CH138729A - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen.

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CH138729A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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Description


  Schaltungsanordnung für     Fernsprechanlagen    mit Gesellschaftsleitungen.    Die Erfindung bezieht sich auf Fern  sprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen und  besteht darin, dass zur     Herstellung    von Ver  bindungen zwischen zwei     Anschlussstellen     derselben     Gesell,scha-ftsleitung        in    der der Ge  sellschaftsleitung zugänglichen Vermittlungs  stelle     angeordnete        Schalteinrichtung    zur Be  stimmung der Verkehrsrichtung nach Kenn  zeichnung der     gewünschten    Verkehrsrichtung       Schaltmittel,

      welche die     Verbindungseinrich-          tungen    an den einzelnen     Anschlussstellen,    der  Gesellschaftsleitung beherrschen, steuern.  



  Als Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gedankens ist in der     Abb.    eine Gesellschafts  leitung dargestellt, an     die    zum     Beispiel    die  Teilnehmer     TI    und     T=    angeschlossen sind.  



  Die Teilnehmer     T1    und     T2    können in ab  gehender Richtung sowohl untereinander  (Rückruf), als auch mit andern nicht an der  Gesellschaftsleitung     VL    liegenden Teilneh  mern eine Gesprächsverbindung herstellen.         Ebenso    können die Teilnehmer     T1    und     TZ    in  ankommender Richtung über die Verbin  dungsleitung     VL    von     Teilnehmern,,    welche  nicht an der gemeinsamen Leitung liegen, er  reicht werden.  



  An jeder Teilnehmerstelle sind Schritt  schaltwerke, welche von Drehmagneten     Dm,     und     Drz,    usw.     beeinflusst    werden, vorgesehen.  Sämtliche     Schrittsch.altwerke        bewegen    sich  stets im Gleichschritt.

   Sie betätigen ausser  den     Kontakten        ldm%    und     8dm,    je zwei wei  tere Kontakte, und zwar je einen Ruhekon  takt     (2ko        bezw.        9ko),    welcher an allen Teil  nehmerstellen geschlossen ist, wenn sich das       Schrittschaltwerk    in der Ruhelage befindet,  und ausserdem je einen Arbeitskontakt (zum  Beispiel     5k2        bezw.        12k1),    welcher nur an  der Teilnehmerstelle geschlossen wird, deren  Rufnummer der Stellung des     SchrittschaIt-          werkes    entspricht.

   Die Kontakte     ldm,        bezw.          8dm,    werden vor dem     Wiederöffnen    des Kon  taktes 5k2     bezw.    12k1 geöffnet.      Für den vorliegenden Erfindungsgedan  ken ist es nur von Interesse, den Verbin  dungsaufbau in abgehender Richtung zu er  läutern.  



  Hebt der Teilnehmer T, seinen Hörer ab,  so kommt dadurch folgender Stromkreis     zu-          stände:    Erde, Relais     I31,    Teilnehmer     T,    Kon  takt     _13        nsi,    der Nummernscheibe, Kontakt       llp,,    Ruhekontakt     9ko    des     Schrittschaltwer-          kes,        a-Ader    der     Gesellschaftsleitung        VL,     Kontakt<B>18e,</B> Schaltarm<I>da,</I> des     Abgreifschal-          ters    in Stellung O, Relais X,

       Batterie,    Erde.  In     diesem    Stromkreis sprechen die Relais     13,     und X an. Durch Schliessen des Kontaktes       14b,    wird der Teilnehmer T, über einen Kon  densator an die     b-Ader    der Gesellschaftslei  tung     angeschaltet.        Durch    Erregung des Re  lais X kommt     über    den     Kontakt        20x        eine     Erregung des Relais Y, zustande über:

   Erde,  Schaltarm<I>da=</I> des     Abgreifers,    Kontakte 20x,       19y2,        Relais    Y,,     Batterie,    Erde. Durch Schlie  ssen des Kontaktes     15-y,        wird    ein     Stromstoss     auf den Drehmagneten<I>Da</I> des     Abgreifschal-          ters    und durch den Kontakt 17y,

   ein     Strom-          stoss    auf     sämtliche    an der     b-Ader    der Ge  sellschaftsleitung     VL    liegende Schaltmagnete  der     Schrittschaltwerke    an den einzelnen     Teil-          nehmerstellen    (zum     Beispiel   <I>Dir?.,</I>     bezw.        D;ri2          üsw.)    gegeben.

   Es werden     demzufolge    sämt  liche     Schrittschaltw        erke    an den Teilnehmer  stellen und der     Abgreifschalter    im Gleich  schritt     fortgeschaltet.    Bei der     Erregung    des  Drehmagneten<I>Da</I>     nies        A-bgreifschalters    wird  der Kontakt     16da.    geschlossen, so dass das Re  lais     Y=    erregt wird über:

       Erde,        Batterie,    Re  lais     Y=,        Kontakt    16<I>da</I> des Drehmagneten Da  des -     Abgreifschalters.    Erde. Das Relais Y,  veranlasst die Öffnung seines     Kontuktes        19y_.     so     dass-    das Relais Y, abfällt und am Kontakt       15y,    den     Stromstosskreis    für den Drehmag  neten<I>Da</I>     deAhgreifscha.lters    und am Kontakt  17y, den     Stromstosskreis    für die     Drehmag-          nete        Driz,

          bezw.        Dm,    der     Schrittschaltwerke     an den einzelnen Teilnehmerstellen     auftrennt.     Demzufolge wird auch das-Relais     Y2    durch  Öffnen des Kontaktes     16da    stromlos.

   Nach  dem ersten Drehschritt kommt     folgender          Stromkreis    zustande: Erde, Batterie, Relais    A, Widerstand<I>Wie,</I> Kontakt     27v.,    Kontakt  segment und Schaltarm     dar    des     Abgreifsehal-          ters,    Kontakt<B>18e,</B>     a-Ader    der Gesellschafts  leitung     VL,    Kontakt     12k,    des.     Schrittschalt-          werkes    der Teilnehmerstelle T,;

   - Kontakt       8dm,    des Drehmagneten     Drn,    des Schritt  schaltwerkes, Kontakt 11p,, Kontakt     1'3        n.si,     der Nummernscheibe, Teilnehmer T,, Relais       L,,    Erde. In diesem - Stromkreise     wird    das  Relais     g    erregt und verhindert durch Öffnen  seines Kontaktes 22a eine     abermalige    Erre  gung des Relais Y, und somit eine weitere       Fortschaltung    des     Abgreifschälters    und der       Schrittschaltwerke    an den einzelnen Teil  nehmerstellen.

   Durch Schliessen des Kontak  tes     32a    kommt ein Erregerstromkreis für das  Relais V, zustande über: Erde,     Batterie,        Wi-          derstan:d        Wi3,    Relais V,, Kontakt     32a,    Erde.

    Durch     Schliessen    des Kontaktes- 28a werden  die Adern<I>a,, b,,</I> die zu einem     Vorwähler        -          VF6'    führen mögen, überbrückt über: Kon  takt 28a,     Drosselspulen    D r<I>,</I> und     Dr:,.    Kon  takt     301t-,.    Es wird nun in bekannter Weise  ein     Varwähler,    der in der     Abb.    nicht darge  stellt ist, zur freien Wahl eines nachgeord  neten     Nummernstromstossempfängers    angelas  sen.

   Die     Einstellung    des     Vorwählers    auf die  sen     Nummernstromstossempfänger,    seine Sper  rung und Stillsetzung ist hier nicht von In  teresse.  



  Durch - Aus     senduhg    von Nummernstrom  stössen, das heisst durch     stossweise        Öffnung     des Kontaktes     1'3risi"    kann - der Teilnehmer  T, nun weitere     S>cha.lteinrichtungen    beein  flussen und so die     gewünschte    Verbindung  herstellen.  



  Er kann jetzt entweder einen     Teilnehmer,     welcher nicht an der Gesellschaftsleitung     VL     liegt, erreichen- oder eine     Verbindung    mit  einem     Teilnehmer    der     Gesellschaftsleitung          herstellen:     Will der Teilnehmer T, eine Verbindung       in    der     zuerst    genannten Richtung     herstellen,     so sendet er beispielsweise     zunächst    drei       Stromstösse    aus.; dadurch wird in bekannter  Weise der dem     Vorwähler    nachgeordnete.

    hier nicht dargestellte     Nummerstromstossemp=     Fänger eingestellt, da während der stosswei-      sen     Unterbrechung    der Teilnehmerschleife  das     Relais    A stossweise abfällt und die     Über-          brückung    der Adern     a1,        b1    am Kontakt 28a  stossweise aufhebt.

   Beim ersten Abfall des  Relais A kommt eine Erregung des Relais       VZ        zustande    in dem Stromkreise: Erde,     Bat-          terie,    Widerstand     W13,    Kontakt     3,1a,    Wick  lung     II    des Relais     V2,    Kontakt     3,3v1,    Erde.  Das Relais     VZ        schliesst    durch seinen Kontakt       29v2    die Drossel     Drl    kurz, um eine einwand  freie     Stromstossgabe    zu erhalten.

   Ausserdem  wird durch die     .Stromstossgabe    der Drehmag  net     D, %0    ,des     Mitlaufschaltwerkes        errebgt    über:  Erde,     Batterie,    Drehmagnet     Dm0   <I>des</I> Mit  läufers,     Kontakte        34a,    85f,     37v1,    Erde. Das       Mitlaufschaltwerk    wird entsprechend. der aus  gesandten     Stramstossreihe    auf den     .dritten     Kontakt eingestellt.

   Nach Ablauf der     Strom-          stossreihe,    das, heisst, sobald der Kontakt 32a  längere Zeit geschlossen     bleibt.,    fällt das Re  lais     VZ    infolge Kurzschlusses seiner Wick  lung     II    verzögert ab.     D'adurüh    kommt folgen  der Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Kon  takte     44v1,        45v2,    Schaltarm     dm02    des Mit  läufers, Kontakt. 3 der Kontaktbank des Mit  laufschaltwerkes, Relais F, Batterie, Erde.

    Das Relais F legt sich durch     Schliessen    seines  Kontaktes 51 f in einen Haltestromkreis. über:  Erde,     Batterie,    Relais F, Widerstand     W4     Kontakte 51f,     52v1.    Erde.

   Durch Öffnen des  Kontaktes 35f     erfolgt    eine     Auftrennung    des       Stromstosskreises    für den Drehmagneten     Dm0     des     Mitlaufschaltwerkes,    so dass bei der näch  sten     Stromstossreihe    .dieser     Drehmagnet    nicht  mehr beeinflusst wird, sondern diese Strom  stossreihe und alle nachfolgenden nur die dem       Vorwähler    nachgeordneten     Nummernstrom-          stossempfänger    zur Einstellung auf den ge  wünschten     Teilnehmer    beeinflussen.

   Es     ist     demnach durch die Aussendung der ersten       Stromstossreihe    die vom     Teilnehmer        T1        ge-          wünschte    Verkehrsrichtung     gekennzeichnet.     



  Will nun aber ,der Teilnehmer     T1    eine Ver  bindung mit dem Teilnehmer     .T2,    welcher an  derselben Gesellschaftsleitung     liegt,    herstel  len. so vollziehen     sich    im einzelnen folgende       Schaltvorgänge:

       Besteht beispielsweise in diesem Falle die    erste     Stromstossreihe    aus zwei     Stromstössen,     so wird der Mitläufer     dieser        Stromstossreihe          entsprechend    dem schon     erwähnten    Erreger  kreise des     Drehmagneten        D'm0    des Mitläufers  auf den Kontakt     nl    geschaltet.

   Nach dem  Abfall des     Relais        V;    nach     Beendigung    der er  sten     S%romstossreihe    kommt folgender Strom  kreis zustande: Erde, Batterie, Wicklung I  des Relais     Hl,    Kontakt     n"    Schaltarm     dm02,     Kontakte     45v"        44v1,

      Erde.- In diesem     .Strom-          kreis    spricht das Relais     Hl    an und legt sich  mit seiner     Wicklung        II    durch Schliessen     des     Kontaktes     39h1        in    folgenden     Haltestormkreis:     Erde, Batterie, Wicklung     II    des     Relais        Hl,     Kontakte     397r.1,    38y2,     37v1,    Erde.  



  Sendet der Teilnehmer die nächste Strom  stossreihe,     .die    wiederum aus zwei Stromstössen  bestehen mag, aus, so wird in der schon be  schriebenen Weise der Mitläufer auf den  Kontakt     n2        fortgeschaltet.    Nach Ablauf der       Stromstossreihe    kommt wiederum durch Ab  fall des Relais     VZ    folgender     Stromkreis    zu  stande:

   Erde, Batterie,     -Wicklung    I des Re  lais     H2,    Kontakt     467a1,        Kontakt        n"        Schaltarm          dmOz,    Kontakte     45v2,        44v1    Erde.

   In diesem       Stromkreise    spricht das Relais     HZ    an und legt  sich über     seinen,    Kontakt     40h2    mit seiner  Wicklung     II    in einen Haltestromkreis über:  Erde.     Batterie,    Wicklung     II    des     Relais        H2,     Kontakt     40h._,   <I>41p,,</I>     42v1.    Erde.  



  Besteht die nächste     Stromstossreihe    aus  vier Stromstössen, so wird der Mitläufer auf  den Kontakt     1t3        fortgeschaltet,    so dass nach  Ablauf der     Stromstossreihe    folgender Erre  gerstromkreis zustande kommt: Erde, Batte  rie, Wicklung I des Relais     H3,    Kontakt     47h2,     Kontakt     n3.    Schaltarm     dm02    des     Mitläufers,          Kontakte        45v2,        44v1,    Erde.

   In diesem Strom  kreis spricht :das Relais     H3    an und legt sich  mit seiner Wicklung     1I    über den Kontakt       -137a3    in einen     Haltestromkreis.     



  Besteht die     folgende        Stromstossreihe    wie  derum aus vier     Stromstössen,    so erreicht der       Schaltarm        dm02    des Mitläufers den Kontakt  114 und veranlasst nach Abfall des Relais     VZ     nach Ablauf der     Stromstossreihe    eine Erre  gung des     Relais        H4    über:

   Erde,     Batterie,     Wicklung I des Relais     H°,    Kontakte     481a3,        u4,              Schaltarm        dm02,    Kontakte     45v2,        44v1,    Erde.  Durch Schliessen des Kontaktes     53h4        legt    sich  das Relais     H4    mit seiner Wicklung     II    in  einen Haltestromkreis, der verläuft über:  Erde, Wicklung     II    des Relais     H4,    Kontakte       531c.4,    54v1, Erde. Durch Öffnen des.

   Kontak  tes     30h4    wird die zwischen den Adern     a1    und       b1    liegende Brücke aufgetrennt, so dass sämt  liche mit den bisher ausgesandten     vier        Strom-          stossreihen    eingestellten Nummernstromstoss  empfänger und der eingestellte     Varwähler     ausgelöst werden.  



  Sendet jetzt der Teilnehmer     T1    als letzte       Stromstossreihe    zwei Stromstösse, so wird ent  sprechend ,dieser     Stromstossreihe    jetzt nur das  vorher mit den     Nummernstromstossempfä.n-          gern    eingestellte     Mitlaufschaftwerk    um zwei  Schritte     fortgeschaltet,        so.    dass nach     Aberre-          gung    des Relais     V2    folgender Stromkreis zu  stande kommt:

   Erde, Kontakte     44v1,        45v2,     Schaltarm     dn202,    Kontakte 2,     731a4,    Relais G.  Relais F,     Batterie,    Erde. In diesem ,Strom  kreise     sprechen    die Relais G und F an.     Durch     Schliessen des Kontaktes     51f    legt sich     das    Re  lais F in einen Haltestromkreis und trennt  durch Öffnen des Kontaktes 35f den Strom  stosskreis für den     Drehma.,o-neten        DmO    des       Mitlaufsohaltwerkes    auf.

   Dass Relais G hält  sich in dem Stromkreise über: Erde, Kon  takte     50v1.        49g,    Relais G, Relais F, Batterie,  Erde. Der     Schaltarm        dm.0,,    des Mitläufers  steht     entsprechend    der Stellung des Schalt  armes     dna.0-    des Mitläufers auf dem Kontakt  2, so dass an diesen     Kontakt    ein     Erdpotential     über den Kontakt     55g    des Relais G und den  Schaltarm     dm0s    angelegt ist.

   Nach Erregung  des     Relais    G kommt durch Schliessen des       Kontaktes        24g    folgender Stromkreis     zustande:     Erde,     Batterie,    Relais     Y"    Kontakte     19y2.          33w.        94g,    Erde. In diesem Stromkreise spricht  das Relais     Y1    an.

   Durch Schliessen     des:    Kon  taktes     1.5y1    erhält der Drehmagnet Da des       Abgreifers    einen     S"tromstoss,@gd        dass!    er um einen  Sehritt     fortgeschaltet        wird;

      ausserdem     wird.     durch Schliessen -des     Kontaktes        17y1        lein     Stromstoss über die     b-Ader    der     Gesellschafts-          leitung        VL    zu sämtlichen an .dieser Ader lie  genden Drehmagneten     (D7n,        bezw.        Dm-,)    der         Schrittschastwerke    der einzelnen     Teilnehmer-          ;stellen    gegeben.

   Diese     Schrittschaltwerke    ma  chen demgemäss im     Gleichschritt    mit dem Ab  greifschalter einen Schritt. Durch Schliessen  des Kontaktes     1.6da    des Drehmagneten<I>Da er-</I>  folgt eins     Erregung    des     Relais        YZ    welches  durch     Öffnen.    des Kontaktes     19y2    dass     Relais          Y1    zum Abfall bringt, so dass sowohl alle       Drehmagnete    der     Schrittschaltwerke    (Kon  takt     17y1)

      als auch der     Drehmabg'net    des     Ab-          greifschalters    (Kontakt     15y1)        stromlos    wer  den. Durch Öffnen des Kontaktes     38y2    wurde  der Haltestromkreis des Relais     Hl    aufge  trennt. Der Drehmagnet<I>Da</I> öffnet     seinen     Kontakt     16da,    so, dass auch das Relais     Y2     abfällt und seinen Kontakt     19y2    für eine  neue     Erregung    des Relais     Y1    schliesst.  



  Bei dem ersten Schritt des     Abgreifsehal-          ters    nach     Einstellung,des    Mitläufers erfolgt  eine Erregung des Relais     P1    an der anrufen  den Teilnehmerstelle     T1    in der folgenden  Weise:

    Bei Anruf     des    Teilnehmers     T1    hatte sich  ,das     Schrittsehaltwerk    auf den anrufenden  Teilnehmer     Ti.    eingestellt; es war demzu  folge der Kontakt     121e1        geschlossen.    Wird  nun, wie schon beschrieben, durch den Strom  stoss über den Kontakt     17y,    der Drehmagnet  Dm, wieder erregt, so öffnet dieser bei seiner  Erregung den Kontakt     8dm1,    so dass das Re  laiz.

       P1        infolge    Aufhebung seines Kurzschlus  ses an dem genannten Kontakt in der Teil  nehmerschleife erregt wird und sich durch  Schliessen seines Kontaktes     10p1    mit seiner       niedrigohmigen    Wicklung     II    in einen Halte  stromkreis über die     a-Ader    der Gesellschafts  leitung     VL    legt. Nach Beendigung des     ersten          Sohrittes    des     Abgreifschalters    nach Einstel  lung des Mitläufers ist der Kontakt     5k2    an  der Teilnehmerstelle     TZ    geschlossen.

   Der       Schaltarm        da.,    des     Abgreifschalters    hat nach  diesem     :Schaltschritt    den Kontakt 2 erreicht.  so dass folgender     Stromkreis    zustande kommt:  Erde, Kontakt     55g,        Sehaltarm        dna03    des Mit  läufers, Kontakt 2, Schaltarm<I>das</I> des Ab  greifers, Kontakt     56y1.    Relais P, Kontakt  58g, Widerstand     Wie,    Batterie, Erde.

   Das Re  lais P     spricht    in diesem     Stromkreise    an und      trennt durch Öffnen des Kontaktes 83p den       Erregerstromkreis    für das     Relais        Y,.    auf, so  dass     keine    weitere     Fortschaltung    des     Abgreif-          schalters    und somit auch der     Schrittschalt-          werke    an den einzelnen Teilnehmerstellen er  folgen kann.

   Durch Erregung des Relais P  wird ausserdem der Haltestromkreis der Wick  lung     1I    des Relais     H2    am Kontakt     41p    auf  getrennt, so dass dieses     Relaisabfällt    und eine       Beeinflussung        des        Thermorelais        T1a,    dessen  Wicklung bisher durch den Kontakt     72h2     kurzgeschlossen war, über den Kontakt     711a3          eintritt.    Dieses Relais schliesst .aber     noch    nicht  seinen Kontakt     70th,

      da es erst nach einer       bestimmten    Zeit des Stromflusses betätigt       wird.    Nach Abfall des Relais     H2        erfolgt    die  Aussendung des Rufstromes für den ge  wünschten Teilnehmer     T2    in folgendem       .Stromkreis:    Erde,     Batterie,        Rufstromquelle          RS,    Kontakte     69h3,        68h2,        67h1,    66g,<I>27v,</I>  Kontaktsegment und :

  Schaltarm da,     des    Ab  greifschalters, Kontakte<B>18e,</B>     57c2    des     Schritt-          schaltwerkes    an der Teilnehmerstelle     T2,     Kontakt     ldm-.    des     Schrittschaltwerkes,    Kon  takt     4p2,        Nummermschalterkontakt        6nsi2,     Teilnehmer     T2,        Relais        B2,    Erde. In diesem       Stromkreise    wird. der an der     Teilnehmerstelle          T2    befindliche Wecker beeinflusst.

   Nach  einiger Zeit der     Rufstromaussendung,    welche  der Beeinflussungszeit des     Thermorelais    ent  spricht,     wird    die Wicklung     II    des Relais H3  über den Kontakt     74th    des     Thermorelais        Th.     kurzgeschlossen, .so     da.ss    es abfällt und durch  Öffnen des Kontaktes     69h3    die     Rufstro:m-          quel:le    abschaltet.  



       Meldet    sich der Teilnehmer, so kommt eine  Erregung des Relais     B2    zustande über: Erde,       Relais        B2,    Teilnehmer     T2,    Kontakte     6nsi2,          4p2,        ldm.2.        5k2,        a-Ader    der Gesellschaftslei  tung     VL,    Kontakt<B>18e,</B> Schaltarm da,     3Ps          Abgreifs@chalters,        Kontakt        27v2,        Widerstand          Wie,    Relais<I>A,

  </I> Batterie, Erde. Durch Schlie  ssen des Kontaktes     7b2        wird    der     gewünschte     Teilnehmer     T.    über einen Kondensator an die       b-Ader    der Gesellschaftsleitung     VL    ange  schaltet, so dass die Gesprächsverbindung zwi  schen dem Teilnehmer     T1    und     T,        hergestellt     ist.    Legen nach     Gesprächsschluss    beide Teil  nehmer ihre Hörer auf,, so werden     zunächst     die Relais A,     B1,,        B2    und     P1    stromlos.

   Durch  Öffnen des. Kontaktes     32.a    und. Schliessen des       Kontaktes    31a     wird    das     Relais        V1    durch       Kurzschluss        aberregt,    so dass es seinen Halte  stromkreis am Kontakt     3:3v1    auftrennt.

   Durch  Öffnen der Kontakte     50v1        bezw.    52v1 werden  die Relais F und G, und durch Öffnen des  Kontaktes     5.4v1        das    Relais     H4        aberregt;    au  sserdem wird, durch Öffnen des Kontaktes       55g    das Relais P zum     Abfall    gebracht.  



  Durch     @Schliessen    des Kontaktes     316-v    er  folgt nach Abfall der Relais A     und    F eine       Fortschültung    des     Mitlaufschaltwerkes    in die  Ruhelage in dem Stromkreise:

   Erde, Batterie,  Drehmagnet     Dm0    des     Mitlaufschaltwerkes,     Kontakte     34a,        35f,        36v1,        Kontaktsegment,          S.ehaltarm        dm01,    Wicklung I :des Relais     V2,          Relaisuriterbrecher        BÜ,    Erde. Während der       Fortschaltung    des     Mitlaufschaltwerkes    wird  in dem eben erwähnten Stromkreise das Re  lais     V.=    über seine Wicklung I erregt gehal  ten.  



  Der     Abgreifer   <I>Da</I> wird gleichzeitig mit den       Schrittschaltwerken    an den einzelnen Teil  nehmerstellen in     falgend:er    Weise in die Eu  helage geschaltet: Nach Abfall der Relais A  und     V1    kommt folgender Erregerstromkreis  für das     Relais        Y1    zustande: Erde,     Batterie,     Relais     Y1,        Kontakts        19y2,        21v1,    22a, Kon  taktsegment, Schaltarm     da2,    Erde.

   Durch  Schliessen des     Kontaktes        15y1        wird    ein Strom  stoss zum Drehmagneten<I>Da</I> des     Abgreifschal-          ters    gegeben, und durch Schliessen     des    Kon  taktes     17y1    trifft ein solcher auf die     b-Ader     der     Gesellschaftsleitung        VL    und beeinflusst       dort    die Drehmagnete     Dm,        bezw.        Dm,

      der       Schrittschaltwerke    an den einzelnen     Teilneh-          merstellen.    Bei     Erregung    des     Drehmagneten     <I>Da</I>     kommt    durch Schliessen des Kontaktes       16da    eine     Erregung    des Relais     Y2        zu:

  stande,     welches durch Auftrennen des     Kontaktes          19y2    das Relais     Y1    zum Abfall bringt und  demzufolge     durch        Auftrennung    des Kontak  tes     1,5y1    den     Stromkreis    des     Drehmagneten   <I>Da</I>  des     Abgreifsohalters    und     durch        Auftrennung     des Kontaktes     17y1    den Stromkreis des           cchrittschaltwerkes    öffnet;

   der Kontakt     16da     öffnet :den     Erregerstromkreis    für das Relais       Y2.        Durch    das     wechselseitige    Arbeiten der  Relais Y,,     Y2    und des Drehmagneten<I>Da</I> des       Abgreifschalters    werden der     Abgreifschalter     und die einzelnen     Schrittschaltwerke    solange       fortgeschaltet,    bis der Schaltarm     da,    des     Ab-          greifschalters    die     0-Stellung        erreicht    hat.

    und so eine     Wiedererregung    des Relais Y,  unmöglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für Fernsprechan lagen mit Wählerbetrieb und Gesellschafts leitungen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung von Verbindungen zwischen zwei Anschlussstellen derselben Gesellschaftslei- tung in der der Gesellschaftsleitung zugäng lichen Vermittlungsstelle angeordnete Schalt einrichtungen (Dino) zur Bestimmung der Verkehrsrichtung nach Kennzeichnung der gewünschten Verkehrsrichtung Schaltmittel <I>(Da),</I> welche die Verbindungseinrichtungen <I>(Dm,
    </I> Dm.) an den einzelnen Auschlussstel- len der Gesellschaftsleitung beherrschen, steuern. UNTERANSPRÜCHE: T. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch für Gesellschaftsleitungen mit Sehrittschaltwerken (Dm,, Dnn2) an den einzelnen Anschlussstellen, dadurch ge kennzeichnet, dass die von den zur Be stimmung der Verkehrsrichtung dienen den Schalteinrichtungen (Dmo) beeinfluss ten Schaltmittel (Da)
    die Steuerung der Schrittschaltwerke an den einzelnen An schlussstellen überwachen. 2. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch. dadurch gekennzeichnet, da.B' nach Kennzeichnung der Gesellschaftsleitung der anrufenden Anschlussstelle durch den Mitläufer (Dmo) von diesem Hilfsschalt- mittel (H4) beeinflusst werden, welche die Auslösung der eingestellten Verbindungs einrichtungen in der Vermittlungsstelle herbeiführen.
    3. Sche.ltungsanordnung nach Unteranspruch 2, daidurch gekennzeichnet, :dass das. Schalt mittel (Da) zur Überwachung der Steue rung der Verbindungseinrichtungen an den einzelnen Anschlussstellen nach Kenn- zeichnung der verlangten Anschlussstelle angereizt wird und das Aussenden von Stromstössen entsprechend dem vom Mit läufer belegten Zugang zur Einstellung der Verbindungseinrichtungen au den ein zelnen Anschlussstellen veranlasst.
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