CH137812A - Formkörper aus löslichem Stoff sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung desselben. - Google Patents

Formkörper aus löslichem Stoff sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung desselben.

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CH137812A
CH137812A CH137812DA CH137812A CH 137812 A CH137812 A CH 137812A CH 137812D A CH137812D A CH 137812DA CH 137812 A CH137812 A CH 137812A
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iii
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Marek Anton
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Marek Anton
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2/00—Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic
    • B01J2/22—Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic by pressing in moulds or between rollers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  



  Formk¯rper aus löslichem Stoff sowie Verfahren und Einrichtung zur Herstellung desselben.



   Die Erfindung betrifft einen   Fbrmkorper    aus   loslichem    Stoff, und zwar einen Form körper, der dank seiner Gestalt leicht gelöst werden liann. Der Erfindung gemäB wird dies dadurch   erreicht, da. B der Korper an-       nähernd gleiche Hauptdimensionen besitzt    und die BegrenzungsflÏchen des k¯rpers ge gen seinen Massenmittelpunkt eingezogen sind. Ein solcher   Formkorper    besitzt gegeniiber Korpern gleicher Masse mit ebenen, zylindrischen oder erhabenen gekrümmten FlÏchen eine gröBere Oberfläche, wodurch er    höhtes    L¯sungs- und Trocknungsverm¯gen gewährleistet wird.



   Der vorstehend gekennzeichnete Formkorper ka. nn aus löslichen Stoffen aller Art gebildet und nach den verschiedenen Formverfahren und mit den verschiedenen Formeinrichtungen hergestellt werden. Ein Verfahren zur Herstellung von   Korpern    der beschriebenen Form aus Kolloiden besteht der Erfindung gemϯ darin,   daB'aus    dem Kolloid zunächst Körper hergestellt werden, die
Begrenzungsflächen mit geradlinigen   Erzeu-    genden haben und die von solcher Masse sind, da¯ durch das Trocknen dieser   Wörper    deren
Begrenzungsflächen sich nach innen gegen den Massenmittelpunkt zu einziehen. Dieses
Verfahren ist mit Einrichtungen einfacher
Art durchführbar.

   Eine Einrichtung zur
Durchführung des Verfahrens gemäB der
Erfindung besitzt eine Vorrichtung zur
Herstellung der   Kolloidkörper    und eine   Trookenvorrichtung für letztere.   



   In der Zeichnung sind   Ausführungsbei-    spiele von Formkorpern   gemä.    ¯ der Erfindung und von Einrichtungen zur Herstellung derselben dargestellt. Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen in schaubildlicher Ansicht drei Beispiele verschiedener Formkörper erhöhten Lo  sungs-bezw.    Trocknungsvermögens ; die Fig.



  4 und 5 zeigen den   Formkörper gemäss Fig. l    in Seitenansicht und Draufsicht ; die Fig.   G    und 7 zeigen den   Formkorper    gemäss Fig. 2 und die Fig.   8    und 9 den Formkörper gemäss Fig.   3    in je einer   Seitenansieht und Drauf-    sicht; Fig. 10 veranschaulicht in   schaubild-    licher Darstellung die Teilung der Kolloidmasse zweeks Erhalt von Formkörpern re  mäB    den Fig. 1, 4 und 5.

   In Fig. 11 ist die Teilung der Kolloidmasse zwecks Erhalt von Formk¯rpern gemäss den   Fig. 2, 6    und 7 dargestellt; Fig. 12 zeigt eine andere Teilung zum   Erhalt anderer Formkorper erhöhten    Lösungsvermögens : in Fi. 13 ist eine Einrichtung zur Herstellung von Formkörpern gemϯ der Erfindung schematisch in Seiten.   ansiclit    dargestellt ; die Fig. 14, 15 und 16 zeigen in Seitenansicht, Draufsicht und einem Schnitt nach der   Linie XVI-XVI der Fig.   



  14 eine Einzelheit der Einrichtung gemäss Fig. 13, und zwar eine Vorrichtung zum Formen von   Kolloidkörpern    aus einer Kolloidschicht : die Fig. 17 und   18    zeigen eine Variante der Einrichtung zur Herstellung der   Eolloidkörper    ; die Fig. 19 und 20 zeigen eine   Trockenvorrichtung    zum   Troeknen    der Kolloidk¯rper   zweeks    Erhalt von Formkörpern erhöhten Losungsvermögens.

   Hierbei zeigt Fig. 19 die Trockenvorrichtung im LÏngsschnitt und Fig. 20 die Trockenvorrissh.tung im Querschnitt nach Linie   Xi-xi    der Fig. 19 in grösserem Massstab : in den Fig. 21.   22    und   23    sind drei ver  schiedene Trockenvorrichtungen dargestellt    : Fig. 24 zeigt ein weiteres   Ausführungsbei-    spiel einer   Einrichtung zur Durehführung    des Verfahrens schematisch in Seitenansicht ; in Fig. 25 ist die bei der Einrichtung gemäss   Fia.    24 verwendete   Vorrichtung zur    Herstellung der Kolloidk¯rper in grösserem Ma¯sta in Seitenansicht, dargestellt ;

   Fig. 26   veranschaulicht einen Schnitt nach    der Linie   XXVT-XXVT der Fim. 25.    und in den Fi   27. 28 sind Schnitte nach    den   Schnitt-    linien   XXVII-XXVII @   und XXVIII  XXVIII    der   Fim. 25 dargestellt.   



   Der Formk¯rper k1 gemϯ den Fig. 1, 4 und 5 weist gleiche oder annähernd gleiche Hauptdimensionen x, y, z auf. Der K¯rper k1 besitzt in seinen Umrissen die Gestalt eines dreiteiligen Prisas, dessen Höhe gleich   @    und dessen obere und untere Grundfläche   gleichseitige    Dreiecke von der SeitenlÏnge y sind. SÏmtliche FlÏchen 1 des K¯r  pers      -rs    sind gegen den Massenmittelpunkt 2 des Körpers   eingezogen, somit konkav aus-    gebildet. Der so ausgebildete Formkörper besteht sonach in der   Eauptsaehe    aus von    seinen Kanten 3 gegen den Massenmittelpunkt @ verlaufenden dünnen Rippen 4, die an ihren    Wurzeln 5 im Bereiche des Massenmittel  pnnktes    zusammenhÏngen.



   Der Formk¯rper k2 gemϯ den Fig. 2, 6 und 7 wird von Flächen 11 gebildet, die gegen den Ma, ssenmittelpunkt 12 des Körpers   7z2    eingezogen sind. Der K¯rper k2 besitzt im Umriss die Form eines vierseitigen Prismas s von der H¯he x, dessen Grundfläehen quadratisch oder annähernd quadratiseh sind.



  Die Hauptdimensionen x, y, z des Korpers k2 sind gleich oder annähernd gleich. Durch die   eilgezogenen Flächen    11 bekommt   der Kör-    per k2 eine Form, die durch von den Kan   ten 13 gea'en den Massenmittelpunkt 12 hin    verlaufende Rippen   14    die an   ihren Wur-      zeln 15 im Bereiche,    des   Massenmittelpunk-    tes zusammenhÏngen, gekennzeichnet ist.



   Der Formkörper   gemässdenFis.3.   



  8 und 9 besteht aus einem Zylinder mit ge  @en    den Massenmittelpunkt 22 eingezogener UmflÏche 21 und mit gegen den Massenmittelpunkt 22 eingezogenen GrundflÏchen 21'.



  21". Die Hauptdimensionen x, y, z des Zylinders sind   gleieh    oder annÏhernd gleich.



  Auf diese Weise wird ein Körper von einer Form erhalten, die durch von   den Kanten 23    zu dem Massenmittelpunkt 22   verla. ufender       Rippen 24 gekennzeichnet ist. Die Rippen 2@    hÏngen an ihren Wurzeln im Bereiche des   Massenmittelpunktes    22 zusammen.



   Die vorstehend beschriebenen. Formk¯rper   gewährleisten bei deren Herstellung'aus       löslichen Stoffen erhöhtes Lösungsvermögen.    da sie gegen ber einem K¯rper gleicher Masse mit ebenen. zylindrischen oder konvex    ausgebildeten Begrenzungsflächen eine. srö-    ¯ere Oberfläche, also eine grössere   Angriffs-    flache, f r das den K¯rper l¯sende Medium besitzen.

   Zudem kommt noch,   da.    sich   Kör-    per von der gezeichneten Form nur an den   Danien    oder an den Ecken ber hren k¯n   nen. wa. s sowohl vom Standpunkt    der besseren Lösung, wie auch bezüglich der   An-S-    bewahrung der Körper von Vorteil ist, da im ersteren Falle das den Körper lösende Medium zu sämtlichen Flächen des Körpers   7utritt    hat, im zweiten Falle selbst bei einem unerwünschten Aneinanderha. ften der K¯rper diese zufolge der nur   punktformigen    oder linienförmigen Berührung wieder leicht getrennt werden können. Nat rlich stellen die vorstehend beschriebenen Formkörper aus löslichen Stoffen   nur Xusführungsbei-    spiele dar.

   Die Körper können die   verschie-      denartigsten Formen besitzen.    Es ist hierbei nur wesentlich, daB die Körper gleiche oder    annähernd gleiche Hauptdimensionen besitzen    und BegrenzungsflÏchen der Körper gegen ihren Massenmittelpunkt eingezogen sind, so dass der K¯rper im wesentlichen aus von den Kanten gegen den   Massenmittelp, unkt    hin verlaufenden dünnen Rippen besteht.



   Auf Grund der beschriebenen Form ge  währleistet der    vorliegende Formkörper auch Vorteile beim Trocknen, da durch die Er  höhung    der Oberfläche auch erhöhtes Trock  nungsvermogen gewährleistet    wird.



   Besondere Vorteile bietet der vorstehend beschriebene Formkörper bei dessen Herstellung aus Kolloiden, da, in diesem Falle   als Ausgangsprodukt ein Kolloidkörper    mit aus geradlinigen Erzeugenden   zusammen-      gesetzten Fläehen    verwendet werden kann, also ein   Kolloidkörper,    der einfach aus Kolloidmasse herzustellen ist. Formkörper aus Kolloiden werden gemäss der Erfindung dadurch hergestellt,   dal3    aus dem Kolloid zunÏchst K¯rper geformt werden. deren BegrenzungsflÏchen geradlinige Erzeugende auf weisen und die von solcher Masse sind, da¯ durch das Trocknen dieser Körper deren   BpR'renzungsflächen sich nach    innen gegen den Massenmittelpunkt der K¯rper zu einziehen.

   Durch entsprechende Wahl der Konzentration des Kolloids hat man es in der Hand, den Wasserentzug beim Trocknen der   Kolloidkörper    zu regeln und damit das ge  wünschte intensive Einfallen    der Begren  zungsflächen    zu bewirken.



   Das   Kolloid kann aus Gründen der besse-    ren Herstellung der Kolloidkörper vor der Herstellung derselben einer thermischen Behandlung unterworfen werden. Diese thermische Behandlung kann dem jeweilig verwendeten Kolloid   entsprechend    in Kiihlung oder Erwärmung oder auch in beiden Be  handlungsarten    bestehen.



   In Fig. 13 ist schematisch eine   Einrich-    tung zur Durchführung des Verfahrens zur Herstellung von Formkörpern aus Kolloiden dargestellt ; dieselbe besitzt einen Vorratsbehälter 30 zur Aufnahme von Kolloid ent  sprechender    Konzentration. Der Behälter 30 ist über einem Giessband 33 angeordnet, das iiber Rollen 34 läuft. Das Kolloid wird in die Form einer   Kolloidschicht    35 mittelst am m Rehälter 30 vorgesehener Auslauforgane 32 gebracht. Die Menge des aufgegossenen Kolloids und damit die Dicke der Kolloidschicht 35   kann durch Regelungsorgane 31    geregelt werden. An einer Stelle des Gie¯bandes ist eine Vorrichtung W zur Herstellung von Kolloidkörpern aus der Schichte 35 angeordnet.

   Diese Vorrichtung steht mit einer Trockenvorrichtung T in Verbindung, in welcher die aus der   Kolloidschicht    35 hergestellten Kolloidkörper getrocknet werden.



  Die Vorrichtungen W und T können in der verschiedenartigsten Weise angeordnet und a. usgebildet sein. Was zunÏchst die   Herstel-    lung der Kolloidkörper mit Flächen mit geradlinigen Erzeugenden anbelangt, so werden dieselben durch Teilung der Kolloidmasse hergestellt. Ist die   Kolloidmasse    eine Kolloidschicht, wie beispielsweise in Fig. 1. 3 mit 35 bezeichnet, so   können die Kolloid-    körper aus der   Kolloidschicht    in einem Ar  beitsgange    herausgestanzt oder aber, wie später noch beschrieben, dadurch erzeugt werden, dass die   Kolloidschicht    zunäehst in   Strei-    fen zerlegt und von diesen Streifen dann die   Kolloidkörper    abgetrennt werden. Die Fig.



  14 bis 18 zeigen Binrichtungen zur Herstellung von   K'olloidkörpern    aus Kolloidschichten. bei welchen die Körper in einem Ar  beitsgange    hergestellt werden. Die Fig. 24 bis 28 zeigen eine Einrichtung, bei welcher die   Kolloidschicht    zunächst streifenförmig zerlegt und von diesen   Kolloidstreifen    dann die   Kolloidkörper abgetrennt    werden.



   Bei dem Ausführungsbeispiel gemϯ den
Fig.   14 bis    16 ist 33 das Giessband und   35    die Kolloidschicht, die, da es sich vor liegend um das Ausstanzen der   Kolloidkör-    per handelt, eine Dicke besitzt, die gleich ist der Hohe   'der ausgestanzten Kolloid-    prismen bezw.   Kolloidzylinder.    Das Ausstanzen der   Kolloidkörper    erfolgt zweckmässig von unten, das   heiBt,    die Vorrichtung W ist am   m untern Trum    des Giessbandes 33 vorge sehen.

   Diese Anordnung gewährleistet den
Vorteil, dass bei dem   nacheinander erfolgen-    den Ausstanzen der   Kolloidkörper    letztere schliesslich durch ihre eigene Schwere zur    Trockenvorrichtung    T fallen   bezw. gleiten    können.



   Die Stanzvorrichtung gemϯ den Fig. 15 und 16 besitzt einen Rahmen 40. der Seiten wÏnde 41, 42 und   Angüsse 43    besitzt. Der
Rahmen 40 ist durch Führungen 45 zu und von dem Giessband 33 bezw. dem Kolloid band 35 beweglich geführt. 46 sind die Stanz messer ; dieselben sind netzförmig angeord net, und zwar entsprechend der Form. der    auszustanzenden Kolloidkörper.    Die in Fig.



   15 dargestellte Anordnung und Gruppierung g der Stanzmesser entspricht der Herstellung von   Kolloidkörpern    gemäss Fig.   10,    die bei ihrer Trocknung eine Form gemäss den Fig.



   1, 4 und 5 annehmen. Bei Herstellung von
Formkörpern gemäss den Fig.   2.    6 und 7 müssen die Stanzmesser 46 so im rechten Win kel sich kreuzend   a. ngeordnet sein. dass sie       die Kolloidschicht    35 in der   aus Fig. 11    er    sichtlichen    Weise teilen.   Formkörper ge-       mäss    den Fig.   3.    8 und 9 können beispiels weise durch eine Teilung der   Kolloidschicht    in der aus Fig. 19 ersichtlichen Weise er halten werden. Die hierbei erforderliche    Stanzmessergruppierung    ist aus Fig. 12 ohne weiteres ableitbar.



   Die Stanzmesser 46 von entsprechender
Gruppierung sind in einen   Umfassungs-    rahmen 48 eingesetzt, der durch Federn 49 elastisch nachgiebig in dem Rahmen 40 zwisehen dessen Seitenwänden 41,   42    lagert und von letzteren geführt wird. Erfolgt das Aus  sta. nzen der Kolloidkorper    bei laufendem   Giessband      33,    so k¯nnen die Stanzmesser 46 überdies auch noch in der Laufrichtung der   Eolloidschichte 35    bewegt werden. Zu diesem Zwecke sind zum Beispiel zwischen den Angüssen 43 und dem   Umfassungsrahmen    48 Federn 51 und Führungsbolzen 52 vorgesehen. Das Triebwerk zur   Herbeifiihrung    der.

   Stanzbewegung kann in der   verschieden-      artigsten    Weise ausgebildet sein. Es besteht vorliegend aus Exzenterscheiben 54, die auf einer Welle 55 angeordnet sind. Die Scheiben 54 wirken mit dem Rahmen 40   zusam-    men. Die Auf-und Abbewegung des Rahmens   40 wird    elastisch durch die zwischengeschalteten Federn 49 auf die Stanzmesser   46 iibertragen.    Die Stanzmesser 46 schneiden bezw. stanzen aus der laufenden Kolloidschicht 35 Kolloidk¯rper in Form von Prismen aus, welche durch die jeweilig   ausge    stanzten   Kolloidkorper nach abwärts    gedrä.

   ngt und schliesslich aus dem unten offenen   Messerrost    nach abwärts entweder in einen Trichter 59 oder   dirent    auf ein Transportorgan   fallen. Das Triebwerk E    55 für die Stanzmesser steht mit dem Triebwerk des Giessbandes 33 in Abhängigkeit, damit die Kolloidschicht 35 restlos in Kolloidk¯rper zerlegt wird.



   Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 17 und 18 weist die Vorrichtung zur Herstellung der   Kolloidkorper    Stanzmesser 60 auf, die am Umfang einer Trommel 61 angeordnet sind. Die Trommel 61 ist in irgend einer Weise gelagert,, zweckmässig derart. da. ¯ der innere Hohlraum der Trommel frei von   Eonstruktionsteilen    ist. zu dem Zwecke. du. rch den Hohlraum beispielsweise ein Transportband zum Abführen der ausgestanzten Kolloidkörper anzuordnen. Die aus  gestanzten Kolloidkorper können    aber auch beispielsweise in der untern HÏlfte der Trommel durch eine mit Stempel versehene Ausstossvorrichtung von innen nach au¯en aus dem Stanzmessernetz ausgestossen werden.



     ,    ist in den Fig. 17 und 18 das Giessband, 35 die Kolloidschicht und 62 das Widerlager, welches das Gie¯band 33 und die   Eolloid-    schicht 35 beim Ausstanzen f hrt und am Ausweichen hindert.



   Die Vorrichtung T zum Trocknen der   Eolloidkörper    kann gleichfalls in der ver  schiedenartigsten    Weise ausgebildet sein.



  Die Vorrichtung T gemäss Fig. 13 weist ein endloses Transportband 70 auf, das über Rollen 71 läuft und die auf das TransporLband   aufgelegten Eolloidkörper durch Trok-      kenräume hindurchführt.    Um   veine pute    Trocknung und damit ein intensivers Einfallen der Umflächen der Eolloidkörper zu gewährleisten, ist es zweckmässig, den Kolloidkörpern während ihres Transportes, also    während ihrer Trocknung, Relativbewegun-    gen zueinander zu erteilen, zum Beispiel die   Eolloidkörper    durcheinander zu mischen.



  Dieses Durcheinandermischen kann auf die   verschiedenartigste    Weise durchgeführt werden. Den   Eolloidkörpern können auf der    Transportvorrichtung entweder durch einen entsprechend   starlien    Luftstrom oder auch auf mechanischem Wege durch Steuermittel Relativbewegungen erteilt werden. In den Fig. 19 und   20    ist ein Ausführungsbeispiel einer   Trockenvorrichtung    ersterer Art dargestellt. Die Trockenvorrichtung weist mehrere Trockenräume 75 auf, durch die ein luftdurchlässiges, zum Beispiel engmaschiges Transportband 70 verläuft. 71 sind die Walzen zum Antrieb und zum Führen des Trans  portbandes 70.

   Jeder Trockenraum 75    ist mit einer Umleitung 76 für die Trockenluft, einer Fördervorrichtung 77 für die Trockenluft und einer Vorrichtung 78 zum   Anwär-    men oder Kühlen der   Trockenluft ausges : at-    tet. Die Trockenluft wird in der aus Fig.   20    ersichtlichen Weise im Kreislauf durch das luftdurchlässige Transportband   hindurch-    bewegt, und zwar mit solchem Drucke, dass ¯ die auf dem Transportband aufliegenden    Eolloidkörper erfasst und durcheinander-    geschiittelt werden. Das Auflegen der zu trocknenden   Eolloidkörper    erfolgt bei 59.



  Die getrockneten   Eolloidkörper    werden bei 80 abgeleitet.



   Bei dem Ausführungsbeispiel einer Trokkenvorrichtung gemäss Fig. 21 läuft das endlose Band 70 über Umkehrrollen 81, 82. An den Wendestellen 83 fallen die   Eolloidkör-    perchen auf das unterhalb dieser Stellen wieder vorbeiführende Transportband, wobei sie sich wenden   und drehen un, d eine. a. ndere    Lage zueinander einnehmen. Es können be   liebig viele Umkehrstellen angeordnet sein.   



  Zur Unterstützung der Veränderung der Lage der einzelnen   Eolloidkörperchen    zueinander können unterhalb der Wendestellen 83 in der   Fallinie    der   Kolloidkbrper    entsprechende Vorrichtungen, zum Beispiel Quetschvorrichtungen 85 in der Art von Quetschwalzen, vorgesehen sein. An Stelle der   Quetschvor-    richtungen können auch Rührwerke und dergleichen vorgesehen sein.



   Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 22 sind in den Trockenräumen 87, 88 mehrere, zum Beispiel aus endlosen Bändern bestehende Transportvorrichtungen   etagen-    förmig  bereinander derart angeordnet, da¯ die auf die oberste Tra. nsportvorrichtung aufgelegten Körperchen den Trockenraum 87 nach der einen   Richtung durchwa. ndern    dann auf die nächst tiefere   Transportvor-    richtung fallen und den Trockenraum   nun-    mehr in der entgegengesetzten Richtung    durchwandern. Die Transportvorrichtungm, können zweckmässig aus endlosen Bändern 7U    bestehen, die von R. ollen 71 geführt und von diesen angetrieben werden. Diese Rollen sind so angeordnet, dass die Wendestellen   abwech-    selnd versetzt zueinander liegen.

   An den Wendestellen können, wie bei dem   Ausfüh-    rungsbeispiel gemäss Fig.   21,      Quetschvorrich-    tungen 85, R hrvorrichtungen oder dergleichen zur Unterstützung der Veränderung der   gegenseitigen Lage der Eolloidkörper    vorgesehen sein. Zwischen den einzelnen Räumen 87, 88 ist eine   Tra. nsportvorrichtung 9 !)    vorgesehen, welche die   Eolloidkörper    von der    untersten Tr, ansportvorrichtun, g des Raumes    87 zur obersten Transportvorrichtung im Raume 88 befördert.

   Da die im Raume 88 zur Trocknung kommenden Kolloidkörper bereits teilweise getrocknet sind und ihr  Schmelzpunkt zufolge der vorhergehenden Trocknung ein höherer ist, kann in dem   Ra-Lime    88 bereits mit höherer Temperatur getrocknet werden als in dem Raum 87. Um einen Temperaturaustausch zwischen den RÏumen zu verhindern, ist es zweckmässig, die zwisehengescha. ltete Transportvorrichtung so auszubilden,, dass nur die Kolloidk¯rper von einem Raum in den andern übergeführt werden, dagegen kein   Temperatur-    austausch eintreten kann.



   Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 23 wird die Relativbewegung der Kolloidkörper dadurch bewirkt, daB dem Transportband 70 bei seinem Laufe eine   sch @-    telnde bezw. h pfende Bewegung erteilt wird.



  Zu diesem Zwecke sind als Führungen des Transportbandes 70 Zahnstangen 92 vorgesehen ; über die   Zahnstangen gleiten seit-    liche Ansätze 93 des Transportbandes. Durch die vorstehende Ausbildung der Transportbandführungen wird das Transportband bei seinem Lauf in rasch auf-und abgehende Be  wegungen    versetzt.



   An Stelle des Transportbandes können selbstverständlich auch andere   Transportvoi-    richtungen. zum Beispiel   Schüttler,      vorgese-    hen sein. welche durch ihre   schüttelnden    Bewegungen die kleinen Kolloidkörperchen sowohl in der LÏngsrichtung des   Schüttlers,    als auch relativ zueinander bewegen.



   Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen von Vorrichtungen zur   I) urchführung    des Verfahrens werden die Kolloidkörper in einem   Arbeitsgange    durch Stanzen hergestellt und in ganz unregelmϯiger Auflage in beliebiger   Stä. rke unter    Relativbewegung zueinander auf Trockenvorrichtungen durch den bezw. die Trockenräume geführt. Um wÏhrend der Trocknung ein Aneinanderhaften der Flächen der   Ixol-    loidkörper zu verhindern, k¯nnen die Kolloidk¯rper vor der   Auflaae, auf,    die   Transportvor-    riehtung mit Kohlenwasserstoffen, zum Beispiel Benzin, Petroleum und dergleichen,, behandelt werden. Hierdurch wird den FlÏchen der Kolloidkörper die   Klebe-und    Haftfähigkeit genommen.



   Falls eine Behandlung der   Kolloidkörper    mit Kohlenwasserstoffen nicht erwünscht ist, so werden gemäss einer   weiteren Aus-    bildung des Verfahrens die Kolloidkörper einzeln in Abständen voneinander   dei      Trek-    nung unterworfen. Zweckmϯig wird hierbei eine   Eolloidschicht zunächst    in Streifen   zerlegtt    worauf von diesen Streifen die Kol  loidkörper    zur Abtrennung   kommen. Ent-    weder die   Kolloidstreifen    oder bereits die fertigen Kolloidkörper werden dann so abgelenkt, da¯ sie in AbstÏnden einzeln zur Auflage auf die Transportvorrichtung kommen.

   Eine beispielsweise Einrichtung zur Durchfiihrung des vorstehenden Verfahrens ist in den Fig.   24    bis   28    dargestellt. In Fig. 24 weist die Vorrichtung einen Behälter   30    zur Aufnahme des Kolloides von   ent-      sprechender Konzentration    auf. 32 sind Ab  flussdüsen.    die einen   geregelien Abfluss    des Kolloides auf ein   Giessband    33 gewÏhrleisten.



  Das GieBband ist endlos und läuft über   Rollen 34.    Um eine ständig gleichbleibende Breite der aufgegossenen Kolloidschicht 35 zu gewährleisten, weist das Gie¯band 33, wie Fig.   28    zeigt, erhöhte Ränder 100 auf.



  Die Ränder 100 bestehen zweckmässig aus elastischem   Baustoff    ; sie k¯nnen entweder aus Gummi oder dergleichen oder aus der    Kolloidmasse selbst bestehen, indem mittelst :    Trennorganen 102 von der aufgegossenen Schicht immer wieder ein Band von der Breite   b herausgeschnitten    wird.

   Die hierbei   verbleibenden Randteile    bilden die er  höhten    Ränder des   Giessbandes    33.   Gegen-    über den Trennorganen 102, die bei vorliegendem   Ausführungsbeispiel aus Scheiben-    messern bestehen,. ist ein Gegendruckorgan. zum Beispiel eine Walze   103,    vorgesehen, um ein Ausweichen des   Giessbandes    und der an diesem haftenden   Kolloidschicht    beim Schneiden der letzteren zu verhindern.



   Im Bereiche des   Giessbandes    ist eine   Tro, mmel 1. 05 vorgesehen, welehe das    an den Rändern beschnittene   Kolloidband    vom GieBband abnimmt und zu Trennorganen 107 führt, welche das Kolloidband in Streifen 35', 35"zerlegen. Die   Trennorgane 107    be stehen bei vorliegendem Ausführungsbeispiel aus Scheibenmessern 107, die auf einer Welle 1108 angeordnet sind. Die Trommel 105 bildet das Gegendruckorgan beim Teilen des Kolloidbandes in Streifen.

   An die Schneidvorrichtung 107 schliesst sich in der Laufrichtung der   Kolloidstreifen    eine Führungseinrichtung an, die bewirkt, da.   die Kolloid-    streifen abwechselnd nach entgegengesetzten   Riehtungen    geleitet werden, und zwar derart, da.   B sie abweehselnd    in zwei Reihen   r'r'    und   r"-r"liegen.    Diese Führungsmittel bestehen vorliegend aus Walzen 110, 111. Erforderlichenfalls können den Walzen 110, 111 noch   Führungsstreifen      112,      113    vorgeschaltet sein.

   Die Schneidvorrichtung zum Abtrennen der Kolloidkörper von den Kolloidstreifen besteht aus einer mit Lochern 15 versehenen Platte 116 und   aus Trennorganen    117, 118 ; letztere sind vorliegend zu Messern ausgebildet,, die auf Führungen 120 versehieb bar sitzen.   Die Quermesser    117, 118 werden durch ein Triebwerk voneinander und gegeneinander bewegt. Dieses Triebwerk besitzt bei vorliegendem Ausführungsbeispiel einen
Nocken 122, der auf eine   Hebelwerk    123,   124      iabersetzt    und einen Rebel 125 betätigt, der das Messer 118 steuert. Das Messer 118 steht durch ein Hebelwerk 128, 129, 130 mit einem das Messer 117 bewegenden Hebel 132 in Verbindung,   derart, daB    die Messer 117, 118 gegeneinander und voneinander bewegt werden.

   Um ein gutes Abtrennen der Kolloidkörper von den   K'olloidstreifen      35'und    35" zu ermöglichen, wird der Vorschub der Kol  loidstreifen    während des Abtrennens der   Kolloidkörper    vorübergehend unterbrochen.



  Zu diesem Zwecke sind vor den   Trennorganen       117,    118 Walzen 140, 141, 142, 143 vorgesehen. Die Walzen 140,, 141 erfassen die
Kolloidstreifen 35'der Reihe die Walzen   142,      143    erfassen die   Kolloidstreifen      35"der    Reihe r"-r". Die Walze 143 wird durch ein Klinkensehaltwerk 145, 146 angetrieben, dessen die Klinke tragender Hebel 147 durch eine Stage 148 mit einem Exzenter 150 verbunden ist. Der Exzenter 150 und der Nocken 122 sind bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel auf einer gemeinsamen Welle 152 angeordnet. Die Walzen 143,142, 141, 140 werden von der Walze   143    durch in der Zeichnung mit   strichpunktier-    ten Linien angedeutete Zahnräder gegenlÏufig angetrieben.



   Die   Trockenvorrichtung    T weist mehrere Trockenräume   160,    161 auf, in welchen übereinander angeordnet mehrere in   entgegen-    gesetzter Richtung sich bewegende Transportorgane vorgesehen sind. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel bestehen die Transportorgane a. us endlosen BÏndern 70. die   tuber    Führungswalzen 71 laufen.

   Die Führungswalzen und damit die Wendestellen der einzelnen   Tra, ns. portorgane    sind versetzt zueinander   dera. rt angeordnet, da. ss die allf    die oberste Transportvorrichtung zur Auflage kommenden   Kolloidstücke    durch den Troekenraum in einer Richtung bewegt werden, dann auf die nächst niedrigere Transportvorrichtung fallen, von dieser durch den Trockenraum in entgegengesetzter Richtung bewegt werden, und so fort,, so da. B die Kolloidk¯rper den Trockenraum 160 in einer Schlangenlinie durchwandern. Hierbei sind in den Trockenräumen 160 Trennwä. nde 162 vorgesehen, welche das bei 163 zuströmende Trockenmittel im Gegenstrom zur   Wanderrichtung    der   K'olloidkörper    leiten.



  Das Trockenmittel wird bei 165 abgeleitet.



     ETm    ein Durcheina. ndermischen der Kolloidkörper zu verhindern, kann der Antrieb der obersten Transportvorrichtung ein derartiger sein, daB   während des Auffallens    der Kolloidkörper auf die Transportvorrichtung diese   vorübergehend stillsteht so daB die    Kolloidkörper, die in Abständen voneinander von den   Kolloidstreifen    abgetrennt werden, auch in Abständen voneinander die erste Phase der Trocknung durchwa, ndern.



   Am Ende der untersten Transportvorrichtung des Raumes   16r0    ist eine Vorrichtung 170 zur Aufnahme und   Uberleitung    der   Kolloidkorper    in den Trockenraum 161 vorgesehen. Die Vorrichtung 170 ist derart ausgebildet, da.   B sie    ein Überleiten der Kolloid körper vom Trockenraum 160 in   den. Trok-      kenraum    161 gewährleistet, dagegen keinen Tempera. turausta.   usch zwischen    den Räumen 161 und   160 gesta. ttet. Auf diese    Weise ist es m¯glich. in dem Trockenraum 161 höhere Temperaturen anzuwenden, nachdem die in diesem Raume zur Trocknung kommenden   lZ'olloidkörper    bereits einer Vortrocknung unterworfen wurden und daher einen höheren Schmelzpunkt besitzen.

   Der Zutritt des Trockenmittels in den Trockenraum 161 erfolgt durch Öffnungen 172, zum Beispiel Schlitze, die unterhalb der wirksamen FlÏche der   Transportbänder in den Trocken-    raum 161 ausmünden. 174 sind   Unterteilungs-    wände, welche ein Zirkulieren des Trockenmittels im Gegenstrom zu der Transportrichtung der Eolloidkörper gewährleisten.



  Das Trockenmittel wird bei 176 aus dem   Troekenra. um    161 abgeleitet.



   Um eine gute Ausnutzung der Trockenräume 160,, 161 zu gewährleisten, ist es vorteilhaft,. den einzelnen Transportvorrichtungen verschiedene   Durchlaufgeschwindig-    keiten zu erteilen, und zwar zweckmässig derart, da¯ die Transportgeschwindigkeit der Transportvorrichtungen mit fortschreitender Trocknung der Kolloidkörper eine geringere wird.



   Die vorstehend   besehriebenen Verfahren    und die Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens gewährleisten auf einfache und betriebssichere Weise die Herstellung von Formkörpern aus kolloidartigen Stoffen, bei welchen die K¯rper annähernd gleiche Hauptdimensionen besitzen und die Begrenzungsflächen der Körper gegen ihren Massenmittelpunkt   dera. rt, eingezogen sind, daB    die K¯rper in der Ha. uptsache durch von den Kanten gegen den Massenmittelpunkt hin verlaufenden dünnen Rippen gebildet sind.



  Die beschriebenen Einrichtungen zur Durchführung des, Verfa. hrens stellen nur Aus  führungsbeispiele dar,    und können die Einrichtungen, sowie ihre Einzelheiten im Rahmen der dargelegten Erfindung auch ge ändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Formkörper a. us loslichem Stoff, da- durch gekennzeichnet, dass der Körper annähernd gleiche Hauptdimensionen be- sitzt und die Begrenzungsfläehen des Körpers gegen seinen Massenmittelpunk'L eingezogen sind.
    II. Verfahren zur Herstellung von Form körpern nach Patentanspruch I, aus Kolloiden, dadurch gekennzeichnet, dal') aus dem Kolloid zunächst Korper her- gestellt werden, die BegrenzungsflÏchen mit geradlinigen Erzeugenden haben und die von solcher Masse sind, dans durci das Trocknen dieser Wörper deren Be grenzungsflächen sich nach innen gegen den Massenmittelpunkt zu einziehen.
    III. Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da-B sie eine Vor richtung zur Herstellung der Kolloid körper und eine Trockenvorrichtung f r letztere aufweist.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Formk¯rper nach Patentanspruch I. da- durch gekennzeichnet, da, der an nähernd gleiche Hauptdimensionen auf weisende K¯rper Begrenzungsflächen besitzt, die gegen den Massenmittelpunkt des Körpers derart eingezogen sind, daB der K¯rper durch von dessen Kan ten gegen den Massenmittelpunkt hin verlaufende und im Bereich desselben zusammenhängende Rippen gebildet wird.
    2. Formkorper nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet. da. der Körper aus einem Zylinder mit eingezogener UmflÏche und konkav ausgebildeter oberer und unterer Grundfläche besteht.
    3. Verfahren nach Patentanspruch II. da durch gekennzeichnet, da. ss als Aus- gangsprodukt ein Kolloid von solch niedriger Konzentration gewÏhlt wird, daB der dadurch bedingte erhöhte Was serentzug beim Trocknen der Kolloid körper ein intensives Einfallen der Begrenzungsfläohen bewirkt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, daB das Kolloid vor der Herstellung der Körper einer thermischen Behandlung unterworfen wird.
    5. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Kolloid körper durch Teilung einer Kolloid masse hergestellt werden.
    6. Verfahren nach Patentanspruch IL da durch gekennzeichnet, dass die Kolloid körper durch Teilung einer Kolloid schicht hergestellt werden.
    7. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, da. die Kolloidkörper aus der Kol loidschicht herausgeschnitten werden.
    8. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, da. die Kolloidkörper aus der Kol loidschicht herausgestanzt werden.
    9. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, da. aus dem Kolloid zunächst Streifen hergestellt und von diesen Strei fen die Eolloidkorper abgetrennt wer den.
    10. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6 und 9, dadurch ge kennzeichnet, da. die Abtrennung der Kolloidkörper von den Kolloidstreifen in zwei oder mehr Reihen erfolgt.
    11. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Kolloid körper nach ihrer Formung auf eine Transportvorrichtung aufgebracht und mittelst dieser durch einen Trocken raum bewegt werden.
    12. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da. die : Zolloid- korper durch mehrere Trockenräume hin durchbewegt werden, die in der Trans portrichtung der Eolloidkorper der Reihe nach mit Trockenmedien immer höherer Temperatur beschickt werden.
    13. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, daB die Eolloidkorper während der Trocknung relativ zueinander derart bewegt werden,, daB die Eolloidkörper während der Bewegung durch den Trok kenraum ihre gegenseitige Lage zuein ander ändern.
    14. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass den Eolloidkorpern auf derTransportvorrichtung durch einen Luftstrom gegenseitige Relativbewegun gen erteilt werden.
    15. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, dass den Eolloidkorpern auf der Tra. nsporivorrichtung durch Steuermittel gegenseitige Rela. tivbewegungen erteilt werden.
    16. Verfahren nach Patentanspruch II und Untera. nspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, da. l3 die Eolloidkörper vor ihrem Transport in die Trockenvorrichtung durch die Klebe-und Haftfähigkeit ihrer Oberfläche aufhebende Mittel be handelt werden.
    17. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 12 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Eolloidkorper mit Kohlenwasserstoffen behandelt wer den.
    18. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11, dadurch gekenn zeichnet, daB die Wolloidkörper in Ab ständen voneinander auf die Transport vorrichtung aufgelegt und der Trock nung unterworfen werden.
    19. Einrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Vor richtung zur Herstellung der Kolloid körper aus einer Vorrichtung zur Her- stellung einer Kolloidschicht, einer Füh- rung für die Kolloidschicht und aus im Bereiche dieser Führung angeordneten Mitteln zum Teilen dieser Kolloidschicht besteht.
    20. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 19, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führung für die Kol loidschieht aus einem umlaufenden Band besteht, auf welchem das flüssige Kol loid aufgegossen wird.
    21. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 19, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mittel zum Teilen der Kolloidschicht aus netzförmig angeord- neten Stanzmessern bestehen, die in der Laufrichtung der Kolloidschicht be weglich gelagert sind.
    92. Einrichtung nach Patentanspraeh III und Unteransprüchen 19 und 21. da- durch gekennzeichnet, dass die Stanz messer in der Laufrichtung der Kolloid- schicht elastisch nachgiebig in einem TrÏger lagern, der heb und senkbar r angeordnet ist und mit einem Hub-und Senktrieb in Verbindung stcht.
    93. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 19 und 21, da durch gekennzeichnet, dass die Stanz messer am Umfang einer drehbar ge lagerten Trommel angeordnet sind.
    24. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 19. dadurch gekenn zeichnet, da die Mittel zum Teilen der Kolloidsehicht aus nebeneinander ange ordneten Trennorganen zum Schneiden der Kolloidschicht in Kolloidstreifen und aus in Zeitabschnitten wirkenden Trennorganen zum Teilen der Kolloid streifen in Kolloidkörper bestehen.
    25. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 19, dadurch gekenn zeichnet. dass die Vorrichtung zur Her stellung der Kolloidkorper Führungen aufweist, die bewirken, dass die Kolloid korper getrennt voneinander auf die Transportvorrichtung aufgelegt werden.
    26. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 19 und 25, da durch gekennzeichnet, dass die F hrun gen abwechselnd nach entcregengesetzten Richtungen verlaufen.
    27. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüehen 19, 24 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Füh- rungen zwischen den in Reihe angeord neten Trennorganen und den in Zeit abschnitten wirkenden Trennorganen an- geordnet sind.
    28. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüehen 19 und 24. da durch gekennzeichnet, dass in der Bahn der Kolloidstreifen von den in Zeit abschnitten wirlzenden Trennorganen eine in Zeitabschnitten wirkende Vor schubvorrichtung für die Kolloidstreifen vorgesehen ist@ die während der Abtren- nung der K'olloidk¯rper den Vorschub der Kolloidstreifen vortibergehend un terbricht.
    29. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteransprüchen 19, 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenn- vorrichtung mit einem Triebwerk in Verbindung steht, das dem Transport band absatzweise Vorschaltbewegungen zwischen der Auflegung der Kolloid körper auf die Transportvorrichtung er teilt.
    30. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 19, dadurch gekenn zeichnet, dass das umlaufende GieBband mit erhöhten Rändern ausgestattet ist.
    31. Einrichtung nach Patentanspruch III und Untpransprüchen 19 und 30 da durch gekennzeichnet, dass die erhöhten Ränder aus elastischem Baustoff be stehen, die beim Umlauf des GieBbandes von der aufgegossenen Kolloidschicht durch Trennorgane abgetrennt werden.
    32. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspr chen 19, 30 und 31, dadurch gekennzeichnet, dass die erhöh- ten Ränder aus lVolloidmasse bestehen.
    33. Einrichtung nach Patentanspruch III. dadurch gekennzeichnet, dass die Trok- kenvorriehtung ein Transportband auf weist, das durch Führungen stufenför- mig unter Bildung von Schleifen in den Trockenraum geführt ist.
    34. Einrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Trok kenvorrichtung mehrere umla. ufende Transportbänder besitzt, die übereinan- der angeordnet sind und deren Wende stellen abwechselnd versetzt zueinander liegen.
    35. Einrichtung nach Patentanspruch III und den Unteransprüchen 33 und 34, dadurch gekennzeichnet, daB an den Wendestellen der Transportbänder in der Fallinie der Kolloidkörper Vorrich tungen zum Unterstützen der Relativ- bewegungen der Kolloidkörper angeord net sind.
    36. Einrichtung nach Patentanspruch IIT und Unteransprüchen 33 bis 35* da durch gekennzeichnet, daM an den Wende stellen der Transportbänder Knetvor richtungen. angeordnet sind.
    37. Einrichtung nach Patentanspruch III dadurch gekennzeichnet, dass an den Wendestellen der Transportbänder Rühr- vorrichtungen angeordnet sind.
    38. Einrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, daB auf das Transportmittel eine Steuerung einwirkt, die dem Transportmittel Schüttelbewe- ,, ungen erteilt.
    39. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 38, dadurch gekenn zeichnet, dass die Führungen des Trans portbandes aus Zahnstangen bestehen.
    40. Einrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass die Trok kenvorrichtung ein mit Öffnungen ver sehenes Transportmittel und eine Vor richtung zum Durchleiten eines die Kolloidkörper relativ zueinander be wegenden Mediumstromes durch das Transportmittel aufweist.
    41. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 34, dadurch gekenn zeichnet. da¯ die Transportbänder der Reihe nach von oben nach unten mit voneinander verschiedenen Geschwindig- keiten durch die Troekenräume bewegt werden.
    42. Einrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dans dite Trok kenvorrichtung mehrere mit Transport vorrichtungen ausgestattete Trocken räume aufweist, zwischen denen Mittel zum Uberführen der olloidkorper von dem einen Trockenraum in den andern angeordnet sind.
    43. Einrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 42, dadurch gekenn zeichnet,, dass die zwischen den Trocken räumen vorgesehenen Mittel zum Über- führen der Wolloidkörper von einem Trockenraum in den andern derart aus gebildet sind, dass sie einen Temperatur- austausch zwischen den Trockenräumen verhindern.
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