CH138724A - Verfahren zur Darstellung eines optisch aktiven Phenylpropanolmethylamins. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines optisch aktiven Phenylpropanolmethylamins.

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CH138724A
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phenylpropanolmethylamine
tartaric acid
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alcohol
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung eines     optiseh    aktiven     Phenylpropanolmethylamins.       Wie aus der Literatur bekannt, wird das       Phenylpropanolmethylamin    durch     d-Weinsäure     in seine optisch aktiven Komponenten ge  spalten. Man erhält mit     d-Weinsäure    als  erstes     Kristallisationsprodukt    das     d-Wein-          säuresalz    des therapeutisch nicht sehr wirk  samen     d-Phenylpropanolmethylamins.     



  Es hat sich nun gezeigt, dass man bei  Verwendung von     1-Weinsäure    überraschen  derweise als erstes     Kristallisationsprodukt     das     1-weinsaure    Salz des     1-Phenylpropanol-          methylamins    erhält.  



  Diese Spaltung ist von praktischem Inter  esse, da die physiologische Wirkung des       I-Phenylpropanolmethylamins    eine bedeutend  bessere ist, als die des     racemischen    und des  d -     Phenylpropanolmethylamins    . 1-     Phenylpro        -          panolmethylamin    ist identisch mit dem na  türlichen     1-Ephedrin    und soll ebenso wie die  natürliche Substanz Verwendung finden.

   Es  war nicht vorauszusehen, dass die Löslich  keit des     1-weinsauren    1-Phet)ylpropanolnlethyl-         amins    eine geringere ist, als die des     d-wein     sauren     1-Phenylpropanolmethylamins.     



  Die Spaltung kann in geeigneten Lösungs  mitteln wie Wasser, Alkohol, zum Beispiel  Methylalkohol, Äthylalkohol und     Propylalko-          hol    oder Aceton vorgenommen werden.  



       Beispiel:     50     gr        rac.        Phenylpropanolmethylamin    und  50     gr        1-Weinsäure    werden in 125 cm'     Äthyl-          alkohol    gelöst, was sowohl bei gewöhnlicher  als auch bei Siedetemperatur bewirkt werden  kann und die Lösung zur     Kristallisation    ab  gestellt. Nach einiger Zeit beginnt erst lang  sam, dann schneller die Lösung zu kristal  lisieren. Nach beendeter Kristallisation saugt  man von der Mutterlauge ab und wäscht mit  wenig Äthylalkohol nach.

   Die erhaltene Ver  bindung besteht zum grössten Teil aus       1-weinsaurem    1-     Phenylpropanolmethyl        amin.     Durch     Umkristallisieren    aus Alkohol. erhält       mau    ein Salz mit einem Schmelzpunkt von      l48 . Das daraus hergestellte Chlorhydrat  zeigt einen Schmelzpunkt von<B>215-</B>     216     und  eine optische Drehung von ca. 34 . Die aus  dem weinsauren Salz abgeschiedene Base,  das     1-Phenylpropanolmethylamin,    schmilzt  bei 39-40  C. Das     1-weinsaure        d-Phenyl-          propanolmethylamin    bleibt in der Mutterlauge.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von 1-Phenyl- propanolmethylamin, dadurch gekennzeichnet, dass man racemisches Phenylpropanolmethyl- amin in Gegenwart eines Lösungsmittels mit 1-Weinsäure behandelt und aus dem so er haltenen 1-weinsauren 1-Phenylpropariolme- thylamin die Base in Freiheit setzt.
CH138724D 1927-09-20 1928-09-05 Verfahren zur Darstellung eines optisch aktiven Phenylpropanolmethylamins. CH138724A (de)

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