CH137625A - Einrichtung zur Verminderung der Verluste beim Anfahren und Bremsen von elektrischen Fahrzeugen mit Akkumulatorenbetrieb. - Google Patents

Einrichtung zur Verminderung der Verluste beim Anfahren und Bremsen von elektrischen Fahrzeugen mit Akkumulatorenbetrieb.

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CH137625A
CH137625A CH137625DA CH137625A CH 137625 A CH137625 A CH 137625A CH 137625D A CH137625D A CH 137625DA CH 137625 A CH137625 A CH 137625A
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Sousedik Josef
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Sousedik Josef
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/10Dynamic electric regenerative braking
    • B60L7/12Dynamic electric regenerative braking for vehicles propelled by DC motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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Description


  Einrichtung zur Verminderung der Verluste beim Anfahren und Bremsen von  elektrischen Fahrzeugen mit     Akkumulatorenbetrieb.       Gegenstand -der Erfindung ist eine- Ein  richtung zur     Verminderung    der Verluste  beim Anfahren und Bremsen von elektri  schen Fahrzeugen mit Akkumulatoren  betrieb, deren     Fahrzeugmotoren    eine     Neben-          schlusserregung        und    eine von der Stärke des  Ankerstromes .abhängige     Zusatzerregung    be  sitzen, und welche die beim Bremsen zu  rückgewonnene Energie in -die     Batterie    lie  fern.  



  Gemäss der Erfindung zeichnet sich diese  Einrichtung dadurch aus, dass automatisch  wirkende Mittel vorgesehen sind, :durch  welche die     Einhaltung    gleicher Stromrich  tung in der     in    Abhängigkeit der Anker  stromstärke erregten     Zusatzfeldwicklung     trotz     wechseln=der        Ankerstromrichtung    der  Fahrzeugmotoren gewährleistet ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes zeigt schematisch     Fig.    1.  Bei dieser     Ausführungsart    weist die Ein  richtung einen (oder mehrere) Fahrzeug  elektromotor A mit einer Nebenschlusswick-    Jung     B    und einer     Zusatzfeldwicklung    C     und     eine     Akkumulatorenbatterie    D auf. Die Ne  benschlusserregung des Fahrzeugelektro  motors A ist annähernd konstant und kann  durch     Reversierumschalter    F vor dem An  lassen des Fahrzeugmotors     eingeschaltet     werden.

   Der     Anker    des     Motors    A ist über  den     Reversierumschalter    F mit der einen       Klemme    an der ersten Zelle der     Akkumula-          torenbatterie    D, mit der andern Klemme  über den     Seriemotor        H3    an den Zellenschal  ter E der     Akkumulatorenb.atterie    D ange  schlossen. Die Wicklung C erhält ,den Strom  aus dem Generator G einer     Motorgenerator-          gruppe,    deren     Antriebsmotor    der     8eriemotor     H ist.

   Der     Seriemotor    H des Erregerumfor  mers G,     H    ist in     Rücksicht    auf die durch  den     angetriebenen        Erregergenerator    an die  Wicklung C des Triebmotors A abzugebende  Erregerleistung bemessen und in dessen An  kerstromkreis     eingeschaltet,    so     .dass    ,bei Be  lastungsänderung ,des Fahrzeugmotors und  demgemäss bei dessen Drehzahländerung      auch die Drehzahl des     Motorgenerators    ge  ändert wird.

   Der Generator G hat praktisch  konstante     Fremiderregung,    welche in den       Stromkreis    der     Nebenschlusserregung    B des  Fahrzeugmotors eingeschaltet ist und erregt  je nach der Drehzahl !des Fahrzeugmotors  deren     Zusatzfeldwicklung    C..  



  Ein zweites Ausführungsbeispiel zeigt       Fig.    2. Dasselbe weist     ebenfalls    einen (oder  mehrere)     Fahrzeugelektromotor    A mit     Ne-          bens.chlusswicklung    B,     Erregerwicklung    C  für fremde Erregung und eine     Akkumula-          torenbatterie    D auf. Die     Nebenschlusserre-          gung    des Fahrzeugelektromotors A ist an  nähernd konstant und kann durch     Reversier-          umschalter    F vor dem Anlassen des Motors  eingeschaltet werden.

   Ausserdem weist die       Einrichtung    einen Umschalter M, N mit  elektromagnetischem Antrieb     S,    P und einen  Zellenschalter B zur     Akkumulatorenbatterie     D auf.  



  Der automatische,     elektromagnetische     Umschalter besteht aus zwei     einpoligen    Um  schaltern M, N, die     duroh,die    Stange     B    mit  dem Anker     s    des     Antriebes        verbunden    sind       und    deren Ruhelage     durch    Federn 0 be  stimmt     ist.        Die        Umsehalterkontakte    1, 2  und 3, 4 sind derart angeordnet,     dass    die       Kontaktairme    der     Umschalter   <B>ff,

  </B> N in der       Ruhelage    je die     beiden)    Kontakte 1, 2     und     3, 4 kurzschliessen, so dass der     Stromkreis     des     Fahrzeugmotorankers    A über -die Bat  terie     geschlossen,    die     Zusatzwiüklung    C des  Fahrzeugmotors hingegen kurzgeschlossen  ist.

   Der     Umschalter        wird,dann    betätigt, wenn  im     Stromkreise    des     Fahrzeugmotorankers     ein Strom fliesst, der auch über     (den    Magnet  körper P läuft und je nach der     @StromTich-          tusvg    .den Anker     S'    im Uhrzeiger- oder     Ge-          genuhrzeigersinne    verdreht und somit die       Kontaktarme    der Umschalter     11l,   <I>N</I> auf die       Kontakte    1, 3 oder 2, 4 verschiebt, wodurch  die Wicklung C     ,des    Fahrzeugmotors A in  ,

  den     Stromkreis    seines Ankers in Abhängig  keit seiner     Arbeitsweise    als     Motor    oder als  Generator eingeschaltet     wind.    Der Anker S  des Antriebes des automatischen - Umschal  ters wird dauernd von der Akkumulatoren-    Batterie D aus     magnetisiert    und ist im Falle  nach der     Fig.    2 in     Serie    mit der Neben  schlusswicklung B (des Fahrzeugmotors ge  schaltet.  



  Der in     den,        Fig.    1 und 2 eingezeichnete       Reversierumschalter        h    dient sowohl     zum     Einschalten der     Nebens-chlusswicklungen    B  und der Rotoren der Triebmotoren,     als    auch  zur Umschaltung der     Rotorklemmen    bei (der       Drehrichtungsänderung    der Fahrzeugmoto  ren.  



  Die     Akkumulatorenbatterie    D ist in den       Fig.    1 und 2 mit dem     Zellenschalter    E ver  sehen, wobei     die    Zellen, mit ihrem Zellen  schalter den Anlasser zur Regelung des An  laufes der     Fahrzeugelektromotoren    ersetzen  und     umgekehrt    als     Bremsvorriohlung    durch  Abschalten von     Zellen    dienen können.

   Die  jenigen     ersten    Zellen, die am meisten     durch     die Ankerströme der Motoren belastet wer  -den, sind     zweckmässigerweise        elektrisch    stär  ker bemessen, so dass sie sich in gleicher  Zeit wie die andern     Zeihen    entladen, trotz  dem sie öfters und mehr in Anspruch ge  nommen werden, (das heisst zwischen     den     .den     Schaltstufen    entsprechenden     Anzapfun-          genl    der     Akkumul,atorenbatterie    .sind Zellen  verschiedener     Kapazität        angeordnet,        ,derart,

       ,dass die Zellen     in        einem        Anzapfungsinter-          va.ll    zwischen zwei     Anza.pfungen    eine     ge-          mingere        Kapazität    .aufweisen, als .die Zellen  des vorangehenden     Intervalles,    wobei die  am     meisten    im     Betriebe    befindlichen Zel  len am     positiven    Ende der     Batterie    die  grösste     Kapazität    aufweisen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung zur Verminderung der Ver luste beim Anfahren; und Bremsen von elek trischen Fahrzeugen mit Akkumulatoren- betrieb, deren Fahrzeugmotoren eine Neben schlusserregung und eine von der .Stärke des Ankerstromes abhängige Zusatzerregung be sitzen, und welche die beim Bremsen zurück gewonnene Energie in die Batterie liefern, dadurch gekennzeichnet, dass automatisch wirkende Mittel vorgesehen sind,
    -durch welche die Einhaltung gleicher Stromrieli- tung in der in Abhängigkeit der Anker stromstärke erregten Zusatzfeldwiaklung trotz wechselnder Ankerstramrichtung der Fahrzeugmotoren; gewährleistet ist. UNTERANSPR GCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .die automa tisch wirkenden Mittel einen Motor generator enthalten, dessen Generator als Erregergenerator die Zusatzfeldwicl- lung der Fahrzeugmotoren speist und dessen Sieriemotor im einen Umschalter aufweisenden Rotorstromkreise der Fahrzeugmotoren liegt, wobei sich der Motorgenerator stets in derselben Rich tung dreht und !dadure-h der Erreger generator einen Erregerstrom stets -der selben Richtung abgibt. ?. Einrichtung nach Patentanspruch, da.
    ,durch gekennzeichnet, dass die a.uto,ma. tusch wirkenlden Mittel einen Umschal ter mit elektromagnetischem Antriebe aufweisen, welcher Umschalter die Zu satzfeldwicklung der Fahrzeugmotoren in Abhängigkeit der Stromrichtung im Rotor der Fahrzeugmotoren ohne Strom- unterbrechung derart umschaltet, @dass .die ,Stromrichtung in der Zusatzfeld wicklung stete dieselbe ist.
    ,3. Einrichtung nach Patentanspruch, @da- durch gekennzeichnet, dass die Akkumu- latorenbatterie mit einer Stufenschalt- einrichtung verbunden ist, zum Ztvecke, beim Anlae sen Zallen der Batterie stu fenweise zuschalten, dagegen. beim Bremsen und Abstellen stufenweise ab schalten zu können. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, @da- durch gekennzeichnet, dass zwischen den den Schaltstufen entsprechenden An.- zapfungen ;der Akkumulatorenbatterie Zellen von verschiedener Kapazität an geordnet sind, derart, :
    da.ss die Zellen in einem Anzapfungsintervall zwischen zwei Anzapfungen eine geringere Kapa.- zität aufweisen als die Zellen des vor angehenden Intervalles, wobei die am meisten im Betriebe befindlichen Zellen am positiven Ende der Batterie die grösste Ka .pazität aufweisen.
CH137625D 1928-12-24 1928-12-24 Einrichtung zur Verminderung der Verluste beim Anfahren und Bremsen von elektrischen Fahrzeugen mit Akkumulatorenbetrieb. CH137625A (de)

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