CH139024A - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen.

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CH139024A
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Switzerland
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earth
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen.    Die     Erfindung    bezieht sich auf     Fern-          sprechanlaigen    mit     Gesellschaftsleitungen    und       bezweckt    in besonders einfacher und betriebs  sicherer Weise eine Geheimhaltung einer       Sprechverbindung    zu ermöglichen.  



  Erreicht wird dieses     dadurch,    dass die  während -des Bestehens einer     Verbindung    die       Anschaltung    einer weiteren     Anschlussstelle     der     Gesellschaftsleitung    an diese verhin  dernde     'Sperreinrichtung        während    des     Au.f-          baues    einer Verbindung zwischen zwei An  schlussstellen derselben     Gesellschaftsleitung     durch eine .andere Sperreinrichtung .ersetzt  wird.  



  Als Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gedankens ist in der     Abbildung        eine    Gesell  schaftsleitung     dargestellt,    an die zum Beispiel  die Teilnehmer     T,    und     T,        angeschlossen    sind.  



  Die Teilnehmer     T1    und     T2    können in ab  gehender Richtung sowohl untereinander  (Rückruf), als auch mit andern nicht an der  Gesellschaftsleitung     VL    liegenden Teilneh-         mern    eine Gesprächsverbindung herstellen.  Ebenso können die Teilnehmer     T1    und     T2    in  ankommender Richtung über die Verbin  dungsleitung     VL    von Teilnehmern,, welche  nicht an der gemeinsamen Leitung liegen, er  reicht werden.  



  An jeder Teilnehmerstelle sind     Schritt-          schaltwerke,    welche von Drehmagneten     13m1     und     Dm,        usw.        beeinflusst    werden, vorgesehen.  Sämtliche     Schrittschaltwerke    bewegen sich       stets    im Gleichschritt.

   Sie     betätigen    ausser  den Kontakten     Idm2    und     8dm,    je zwei wei  tere Kontakte, und zwar je einen Ruhekon  takt     (24o        bezw.    9<B>4</B>), welcher an     allen    Teil  nehmerstellen geschlossen ist,     wenn    sich das       Schrittschaltwerk    in der Ruhelage befindet.

    und ausserdem je einen Arbeitskontakt (zum  Beispiel     5k2        bezw.        12k1),    welcher nur an  der Teilnehmerstelle geschlossen     wird,    deren  Rufnummer der Stellung des     Schrit@schalt-          werkes    entspricht. Die Kontakte     ldm,        bezw.          8dm,    werden vor dem     Wiederöffnen    des Kon  taktes     5k2        bezw.    12k1 geöffnet.      Für den vorliegenden Erfindungsgedan  ken ist es nur     vonf    Interesse, den Verbin  dungsaufbau in abgehender Richtung zu er  läutern.

    



  Hebt der Teilnehmer     T,    seinen Hörer ab,  so kommt dadurch folgender Stromkreis zu  stande: Erde, Relais     B,,    Teilnehmer     T,,    Kon  takt 13     nsil    der Nummernscheibe, Kontakt       11p1,    Ruhekontakt     9ko    des     Schrittschaltwer-          kes,        a-Ader    der Gesellschaftsleitung     VL,     Kontakt<B>18e,</B> Schaltarm<I>da,</I> des-     Abgreifschal-          ters    in Stellung 0, Relais X, Batterie, Erde.  In .diesem Stromkreis sprechen die Relais     B,     und X an.

   Durch Schliessen des Kontaktes       14b,    wird der Teilnehmer     T,    über einen Kon  densator an die     b-Ader    der Gesellschaftslei  tung     angeschaltet.    Durch     Erregung    des Re  lais X kommt über den Kontakt 20x eine  Erregung des Relais     Y,    zustande über: Erde,  Schaltarm     dcc2    des     Abgreifers,    Kontakte     20;x,          19y2,        Relais:        Y.,    Batterie, Erde.

   Durch Schlie  ssen des Kontaktes 15y, wird ein     Stromstoss     auf den Drehmagneten<I>Da</I> des     Abgreifschal-          ters        und        durch    den Kontakt     17y,    ein Strom  stoss auf     sämtliche    an der     b-Ader    der Ge  sellschaftsleitung     VL    liegende Schaltmagnete  der     Schrittschaltwerke    an den einzelnen     T'eil-          nehmerstellen    (zum     Beispiel        Dm,

          bezw.        Dm2     usw.) gegeben. Es werden demzufolge     sämt-          liehe        Schrittschaltwerke    an den Teilnehmer  stellen und der     Abgreifschalter    im Gleich  schritt     fortgeschaltet.    Bei der Erregung des  Drehmagnetes<I>Da</I> des     Abgreifschalters    wird  der     Kontakt        16da    geschlossen, so, dass das Re  lais     Y2    erregt wird über:

   Erde, Batterie, Re  lais     Y2,    Kontakt 16<I>da</I> des Drehmagnetes<I>Da</I>  des     Abgreifschalters,    Erde.     Das    Relais     Y2     veranlasst die Öffnung seines Kontaktes     19y_,     so dass das     Relais        Y,    abfällt und am Kontakt       15y,    den     S'6romstosskreis    für den Drehmag  neten<I>Da</I> des     Abgreifschalters    und am Kontakt       17y,    den     Stromstosskreis    für die Drehmag  nete     Dm,        bezw.        Dm,

      der     Schrittschal'twerke     an den einzelnen Teilnehmerstellen auftrennt.  Demzufolge wird auch das Relais     Y2        durch     Öffnen des Kontaktes     1.6da    stromlos.

   Nach  dem     ersten    Drehschritt kommt folgender  Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Relais    A, Widerstand     Wie,    Kontakt 27v2, Kontakt  segment und Schaltarm<I>da,</I> des     Ab:greifschal-          ters,    Kontakt<B>18e,</B>     a-Ader    der Gesellschafts  leitung     VL,    Kontakt     12k,    des     Schrittschalt-          werkes    der Teilnehmerstelle     T,,        Kontakt          8dm,    des Drehmagnetes     Dm,    des Schritt  schaltwerkes, Kontakt     11p,,

      Kontakt 13     nsil     .der Nummernscheibe,     Teilnehmer        T,,    Relais       B,,    Erde. In diesem     Stromkreise    wird des  Relais A     erregt    und verhindert     durch    Öffnen  seines Kontaktes     2,2a    eine abermalige Erre  gung des     Relais        Y,    und somit eine weitere       Fortschaltung    des     Abgreifschalters    und der       Schrittschaltwerke    an- den einzelnen Teil  nehmerstellen.

   Durch     Schliessen    des Kontak  tes 32a kommt ein Erregerstromkreis für das  Relais     V,    zustande über: Erde,     Batterie,    Wi  derstand     W13,    Relais     V,,    Kontakt 32a, Erde.

    Durch     iSchliessen    des Kontaktes     28a    werden  die Adern     a1,        b1,    die zu einem     Vorwähler     VW führen mögen, überbrückt über: Kon  takt 28a,     Drosselspulen        Dr,    und     Dr2,    Kon  takt     30h4.    Es wird     nun    in bekannter Weise  ein     Vorwähler,    der     in    der Abbildung nicht dar  gestellt     ist,    zur freien Wahl eines nachgeord  neten     Nummernstromstossempfängers    angelas  sen.

   Die     Einstellung    des     Vorwählers    auf die  sen     Nummernstromstossempfänger,    seine Sper  rung und     Stillsetzung    ist hier nicht von In  teresse.  



       Durch    Aussendung von Nummernstrom  stössen, das heisst durch stossweise Öffnung  des Kontaktes     1@3nsi,,    kann der     Teilnehmer          T,    nun weitere     Sichalteinrichtungen    beein  flussen und so die gewünschte Verbindung  herstellen.  



  Er kann jetzt entweder einen     Teilnehmer,     welcher nicht an der Gesellschaftsleitung     VL     liegt, erreichen oder eine Verbindung mit  einem Teilnehmer der Gesellschaftsleitung  herstellen.  



  Will der Teilnehmer     T,    eine Verbindung  in der zuerst genannten Richtung     herstellen,     so sendet er     beispielsweise    zunächst drei       Stromstösse    aus; dadurch wird in bekannter  Weise der dem     Vorwähler        nachgeordnete,     hier     nicht    :

  dargestellte     Nummernstromstoss-          fänger    eingestellt, da während der stosswei-      sen     Unterbrechung    der Teilnehmerschleife  das     Relais    A stossweise abfällt und die     Über-          brückung    der Adern     al,   <B>bi</B> am     Kontakt    2:8a  stossweise aufhebt.

   Beim ersten Abfall des  Relais A kommt eine Erregung des Relais       VZ        zustande    indem     Stromkreise:    Erde, Bat  terie, Widerstand     Wi3,    Kontakt     3.1a,    Wick  lung     II    des Relais     V2,    Kontakt     33v,,    Erde.  Das     Relais        VZ        schliesst    durch seinen Kontakt       29v2    die     Drossel        Drl    kurz, um eine einwand  freie     Stromstossgabe    zu erhalten.

   Ausserdem  wird durch die     Stromstossgabe    der Drehmag  net     Dm0        des        Mitlaufschaltwerkes    erregt über:  Erde,     Batterie,    Drehmagnet     Dm0    .des Mit  läufers,     Kontakte    34a, 35f,     37v1,    Erde. Das       Mitlaufschaltwerk    wird entsprechend der     aus-          gesandten        Stromstossreihe    auf den     .dritten     Kontakt eingestellt.

   Nach Ablauf der Strom  stoss-reihe, das heisst, sobald der Kontakt 32a  längere Zeit geschlossen bleibt,     fällt,das    Re  lais     VZ    infolge Kurzschlusses seiner Wick  lung     II    verzögert ab. Dadurch kommt     fol.'gen-          der    Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Kon  takte     44v1,        45v2,        Schaltarm        dm02    des Mit  läufers, Kontakt 3 der Kontaktbank des     Mit-          laufschaItwerkes,    Relais F, Batterie, Erde.

    Das Relais F legt sich durch Schliessen seines  Kontaktes 51 f in einen Haltestromkreis über  Erde,     Batterie,    Relais F, Widerstand     W4,     Kontakte 51f,     52v1,    Erde. Durch Öffnen des  Kontaktes 35f erfolgt eine     Auftrennung    des       Stromstosskreises    für den     Drehm-agneten        Dm0     des     Mitlaufschaltwerkes,    so dass bei der     näch-          sten        Stromstossreihe    dieser Drehmagnet nicht  mehr beeinflusst wird, sondern diese     ,

  Strom-          stossreihe    und alle nachfolgenden nur die dem       Vorwähler    nachgeordneten     Nummernstrom-          stossempfänger    zur Einstellung auf den ge  wünschten     Teilnehmer    beeinflussen. Es ist       demnach    durch die Aussendung der ersten       Stromstossreihe    die vom Teilnehmer     T1    ge  wünschte     Verkehrsrichtung    gekennzeichnet.  



  Will nun aber der Teilnehmer     T1    eine Ver  bindung mit dem Teilnehmer     T2,    welcher an  derselben Gesellschaftsleitung liegt, herstel  len, so vollziehen .sieh im einzelnen folgende  Schaltvorgänge:  Besteht beispielsweise in diesem Falle die         erste        Stromstossreihe    .aus zwei     Stromstössen,     so wird der Mitläufer dieser     Stromstassreihe          entsprechend    dem schon     erwähnten    Erreger  kreise des Drehmagnetes     Dm0    des Mitläufers  auf den Kontakt     nl    geschaltet.

   Nach dem  Abfall des     Relais.        VZ    nach Beendigung der er  sten     S'tromstossreihe    kommt folgender Strom  kreis zustande: Erde, Batterie, Wicklung I  des Relais     Hl,        Kontakt        nl,    Schaltarm     dm02,     Kontakte 45v2,     44v1,    Erde.

   In diesem     ;Strom-          kreis    spricht das Relais     Hl    an und legt sich  mit seiner     Wicklung        II    durch Schliessen des  Kontaktes 39h1 in folgenden     Haltestromkreis:     Erde, Batterie, Wicklung     II    des Relais     Hl,          Kontakte        39h1,        38y2,        37v1,    Erde.  



  Sendet der Teilnehmer die nächste Strom  stossreihe,     ,die        wiederum    aus zwei     Stromstössen     bestehen mag, aus, so     wird:    in der schon Be  schriebenen Weise der     Mitläufer    auf den       Kontakt        n2        fortgeschaltet.    Nach Ablauf der       Stromstossreihe    kommt wiederum durch Ab  fall des Relais     Vz    folgender Stromkreis     zu-          s'tande:

      Erde,     Batterie,    Wicklung I des Re  lais     H2,    Kontakt     46h1,        Kontakt        722,    Schaltarm       dm02,        Kontakte        45v2,        44v1    Erde.     In:    diesem  Stromkreise spricht das Relais     Hz    an und legt  sich über     seinen;    Kontakt     40h2    mit seiner  Wicklung     II    in einen Haltestromkreis über:

    Erde,     Batterie,    Wicklung     II    des .Relais H2,  Kontakt     40h2,   <I>41p,</I>     42v1,    Erde.  



  Besteht die nächste     Stromstossreihe    aus  vier     Stromstössen,    so wird der Mitläufer auf  den Kontakt     n3        fortgeschaltet,    so     dass    nach  Ablauf der     Stromstossreihe    folgender Erre  gerstromkreis zustande kommt: Erde, Batte  rie, Wicklung I des     Relais        H3,    Kontakt     47h2.     Kontakt     n3,    Schaltarm     dm02    des     Mitläufers,     Kontakte     45v2,        44v1,    Erde.

   In diesem Strom  kreis spricht     Idas    Relais     H3    an und legt sich  mit seiner Wicklung     II    über den Kontakt  43h3 in einen Haltestromkreis.  



  Besteht die folgende     Stromstossreihe        wie-          derum        aus    vier     ,Stromstössen,    so erreicht der       Schaltarm        dm02    des Mitläufers den Kontakt       n4    und veranlasst     nach    Abfall des Relais     VZ     nach Ablauf der     Stromstossreihe    eine Erre  gung des     Relais,        H4    über:

   Erde,     Batterie,     Wicklung I des Relais     H4,    Kontakte     48h3,        n,,         Schaltarm     dm02,    Kontakte     45v"        44v,,    Erde.  Durch     :Schliessen    des Kontaktes     53h4    legt sich       da.s        Relais    H4 mit seiner Wicklung     II    in  einen Haltestromkreis, der verläuft über:  Erde, Wicklung     II    des Relais     1I"    Kontakte       53h4,    54v1, Erde.

   Durch Öffnen des Kontak  tes     30h4    wird die zwischen den Adern     a,    und       b1    liegende Brücke aufgetrennt, so. dass sämt  liche mit den bisher ausgesandten vier Strom  stossreihen eingestellten Nummernstromstoss  empfänger und der eingestellte     Vorwähler     ausgelöst     werden.     



  Sendet jetzt der Teilnehmer T, als letzte       Stromstossreihe    zwei Stromstösse, so wird ent  sprechend dieser     Stro.mstossreihe    jetzt nur das  vorher mit den     Nummernstromstossempfän-          gern    eingestellte     Mitlaufschal'twerk    um zwei  Schritte     fortgeschaltet,    so dass nach     Aberre-          gung    des Relais     VZ    folgender Stromkreis zu  sta-nde     kommt:

      Erde, Kontakte     44v,,        45v2,          Sühaltarm        dm.0,        Kontakte    2,     73h4,    Relais G,  Relais F, Batterie, Erde. In diesem Strom  kreise sprechen die Relais G und F an. Durch       Schliessen    des Kontaktes 51f legt sich das Re  lais F in einen     Haltestromkreis    und trennt       durch    Öffnen des Kontaktes<B>35f</B> den Strom  stosskreis für den     Drehmagneten        Dm0   <I>des</I>       Mitlaufschaltwerkes    auf.

   Das Relais G     hält,     sich in dem Stromkreise über: Erde. Kon  takte     50v"        49g,        Relais    G, Relais F,     Batterie,     Erde. Der Schaltarm     dm.03    des Mitläufers  steht entsprechend der Stellung des Schalt  armes     dm.02,d-es    Mitläufers auf dem Kontakt  2, so,     d'ass    an diesen Kontakt ein     Erdpotential     über den Kontakt 55g des Relais G und den  Schaltarm     dna0angelegt    ist.

   Nach Erregung  des Relais G kommt durch Schliessen des  Kontaktes 24g folgender     Stromkreis    zustande:  Erde, Batterie, Relais     Y,,    Kontakte     19y2,          33p,        Zog,    Erde. In diesem     Stromkreise    spricht  dass Relais Y, an.

   Durch Schliessen des Kon  taktes     1:5y,    erhält der Drehmagnet<I>Da</I> des       Abgreifers        einen        Stromstoss,        sa        da.\    er um einen       Schritt        fortgeschaltet    wird;

   ausserdem     wir3          durch        Schliessen    des Kontaktes 17y, ein  Stromstoss über die     b-Ader    der Gesellschafts  leitung     VL        zu    sämtlichen an .dieser Ader lie  genden Drehmagneten<I>(Dm,</I>     bezw.        Dm,)    der         Sehrittschaltwerke    der einzelnen Teilnehmer  stellen gegeben.

   Diese     Schrittschattwerke    ma  chen demgemäss im     Gleichschritt    mit dem Ab  greifschalter einen     Schritt.    Durch Schliessen  des Kontaktes     16da    des Drehmagnetes<I>Da</I> er  folgt eine     Erregung    des Relais     Y,    welches  durch Öffnen des     Kontaktes        19y2        dass    Relais       Y1    zum Abfall     bringt,    so dass sowohl alle       Drehmagnete    der     Schrittschaltwerke    (Kon  takt 17y1),

   als auch der Drehmagnet des Ab  greifschalters (Kontakt     15y1)        stromlos,    wer  den. Durch Öffnen des Kontaktes     38y2    wurde  ,der Haltestromkreis des Relais H, aufge  trennt. Der Drehmagnet Da öffnet seinen  Kontakt     16da,    so.     da.ss    auch     dass    Relais     Y2     a     'bfällt    und seinen Kontakt     19y2    für eine  neue Erregung des Relais. Y,     schliesst.     



  Bei dem ersten Schritt des     Abgreifschal-          ters    nach Einstellung des Mitläufers     erfolgt     eine Erregung des Relais P, an der anrufen  den Teilnehmerstelle T, in der folgenden       Weise:     Bei Anruf des Teilnehmers T,     hatte    sich       dass        Schrittschaltwerk    auf den anrufenden  Teilnehmer T, eingestellt; es war demzu  folge der Kontakt     12k,    geschlossen.

   Wird  nun; wie schon beschrieben, durch den Strom  stoss über den     Kontald        17y,    der Drehmagnet  <I>Dm,</I> wieder     erregt,    so öffnet dieser bei     seiner     Erregung den Kontakt     8dm"    so dass das Re  lais P, infolge Aufhebung seines Kurzschlus  ses an dem genannten Kontakt in der Teil  nehmerschleife erregt wird und sich durch  Schliessen seines Kontaktes     10p,    mit seiner       niedrigohmigen        Wiclzlung        II    in einen Halte  stromkreis über die     a-Ader    der Gesellschafts  leitung     VL    legt.

   Nach Beendigung des ersten  Schrittes des     Abgreifschalters    nach Einstel  lung des Mitläufers ist der     Kontakt        5k2    an  der Teilnehmerstelle     TZ    geschlossen. Der       Schaltarm   <I>das</I> des     Abgreifschalters    hat nach  diesem     Schaltschritt    den Kontakt 2 erreicht.  so dass folgender Stromkreis zustande kommt:  Erde, Kontakt 55g, Schaltarm     dm0des    Mit  läufers, Kontakt 2, Schaltarm     da#,    des Ab  greifers, Kontakt     56y,,    Relais P, Kontakt  58g, Widerstand     Wi"    Batterie, Erde.

   Das Re  lais P     spricht    in diesem Stromkreise an und      trennt durch Öffnen des Kontaktes 3'3p den  Erregerstromkreis für das     Relais    Y, auf, so  dass     keine        weitere        Fortschaltung    des     Abgreif-          schalters    und somit auch der     Schrittschalt-          werke    an     .den    einzelnen Teilnehmerstellen er  folgen kann.

   Durch Erregung des Relais P       wird        ausserdem    der     Haltestromkreis    der Wick  lung     II    des Relais     HZ    am Kontakt 41p auf  getrennt, so     da.ss    dieses Relais ,abfällt und eine  Beeinflussung des     Thermorelais        Th,        dessen     Wicklung bisher durch ,den Kontakt     72h2          kurzgeschlossen    war, über den Kontakt 71h,  eintritt.

   Dieses Relais schliesst .aber noch nicht  seinen     Kontakt        70th_,    da. es erst     na,ah        einer          bestimmten    Zeit     des        Stromflusses        betätigt     wird.

   Nach Abfall des Relais     HZ    erfolgt die  Aussendung des Rufstromes für den ge  wünschten Teilnehmer     T2    in folgendem       Stromkreis:        Erde,    Batterie,     Rufstromquelle          RS,        Kontakte        69h,,        68h2,        67h,,    66g,     27v2,          Kontaktsegment    und Schaltarm     da,    des Ab  b     eifschalters,    Kontakte<B>18e,

  </B>     5k2    des     Schritt-          schaltwerkes    an der Teilnehmerstelle     T2,     Kontakt l dm, des     Schrittschaltwerkes,    Kon  takt     4p2,        Nummernschalterkonlakt        6nsi2,     Teilnehmer     T2,        Relais        B2,    Erde.

   In diesem       Stromkreise    wird der an der Teilnehmerstelle       TZ    befindliche Wecker beeinflusst.     Nach     einiger     Zeit    der     Rufstromaussendung,    welche  der Beeinflussungszeit des     Thermorelais    ent  spricht,     wird    die Wicklung     II    des     Relais    H3  über den Kontakt     70th    des     Thermorelais        Th     kurzgeschlossen, .so dass es abfällt und durch  Öffnen des Kontaktes     69h,

      die     Rufstrorr-          quelle    abschaltet.  



       Meldet    sich ,der Teilnehmer, so kommt     eine          Erregung    des Relais     BZ    zustande über: Erde,  Relais     B2,    Teilnehmer     T2,        Kontakte        6resi2,          4p2,        1dm2,        5k2,        a-Ader    der Gesellschaftslei  tung     VL,        Korntakt        18e.        Schaltarm    da, des       Abgreifschalters,

          Kontakt        2'7v2,    Widerstand  <I>Wie,</I>     Relais   <I>A,</I> Batterie, Erde. Durch Schlie  ssen des Kontaktes     7b2        wird    der     gewünschte          Teilnehmer        TZ    über einen Kondensator an die       b-Ader    der Gesellschaftsleitung     VL        anae-          schastet,    so     da,B        die    Gesprächsverbindung zwi  schen dem Teilnehmer     T,

      und     TZ        hergestellt     ist.    Legen nach     Gesprächsschluss    beide     Teil-          nehmer    ihre Hörer auf,, so werden zunächst  die Relais A,     B,,,        BZ    und P, stromlos.

       Durch     Öffnen des     Kontaktes        32a    und     Schliessen    des       Kontaktes        .31a        wird    das Relais     Vl    durch       Kurzschluss        aberregt,    so dass es seinen     Halte-          stromkreis    am     Kontakt        33v,    auftrennt.

   Durch  Öffnen der Kontakte     50v,        bezw.        52v,.    werden  die     Relais    F und G, und durch Öffnen des  Kontaktes     54v,        das        Relais    H4     aberregt;    au  sserdem     wird    durch Öffnen des Kontaktes  55g das Relais P zum Abfall     gebracht.     



  Durch     (Schliessen    des Kontaktes     36v1    er  folgt nach Abfall der     Relais    A und F     eine          Fortschaltung    des     Mitlauf        schaltwerkes    in     die     Ruhelage in dem Stromkreise:

   Erde,     Batterie,     Drehmagnet     Dm0    des     Mitlaufschaltwerkes,          Kontakte        34a,        35f,        36v,,        Kontaktsegment,     Schaltarm     dm0,,    Wicklung I des     Relais    V2,       Relaisunterbrecher        BTI,    Erde.

       Während    der       Fortschaltung    des     Mitlaufschaltwerkes        wird     indem eben erwähnten Stromkreise das Re  lais     VZ    über seine Wicklung I     erregt    gehal  ten.  



  Der     Abgreifer   <I>Da</I> wird     gleichzeitig    mit den       Schrittschaltwerken    an den einzelnen Teil  nehmerstellen in     folgender    Weise in die     R.u-          hel.age    geschaltet: Nach Abfall der Relais A  und     V,    kommt folgender Erregerstromkreis  für das Relais     Y,    zustande:

   Erde,     Batterie,          Relais        Y,,    Kontakte     19y2,        21v,,    22a,     Kon-          taktsegment,        Schaltarm    da" Erde.

       Durch     Schliessen des     Kontaktes        15y,        wird    ein Strom  stoss zum Drehmagneten<I>Da</I> des     Abgreif        schal-          ters    gegeben, und durch     Schliessen    des Kon  taktes     17y,    trifft ein solcher auf die     b-Ader     der Gesellschaftsleitung     VL    und     beeinflusst          dort    die     Drehmagnete        Dm,        bezw.        Dm,

      der       S'chrittsehaltwerke    an den einzelnen Teilneh  merstellen. Bei     Erregung    des Drehmagnetes  <I>Da</I>     kommt    durch     Schliessen    des     Kontaktes          16da    eine Erregung des Relais     Y2        zustande,     welches:

   durch Auftrennen des     Kontaktes          19y2    das Relais     Y,    zum Abfall bringt und  demzufolge durch     Auftrennung    des Kontak  tes     15y,    den     Stromkreis    des     Drehmagnetes    Da  des     Abgreifsehalters    und     durch        Auftrennung     des Kontaktes     17y,    den Stromkreis des           Schrittschaltwerkes    öffnet;

   der Kontakt     16da     öffnet     den        Erregerstromkreis    für das Relais       Y2.        Durch        das    wechselseitige Arbeiten der  Relais     Y"        Yz    und des Drehmagnetes<I>Da</I> des       Abgreifschalters        werden    der     Abgreifschalter     und die     einzelnen        Schrittschaltwerke    solange       fcrtgeschaltet,    bis der Schaltarm     da2    des     Ab-          grei,

  fschalters    die     0-,Stellung    erreicht hat,  und so eine     Wiedererregung    des Relais     Y,     unmöglich     ist.     



  Aus :der eben gegebenen Beschreibung  haben     wir    ersehen, dass     die        Gesellschafts-          leitung        VL        nach        Anschaltung    ;

  des anrufen  den     Teilnehmers        T1    ,am Kontakt<I>12k1</I> für  alle weiteren     Teilnehmer        gesperrt    war, da       sämtliche        Schrittsehaltwerke    ihre Ruhelage  verlassen haben und somit     sämtliche    Ruhe  kontakte     (z.   <I>B.</I>     2ko)    ,geöffnet     sind.     



  Diese Sperrung     beleibt        nun.    bestehen,  wenn ;der     Teilnehmer    T1 eine     Verbindung     mit     einem    Teilnehmer, welcher     ,nicht    ;an.     der          gemeinsamten    Leitung liegt, herstellen will.  



       Will.    er aber     eine        Gesprächsverbindung     mit einem     Teilnehmer    seiner     Gesellschafts-          leitung        VL        herstellen,    so ist diese     iSperrung     aus folgenden Gründen     wirkungslos:     Will :der Teilnehmer TI ;

  beispielsweise       einen        Teilnehmer        anrufen,    der .an der     Ge-          sellschaftsleitung        VL        hinter    dem Teilnehmer  T2     liegt,        so    könnte sich, wenn nicht beson  dere     Massnahmen    getroffen wären, der Teil  nehmer T2 an die Gesellschaftsleitung wäh  rend ;des Verbindungsaufbaues anschalten.

    Hat er     nämlich    seinen     Hörer    .abgehoben, so  wird     bei        ,der        Fortschaltung    der     @Schrittschalt-          werke;    wenn diese ;die     Stellung    verlassen,  welche seiner Rufnummer     entspricht,    ein  Erregerkreis für     :das    Relais P2     über    den  noch     geschlossenen    Kontakt 5k2 beim Öff  nen des Kontaktes     Idm2    geschlossen.

   Das  Relais P2 würde sich dann in einen Halte  kreis legen; so     da.ss    der Teilnehmer T2 in un  befugter Weise an ;der gemeinsamen Leitung  liegen würde.  



  Dies     wird    nun durch ;dieerfindungs  gemässe     Anordnung    vermieden,     indem    an     die     Stelle der bei dieser     Verkehrsrichtung    auf  gehobenen Sperrung eine neue !Sperrung er-    folgt.

   Diese kommt gemäss dem Ausfüh  rungsbeispiel dadurch     zustande,    dass an der  rufenden     Teilnehmerstelle        T1,        wie        schon    be  schrieben, bei der     ,

  auf    die Einstellung des       Mitlaufschaltwerkes        folgenden        Fortschaltung     der     Sohrittschaltwerke    das Relais     P1        durch          Offnen    des Kontaktes     8dm1    erregt     wird    und  sich mit seiner     nie(drigohmigen    Wicklung     1I     in einen Haltestromkreis legt, so dass beidem  Versuch eines andern Teilnehmers, auf die  gemeinsame     Leitung    zu gelangen, das dieser  Stelle zugeordnete Relais (z. B.

   P2)     infolge          Strommangels,    da es ja über eine     hiochohmige     Wicklung parallel zur     niedrigohmigen    Wick  lung ;des Relais PI erregt werden     müsste,     nicht     ansprechen    kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: \Schaltungsanordnung für Gesellschafts leitungen, .dadurch gekennzeichnet, dass die während ,des Bestehens einer Verbindung die Anschaltung einer weiteren Anschlussstelle der Gesellschaftsleitung verhindernde Sperr einrichtung (Dml, D7n2) während des Auf baues einer Verbindung zwischen zwei An schlussstellen derselben Gesellschaftsleitung durch eine andere Sperreinrichtung (PI, P2) ersetzt wind. UNTERANSPRÜCHE: 1. :
    Schaltungsanordnung nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtungen in jeder Anschluss- stelele vorhanden sind.
    2. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch .gekennzeichnet, ;dass die während des Bestehens einer Verbindung die Anschaltung einer weiteren Anschluss- stel'le an die Gesellschaftsleitung verhin dernde Sperreinrichtung (Dml, Dm2) aus einem Schrittschaltwerk besteht.
    3. eS:chaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass -die während des Aufbaues .einer Verbindung zwischen zwei Anschlussstellen derselben Gesellschaftsleitung zur Wirkung kom mende Sperreinrichtung (PI, P2) nur an ,der anrufenden Anschlussstelle betätigt wird. -1. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 3, dadurch .gekennzeichnet, ,dass :
    die Sperr- einrichtung (P1. P2) an der .anrufenden Ansehlussstelle den Anschailtrelais der weiteren Anschlussstellen der- Gesell schaftsleitung den Strom entzieht.
    5. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass .die 8perr- einrichtung (P1, P2) ;der anrufenden An- schlussstelle gleichzeitig zur Anschaaltung der anrufenden Anschlussstell@e an die Ge sellschaftsleitung dient.
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