CH137625A - Einrichtung zur Verminderung der Verluste beim Anfahren und Bremsen von elektrischen Fahrzeugen mit Akkumulatorenbetrieb. - Google Patents
Einrichtung zur Verminderung der Verluste beim Anfahren und Bremsen von elektrischen Fahrzeugen mit Akkumulatorenbetrieb.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L7/00—Electrodynamic brake systems for vehicles in general
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Description
Einrichtung zur Verminderung der Verluste beim Anfahren und Bremsen von elektrischen Fahrzeugen mit Akkumulatorenbetrieb. Gegenstand -der Erfindung ist eine- Ein richtung zur Verminderung der Verluste beim Anfahren und Bremsen von elektri schen Fahrzeugen mit Akkumulatoren betrieb, deren Fahrzeugmotoren eine Neben- schlusserregung und eine von der Stärke des Ankerstromes .abhängige Zusatzerregung be sitzen, und welche die beim Bremsen zu rückgewonnene Energie in -die Batterie lie fern.
Gemäss der Erfindung zeichnet sich diese Einrichtung dadurch aus, dass automatisch wirkende Mittel vorgesehen sind, :durch welche die Einhaltung gleicher Stromrich tung in der in Abhängigkeit der Anker stromstärke erregten Zusatzfeldwicklung trotz wechseln=der Ankerstromrichtung der Fahrzeugmotoren gewährleistet ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfin dungsgegenstandes zeigt schematisch Fig. 1. Bei dieser Ausführungsart weist die Ein richtung einen (oder mehrere) Fahrzeug elektromotor A mit einer Nebenschlusswick- Jung B und einer Zusatzfeldwicklung C und eine Akkumulatorenbatterie D auf. Die Ne benschlusserregung des Fahrzeugelektro motors A ist annähernd konstant und kann durch Reversierumschalter F vor dem An lassen des Fahrzeugmotors eingeschaltet werden.
Der Anker des Motors A ist über den Reversierumschalter F mit der einen Klemme an der ersten Zelle der Akkumula- torenbatterie D, mit der andern Klemme über den Seriemotor H3 an den Zellenschal ter E der Akkumulatorenb.atterie D ange schlossen. Die Wicklung C erhält ,den Strom aus dem Generator G einer Motorgenerator- gruppe, deren Antriebsmotor der 8eriemotor H ist.
Der Seriemotor H des Erregerumfor mers G, H ist in Rücksicht auf die durch den angetriebenen Erregergenerator an die Wicklung C des Triebmotors A abzugebende Erregerleistung bemessen und in dessen An kerstromkreis eingeschaltet, so .dass ,bei Be lastungsänderung ,des Fahrzeugmotors und demgemäss bei dessen Drehzahländerung auch die Drehzahl des Motorgenerators ge ändert wird.
Der Generator G hat praktisch konstante Fremiderregung, welche in den Stromkreis der Nebenschlusserregung B des Fahrzeugmotors eingeschaltet ist und erregt je nach der Drehzahl !des Fahrzeugmotors deren Zusatzfeldwicklung C..
Ein zweites Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 2. Dasselbe weist ebenfalls einen (oder mehrere) Fahrzeugelektromotor A mit Ne- bens.chlusswicklung B, Erregerwicklung C für fremde Erregung und eine Akkumula- torenbatterie D auf. Die Nebenschlusserre- gung des Fahrzeugelektromotors A ist an nähernd konstant und kann durch Reversier- umschalter F vor dem Anlassen des Motors eingeschaltet werden.
Ausserdem weist die Einrichtung einen Umschalter M, N mit elektromagnetischem Antrieb S, P und einen Zellenschalter B zur Akkumulatorenbatterie D auf.
Der automatische, elektromagnetische Umschalter besteht aus zwei einpoligen Um schaltern M, N, die duroh,die Stange B mit dem Anker s des Antriebes verbunden sind und deren Ruhelage durch Federn 0 be stimmt ist. Die Umsehalterkontakte 1, 2 und 3, 4 sind derart angeordnet, dass die Kontaktairme der Umschalter <B>ff,
</B> N in der Ruhelage je die beiden) Kontakte 1, 2 und 3, 4 kurzschliessen, so dass der Stromkreis des Fahrzeugmotorankers A über -die Bat terie geschlossen, die Zusatzwiüklung C des Fahrzeugmotors hingegen kurzgeschlossen ist.
Der Umschalter wird,dann betätigt, wenn im Stromkreise des Fahrzeugmotorankers ein Strom fliesst, der auch über (den Magnet körper P läuft und je nach der @StromTich- tusvg .den Anker S' im Uhrzeiger- oder Ge- genuhrzeigersinne verdreht und somit die Kontaktarme der Umschalter 11l, <I>N</I> auf die Kontakte 1, 3 oder 2, 4 verschiebt, wodurch die Wicklung C ,des Fahrzeugmotors A in ,
den Stromkreis seines Ankers in Abhängig keit seiner Arbeitsweise als Motor oder als Generator eingeschaltet wind. Der Anker S des Antriebes des automatischen - Umschal ters wird dauernd von der Akkumulatoren- Batterie D aus magnetisiert und ist im Falle nach der Fig. 2 in Serie mit der Neben schlusswicklung B (des Fahrzeugmotors ge schaltet.
Der in den, Fig. 1 und 2 eingezeichnete Reversierumschalter h dient sowohl zum Einschalten der Nebens-chlusswicklungen B und der Rotoren der Triebmotoren, als auch zur Umschaltung der Rotorklemmen bei (der Drehrichtungsänderung der Fahrzeugmoto ren.
Die Akkumulatorenbatterie D ist in den Fig. 1 und 2 mit dem Zellenschalter E ver sehen, wobei die Zellen, mit ihrem Zellen schalter den Anlasser zur Regelung des An laufes der Fahrzeugelektromotoren ersetzen und umgekehrt als Bremsvorriohlung durch Abschalten von Zellen dienen können.
Die jenigen ersten Zellen, die am meisten durch die Ankerströme der Motoren belastet wer -den, sind zweckmässigerweise elektrisch stär ker bemessen, so dass sie sich in gleicher Zeit wie die andern Zeihen entladen, trotz dem sie öfters und mehr in Anspruch ge nommen werden, (das heisst zwischen den .den Schaltstufen entsprechenden Anzapfun- genl der Akkumul,atorenbatterie .sind Zellen verschiedener Kapazität angeordnet, ,derart,
,dass die Zellen in einem Anzapfungsinter- va.ll zwischen zwei Anza.pfungen eine ge- mingere Kapazität .aufweisen, als .die Zellen des vorangehenden Intervalles, wobei die am meisten im Betriebe befindlichen Zel len am positiven Ende der Batterie die grösste Kapazität aufweisen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung zur Verminderung der Ver luste beim Anfahren; und Bremsen von elek trischen Fahrzeugen mit Akkumulatoren- betrieb, deren Fahrzeugmotoren eine Neben schlusserregung und eine von der .Stärke des Ankerstromes abhängige Zusatzerregung be sitzen, und welche die beim Bremsen zurück gewonnene Energie in die Batterie liefern, dadurch gekennzeichnet, dass automatisch wirkende Mittel vorgesehen sind,-durch welche die Einhaltung gleicher Stromrieli- tung in der in Abhängigkeit der Anker stromstärke erregten Zusatzfeldwiaklung trotz wechselnder Ankerstramrichtung der Fahrzeugmotoren; gewährleistet ist. UNTERANSPR GCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .die automa tisch wirkenden Mittel einen Motor generator enthalten, dessen Generator als Erregergenerator die Zusatzfeldwicl- lung der Fahrzeugmotoren speist und dessen Sieriemotor im einen Umschalter aufweisenden Rotorstromkreise der Fahrzeugmotoren liegt, wobei sich der Motorgenerator stets in derselben Rich tung dreht und !dadure-h der Erreger generator einen Erregerstrom stets -der selben Richtung abgibt. ?. Einrichtung nach Patentanspruch, da.,durch gekennzeichnet, dass die a.uto,ma. tusch wirkenlden Mittel einen Umschal ter mit elektromagnetischem Antriebe aufweisen, welcher Umschalter die Zu satzfeldwicklung der Fahrzeugmotoren in Abhängigkeit der Stromrichtung im Rotor der Fahrzeugmotoren ohne Strom- unterbrechung derart umschaltet, @dass .die ,Stromrichtung in der Zusatzfeld wicklung stete dieselbe ist.,3. Einrichtung nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass die Akkumu- latorenbatterie mit einer Stufenschalt- einrichtung verbunden ist, zum Ztvecke, beim Anlae sen Zallen der Batterie stu fenweise zuschalten, dagegen. beim Bremsen und Abstellen stufenweise ab schalten zu können. 4.Einrichtung nach Unteranspruch 3, @da- durch gekennzeichnet, dass zwischen den den Schaltstufen entsprechenden An.- zapfungen ;der Akkumulatorenbatterie Zellen von verschiedener Kapazität an geordnet sind, derart, :da.ss die Zellen in einem Anzapfungsintervall zwischen zwei Anzapfungen eine geringere Kapa.- zität aufweisen als die Zellen des vor angehenden Intervalles, wobei die am meisten im Betriebe befindlichen Zellen am positiven Ende der Batterie die grösste Ka .pazität aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH137625T | 1928-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH137625A true CH137625A (de) | 1930-01-15 |
Family
ID=4395086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH137625D CH137625A (de) | 1928-12-24 | 1928-12-24 | Einrichtung zur Verminderung der Verluste beim Anfahren und Bremsen von elektrischen Fahrzeugen mit Akkumulatorenbetrieb. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH137625A (de) |
-
1928
- 1928-12-24 CH CH137625D patent/CH137625A/de unknown
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