CH137812A - Formkörper aus löslichem Stoff sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung desselben. - Google Patents
Formkörper aus löslichem Stoff sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung desselben.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Formk¯rper aus löslichem Stoff sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung desselben.
Die Erfindung betrifft einen Fbrmkorper aus loslichem Stoff, und zwar einen Form körper, der dank seiner Gestalt leicht gelöst werden liann. Der Erfindung gemäB wird dies dadurch erreicht, da. B der Korper an- nähernd gleiche Hauptdimensionen besitzt und die BegrenzungsflÏchen des k¯rpers ge gen seinen Massenmittelpunkt eingezogen sind. Ein solcher Formkorper besitzt gegeniiber Korpern gleicher Masse mit ebenen, zylindrischen oder erhabenen gekrümmten FlÏchen eine gröBere Oberfläche, wodurch er höhtes L¯sungs- und Trocknungsverm¯gen gewährleistet wird.
Der vorstehend gekennzeichnete Formkorper ka. nn aus löslichen Stoffen aller Art gebildet und nach den verschiedenen Formverfahren und mit den verschiedenen Formeinrichtungen hergestellt werden. Ein Verfahren zur Herstellung von Korpern der beschriebenen Form aus Kolloiden besteht der Erfindung gemϯ darin, daB'aus dem Kolloid zunächst Körper hergestellt werden, die
Begrenzungsflächen mit geradlinigen Erzeu- genden haben und die von solcher Masse sind, da¯ durch das Trocknen dieser Wörper deren
Begrenzungsflächen sich nach innen gegen den Massenmittelpunkt zu einziehen. Dieses
Verfahren ist mit Einrichtungen einfacher
Art durchführbar.
Eine Einrichtung zur
Durchführung des Verfahrens gemäB der
Erfindung besitzt eine Vorrichtung zur
Herstellung der Kolloidkörper und eine Trookenvorrichtung für letztere.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei- spiele von Formkorpern gemä. ¯ der Erfindung und von Einrichtungen zur Herstellung derselben dargestellt. Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen in schaubildlicher Ansicht drei Beispiele verschiedener Formkörper erhöhten Lo sungs-bezw. Trocknungsvermögens ; die Fig.
4 und 5 zeigen den Formkörper gemäss Fig. l in Seitenansicht und Draufsicht ; die Fig. G und 7 zeigen den Formkorper gemäss Fig. 2 und die Fig. 8 und 9 den Formkörper gemäss Fig. 3 in je einer Seitenansieht und Drauf- sicht; Fig. 10 veranschaulicht in schaubild- licher Darstellung die Teilung der Kolloidmasse zweeks Erhalt von Formkörpern re mäB den Fig. 1, 4 und 5.
In Fig. 11 ist die Teilung der Kolloidmasse zwecks Erhalt von Formk¯rpern gemäss den Fig. 2, 6 und 7 dargestellt; Fig. 12 zeigt eine andere Teilung zum Erhalt anderer Formkorper erhöhten Lösungsvermögens : in Fi. 13 ist eine Einrichtung zur Herstellung von Formkörpern gemϯ der Erfindung schematisch in Seiten. ansiclit dargestellt ; die Fig. 14, 15 und 16 zeigen in Seitenansicht, Draufsicht und einem Schnitt nach der Linie XVI-XVI der Fig.
14 eine Einzelheit der Einrichtung gemäss Fig. 13, und zwar eine Vorrichtung zum Formen von Kolloidkörpern aus einer Kolloidschicht : die Fig. 17 und 18 zeigen eine Variante der Einrichtung zur Herstellung der Eolloidkörper ; die Fig. 19 und 20 zeigen eine Trockenvorrichtung zum Troeknen der Kolloidk¯rper zweeks Erhalt von Formkörpern erhöhten Losungsvermögens.
Hierbei zeigt Fig. 19 die Trockenvorrichtung im LÏngsschnitt und Fig. 20 die Trockenvorrissh.tung im Querschnitt nach Linie Xi-xi der Fig. 19 in grösserem Massstab : in den Fig. 21. 22 und 23 sind drei ver schiedene Trockenvorrichtungen dargestellt : Fig. 24 zeigt ein weiteres Ausführungsbei- spiel einer Einrichtung zur Durehführung des Verfahrens schematisch in Seitenansicht ; in Fig. 25 ist die bei der Einrichtung gemäss Fia. 24 verwendete Vorrichtung zur Herstellung der Kolloidk¯rper in grösserem Ma¯sta in Seitenansicht, dargestellt ;
Fig. 26 veranschaulicht einen Schnitt nach der Linie XXVT-XXVT der Fim. 25. und in den Fi 27. 28 sind Schnitte nach den Schnitt- linien XXVII-XXVII @ und XXVIII XXVIII der Fim. 25 dargestellt.
Der Formk¯rper k1 gemϯ den Fig. 1, 4 und 5 weist gleiche oder annähernd gleiche Hauptdimensionen x, y, z auf. Der K¯rper k1 besitzt in seinen Umrissen die Gestalt eines dreiteiligen Prisas, dessen Höhe gleich @ und dessen obere und untere Grundfläche gleichseitige Dreiecke von der SeitenlÏnge y sind. SÏmtliche FlÏchen 1 des K¯r pers -rs sind gegen den Massenmittelpunkt 2 des Körpers eingezogen, somit konkav aus- gebildet. Der so ausgebildete Formkörper besteht sonach in der Eauptsaehe aus von seinen Kanten 3 gegen den Massenmittelpunkt @ verlaufenden dünnen Rippen 4, die an ihren Wurzeln 5 im Bereiche des Massenmittel pnnktes zusammenhÏngen.
Der Formk¯rper k2 gemϯ den Fig. 2, 6 und 7 wird von Flächen 11 gebildet, die gegen den Ma, ssenmittelpunkt 12 des Körpers 7z2 eingezogen sind. Der K¯rper k2 besitzt im Umriss die Form eines vierseitigen Prismas s von der H¯he x, dessen Grundfläehen quadratisch oder annähernd quadratiseh sind.
Die Hauptdimensionen x, y, z des Korpers k2 sind gleich oder annähernd gleich. Durch die eilgezogenen Flächen 11 bekommt der Kör- per k2 eine Form, die durch von den Kan ten 13 gea'en den Massenmittelpunkt 12 hin verlaufende Rippen 14 die an ihren Wur- zeln 15 im Bereiche, des Massenmittelpunk- tes zusammenhÏngen, gekennzeichnet ist.
Der Formkörper gemässdenFis.3.
8 und 9 besteht aus einem Zylinder mit ge @en den Massenmittelpunkt 22 eingezogener UmflÏche 21 und mit gegen den Massenmittelpunkt 22 eingezogenen GrundflÏchen 21'.
21". Die Hauptdimensionen x, y, z des Zylinders sind gleieh oder annÏhernd gleich.
Auf diese Weise wird ein Körper von einer Form erhalten, die durch von den Kanten 23 zu dem Massenmittelpunkt 22 verla. ufender Rippen 24 gekennzeichnet ist. Die Rippen 2@ hÏngen an ihren Wurzeln im Bereiche des Massenmittelpunktes 22 zusammen.
Die vorstehend beschriebenen. Formk¯rper gewährleisten bei deren Herstellung'aus löslichen Stoffen erhöhtes Lösungsvermögen. da sie gegen ber einem K¯rper gleicher Masse mit ebenen. zylindrischen oder konvex ausgebildeten Begrenzungsflächen eine. srö- ¯ere Oberfläche, also eine grössere Angriffs- flache, f r das den K¯rper l¯sende Medium besitzen.
Zudem kommt noch, da. sich Kör- per von der gezeichneten Form nur an den Danien oder an den Ecken ber hren k¯n nen. wa. s sowohl vom Standpunkt der besseren Lösung, wie auch bezüglich der An-S- bewahrung der Körper von Vorteil ist, da im ersteren Falle das den Körper lösende Medium zu sämtlichen Flächen des Körpers 7utritt hat, im zweiten Falle selbst bei einem unerwünschten Aneinanderha. ften der K¯rper diese zufolge der nur punktformigen oder linienförmigen Berührung wieder leicht getrennt werden können. Nat rlich stellen die vorstehend beschriebenen Formkörper aus löslichen Stoffen nur Xusführungsbei- spiele dar.
Die Körper können die verschie- denartigsten Formen besitzen. Es ist hierbei nur wesentlich, daB die Körper gleiche oder annähernd gleiche Hauptdimensionen besitzen und BegrenzungsflÏchen der Körper gegen ihren Massenmittelpunkt eingezogen sind, so dass der K¯rper im wesentlichen aus von den Kanten gegen den Massenmittelp, unkt hin verlaufenden dünnen Rippen besteht.
Auf Grund der beschriebenen Form ge währleistet der vorliegende Formkörper auch Vorteile beim Trocknen, da durch die Er höhung der Oberfläche auch erhöhtes Trock nungsvermogen gewährleistet wird.
Besondere Vorteile bietet der vorstehend beschriebene Formkörper bei dessen Herstellung aus Kolloiden, da, in diesem Falle als Ausgangsprodukt ein Kolloidkörper mit aus geradlinigen Erzeugenden zusammen- gesetzten Fläehen verwendet werden kann, also ein Kolloidkörper, der einfach aus Kolloidmasse herzustellen ist. Formkörper aus Kolloiden werden gemäss der Erfindung dadurch hergestellt, dal3 aus dem Kolloid zunÏchst K¯rper geformt werden. deren BegrenzungsflÏchen geradlinige Erzeugende auf weisen und die von solcher Masse sind, da¯ durch das Trocknen dieser Körper deren BpR'renzungsflächen sich nach innen gegen den Massenmittelpunkt der K¯rper zu einziehen.
Durch entsprechende Wahl der Konzentration des Kolloids hat man es in der Hand, den Wasserentzug beim Trocknen der Kolloidkörper zu regeln und damit das ge wünschte intensive Einfallen der Begren zungsflächen zu bewirken.
Das Kolloid kann aus Gründen der besse- ren Herstellung der Kolloidkörper vor der Herstellung derselben einer thermischen Behandlung unterworfen werden. Diese thermische Behandlung kann dem jeweilig verwendeten Kolloid entsprechend in Kiihlung oder Erwärmung oder auch in beiden Be handlungsarten bestehen.
In Fig. 13 ist schematisch eine Einrich- tung zur Durchführung des Verfahrens zur Herstellung von Formkörpern aus Kolloiden dargestellt ; dieselbe besitzt einen Vorratsbehälter 30 zur Aufnahme von Kolloid ent sprechender Konzentration. Der Behälter 30 ist über einem Giessband 33 angeordnet, das iiber Rollen 34 läuft. Das Kolloid wird in die Form einer Kolloidschicht 35 mittelst am m Rehälter 30 vorgesehener Auslauforgane 32 gebracht. Die Menge des aufgegossenen Kolloids und damit die Dicke der Kolloidschicht 35 kann durch Regelungsorgane 31 geregelt werden. An einer Stelle des Gie¯bandes ist eine Vorrichtung W zur Herstellung von Kolloidkörpern aus der Schichte 35 angeordnet.
Diese Vorrichtung steht mit einer Trockenvorrichtung T in Verbindung, in welcher die aus der Kolloidschicht 35 hergestellten Kolloidkörper getrocknet werden.
Die Vorrichtungen W und T können in der verschiedenartigsten Weise angeordnet und a. usgebildet sein. Was zunÏchst die Herstel- lung der Kolloidkörper mit Flächen mit geradlinigen Erzeugenden anbelangt, so werden dieselben durch Teilung der Kolloidmasse hergestellt. Ist die Kolloidmasse eine Kolloidschicht, wie beispielsweise in Fig. 1. 3 mit 35 bezeichnet, so können die Kolloid- körper aus der Kolloidschicht in einem Ar beitsgange herausgestanzt oder aber, wie später noch beschrieben, dadurch erzeugt werden, dass die Kolloidschicht zunäehst in Strei- fen zerlegt und von diesen Streifen dann die Kolloidkörper abgetrennt werden. Die Fig.
14 bis 18 zeigen Binrichtungen zur Herstellung von K'olloidkörpern aus Kolloidschichten. bei welchen die Körper in einem Ar beitsgange hergestellt werden. Die Fig. 24 bis 28 zeigen eine Einrichtung, bei welcher die Kolloidschicht zunächst streifenförmig zerlegt und von diesen Kolloidstreifen dann die Kolloidkörper abgetrennt werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemϯ den
Fig. 14 bis 16 ist 33 das Giessband und 35 die Kolloidschicht, die, da es sich vor liegend um das Ausstanzen der Kolloidkör- per handelt, eine Dicke besitzt, die gleich ist der Hohe 'der ausgestanzten Kolloid- prismen bezw. Kolloidzylinder. Das Ausstanzen der Kolloidkörper erfolgt zweckmässig von unten, das heiBt, die Vorrichtung W ist am m untern Trum des Giessbandes 33 vorge sehen.
Diese Anordnung gewährleistet den
Vorteil, dass bei dem nacheinander erfolgen- den Ausstanzen der Kolloidkörper letztere schliesslich durch ihre eigene Schwere zur Trockenvorrichtung T fallen bezw. gleiten können.
Die Stanzvorrichtung gemϯ den Fig. 15 und 16 besitzt einen Rahmen 40. der Seiten wÏnde 41, 42 und Angüsse 43 besitzt. Der
Rahmen 40 ist durch Führungen 45 zu und von dem Giessband 33 bezw. dem Kolloid band 35 beweglich geführt. 46 sind die Stanz messer ; dieselben sind netzförmig angeord net, und zwar entsprechend der Form. der auszustanzenden Kolloidkörper. Die in Fig.
15 dargestellte Anordnung und Gruppierung g der Stanzmesser entspricht der Herstellung von Kolloidkörpern gemäss Fig. 10, die bei ihrer Trocknung eine Form gemäss den Fig.
1, 4 und 5 annehmen. Bei Herstellung von
Formkörpern gemäss den Fig. 2. 6 und 7 müssen die Stanzmesser 46 so im rechten Win kel sich kreuzend a. ngeordnet sein. dass sie die Kolloidschicht 35 in der aus Fig. 11 er sichtlichen Weise teilen. Formkörper ge- mäss den Fig. 3. 8 und 9 können beispiels weise durch eine Teilung der Kolloidschicht in der aus Fig. 19 ersichtlichen Weise er halten werden. Die hierbei erforderliche Stanzmessergruppierung ist aus Fig. 12 ohne weiteres ableitbar.
Die Stanzmesser 46 von entsprechender
Gruppierung sind in einen Umfassungs- rahmen 48 eingesetzt, der durch Federn 49 elastisch nachgiebig in dem Rahmen 40 zwisehen dessen Seitenwänden 41, 42 lagert und von letzteren geführt wird. Erfolgt das Aus sta. nzen der Kolloidkorper bei laufendem Giessband 33, so k¯nnen die Stanzmesser 46 überdies auch noch in der Laufrichtung der Eolloidschichte 35 bewegt werden. Zu diesem Zwecke sind zum Beispiel zwischen den Angüssen 43 und dem Umfassungsrahmen 48 Federn 51 und Führungsbolzen 52 vorgesehen. Das Triebwerk zur Herbeifiihrung der.
Stanzbewegung kann in der verschieden- artigsten Weise ausgebildet sein. Es besteht vorliegend aus Exzenterscheiben 54, die auf einer Welle 55 angeordnet sind. Die Scheiben 54 wirken mit dem Rahmen 40 zusam- men. Die Auf-und Abbewegung des Rahmens 40 wird elastisch durch die zwischengeschalteten Federn 49 auf die Stanzmesser 46 iibertragen. Die Stanzmesser 46 schneiden bezw. stanzen aus der laufenden Kolloidschicht 35 Kolloidk¯rper in Form von Prismen aus, welche durch die jeweilig ausge stanzten Kolloidkorper nach abwärts gedrä.
ngt und schliesslich aus dem unten offenen Messerrost nach abwärts entweder in einen Trichter 59 oder dirent auf ein Transportorgan fallen. Das Triebwerk E 55 für die Stanzmesser steht mit dem Triebwerk des Giessbandes 33 in Abhängigkeit, damit die Kolloidschicht 35 restlos in Kolloidk¯rper zerlegt wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 17 und 18 weist die Vorrichtung zur Herstellung der Kolloidkorper Stanzmesser 60 auf, die am Umfang einer Trommel 61 angeordnet sind. Die Trommel 61 ist in irgend einer Weise gelagert,, zweckmässig derart. da. ¯ der innere Hohlraum der Trommel frei von Eonstruktionsteilen ist. zu dem Zwecke. du. rch den Hohlraum beispielsweise ein Transportband zum Abführen der ausgestanzten Kolloidkörper anzuordnen. Die aus gestanzten Kolloidkorper können aber auch beispielsweise in der untern HÏlfte der Trommel durch eine mit Stempel versehene Ausstossvorrichtung von innen nach au¯en aus dem Stanzmessernetz ausgestossen werden.
, ist in den Fig. 17 und 18 das Giessband, 35 die Kolloidschicht und 62 das Widerlager, welches das Gie¯band 33 und die Eolloid- schicht 35 beim Ausstanzen f hrt und am Ausweichen hindert.
Die Vorrichtung T zum Trocknen der Eolloidkörper kann gleichfalls in der ver schiedenartigsten Weise ausgebildet sein.
Die Vorrichtung T gemäss Fig. 13 weist ein endloses Transportband 70 auf, das über Rollen 71 läuft und die auf das TransporLband aufgelegten Eolloidkörper durch Trok- kenräume hindurchführt. Um veine pute Trocknung und damit ein intensivers Einfallen der Umflächen der Eolloidkörper zu gewährleisten, ist es zweckmässig, den Kolloidkörpern während ihres Transportes, also während ihrer Trocknung, Relativbewegun- gen zueinander zu erteilen, zum Beispiel die Eolloidkörper durcheinander zu mischen.
Dieses Durcheinandermischen kann auf die verschiedenartigste Weise durchgeführt werden. Den Eolloidkörpern können auf der Transportvorrichtung entweder durch einen entsprechend starlien Luftstrom oder auch auf mechanischem Wege durch Steuermittel Relativbewegungen erteilt werden. In den Fig. 19 und 20 ist ein Ausführungsbeispiel einer Trockenvorrichtung ersterer Art dargestellt. Die Trockenvorrichtung weist mehrere Trockenräume 75 auf, durch die ein luftdurchlässiges, zum Beispiel engmaschiges Transportband 70 verläuft. 71 sind die Walzen zum Antrieb und zum Führen des Trans portbandes 70.
Jeder Trockenraum 75 ist mit einer Umleitung 76 für die Trockenluft, einer Fördervorrichtung 77 für die Trockenluft und einer Vorrichtung 78 zum Anwär- men oder Kühlen der Trockenluft ausges : at- tet. Die Trockenluft wird in der aus Fig. 20 ersichtlichen Weise im Kreislauf durch das luftdurchlässige Transportband hindurch- bewegt, und zwar mit solchem Drucke, dass ¯ die auf dem Transportband aufliegenden Eolloidkörper erfasst und durcheinander- geschiittelt werden. Das Auflegen der zu trocknenden Eolloidkörper erfolgt bei 59.
Die getrockneten Eolloidkörper werden bei 80 abgeleitet.
Bei dem Ausführungsbeispiel einer Trokkenvorrichtung gemäss Fig. 21 läuft das endlose Band 70 über Umkehrrollen 81, 82. An den Wendestellen 83 fallen die Eolloidkör- perchen auf das unterhalb dieser Stellen wieder vorbeiführende Transportband, wobei sie sich wenden und drehen un, d eine. a. ndere Lage zueinander einnehmen. Es können be liebig viele Umkehrstellen angeordnet sein.
Zur Unterstützung der Veränderung der Lage der einzelnen Eolloidkörperchen zueinander können unterhalb der Wendestellen 83 in der Fallinie der Kolloidkbrper entsprechende Vorrichtungen, zum Beispiel Quetschvorrichtungen 85 in der Art von Quetschwalzen, vorgesehen sein. An Stelle der Quetschvor- richtungen können auch Rührwerke und dergleichen vorgesehen sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 22 sind in den Trockenräumen 87, 88 mehrere, zum Beispiel aus endlosen Bändern bestehende Transportvorrichtungen etagen- förmig bereinander derart angeordnet, da¯ die auf die oberste Tra. nsportvorrichtung aufgelegten Körperchen den Trockenraum 87 nach der einen Richtung durchwa. ndern dann auf die nächst tiefere Transportvor- richtung fallen und den Trockenraum nun- mehr in der entgegengesetzten Richtung durchwandern. Die Transportvorrichtungm, können zweckmässig aus endlosen Bändern 7U bestehen, die von R. ollen 71 geführt und von diesen angetrieben werden. Diese Rollen sind so angeordnet, dass die Wendestellen abwech- selnd versetzt zueinander liegen.
An den Wendestellen können, wie bei dem Ausfüh- rungsbeispiel gemäss Fig. 21, Quetschvorrich- tungen 85, R hrvorrichtungen oder dergleichen zur Unterstützung der Veränderung der gegenseitigen Lage der Eolloidkörper vorgesehen sein. Zwischen den einzelnen Räumen 87, 88 ist eine Tra. nsportvorrichtung 9 !) vorgesehen, welche die Eolloidkörper von der untersten Tr, ansportvorrichtun, g des Raumes 87 zur obersten Transportvorrichtung im Raume 88 befördert.
Da die im Raume 88 zur Trocknung kommenden Kolloidkörper bereits teilweise getrocknet sind und ihr Schmelzpunkt zufolge der vorhergehenden Trocknung ein höherer ist, kann in dem Ra-Lime 88 bereits mit höherer Temperatur getrocknet werden als in dem Raum 87. Um einen Temperaturaustausch zwischen den RÏumen zu verhindern, ist es zweckmässig, die zwisehengescha. ltete Transportvorrichtung so auszubilden,, dass nur die Kolloidk¯rper von einem Raum in den andern übergeführt werden, dagegen kein Temperatur- austausch eintreten kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 23 wird die Relativbewegung der Kolloidkörper dadurch bewirkt, daB dem Transportband 70 bei seinem Laufe eine sch @- telnde bezw. h pfende Bewegung erteilt wird.
Zu diesem Zwecke sind als Führungen des Transportbandes 70 Zahnstangen 92 vorgesehen ; über die Zahnstangen gleiten seit- liche Ansätze 93 des Transportbandes. Durch die vorstehende Ausbildung der Transportbandführungen wird das Transportband bei seinem Lauf in rasch auf-und abgehende Be wegungen versetzt.
An Stelle des Transportbandes können selbstverständlich auch andere Transportvoi- richtungen. zum Beispiel Schüttler, vorgese- hen sein. welche durch ihre schüttelnden Bewegungen die kleinen Kolloidkörperchen sowohl in der LÏngsrichtung des Schüttlers, als auch relativ zueinander bewegen.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen von Vorrichtungen zur I) urchführung des Verfahrens werden die Kolloidkörper in einem Arbeitsgange durch Stanzen hergestellt und in ganz unregelmϯiger Auflage in beliebiger Stä. rke unter Relativbewegung zueinander auf Trockenvorrichtungen durch den bezw. die Trockenräume geführt. Um wÏhrend der Trocknung ein Aneinanderhaften der Flächen der Ixol- loidkörper zu verhindern, k¯nnen die Kolloidk¯rper vor der Auflaae, auf, die Transportvor- riehtung mit Kohlenwasserstoffen, zum Beispiel Benzin, Petroleum und dergleichen,, behandelt werden. Hierdurch wird den FlÏchen der Kolloidkörper die Klebe-und Haftfähigkeit genommen.
Falls eine Behandlung der Kolloidkörper mit Kohlenwasserstoffen nicht erwünscht ist, so werden gemäss einer weiteren Aus- bildung des Verfahrens die Kolloidkörper einzeln in Abständen voneinander dei Trek- nung unterworfen. Zweckmϯig wird hierbei eine Eolloidschicht zunächst in Streifen zerlegtt worauf von diesen Streifen die Kol loidkörper zur Abtrennung kommen. Ent- weder die Kolloidstreifen oder bereits die fertigen Kolloidkörper werden dann so abgelenkt, da¯ sie in AbstÏnden einzeln zur Auflage auf die Transportvorrichtung kommen.
Eine beispielsweise Einrichtung zur Durchfiihrung des vorstehenden Verfahrens ist in den Fig. 24 bis 28 dargestellt. In Fig. 24 weist die Vorrichtung einen Behälter 30 zur Aufnahme des Kolloides von ent- sprechender Konzentration auf. 32 sind Ab flussdüsen. die einen geregelien Abfluss des Kolloides auf ein Giessband 33 gewÏhrleisten.
Das GieBband ist endlos und läuft über Rollen 34. Um eine ständig gleichbleibende Breite der aufgegossenen Kolloidschicht 35 zu gewährleisten, weist das Gie¯band 33, wie Fig. 28 zeigt, erhöhte Ränder 100 auf.
Die Ränder 100 bestehen zweckmässig aus elastischem Baustoff ; sie k¯nnen entweder aus Gummi oder dergleichen oder aus der Kolloidmasse selbst bestehen, indem mittelst : Trennorganen 102 von der aufgegossenen Schicht immer wieder ein Band von der Breite b herausgeschnitten wird.
Die hierbei verbleibenden Randteile bilden die er höhten Ränder des Giessbandes 33. Gegen- über den Trennorganen 102, die bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus Scheiben- messern bestehen,. ist ein Gegendruckorgan. zum Beispiel eine Walze 103, vorgesehen, um ein Ausweichen des Giessbandes und der an diesem haftenden Kolloidschicht beim Schneiden der letzteren zu verhindern.
Im Bereiche des Giessbandes ist eine Tro, mmel 1. 05 vorgesehen, welehe das an den Rändern beschnittene Kolloidband vom GieBband abnimmt und zu Trennorganen 107 führt, welche das Kolloidband in Streifen 35', 35"zerlegen. Die Trennorgane 107 be stehen bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus Scheibenmessern 107, die auf einer Welle 1108 angeordnet sind. Die Trommel 105 bildet das Gegendruckorgan beim Teilen des Kolloidbandes in Streifen.
An die Schneidvorrichtung 107 schliesst sich in der Laufrichtung der Kolloidstreifen eine Führungseinrichtung an, die bewirkt, da. die Kolloid- streifen abwechselnd nach entgegengesetzten Riehtungen geleitet werden, und zwar derart, da. B sie abweehselnd in zwei Reihen r'r' und r"-r"liegen. Diese Führungsmittel bestehen vorliegend aus Walzen 110, 111. Erforderlichenfalls können den Walzen 110, 111 noch Führungsstreifen 112, 113 vorgeschaltet sein.
Die Schneidvorrichtung zum Abtrennen der Kolloidkörper von den Kolloidstreifen besteht aus einer mit Lochern 15 versehenen Platte 116 und aus Trennorganen 117, 118 ; letztere sind vorliegend zu Messern ausgebildet,, die auf Führungen 120 versehieb bar sitzen. Die Quermesser 117, 118 werden durch ein Triebwerk voneinander und gegeneinander bewegt. Dieses Triebwerk besitzt bei vorliegendem Ausführungsbeispiel einen
Nocken 122, der auf eine Hebelwerk 123, 124 iabersetzt und einen Rebel 125 betätigt, der das Messer 118 steuert. Das Messer 118 steht durch ein Hebelwerk 128, 129, 130 mit einem das Messer 117 bewegenden Hebel 132 in Verbindung, derart, daB die Messer 117, 118 gegeneinander und voneinander bewegt werden.
Um ein gutes Abtrennen der Kolloidkörper von den K'olloidstreifen 35'und 35" zu ermöglichen, wird der Vorschub der Kol loidstreifen während des Abtrennens der Kolloidkörper vorübergehend unterbrochen.
Zu diesem Zwecke sind vor den Trennorganen 117, 118 Walzen 140, 141, 142, 143 vorgesehen. Die Walzen 140,, 141 erfassen die
Kolloidstreifen 35'der Reihe die Walzen 142, 143 erfassen die Kolloidstreifen 35"der Reihe r"-r". Die Walze 143 wird durch ein Klinkensehaltwerk 145, 146 angetrieben, dessen die Klinke tragender Hebel 147 durch eine Stage 148 mit einem Exzenter 150 verbunden ist. Der Exzenter 150 und der Nocken 122 sind bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel auf einer gemeinsamen Welle 152 angeordnet. Die Walzen 143,142, 141, 140 werden von der Walze 143 durch in der Zeichnung mit strichpunktier- ten Linien angedeutete Zahnräder gegenlÏufig angetrieben.
Die Trockenvorrichtung T weist mehrere Trockenräume 160, 161 auf, in welchen übereinander angeordnet mehrere in entgegen- gesetzter Richtung sich bewegende Transportorgane vorgesehen sind. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel bestehen die Transportorgane a. us endlosen BÏndern 70. die tuber Führungswalzen 71 laufen.
Die Führungswalzen und damit die Wendestellen der einzelnen Tra, ns. portorgane sind versetzt zueinander dera. rt angeordnet, da. ss die allf die oberste Transportvorrichtung zur Auflage kommenden Kolloidstücke durch den Troekenraum in einer Richtung bewegt werden, dann auf die nächst niedrigere Transportvorrichtung fallen, von dieser durch den Trockenraum in entgegengesetzter Richtung bewegt werden, und so fort,, so da. B die Kolloidk¯rper den Trockenraum 160 in einer Schlangenlinie durchwandern. Hierbei sind in den Trockenräumen 160 Trennwä. nde 162 vorgesehen, welche das bei 163 zuströmende Trockenmittel im Gegenstrom zur Wanderrichtung der K'olloidkörper leiten.
Das Trockenmittel wird bei 165 abgeleitet.
ETm ein Durcheina. ndermischen der Kolloidkörper zu verhindern, kann der Antrieb der obersten Transportvorrichtung ein derartiger sein, daB während des Auffallens der Kolloidkörper auf die Transportvorrichtung diese vorübergehend stillsteht so daB die Kolloidkörper, die in Abständen voneinander von den Kolloidstreifen abgetrennt werden, auch in Abständen voneinander die erste Phase der Trocknung durchwa, ndern.
Am Ende der untersten Transportvorrichtung des Raumes 16r0 ist eine Vorrichtung 170 zur Aufnahme und Uberleitung der Kolloidkorper in den Trockenraum 161 vorgesehen. Die Vorrichtung 170 ist derart ausgebildet, da. B sie ein Überleiten der Kolloid körper vom Trockenraum 160 in den. Trok- kenraum 161 gewährleistet, dagegen keinen Tempera. turausta. usch zwischen den Räumen 161 und 160 gesta. ttet. Auf diese Weise ist es m¯glich. in dem Trockenraum 161 höhere Temperaturen anzuwenden, nachdem die in diesem Raume zur Trocknung kommenden lZ'olloidkörper bereits einer Vortrocknung unterworfen wurden und daher einen höheren Schmelzpunkt besitzen.
Der Zutritt des Trockenmittels in den Trockenraum 161 erfolgt durch Öffnungen 172, zum Beispiel Schlitze, die unterhalb der wirksamen FlÏche der Transportbänder in den Trocken- raum 161 ausmünden. 174 sind Unterteilungs- wände, welche ein Zirkulieren des Trockenmittels im Gegenstrom zu der Transportrichtung der Eolloidkörper gewährleisten.
Das Trockenmittel wird bei 176 aus dem Troekenra. um 161 abgeleitet.
Um eine gute Ausnutzung der Trockenräume 160,, 161 zu gewährleisten, ist es vorteilhaft,. den einzelnen Transportvorrichtungen verschiedene Durchlaufgeschwindig- keiten zu erteilen, und zwar zweckmässig derart, da¯ die Transportgeschwindigkeit der Transportvorrichtungen mit fortschreitender Trocknung der Kolloidkörper eine geringere wird.
Die vorstehend besehriebenen Verfahren und die Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens gewährleisten auf einfache und betriebssichere Weise die Herstellung von Formkörpern aus kolloidartigen Stoffen, bei welchen die K¯rper annähernd gleiche Hauptdimensionen besitzen und die Begrenzungsflächen der Körper gegen ihren Massenmittelpunkt dera. rt, eingezogen sind, daB die K¯rper in der Ha. uptsache durch von den Kanten gegen den Massenmittelpunkt hin verlaufenden dünnen Rippen gebildet sind.
Die beschriebenen Einrichtungen zur Durchführung des, Verfa. hrens stellen nur Aus führungsbeispiele dar, und können die Einrichtungen, sowie ihre Einzelheiten im Rahmen der dargelegten Erfindung auch ge ändert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : I. Formkörper a. us loslichem Stoff, da- durch gekennzeichnet, dass der Körper annähernd gleiche Hauptdimensionen be- sitzt und die Begrenzungsfläehen des Körpers gegen seinen Massenmittelpunk'L eingezogen sind.II. Verfahren zur Herstellung von Form körpern nach Patentanspruch I, aus Kolloiden, dadurch gekennzeichnet, dal') aus dem Kolloid zunächst Korper her- gestellt werden, die BegrenzungsflÏchen mit geradlinigen Erzeugenden haben und die von solcher Masse sind, dans durci das Trocknen dieser Wörper deren Be grenzungsflächen sich nach innen gegen den Massenmittelpunkt zu einziehen.III. Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da-B sie eine Vor richtung zur Herstellung der Kolloid körper und eine Trockenvorrichtung f r letztere aufweist.UNTERANSPRUCHE : 1. Formk¯rper nach Patentanspruch I. da- durch gekennzeichnet, da, der an nähernd gleiche Hauptdimensionen auf weisende K¯rper Begrenzungsflächen besitzt, die gegen den Massenmittelpunkt des Körpers derart eingezogen sind, daB der K¯rper durch von dessen Kan ten gegen den Massenmittelpunkt hin verlaufende und im Bereich desselben zusammenhängende Rippen gebildet wird.2. Formkorper nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet. da. der Körper aus einem Zylinder mit eingezogener UmflÏche und konkav ausgebildeter oberer und unterer Grundfläche besteht.3. Verfahren nach Patentanspruch II. da durch gekennzeichnet, da. ss als Aus- gangsprodukt ein Kolloid von solch niedriger Konzentration gewÏhlt wird, daB der dadurch bedingte erhöhte Was serentzug beim Trocknen der Kolloid körper ein intensives Einfallen der Begrenzungsfläohen bewirkt.4. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, daB das Kolloid vor der Herstellung der Körper einer thermischen Behandlung unterworfen wird.5. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Kolloid körper durch Teilung einer Kolloid masse hergestellt werden.6. Verfahren nach Patentanspruch IL da durch gekennzeichnet, dass die Kolloid körper durch Teilung einer Kolloid schicht hergestellt werden.7. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, da. die Kolloidkörper aus der Kol loidschicht herausgeschnitten werden.8. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, da. die Kolloidkörper aus der Kol loidschicht herausgestanzt werden.9. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, da. aus dem Kolloid zunächst Streifen hergestellt und von diesen Strei fen die Eolloidkorper abgetrennt wer den.10. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 und 9, dadurch ge kennzeichnet, da. die Abtrennung der Kolloidkörper von den Kolloidstreifen in zwei oder mehr Reihen erfolgt.11. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Kolloid körper nach ihrer Formung auf eine Transportvorrichtung aufgebracht und mittelst dieser durch einen Trocken raum bewegt werden.12. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da. die : Zolloid- korper durch mehrere Trockenräume hin durchbewegt werden, die in der Trans portrichtung der Eolloidkorper der Reihe nach mit Trockenmedien immer höherer Temperatur beschickt werden.13. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, daB die Eolloidkorper während der Trocknung relativ zueinander derart bewegt werden,, daB die Eolloidkörper während der Bewegung durch den Trok kenraum ihre gegenseitige Lage zuein ander ändern.14. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass den Eolloidkorpern auf derTransportvorrichtung durch einen Luftstrom gegenseitige Relativbewegun gen erteilt werden.15. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, dass den Eolloidkorpern auf der Tra. nsporivorrichtung durch Steuermittel gegenseitige Rela. tivbewegungen erteilt werden.16. Verfahren nach Patentanspruch II und Untera. nspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, da. l3 die Eolloidkörper vor ihrem Transport in die Trockenvorrichtung durch die Klebe-und Haftfähigkeit ihrer Oberfläche aufhebende Mittel be handelt werden.17. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 12 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Eolloidkorper mit Kohlenwasserstoffen behandelt wer den.18. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, daB die Wolloidkörper in Ab ständen voneinander auf die Transport vorrichtung aufgelegt und der Trock nung unterworfen werden.19. Einrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor richtung zur Herstellung der Kolloid körper aus einer Vorrichtung zur Her- stellung einer Kolloidschicht, einer Füh- rung für die Kolloidschicht und aus im Bereiche dieser Führung angeordneten Mitteln zum Teilen dieser Kolloidschicht besteht.20. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 19, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führung für die Kol loidschieht aus einem umlaufenden Band besteht, auf welchem das flüssige Kol loid aufgegossen wird.21. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 19, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mittel zum Teilen der Kolloidschicht aus netzförmig angeord- neten Stanzmessern bestehen, die in der Laufrichtung der Kolloidschicht be weglich gelagert sind.92. Einrichtung nach Patentanspraeh III und Unteransprüchen 19 und 21. da- durch gekennzeichnet, dass die Stanz messer in der Laufrichtung der Kolloid- schicht elastisch nachgiebig in einem TrÏger lagern, der heb und senkbar r angeordnet ist und mit einem Hub-und Senktrieb in Verbindung stcht.93. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 19 und 21, da durch gekennzeichnet, dass die Stanz messer am Umfang einer drehbar ge lagerten Trommel angeordnet sind.24. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 19. dadurch gekenn zeichnet, da die Mittel zum Teilen der Kolloidsehicht aus nebeneinander ange ordneten Trennorganen zum Schneiden der Kolloidschicht in Kolloidstreifen und aus in Zeitabschnitten wirkenden Trennorganen zum Teilen der Kolloid streifen in Kolloidkörper bestehen.25. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 19, dadurch gekenn zeichnet. dass die Vorrichtung zur Her stellung der Kolloidkorper Führungen aufweist, die bewirken, dass die Kolloid korper getrennt voneinander auf die Transportvorrichtung aufgelegt werden.26. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 19 und 25, da durch gekennzeichnet, dass die F hrun gen abwechselnd nach entcregengesetzten Richtungen verlaufen.27. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüehen 19, 24 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Füh- rungen zwischen den in Reihe angeord neten Trennorganen und den in Zeit abschnitten wirkenden Trennorganen an- geordnet sind.28. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüehen 19 und 24. da durch gekennzeichnet, dass in der Bahn der Kolloidstreifen von den in Zeit abschnitten wirlzenden Trennorganen eine in Zeitabschnitten wirkende Vor schubvorrichtung für die Kolloidstreifen vorgesehen ist@ die während der Abtren- nung der K'olloidk¯rper den Vorschub der Kolloidstreifen vortibergehend un terbricht.29. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 19, 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenn- vorrichtung mit einem Triebwerk in Verbindung steht, das dem Transport band absatzweise Vorschaltbewegungen zwischen der Auflegung der Kolloid körper auf die Transportvorrichtung er teilt.30. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 19, dadurch gekenn zeichnet, dass das umlaufende GieBband mit erhöhten Rändern ausgestattet ist.31. Einrichtung nach Patentanspruch III und Untpransprüchen 19 und 30 da durch gekennzeichnet, dass die erhöhten Ränder aus elastischem Baustoff be stehen, die beim Umlauf des GieBbandes von der aufgegossenen Kolloidschicht durch Trennorgane abgetrennt werden.32. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspr chen 19, 30 und 31, dadurch gekennzeichnet, dass die erhöh- ten Ränder aus lVolloidmasse bestehen.33. Einrichtung nach Patentanspruch III. dadurch gekennzeichnet, dass die Trok- kenvorriehtung ein Transportband auf weist, das durch Führungen stufenför- mig unter Bildung von Schleifen in den Trockenraum geführt ist.34. Einrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Trok kenvorrichtung mehrere umla. ufende Transportbänder besitzt, die übereinan- der angeordnet sind und deren Wende stellen abwechselnd versetzt zueinander liegen.35. Einrichtung nach Patentanspruch III und den Unteransprüchen 33 und 34, dadurch gekennzeichnet, daB an den Wendestellen der Transportbänder in der Fallinie der Kolloidkörper Vorrich tungen zum Unterstützen der Relativ- bewegungen der Kolloidkörper angeord net sind.36. Einrichtung nach Patentanspruch IIT und Unteransprüchen 33 bis 35* da durch gekennzeichnet, daM an den Wende stellen der Transportbänder Knetvor richtungen. angeordnet sind.37. Einrichtung nach Patentanspruch III dadurch gekennzeichnet, dass an den Wendestellen der Transportbänder Rühr- vorrichtungen angeordnet sind.38. Einrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, daB auf das Transportmittel eine Steuerung einwirkt, die dem Transportmittel Schüttelbewe- ,, ungen erteilt.39. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 38, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führungen des Trans portbandes aus Zahnstangen bestehen.40. Einrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Trok kenvorrichtung ein mit Öffnungen ver sehenes Transportmittel und eine Vor richtung zum Durchleiten eines die Kolloidkörper relativ zueinander be wegenden Mediumstromes durch das Transportmittel aufweist.41. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 34, dadurch gekenn zeichnet. da¯ die Transportbänder der Reihe nach von oben nach unten mit voneinander verschiedenen Geschwindig- keiten durch die Troekenräume bewegt werden.42. Einrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dans dite Trok kenvorrichtung mehrere mit Transport vorrichtungen ausgestattete Trocken räume aufweist, zwischen denen Mittel zum Uberführen der olloidkorper von dem einen Trockenraum in den andern angeordnet sind.43. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 42, dadurch gekenn zeichnet,, dass die zwischen den Trocken räumen vorgesehenen Mittel zum Über- führen der Wolloidkörper von einem Trockenraum in den andern derart aus gebildet sind, dass sie einen Temperatur- austausch zwischen den Trockenräumen verhindern.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH137812D CH137812A (de) | 1928-12-10 | 1928-12-10 | Formkörper aus löslichem Stoff sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung desselben. |
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|---|---|
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1928
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