CH138017A - Verfahren zur Herstellung von Phosphor unter gleichzeitiger Erzeugung eines latent hydraulischen Bindemittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phosphor unter gleichzeitiger Erzeugung eines latent hydraulischen Bindemittels.

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CH138017A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Herstellung von Phosphor unter gleichzeitiger Erzeugung eines  latent hydraulischen Bindemittels.    Im schweizerischen     Patent    Nr. 134,025     ist     ein Verfahren zur     Erzeugung        eines        latent     hydraulischen Bindemittels bei der Verar  beitung von Rohphosphaten, durch Erhitzen  mit     Kohle    und     kieselsäure-    und     tonerdehal-          tigen    Zuschlägen beschrieben worden, wel  ches dadurch gekennzeichnet     ist,

      dass man  die Menge der     Zuschläge    so     bemisst,    dass als  Schlacke     ein,    latent     hydraulisches    Binde  mittel entsteht, das eine     Zusammensetzung     von     12-351/o        A120",    1i8-3!8     /o        8i02,    40 bis  55%     Ca;0    hat und wie die     Hochofenschlacke     auf     Hochofenzement    verarbeitet werden       kann.     



  Es wurde nun gefunden, dass man     @auoh     ohne Zuschläge arbeiten kann, wenn man für  eine geeignete Zusammensetzung der     %h-          materialien    Sorge     trägt.    Mischt man     geeig-          nete    Rohphosphate, des     Calciums    und Alumi  niums     untereinander    und schmilzt diese ohne  weitere mineralische Zuschläge in     C'Tegenwr        rt       von Kohle im Phosphorofen nieder,

   so ge  winnt man den' Phosphor unter verhältnis  mässig geringer     Schlackenerzeugung.    Die er  haltene     Schlacke    stellt nach Granulation ein       vorzügliches        latent        hydraulisches    Bindemit  tel dar und ist zur Herstellung von Hoch  ofenzementen geeignet. Bei Durchführung  des Verfahrens     im    Schachtofen mit über  schüssiger     Luftzufuhr    kann der primär er  zeugte Phosphor in Phosphorsäure überge  führt wenden.

      <I>Beispiel:</I>    76,4 Teile eines     Tonerdephosphates    (zum  Beispiel     Sald@anaphosph.at)    mit 23,4 /o     A120",     39,3%     Si02    und 13,3% P werden mit 105 Tei  len eines     K-alkphosphiates    mit     47,3'/ü        Ca0,     0,7%     Si02,    15;3% P im Phosphorofen mit der       erforderlichen        Reduktionskohle        (Koks)    nie  dergeschmolzen.

   Es entfällt eine Schlacke       von,der    Zusammensetzung 30,8%     Si02,        18,7 /#              A1,03,    50%     Ca:0,    Während bei der Herstel  lung von Phosphor nach andern Verfahren  auf 1 kg Phosphor zirka 8 kg .Schlacke ent  stehen, werden bei dieser Arbeit.-weise nur  gegen 4 kg Schlacke erhalten, was eine  ausserordentliche Ersparnis an Wärmeenergie  bedeutet.  



       Man    hat bereits vorgeschlagen,     Calcium-          und        Aluminiumphosphate    durch     Calcinieren     bei hohen Temperaturen zur Abgabe :des       Phosphorpentoxyds    zu bringen. Diese Ar  beitsweise führt jedoch, wie Versuche gezeigt  haben, zu unbefriedigenden Ergebnissen, da  erhebliche Anteile der Phosphate nicht zer  setzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Phosphor unter gleichzeitiger Erzeugung eines latent hydraulischen Bindemittels aus Rohphos phaten und Kohle durch Erhitzen, dadurch gekennzeichnet, dass man ohne Anwendung von mineralischen Zuschlägen Galcium- und Aluminium-Rohphosphate in solchem Mi schungsverhältnis niederschmil@zt, dass als Schlacke ein latent hydraulisches Binde mittel entsteht, das eine Zusammensetzung von 12-35% A120" 18-38% Si02,
    4055% 0a0 hat .und wie die Hochofenschlacke auf Hochafenzement verarbeitet werden kann.
CH138017D 1927-09-21 1928-07-23 Verfahren zur Herstellung von Phosphor unter gleichzeitiger Erzeugung eines latent hydraulischen Bindemittels. CH138017A (de)

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