. Die Kupplungshälfte 16  bleibt ,dann stehen, zumal sie .durch die auf  ihr laufenden Rollen 23 und 30 etwas ge  bremst wird, bis die     Knagge    37 die Klaue  35 wieder eingeholt hat, um dann wieder  mit !der     TJmdrehungszahl_des13.ades-8-weiter-          bewegt    zu werden.  



  Es wird demgemäss zwar bei jeder Um  drehung der Kupplungshälfte 16 dem Mag  neten 28 der Anker 27     angenähert,    indessen  bleibt solange, als die Stromstärke in diesem  nicht den vorbestimmten Betrag erreicht, die  Kupplung 15 eingerückt, so     .dass    -die erhöhte  Umdrehungszahl der Welle 3 ohne     Unter-          breGhung    bestehen bleibt, bis die volle Be  lastung des Antriebsmotors     wieder    einge  treten ist. Anderseits erfolgt der Vorgang der  Einkupplung und' der     Wiederauskupplung     für den Fall, dass die .Stromstärke hin  reichend gross ist, während des Leerganges  der Kupplungshälfte     1'16,    also ohne beschleu  nigte Umdrehung der Welle 3.

    



  Die     Nocke    17 wird     derartig    hoch aus  geführt, dass sie die Zunge 33 um einen ge  ring en Betrag über den Anschlag 34 hin  aushebt. Infolgedessen hat der Doppelhebel  29, 27, nachdem ihn die Nase 18 freigegeben  hat, ein freies, mechanisch nicht gehemmtes  Spiel, und es wirkt auf ihn einerseits ledig  lich die Zugkraft des Magnetes, anderseits  diejenige der Feder ,32 ein, vorausgesetzt na  türlich, dass die Lagerung in der Achse 26  eine hinreichend reibungsfreie ist, wie man       sii>durch    Kugellager, Lagerung in Spitzen  und dergleichen praktisch durchführen kann.  Man kann daher den Magneten 28 und die  Feder 32 hinreichend genau aufeinander ab-    stimmen, ohne dass die Abstimmung .durch   < andere Einflüsse gestört wird.  



  Es ist bekannt, dass die magnetische Zug  hraft bei kleiner Veränderung des Luft  spaltes zwischen dem     Magneten.    und dem  Anker stark verändert wird. Deshalb ist es  wichtig, dass der Anker in dem Augenblick,  wo geprüft wird, ob :die Stromstärke     -las     richtige     .Ausmass    besitzt, sich jeweils im  gleichen     Abstande    von dem Magneten be  findet. Dies wird im vorliegenden Falle  dadurch gewährleistet, dass ihn der Hebel  29 unter dem Einfluss der Nase 18 jedesmal  in dieselbe Lage bringt. Es astzweckmässig,  einen geringen Luftspalt zwischen Anker  und Magneten zu lassen, und eine direkte       -Berührnnä_ywischen_Magnet        -und    Anker--zu  vermeiden.

   Man kann .diese auch noch da  durch     verhindern,    dass man einen besonderen  Anschlag vorsieht, welcher den     Auker    nicht  näher an den Magneten herantreten lässt.  



  Die Genauigkeit der Regelung durch die  Einrichtung hängt davon ab, wie oft der  Anker dem Magneten in der Zeiteinheit an  genähert wird. Man hat also ein bequemes  Mittel, die Empfindlichkeit zu regeln, indem  man die Umdrehungszahl des Rades 8 pas  send wählt.  



  Es ist bekannt, dass ein Elektromagnet,  ,der seinen Anker wegen zu geringer ;Strom  stärke losgelassen hat, erst nach einer sehr  erheblichen Steigerung der Stromstärke, um  100 % und mehr, und wenn ein grösserer  Luftspalt entstanden ist, unter Umständen  überhaupt nicht mehr anzieht. Einrich  tungen, die darauf beruhen,     @dass    der Anker  bei zu schwacher Stromstärke losgelassen,       und    bei steigender Stromstärke     wieder    an  gezogen wird, sind deshalb für den vorlie  genden Zweck unbrauchbar, -da man sehr  erhebliche Schwankungen der Stromstärke  zulassen müsste.  



  Durch die neue Einrichtung wird     jedoch     der Anker, wenn er abgefallen ist, durch  mechanische Mittel wieder in die alte Stel  lung zurückgeführt, so     dass    der     Magnet    bei  gleich grossem Luftspalt darüber entschei  det, ob erden Anker bei sich behalten oder      wieder fallen lassen will. Man ist daher in  der Lage, mit der vorliegenden Einrichtung  eine für praktische Verhältnisse sehr genaue  Regelung vorzunehmen.  



  Dadurch, dass bei dem beschriebenen       Ausführungsbeispiel    das unter dem Einfluss  der     iStromstärke    stehende Organ,     .das    heisst  der Anker 27 in dem Augenblick, in dem  geprüft wird, ob der     Elektromagnet    den An  ker anzuziehen vermag oder ihn wieder zu  rückfallen lassen muss, der Anker vollkom  men, frei von irgend welchen     andern.    Be  lastungen ist, als dass er einerseits unter dem  Einfluss des Elektromagnetes 28 und ander  seits unter der Spannung :

  der Feder 32  steht, sind Reibungen, Hemmungen oder Be  lastungen des     genannten-Organes,    die     dessen-          Arbeitsgenauigkeit    beeinflussen könnten,  vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beschickungsregler an elektromotorisch angetriebenen Arbeitsmaschinen, insbeson dere Mühlen, mit einem entsprechend der sich ändernden Motorenstromstärke erregten Elektromagneten, .dessen durch Feder- oder Gewichtskraft abgezogener Anker ihm in gewissen Zeitabständen mit mechanischen durch die Antriebswelle betätigten Mitteln angenähert wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der schnellaufenden Antriebs welle und einer die Beschickung betätigen- den langsam laufenden Welle eine ein- und ausrückbare, vom Anker des Elektromag netes beeinflusste Kupplungseinrichtung vor gesehen ist, zu dem Zwecke,
    der langsam laufenden Welle zeitweise eine erhöhte Ge schwindigkeit zu erteilen, um die Be schickung zu vermehren, so ,dass unter Ver meidung von Überlastungen, .annähernd stets -das volle Leistungsvermögen der Maschine ausgenutzt werden kann. UNTERANSPRYJCHE 1.
    Beschickungsregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Beschickungswelle bewegte Kupplungs- scheibe einen Nocken und eine im Ver- gleich hierzu kürzere, seitiieh vorste hende Nase besitzt, von denen die erstere zunächst (die Einrückung der Kupplung veranlasst, worauf die Nase, durch An schlag an einen Doppelhebel die Annähe- rung,des Ankers an den Elektromagneten bewirkt, worauf die Nase den Anker und hierauf der Nocken die Kupplung frei gibt,
    so dass die Kupplung je nach der Stellung, die der Anker inzwischen ein genommen hat, eingerückt bleibt oder wieder ausgerückt wird. z. Beschickungsregler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem freien, beim Einrücken der Kupplung hochgehobenen Hebelarm des die Ter- --so@iebunb -der--einen-Kupplungshälfte be wirkenden Doppelhebels eine Zunge (33) angebracht ist,
    die sich bei .abgezogenem Anker auf einen Ansatz des Ankerdoppel- Nebels stützt, so dass bei einer iStrom- stärke, welche nicht ausreicht, den Anker angezogen zu halten, der freigegebene Anker die Einrückung der Kupplung auf recht erhält. :>.
    Beschickungsregler nach Patentanspruch, gekennzeichnet dureh zwei verschieden grosse Übersetzungen zwischen der An triebswelle und, der Beschickungsweile von denen die eine geringere Geschwin digkeit der angetriebenen Welle erzeu gende Übersetzung -durch eine grössere Geschwindigkeit erzeugende abgelöst wird, wenn .der Magnet seinen Anker fal len lässt.
    Beschickungsregler nach 'gnteransprueÄ 3, dadurch gekennzeichnet, ,dass ein zur kleineren Übersetzung gehörendes Zahn rad mit der Beschickungswelle durch eine Sperrvorrichtung gekuppelt ist, ,die der Beschickungswelle bei einsetzendem Antrieb durch die grössere Übersetzung über die von -der Stellung des Magnet ankers beeinflusste Kupplung gestattet. sich schneller als das Zahnrad zu drehen. 5.
    Beschickungsregler nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die feste Kupplungs- hälfte mit,der Beschickungswelle ,durch eine glauenkupplung verbunden ist, die eine Verdrehung .der Kupplungshälfte gegen über der Welle gestattet, welche grösser ist als der Winkel, der während der zwangsläufigen Einrückung der Kupp lung bis zu ihrer Freigabe beschrieben wird, so dass eine Geschwindigkeitsände- rang der Beschickungswelle nicht ein- tritt,
    wenn fdie Kupplung nur während des Prüfvorganges durch mechanische Annäherung des Ankers an den Magneten eingerückt bleibt.
CH137529D 1927-12-24 1928-12-18 Beschickungsregler. CH137529A (de)

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