Rechenmaschine mit selbsttätiger llultipliziervorriehtung. Die bisher bekannten Rechenmaschinen mit selbsttätiger Mult.ipliziervorrichtung sind mit besonderen Mitteln. zum Einstellen der Multiplikatoren versehen.
Die Rechenma schine nach der Erfindung ist demgegenüber nur mit einem einzigen Tastenfeld versehen, mit Hilfe dessen beide Multiplikationsfakto ren eingestellt werden, das heisst die Tasten dieses Feldes etellen sowohl die Zählwerks antriebe, als auch die Multiplikationsr gler ein; als Multiplikationsregler sind die Or gane zu verstehen. die vor der Multiplikation entsprechend dem Zahlenwert des Multipli kators zu schalten sind, die während der Aus rechnung des Produktes die Zählwerksver- schiebung steuern und die Zahl der zwischen den einzelnen Zählwerksverschiebungen aus zuführenden Additionen regeln.
Die Maschine kann als schreibende Re chenmaschine derart ausgebildet sein, dass dieses einzige Tastenfeld auch zugleich die Drucklage der Typenträger bestimmt, das Ganze derart, dass ,jedes einzelne Einstell- mittel gleichzeitig einen Zählwerk.santrieb und einen Multipl'izierregler einstellt und bei schreibenden Rechenmaschinen auch gleich zeitig die Drucklage eines Typenträgers be stimmt. Diese Anordnung hat den Vorteil., dass durch eine einzige Einstellung des Mul tiplikators er zugleich in den Multiplikations reglern in den Rechenantrieben und im Druckwerk eingestellt ist.
Es ist daher bei solchen schreibenden Rechenmaschinen mög lich, den Multiplikator auch sofort zu druk- ken. Die Maschine kann auch als schreibende Rechenmaschine mit mehreren Zählwerken ausgebildet sein,, und zwar derart, dass es . möglich ist (falls in der Maschine nachein ander mehrere Multiplikationen. ausgeführt Werden), die nacheinander eingestellten Nul- tiplikatoren im einen Zählwerk zu addieren und die Ausrechnung des Produktes. später im zweiten Zählwerk vorzunehmen.
Daneben hat die vorliegende Maschine zweekmässigerweise Einrichtungen, die es er möglichen. zunächst den Multiplikator ein- zustellen, dann die Maschine für die Durch führung beliebiger anderer Rechnungs- oder sonstiger Arbeitsgänge zu benutzen, und erst nach Ausführung verschiedener Zwischen rechnungen die Multiplikation mit einem be liebigen. in den Uhlwerksantrieben einzu stellenden Multiplikanden vorzunehmen.
Man kann also bei einer solchen Maschine gewisser massen den Multiplikator in der Maschine für spätere Verwendung einstellen und auf speichern.
Diese Maschine kann derart ausgebildet sein, dass sie wie im folgenden beschrieben ar beitet. Werden die Multiplikationsregler nur für die Dauer der Einstellung mit von den Einstellmitteln verschobenen Maschinenteilen gekuppelt, so sind vor und nach der Ein stellung der Multiplikatoren die Einstellmit tel zur Einstellung von Zahlenwerten für beliebige andere Arbeitsgänge (ohne Beein flussung der Multiplikationsregler) frei. Die Multiplikationsregler werden dann sofort nach erfolgter Einstellung von den Einstell mitteln wieder entkuppelt, wobei aber die den Reglern erteilte Einstellung bestehen bleibt.
Die Anordnung der Multiplikations regler ist sodann in der Maschine vorteilhaft so gewählt, dass sie auch nach ihrer Ein stellung zunächst ausserhalb des Bewegungs bereiches aller sich bewegenden Teile der Rechenmaschine bleiben.
Ausser den Einstell mitteln sind dadurch auch alle andern arbei tenden Teile der Rechenmaschine nach der Einstellung der Multiplikationsregler an der Durchführung beliebiger Arbeitsgänge nicht behindert. Erst durch Bedienung einer Kupp lungsvorrichtung wird das Zusammenarbeiten der Multiplikationsregler mit den sie bewe genden und mit den von ihnen zu steuernden Teilen der Rechenmaschine ausgelöst, so dass sie jetzt die Multiplikation einleiten und in der erforderlichen Weise steuern.
Bei nichtschreibenden Tasten-Rechen- maschinen erfolgt die Einstellung der Multi plikationsregler vorteilhaft durch Kupplung mit den Einstellschienen der Tasten, bei schreibenden Rechenmaschinen besser durch Kupplung mit den Typenträgern.
Das Ganze kann derart ausgebildet sein, dass letz tere ausser von dien Tasten .auch von einer Summen.- oder von einer Zwischensummen- Druckvorrichtung eingestellt werden können; bei Einstellung der Multiplikationsregler durch die Typenträger ergibt sich der Vor teil, dass in den Zählwerken enthaltene Zahlen werte selbsttätig auf die Multiplikations regler übertragen werden können.
Bei den gezeichneten und später im einzelnen be schriebenen Ausführungsbeispielen des Er findungsgegenstandes sind die Multiplika tionsregler zweckmässig als Stufenschieber ausgebildet und im Nachstehenden als sol che bezeichnet.
Damit bei der Einstellung der Stufen schieber die Bewebgungv,bertragung von den Einstellschienen bezw. Typenträgern auf die Stufenschieber eine möglichst einfache wird, sind die Stufenschieber beispielsweise nahe und parallel zu den Teilen angeordnet, mit denen sie bei der Einstellung gekuppelt wer den. Durch eine geringfügige Verlagerung eines der beiden zu kuppelnden Teile quer zur Richtung der Einstellbewegung können dann zum Beispiel Vorsprünge am einen Teil mit Anschlägen des andern Teils in Ein griff gebracht werden.
Es können jedoeh auch die Vorsprünge des einen Teils oder die Anschläge des andern Teils in diesem ver- schieblich angeordnet sein, so d'ass durch Ver schiebung nur dieser Vorsprünge oder An schläge der Eingriff hergestellt und die ge meinsame Verschiebung gesichert wird.
Schreibende Rechenmaschinen sind viel fach mit einer Papierwalze versehen,, deren Bewegung von einem Tahulator so geregelt wird, dass die im Druckwerk eingestellten Zahlenwerte in nebeneinander liegenden Spal ten zum Abdruck kommen. Dienen derartige Maschinen zur dauernd wiederholten Bear beitung eines unverändert bleibenden Rechen- sehemas, so entsprieht jeder Stellung des Papierwalzenwagens immer wieder ein und derselbe ganz bestimmte Rechnungsvorgang.
Bei einer solchen Rechenmaschine kön nen Mittel vorgesehen sein, die selbsttätig den der jeweiligen Wagenstellung zugeord- neten Rechnungsvorgang einstellen, zum Bei spiel für eine gewisse Stellung des Papier wagens: "Einbringen und Druck des Mul- tiplikators", für eine andere Stellung: "Ein bringen und Druck des Multiplikanden", für eine weitere Stellung: "Bildung und Druck des Produktes".
In der Zeichnung sind drei Ausführungs beispiele der Rechenmaschine nach der Er findung dargestellt. Es beziehen sich Fig. 1 bis 5 und 11 auf das erste Ausführungs beispiel, Fig. 7 bis 10, 12 und 15 bis 19 auf das zweite Ausführungsbeispiel, und Fig. 13 und 14 auf das dritte Ausführungs beispiel.
Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel, das eine mit einer Multipliziervorrichtung versehene nicht schreibende Rechenmaschine ist.
Fig. 2 eine Rückansicht der Tastatur und des Stufenschieberwagens,.
Fig. 3 ein Grundriss des Stufenschieber wagens, Fig. 4 eine Einzelheit; Fig. 5 zeigt einen Stufenschieber. der mit -der Einstellschiene der zugehörigen Tasten reihe verschoben wurde;
Fig. 6 zeigt schematisch den: Kopf eines von der Maschine bearbeiteten Formulars, Fig. 7 einen Vertikalschnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel, das eine schrei bende Rechenmaschine mit einer Multiplizier- vorrichtung ist, wobei jedoch nur die zum -Verständnis der dargestellten Maschine nö tigen Teile gezeigt sind, Fig. 7a eine Einzelheit der in.
Fig. 7 dar gestellten Maschine, Fig. 8 eine Rückansicht des Stufenschie- berwa.gens, Fig. 9 eine Rückansicht der Typenträger, Fig. 10 eine Einzelheit im Grundriss,, Fig. 11 eine Gesamtansicht des ersten Ausführungsbeispiels im Grundriss, teilweise im Schnitt.
Fig. 12. eine Gesamtansicht des zweiten Ausführungsbeispiels im Grundriss, teilweise im Schnitt, Fig. 13 eine Vorderansicht der wesent lichen Teile des dritten Ausführungsbei spiels, Fig. 14 eine Ansicht von links zu Fig. 13, teilweise im ;Sbhnitt, Fig. 15 die Generalauslöschungsvorrich- tung für die Einstellung der Tastatur nebst den Einrichtungen zu deren Betätigung von der Antriebswelle aus (Seitenriss);
Fig. 16 und 17 zeigen einen Seiten- und Grundriss einer Einrichtung, die selbsttätig den die Generalausläschung der Tastatur von der Antriebswelle her betätigenden Mechanis mus ausrückt, sobald die, Multipliziervorrich- tung .eingerückt wird, und Fig. 18 und 19 zeigen zwei Formen des Bewegungsmechanismus zwischen den Typen trägern und den Tasten.
Im ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1 bis 5 und 11) ist der auf Kugeln 1 im Ma schinengestell 2 in Fig. 1 senkrecht zur Pa pierebene verschiebliche Stufenschieberwagen 3, der je einen Stufenschieber (Multiplika tionsregler) 4 für jede Dezimale des Mul tiplikators enthält, unter den Tasten 5 an geordnet.
Der Zählwerksschlitten 6,: der von einer Feder angetrieben wird (Fig. 11), ist an seinem. hintern. untern Rande mit einer - @Terzahnung 7 versehen, die über die im 14Za- schinengestell ortsfesten Zahnräder 8, 9, so wie über die Welle 10. die Zahnräder 11.
12 und die seitlich des Schlittens auf den Kugel- laufrinnen des Stufenschieberwagens ange ordneten Zahnstangen 13 den Stufenschieber wagen so antreibt, dass seine Bewegung nach Richtung lind Grösse mit der des Zählwerk schlittens 6 übereinstimmt. Die Stufenschie ber 4 sind in zwei Führungsstücken 14, 15 gelagert, die mittelst zweier Winkelhebel 16, 7 7 am Stufenschieberwagen 3 angelenkt sind.
Die nach unten ragenden Arme der fVinkelhebel 16 und 17 sind durch eine Zug stange 18 miteinander und mit einem Schwenkhebel 19 verbunden, der auf einer im Stufenschieberwagen gelagerten Welle 20 befestigt ist. Ein Ende der Welle 20 ragt rückwärts aus dem Stufenschieberwagen hinaus und ist mit einem Vierkant 21 (Fig. und 11) versehen, dessen Länge durch den grösstmöglichen Verschiebungsweg des Stu- fenschieberwagens gegeben ist.
Auf diesem Vierkant ist verschieblich, aber unverdreh- ba.r ein im Maschinengestell unverschieb- licher Hebel 22' gesteckt, der von der im Ma schinengestell fest angeordneten Taste 23 verschwenkt werden kann. Durch Nieder drücken .der Taste 23 werden die Stufen schieber 4 unter Vermittlung des Hebel gestänges 20, 19, 18. 17, 16, 15 parallel zu sich selbst angehoben.
Die Stufenschieber 4 werden von Federn 24 (Fig. 1 und 5) nach links, das heisst nach hinten gezogen, werden aber in der Tieflage von irr Stufenschieberwagen 3 gelagerten, ein eitig sperrenden Klinken 25 in der je weils eingestellten Lage festgehalten; an ihrer oben Seite tragen die Stufenschieber 4 Vor sprünge 26. Über den Stufenschiebern 4 liegen Einstellschienen 27,, die unter Ver mittlung von Winkelhebeln 5a durch die Ta sten 5 in der Längsrichtung entgegen der Wirkung von Federn 27a verschoben wer den können.
Werden die Einstellschienen durch Druck einer der Tasten 5 entsprechend dem Zahlenwert derselben verschoben und anschliessend durch Bedienung der Taste 23 die Stufenschieber 4 mit ihren Führungs stücken 14 und 15 gehoben, so sperren zu nächst Stifte 28 des Führungsstückes 14 die Einstellschienen 27 in der eingestellten Lage, indem sie in eines der Löcher 29 (Fig. 3) derselben eintreten, als,da-nn kommen die Stu fenschieber 4 mit den Klinken 25 ausser Ein- (rriff, so dass sie dem Zuge der zugehörigen Feder 24 folgen können.
Gleichzeitig aber kommen durch das Anheben der Schieber 4 von denselben nach oben ragende Vorsprünge <B>26</B> in den Bereich vorn Abbiegungen 30 der Einstellschienen. so dass sie sich gegen diese Abbiegungen legen und die Schieber 4 ent sprechend dem Zahlenwert der gedrückten Taste aus der Nullstellung verschoben wer den. Beim Senken der Stufenschieber 4 kom men diese zunächst mit den Klinken 25 in Eingriff, erst dann kommen die Vorsprünge 26 ,dt@r Stufenschieber 4 ausser Berührung mit den Abbiegungen 30 der Einstellschienen 27; und diese werden noch später von den Stiften 28 freigegeben.
Nach der Senkung der Stufenschieber 4 bleiben diese also- in der ihnen erteilten Stellung stehen und die Ver bindung mit den Tasten 5 ist wieder gelöst. Der Stufenschieberwagen 3 kann sich daher unbehindert unter den. Tasten 5 verschieben, ohne dass dadurch die Einstellung der Stu fenschieber 4 aufgehoben würde.
Hinter den Stufenschiebern 4 liegt der im 3Zaschinengestell feste Anschlag 31. Die in der Nulstellung befindlichen Stufenschie ber 4 gehen an demselben vorbei, während die ausser der Nullstellung befindlichen Stu fenschieber sich mit den hintern Enden ge gen den Anschlag 31 legen und damit eine weitere Bewegung des Stufenschieberwagens 3 und des Zählwerkes verhindern. An dem Anschlag 31 ist die Klinke 32 (Fig. 4) ge lagert, deren Nase 33 durch die Feder 34 seitwärts über den Anschlag 31 hinausragend gehalten wird. Diese Klinke 32 ist. durch.
ein Gestänge mit der zwischen einem An triebsmotor und der Hauptantriebswelle der Rechenmaschine angeordneten lösbaren Kupp lung derart verbunden, dass, solange die Nas,@ 33 über den Anschlag 31 vorsteht, die Kupp lung ausgerückt ist (Fig. 11).
Werden aber durch die Antriebsfeder des Zählwerkschlit- tens dieser selbst und der Stufen.schieber- wagen 3 so verschoben, dass sich einer der ausser der Nullstellung stehenden Stufen schieber 4 gegen den Anschlag 31 legt, so wird die Klinke 32 zurückgedrängt und die Kupplung eingerückt.
Der am Anschlag 31 anliegende Stufen schieber 4 kommt mit einer von der Haupt- ten An antriebswelle der Maschine beweg triebsklinke 35 '(Fig. 5) in Eingriff und wird bei ,jeder -Umdrehung der Antriebswelle um die dem Zahlenwert .,eins" entsprechende Strecke zurückgeschoben. Sobald der betref fende Stufenschieber 4 in der N ullstellun < - angelangt ist, kommt sein hinteres Ende mit dem Anschlag 31 und d'er Klinke 32 ausser Eingriff; daher werden der Stufenschieber wagen 3 und der Zählwerksschlitten frei- gegeben und die Kupplung durch die Feder 34 ausgerückt.
Da der Abstand der Stufen schieber 4 gleich der Strecke ist, um die sieh der Stufenschieberwagen 3 beim Übergang des Zählwerkes in die nächste Dezimale ver schiebt, so kommt, wenn das Zählwerk ge rade in die nächste Stelle gekommen ist, der benachbarte Stufenschieber 4 mit dem An schlag 31 in Berührung, rückt mittelst der Klinke 32 die Kupplung wieder ein und kommt mit der die Stufenschieber zurück stellenden Antriebsklinke 35 in Eingriff.
Das gleiche Spiel wiederholt sich. bis alle Schieber in der Nullstellung stehen, die Ma schine wird dann selbsttätig stillgesetzt, da kein weiterer Stufenschieber die Kupplung einrückt. Falls in irgendwelchen Stellen des Multiplikators Nullen enthalten sind, springt das Zählwerk selbsttätig um zwei oder meh rere Stellen weiter.
Zw ecls Ausrechnung eines Produktes ist die Maschine wie folgt zu handhaben: Zunächst wird der Zählwerksschlitten ent sprechend der Stellenzahl des Multiplikators verschoben alsdann wird in den ,jetzt über den Stufenschiebern 4 liegenden. Tasten 5 der Ilwltiplikatoar eingestellt und durch Nieder drücken der Taste 23 in die Stufenschieber übertragen. Hierauf wird diese Einstellung der Tasten 5 gelöscht und in den unter dem Zählwerk liegenden Tastenreihen der Mul- tiplikant eingestellt und die Repetiertaste gedrückt.
Jetzt. wird der Zählwerksschlitten freigegeben, wodurch die Maschine selbst tätig in Gang gesetzt wird und der gesamte Rechnungsvorgang ohne weiteres Zutun des die Maschine Bedienenden ausgeführt wird.
Bei der Einstellung des Multiplikators in der Tastatur wird mit jeder Einzelschiene 27 zugleich das zugehörige Einstellrädchen 80 so verschoben, dass es mit der zugehörigen Staffelwalze 81 in Eingriff kommt. Indem also der Multiplikator in die Stufenschieber (Multiplikationsregler) eingebracht wird, wird er auch zugleich in den Zählwerkantrie- ben eingestellt.
Diese Eigenart der Maschine ist besonders vorteilhaft, wenn die 1Zultipli- katoren aus mehreren naeheinander erfolgen- den Multiplikationen addiert werden sollen. Das ist zum Beispiel erwünscht bei der Auf stellung von Elektrizitätswerksreehnungen, wie eine solche in F'ig. 6 schematisch dar gestellt ist.
Jedes D4lektrizitätswerk hat ein lebhaftes Interesse daran, zu wissen, wie viel Strom es laut den von ihm ausgestellten Rechnun gen an die Gesamtheit der von ihm beliefer ten Stromverbraucher abgegeben hat. Es ist also .erforderlich, den Stromverbrauch aller Rechnungen des Werkes. zu addieren, um so den Gesamtstromverbrauch der belieferten Verbraucher zu ermitteln. Anderseits ist aber in jeder Rechnung, durch Multiplikation des Stromverbrauches mit dem Einheitspreis der Kilowattstunde, der Strompreis zu ermit teln.
Es ist also in diesem FalJe erforder lich, die Verbrauchsziffer einmal als Multi plikator in den M.altiplikaticnsreglern ein zustellen, um den Strompreis der einzelnen Rechnungen zu ermitteln, und ihn gleichzei tig als Summand in den Zählwerksantrieben einzustellen, um die .Summe des Stromver brauches aller Rechnungen zu ermitteln.
Der Gesamtstromverbrauch wird ermittelt, indem nach Einstellung jedes Einzelpostens durch einmalige Drehung des Antriebsmotors resp. der Antriebskurbel die im Staffelwal zenantrieb eingestellte Verbrauchsziffer zu nächst in das Resultatzählwerk gebracht wird und aus diesem in bekannter Weise durch Nullstellung des Resultatwerkes in ein nicht gezeichnetes Speicherzählwerk über tragen wird. Die Summenbildung muss im Speicherzählwerk erfolgen, weil ja. das Re sultatzählwerk für die später erfolgende Bildung des Produktes freigemacht werden muss.
2Iachdem der Multiplikator in den Mul tiplikationsreglern eingestellt und über das Resultatzählwerk in das Speicherzählwerk übertragen ist, wird die Einstellung der Ta sten 5 gelöscht und dann .der Multiplikand in üblicher Weise eingestellt. Da, dabei die Taste 23 nicht gedrückt wird,, werden jetzt nur die Einstellrädchen 80 eingestellt. Nach Einstellung des Multiplikanden wird durch Einrücken des Antriebes die Multiplikation durchgeführt.
In den. Fig. 7 bis 10, 1 2 und 15 bis 19 ist eine schreibende Rechenmaschine darge stellt, die zum Beispiel Elektrizitätswerks- rechnungen, wie eine solche in Fig. 6 sche- mati..ch dargestellt ist, ausrechnen soll.
So weit in dieser Maschine die gleichen Teile wiederkehren, wie im ersten Ausführungs- beispiel, sind sie mit den gleichen Bezugs zeichen versehen wie in Fig. 1 bis 5 und 11..
Der die Stufenschieber 4 enthaltende Stu- fenschieberwa.gen 3 ist hier so angeordnet. dass die Stufenschieber 4 dicht neben und parallel zu den in vertikalerRichtung verschieblichenTy- penträgern 36 liegen. Der gegenseitige <B>Ab-</B> <B>?,</B> der Stufenschieber 4 ist auch hier gleich der Strecke, um die sich der Stufen schieberwa.gen 3 beim Übergang des Zähl werkssehlittens in die nächste Dezimale wei terbewegt. und zugleich gleich dem Abstand der Typenträger 36.
Je ein Typenträger und ein Stufenschieber .liegen in einer in Fig. 7 zur Papierfläche parallelen Ebene. Die Stufenschieber 4 tragen an ihren untern Enden Vorsprünge 26, die Typenträger 36 in ihren Füssen horizontal bewegliche Schie ber 30, die in F'ig. 7 mit den Vorsprüngen ' 26 in Eingriff stehen. Die Schieber 30 grei fen im Rahmen 39 Wig. 7 und 9) in ver tikale Schlitze ein,; :deren Ränder sie mit seitlichen Vorsprüngen umfassen.
Bei Ver schiebung des Rahmens 39 in F'ig. 9 nach rechts werden die Schieber 30 mitgenommen, wodurch sie mit den Vorsprüngen 26 der Stufenschieber 4 ausser Eingriff kommen. Nach Verschiebung in seine rechte Endlage kann der Rahmen 39 durch die Klinke 40 Wig. 7) am Vorsprung 41 im Maschinen- gestell 2 festgelegt werden..
Die Stufen schieber 4' werden auch hier durch im Stu- fenschieberwagen 3 gelagerte, einseitig sper rende, ausrückbare Klinken 25 in der jeweils eingestellten Lage festgehalten und werden bei freigegebenen Klinken 25 von Federn 24 nach oben gezogen. Falls die Vorsprünge 26 der Stufenschieber 4 durch geeignete Ein stellung des Rahmens 39 mit den Schiebern 30 in Eingriff gebracht und die Klinken 25 ausgerückt sind, verschieben sieh daher die Stufenschieber 4 mit den Typenträgern 36.
Wie bei :dem ersten Ausführungsbeispiel werden auch hier die eingestellten Stufen schieber durch eine von der Hauptantriebs welle bewegte Antriebsklinke 35 stufenweise zurückgestellt.
Auch steuern (wie beim ersten Ausführungsbeispiel) die (Stufen schieber 4 die Hauptkupplung und die Zählwerksb.ewegung, wenn sie sich von seit wärts gegen einen am Maschinengestell festen Anschlag 31 und gegen eine an diesem auf der Unterseite gelagerte, bewegliche, die Kupplung k unter Vermittlung eines Hebel gestänges 32a steuernde Klinke 32 (Fig. 17 und 12) legen. Die Wirkungsweise der Mul- tipliziervorrichtung ist also im wesentlichen dieselbe wie beim ersten Ausführungsbei spiel.
Der Stufenschieberwa:gen 3 wird bei die sem Ausführungsbeispiel nur während des Multiplilwtionsvorganges vom Zählwerks schlitten 6 bewegt und wird dabei durch den am Zählw erksschlitten gelagerten und sich gegen die Nase 64 Wig. 7, 7a> an der Seitenwand des Stufensehieberwagens legen den Hebel 42 vom Zählwerkswagen 6 mit genommen.
Im allgemeinen. ist also der Stu- fenschieberwagen 3 vom Zählwerksschlitten 6 losgelöst und wird von einer ihn nach rechts ziehenden Feder gegen einen die Ruhe lage des Stufenschieberwagens 3 bestimmen den, nicht gezeichneten. Anschlag gezogen. Dieser Anschlag ist im Maschinengestell so angeordnet, dass' in der Ruhelage des Stufen schieberwagens der am weitesten links lie gende Stufenschieber 4 mindestens uni einen Stufenschieberabstand rechts vom Anschlag 31 liegt (Fig. 1.2).
Der Zä.hlwerksschitten 6 gleitet auf Ku geln 43 im Maschinengestell 2 und. wird von einer Feder 6a nach links gezogen.
Der Zählwerksschlitten 6 trägt mehrere Steilzählwerke 44a, 44b, 44c (Fig. 6), sowie eine PapierÄTalze 45 Wig. 7): seine Bevre- gung wird von einem Tabulator bekannter Art geregelt.
Im Maschinengestell ist ein festes Querzählwerk 46 (Fig. 7) vorgesehen. Die Maschine ist mit selbsttätiger Summen- und ZwischensummendTUCkvorrichtung aus- gerüstet" sowie mit einer Vorrichtung zur Übertragung der in den Zählwerken ent haltenen Zahlenwerte vom Steil- und Quer- zählwerk und umgekehrt,
Jedoch sind diese Vorrichtungen nicht gezeichnet und be schrieben. Da bei der Weiterschaltung des Zählwerksschlittens 6 auch die in ihm ge lagerte Papierwalze 45 mitbewegt wird, kommen die nacheinander von der Tastatur oder von der Summendruckvorrichtung im Druckwerk eingestellten Zahlenwerte in nebeneinander liegenden Spalten zum Ab druck. Dabei müssen die in der gleichen Spalte zum Abdruck kommenden Werte im mer wieder in der gleichen Weise in den Rechnungsgang eingebracht werden.
In einer ersten Spalte werden sie zum Beispiel im Querzählwerk summiert, in einer andern Spalte subtrahiert. In einer dritten Spalte werden sie als Multiplikator in den Stufen schiebern, in einer vierten als Multiplikand im Zählwerksantrieb eingestellt usw. Die Einschaltung der jeweils erwünschten Ar beitsvorgänge erfolgt bei der gezeichneten Rechenmaschine selbsttätig durch am Zähl werksschlitten 6 einstellbar angeordnete An schläge.
Die das Querzählwerk auf Addition bezw. Subtraktion einstellende, sowie die die Summendruck- und tbertragungsvorrichtung einrückenden Vorrichtungen sind nicht ge zeichnet und nicht beschrieben.
Damit jeder in der Tastatur eingestellte Zahlenwert auch gedruckt werden kann, sind auf den Einstellschienen 27 Anschläge 82 vorgesehen, die im Falle der Verschie bung der Einstellschienen 27 gegen die Köpfe der Schubstangen 8'3 stossen und mit- telst der Winkelhebel 84 die Typenträger 36 entsprechend den Beträgen der eingestellten Ziffernwerte anheben (Fig. 18). Die ,<B>Schub-</B> !Stangen 83 ruhen in einem über die ganze Breite der Maschine sich erstreckenden Füh rungsstück 85.
Durch Anheben dieses Füh- rungsstückes 85 kommen die Schubstangen 83 mit den Anschlägen 82 ausser Eingriff, so dass jetzt die Typenträger von den Ein stellschienen 27 unabhängig sind und von der Summendi-uckvorrichtung eingestellt wer den können. \ Anstatt dieses direkten Antriebes der Typenträger kann auch der in Rechen maschinen bekannte Antrieb der Typenträ ger nach Fig. 19 gewählt werden, bei dem die Typenträger 36, die von nicht gezeich neten Federn nach aufwärts gezogen werden,
im allgemeinen vom Antrieb der Rechen- maschine.mittelst der über die ganze Breite des Druckwerkes sich erstreckenden Mitneh- merstange 1107 in ihrer tiefsten Labe, der Nullstellung, gehalten werden und erst frei gegeben werden, wenn die Antriebswelle die Nullage verlässt und die Kurbel<B>108</B> so. ver dreht,, dass die Mitnshmerstange 107 durch das Gestänge 109, 110 angehoben wird.
Mit den Einstellschienen 27. sind Treppen anschläge l'06 verbunden, die sich entspre chend den eingestellten Zahlenwerten mit höherer oder niederer Stufe in den Weg von seitlich an den Typenträgern 36 vor gesehenen Stiften 36a .legen und so die Ein stellung der Typenträger gemäss dem ein gestellten Zahlenwert bewirken. Nach dem Druck werden dann die Typenträger durch den Antrieb wieder in die Nullstellung ge bracht.
Bei eingerückter Summendruckvorrich- tung löscht der Antrieb der Maschine zu nächst die Einstellung der Tastatur, so dass die Treppenanschläge 106 alte in eigner Linie liegen, dann schwenkt der Antrieb die Schiene 111, die sich über die ganze Breite der Tastatur erstreckt, mittelst des um Punkt 112 drehbaren Armes<B>113</B> so nach rechts abwärts.
da.ss sie an den Haken 106a die Treppenansclhläge 106 - die auf den Ein stellschienen 27 begrenzt verschiebbar sind und durch Federn 106b im allgemeinen in der Fig. 19 voll ausgezogenen Lage gehalten werden - nach rechts hin in die strich- punktiert gezeichnete Lage verschiebt. Die Treppenanschläge 106 liegen denn vollstän dig ausserhalb des Bewegungsbereiches der seitlichen. Anschlagstifte 36a der Typen träger 36, so dass die Typenträger jetzt von der Summendruckvorrichtung in irgend einer bekannten Weise eingestellt werden können.
Bei Addition oder Subtraktion wird nach jeder Umdrehung der Antriebswelle der Ma schine die Genera.lauslöschungsvorrichtung für die Einstellung der Tastatur ausgelöst, und zwar auf folgendem Wege (Fig. 15): Die Antriebswelle- 86 der Maschine, die in Richtung des Pfeils 87 umläuft, trägt einen Anschlag 88. Dieser Anschlag 88 trifft kurz vor Beendigung einer jeden Umdrehung die Spitze des um 89 drehbaren Hebels 90, der seinerseits durch den Stift 91 auf den um 92 drehbaren Hebel 93 wirkt.
Bei 91. ist eine über die ganze Breite der Tastatur =ich erstreckende Klappe 95 im Maschinen gestell gelagert, die mit ihrem obern Rande hinter hakenförmige Abbiegungen der Ta- stensperrschienen 96 greift. Diese Klappe 95 trägt einen seitlichen Arm 97 mit einem Stift 98, unter den der Hebel 93 greift. Jedes mal, wenn der Anschlag 88 .die Spitze des Hebels 90 anhebt, wird die Einstellung der Tastatur gelöscht. Die Generalauslöschung der Einstellung der Tastatur kann auch durch Druck auf die Taste 99 ausgelöst werden.
Wird die Repetiertiste 100 ve- drückt, so wird der den Hebel 90 tragende Hebel 101 verschwenkt: dadurch wird die Spitze des Hebels 90 aus dem Bereich des Auschla.ges 88 gebracht. so dass jetzt die Ge- neralauslöschung der Einstellung der Tasta tur nicht mehr von der Antriebswelle 86 aus erfolgt, und ein in der Tastatur eingestell ter Wert wiederholtemal ins Zählwerk ein gebracht werden kann.
:Teclesmal, wenn die Multipliziervorrich- tung wirksam wird, wird in der dargestell- ten Maschine der Hebel 101 selbsttätig so verschwenkt, da.ss die Antriebswelle die Ein stellung der Tastatur nicht mehr löscht.
Zwecks selbsttätiger Herbeiführung der Schwenkung des Hebels 101 ist dicht hinter dem Stufenschieberwagen 3 ein am Maschi nengestell 2 gelagerter '#Tinlkelhebel 102 vor- gesehen, der mit einem Arm It)?a in den Bewegungsbereich des Wagens 3 hineinragt, derart, dass er verschwenkt wird, sobald der Wagen 3 seine Ruhelage verlässt.
Der zweite Arm dieses Winkelhebels ist durch da"s Ile- belgestänge 103, 104, 105 mit dem nach abwärts ragenden Arm 101a des Hebels 1(11 verbunden. Sobald also die Multipliziervor- richtung zur Wirkung kommt, betätigt der Antrieb nicht mehr die Generalauslöschungs- vorrichtung für die Einstellung der Tasta tur.
Der in den Rechenantrieben einge stellte Multiplikand, kann also wiederholte male in das Resultatzählwerk eingebracht werden.
Bei Bearbeitung des in Fig. 6 darge stellten. Formulars wird zunächst der Zähl werks- und: Papierschlitten, 6 ganz nach rechts verschoben, wobei selbsttätig das im Maschinengestell feste Querzählwerk 46 auf Addition geschaltet wird. Darauf wird in der Tastatur der neue Zählerstand einge stellt und durch Niederdrücken der Kupp lungstaste T (Fig. 12) der ersten Spalte ge druckt und additiv an d'a.s. Querzählwerk 46 übertragen,
worauf selbsttätig der Zähl.werks- schlitten 6 in die zweitve Spalte springt und dabei selbsttätig das Querzählwerk 46 auf Subtraktion umschaltet. Jetzt wird der alte Zählerstand in der Tastatur eingestellt und durch Niederdrücken der Kupplungstaste ge druckt und subtraktiv ins Querzählwerk übertragen,
worauf der Zählwerksschlitten ti abermals selbsttätig in die nächste Spalte springt und dabei selbsttätig das Querzähl werk mit dem Maschinenantrieb ausser Ein griff bringt und gleichzeitig die Summen druck- und Übertragungsvorrichtung ein rückt.
Kurz bevor der Zählwerksschlitten 6 von dem der dritten Spalte entsprechenden Ta- bulatoreinschlag aufgehalten wird, trifft ein am Zählvrerksscblitten angeordneter An schlag 47 auf einen Hebel 48, der an eine Schiene 49 (Fig. 8 und 10) befestigt ist.
und nimmt diese ein kurzes Stück mit. Di- Schiene 49 ist in schrägen Sehlitzen 50 mit telst Stiften 51. am Maschinengestell 2 ver- schiebbar gelagert, eine Feder 52 zieht sie nach. rechts.
Nenn der am Zählwerkssehlit- ten 6 angeordnete vermittelst des Hebels 48 die Schiene 49 mitnimmt, so verschiebt sie sich infolge deri schrägen Schlitze 50 in Richtung des Pfeils 53 (Fig. 10) und bringt dadurch die Klinken 25 (Fig. 7) mit den Stufenschiebern 4 ausser Eingriff.
Bei der Verschiebung der Schiene 49 trifft eine, an ihr angebrachte, nach abwärts ge richtete Abbiegung 49a auf die Schrägfläche 54 eines im Maschinengestell 2 geführten Gleitstückes 55, das über einen im Maschi nengestell schwingbar gelagerten Hebel 56 (Fig. 7), die Zugstange 57 und den -Schwing hebel 58 die Klinke 40 auslöst, die vorher den Rahmen. 39 so festhielt. dass' die Schie ber 30 der Typenträger 36 mit den Vor sprüngen 26 der Stufenschieber 4 ausser Ein griff waren.
Nach dem Einrücken des Zähl werksschlittens 6 in die dritte .Spalte sind also durch Verschiebung der Schiene 49 die Stufenschieber 4 von den Klinken 25 frei gegeben und durch die Vorsprünge 26 und die Ty penträgerschieber 30 mit den Typen trägern 36 in Eingriff gebracht. Nunmehr erfolgt durch Druck auf die Kupplungstaste zunächst die Übertragung der im Querzähl werk 46 enthaltenen Differenz auf die Ty penträger 36 und die Stufenschieber 4, so wie in das Steilzählwerk 44a der dritten Spalte,
anschliessend der Druck und zuletzt die Auslösung des Zählwerkstransportes.
Kurz vor dem Drucken, also vor Aus lösung des Zählwerkstransportes, wird vom Maschinenantrieb das Ausriehtelineal 59 (Fig. 7 und 9) in die an den Typenträgern 36 angeordneten, schwach keilförmigen Ker ben 60 eingedrückt. wodurch die Typenträ ger 36 in der Höhenlage genau ausgerichtet werden.
Das Ausrichtelineal 59 ist auf Ar men. 61, die hinter :seitliche Vorsprünge 6? cl(-"s Rahmens 39 greifen und die durch Zug stangen 63 (Fig. 7 und, $) mit dem Hebel 48 der Schiene 49 verbunden sind, im Maschinen gestell schwingbar gelagert. Wird das Li neal 59 kurz vor dem Druck in die Kerben 60 der Typenträger 36 gedrückt, so wird der Hebel 48 der Schiene 49 so verschwenkt, dass er mit dem Anschlag 47 ausser Eingrif' kommt (Fig. 7,
strichpunktierte Stellung), die Schiene 49 wird infolgedessen von der Feder 52 wieder nach rechts gezogen, wo durch die Klinken 25 wieder in die Stufen schieber 4 eingerückt werden. Gleichzeitig wird der Rahmen 39 an den Vorsprüngen 62 zurückgedrängt und von der Klinke 40 im Maschinengestell so festgelegt,
dass die Schie ber 30 der Typenträger 36 mit den Vor- sprü ngen 26 der Stufenschieber 4 ausser Ein griff kommen und ausserhalb der Bewegungs bahn aller am Stufenschieberwagen 3 ge lagerten Teile liegen. Die Klinken 25 kom men etwas eher in Eingriff, als die Schieber 30 ausser Eingriff, so dass die Stufenschieber 1 in der ihnen von den Typenträgern. 36 er teilten Stellung festgelegt werden.
Durch den selbsttätig in die vierte Spalte rückenden Zählwerksschlitten 6 wird selbsttätig durch irgend eine bekannte, nicht gezeichnete und beschriebene Vorrichtung die Repetiertaste gedrückt.
In der vierten Spalte wird der für die Kilowattstunde zu zahlende Preis in der Tastatur und im Zählwerksantrieb als Hul- @tiplikand eingestellt; da die R.epetiertaste ge drückt ist, bleibt, wenn nach Auslösung der Kupplung der Druck erfolgt und der Zähl- -\verkstransport ausgelöst wird, diese Einstel- luni- bestehen.
_ Am Zählw erksschlitten 6 ist der Hebel 42 (Fig. 7 uml 12) so gelagert. (lass er, wenn der Zählwerksschlitten in der vierten Spalte angelangt ist, mit seinem vordern Ende dich vor der Nase 64 der Wand des Stufenschie- berwagens 3 steht.
Beim Übergang des Zähl- werksschlittsns 6 in die fünfte Spalte wird daher der Stufenschieberwagen 3 vom Zähl werksschlitten mitgenommen, wodurch die eingestellten Stufenschieber 4 sich nachein ander von seitwärts gegen den Anschlag 31 und gegen die die Kupplung steuernde be wegliche Klinke 32 legen. Die Multiplizier- vorriehtung wird in Gang gesetzt und die Multiplikation wird selbsttätig vollzogen. Die Produktbildung erfolgt in dem Steilzählwerk 441) der fünften Spalte.
Erst nachdem das Produkt gebildet ist. ist der Zählwerksschlit- ten 6 voll in die fünfte Spalte gelangt. Bei der letzten für den Multiplikationsvorgan o; erforderlichen Zählwerksverschiebung gleitet ein .Irr des Hebels 42 bei 2a auf eine im. Maschinengestell vorgesehene schräg auf steigende Fläche hinauf und verschwenkt dadurch den Hebel 42 derart, dass,
er mit der Nase 64 der Seitenwand des Stufenschieber- wagens ausser Eingriff kommt und sich gegen das obere Ende eines Winkelhebels 74 legt, der links .aussen an der Seitenwand des S'tufenschieberwagens 3 mittelst des Stiftes 75 schwenkbar gelagert ist (Fig. 7 und 7a).
An seinem untern Ende trägt dieser Winkel hebel 74 einen seitlich vorspringenden Stift 76. der durch eine Aussparung 77 der Sei tenwand des Stufenschieberwagens hindurch in den Bewegungsbereich der am obern Ende des letzten Stufenschiebers angebrachten Nase 78 hineinreicht.
Diese Nase schiebt, wenn der letzte Stufenschieber in die Null stellung gelangt, den Stift 76 etwas nach ab wärts und schwenkt dadurch den Winkel hebel 74. der von der Feder 79 in der in Fig. 7 gezeichneten Lage gehalten wird, im Sinne des eingezeichneten Pfeils. Dadurch kommt der Hebel' 74 mit dem Hebel 42 ausser Eingriff. Der Stufenschieberwagen 3 ist so mit vom Zählwerkswagen 6 losgelöst, sobald der letzte Stufenschieber in seine Nullage zurückgeht.
Ist am letzten Stufenschieber der Zahlenwert Null eingestellt., so dass er von Anfang an sich in der Nullage befindet. so ist der Winkelhebel 74 schon vor dein Versohwenken des Hebels 42 ausgeschwun gen; der Stufenschieberwagen wird dann schon beim Versehwenken des Hebels 42 vom Zählwerkswagen abgekuppelt.
Bei der letzten für die Multiplikation erforderlichen Zählwerksverschiebung wird des weiteren die Übertragungs- und die Summendruekvor- richtung eingerückt. \Fenn dann nach Voll endung des Multiplihationsvorga,nges die Kupplungstaste bedient wird, erfolgt zu nächst die Übertragung des Produktes in die Typenträger 36 und in das Querzähiwerl-, 46 und anschliessend der Druck und schliess- lieh die.
Auslösung des Zählwerkstransportes. Der Zählwerksschlitten 6 schaltet beim Sprung in die nächste (sechste) Spalte das Querzählwerk 46 auf Addition, so dass der in der nächsten Spalte eingestellte Betrag der Zä.hlermiete zu dem in.s Querzählwerk 41-, übertragenen Produkt hinzu addiert wird. Beim Druck in der sechsten Spalte wird nochmals selbsttätig der Zählwerkstrausport ausgelöst.
Der Zählwerkswagen 6 schaltet beim Sprung in die siebente Spalte die Ma schine auf Summendruck, und Übertragung aus dem Querzählwerk 46 ins Steilzählwerk 44c, so dass, wenn bei Stellung des .Zählwerks- schlittens 6 in der siebenten Spalte die Kupp lungstaste bedient wird, der im Querzähl werk 46 enthaltene Betrag gedruckt und ins Steilzählwerk 44e der siebenten Spalte über tragen wird.
Die Steilzählwerke 44a der dritten Spalte und 44e der siebenten Spalte addieren, falls mit der Maschine, nacheinander mehrere Rechnungsformulare nach Fig. 6 ausgefüllt werden, die in der dritten bezw. siebenten Spalte der verschiedenen Rechnungen enthal tenen Beträge, so dass, wenn alle RechnugI- formulare ausgefüllt sind.
aus dem Steil zählwerk 44a der dritten Spalte der gesamte Elektrizitätsverbrauch und aus dem Zähl- -werk 44c der siebenten Spalte der gesamte einzuziehende Geldbetrag abgelesen werden kann. Das Steilzählwerk 44b der fünften Spalte dient nur zur Produktbildung und wird nach jedem Rechnungsgang auf "Null" gestellt.
In den Fig. 13 und 14 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel, insbesondere dessen Mul- tipli7iervorrichtung, dargestellt. Soweit in diesen Figuren die gleichen Maschinenteile dargestellt sind wie in den vorhergehenden Figuren, sind sie mit den gleichen Bezugs zeichen versehen.
Der Stufensehieberwagen 3 wirkt un mittelbar auf das Schaltgestänge der Haupt kupplung, vom dem in Fig. 13 nur die Flinke 3? gezeichnet ist.
Ein mit den Stufenschiebern 4 zusammen- arbeitender Anschlag 66 wird von dem seit- liehen Arm 70, einer im Maschinengestell gelagerten, parallel mit dem Zählwerkswagen 6 verschieblichen Zahnstange 71 getragen, die ihrerseits vom Zählwerkswagen 6 unter Ver mittlung eines Verbindungsbleches 7a, der einstellbaren Zahnstange 7 und eines Zwi schenzahnrades 8 bewegt wird.
Der Anschlag 66 wird demnach vom Zählwerkswagen 6 nur angetrieben, solange die relativ zum ge samten Verschiebungsweg des Zählwerks wagens kurze Zahnstange 7 mit dem Zwi schenrad 8 in Eingriff steht. Der Anschlag 66 wird während des Multiplikationsvorgan ges vom Zählwerkswagen 6 zwangsläufig be wegt und arbeitet mit den als 3Zultiplika- tionsregler dienenden Stufenschiebern 4 so zusammen, dass er an den in der Nullstellung befindlichen Stufenschiebern vorbeistreicht, von den ausser der Nullstellung befindlichen hingegen.
unter geringfügiger Verschiebung des Wagens 3. festgehalten wird. Durch das Festhalten des Anschlages 6:6 wird zugleich der Zählwerkswagen in der erforderlichen Lage eingestellt, und durch die Verschiebung des Wagens 3 die Hauptkupplung eingerückt.
Der Wagen 3 wird - solange der An schlag 66 keinen der Stufenschieber 1 trifft, von einer nicht gezeichneten Feder in Fig. 13 nach links gegen den Anschlag 6 7 gezogen; er wird aber,, wenn der von der Antriebsfeder des Zählwerkswagens in Fig. 13 nach rechts bewegte Anschlag 66 einen der Stufenschieber 4 trifft, bis zur Anlage an den Anschlag 68 nach rechts verschoben, wobei die Klinke 32 (Fig. 13) etwas zurück geschoben und damit die Hauptkupplung ein <B>gerückt wird.</B>
Die die Stufenschieber 4 schrittweise in die Nullstellung zurückbewegende Klinke 35 wird von einer parallel zur Verschiebungs richtung der Zahnstange 71 im Wagen 3 gelagerten und von der Hauptantriebswelle mittelst eines Kettentriebes 72 angetriebenen Vierkantwelle 35a betätigt und wird von dem nach abwärts gerichteten Arm 73 der Zahnstange 71 jeweils um den gleichen Be trag verschoben wie der Anschlag 66.
Die gegenseitige Lage des Anschlages 66 und der Klinke 35 b. leibt daher stets unverändert bestehen und ist so gewählt, dass die Klinke 35 stets auf den zur Zeit den Anschlag 66 und den Zähl,werkswagen festhaltenden Stu fenschieber 4 wirkt. Sobald dieser den Zähl- Werkswagen und den Anschlag 66 festhal tende Stufenschieber von der Klinke 35 in seine Nullstellung geschoben wird, werden sowohl der Zählwerkswa.gen 6, als auch der Waben: 3 freigegeben.
Dieser letztere wirdi da her von der für diesen. Zweck vorgesehenen nicht gezeichneten Feder vom Anschlag 68 zum Anschlag 6 7 hinüber gezogen und eine nicht gezeichnete Feder schwingt. die Klinke 32 zurück und rückt die Hauptkupplung aus.
Zugleich aber wird von der Antriebsfeder des Zählwerkswa.gens 6 das Zählwerk und damit auch der Anschlag 66 in Bewegung gesetzt, bis dieser den nächsten ,Stufenschie- ber trifft und von demselben festgehalten wird. nachdem vorher der Stufenschieber- wagen 3 wieder zum Anschlag 68 hinüber geschoben wurde.
Das Zählwerk ist jetzt in die nächste Dezimale übergegangen, die Antriebskupplung der Maschine wieder ein gerückt und die Klinke 35 mit dem zweiten, jetzt. den Anschlag 66 festhaltenden Stufen schieber 4 in Eingriff gekommen, so dass jetzt dieser zweite Stufenschieber von der Klinke 35 schrittweise in die Nullstellung zurückgebracht wird. Dieses Spiel wieder holt sich, bis alle Stufenschieber in die Null lage zurückgestellt sind.