Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen. Die Erfindung bezieht sich auf Fern- sprechanlaigen mit Gesellschaftsleitungen und bezweckt in besonders einfacher und betriebs sicherer Weise eine Geheimhaltung einer Sprechverbindung zu ermöglichen.
Erreicht wird dieses dadurch, dass die während -des Bestehens einer Verbindung die Anschaltung einer weiteren Anschlussstelle der Gesellschaftsleitung an diese verhin dernde 'Sperreinrichtung während des Au.f- baues einer Verbindung zwischen zwei An schlussstellen derselben Gesellschaftsleitung durch eine .andere Sperreinrichtung .ersetzt wird.
Als Ausführungsbeispiel des Erfindungs gedankens ist in der Abbildung eine Gesell schaftsleitung dargestellt, an die zum Beispiel die Teilnehmer T, und T, angeschlossen sind.
Die Teilnehmer T1 und T2 können in ab gehender Richtung sowohl untereinander (Rückruf), als auch mit andern nicht an der Gesellschaftsleitung VL liegenden Teilneh- mern eine Gesprächsverbindung herstellen. Ebenso können die Teilnehmer T1 und T2 in ankommender Richtung über die Verbin dungsleitung VL von Teilnehmern,, welche nicht an der gemeinsamen Leitung liegen, er reicht werden.
An jeder Teilnehmerstelle sind Schritt- schaltwerke, welche von Drehmagneten 13m1 und Dm, usw. beeinflusst werden, vorgesehen. Sämtliche Schrittschaltwerke bewegen sich stets im Gleichschritt.
Sie betätigen ausser den Kontakten Idm2 und 8dm, je zwei wei tere Kontakte, und zwar je einen Ruhekon takt (24o bezw. 9<B>4</B>), welcher an allen Teil nehmerstellen geschlossen ist, wenn sich das Schrittschaltwerk in der Ruhelage befindet.
und ausserdem je einen Arbeitskontakt (zum Beispiel 5k2 bezw. 12k1), welcher nur an der Teilnehmerstelle geschlossen wird, deren Rufnummer der Stellung des Schrit@schalt- werkes entspricht. Die Kontakte ldm, bezw. 8dm, werden vor dem Wiederöffnen des Kon taktes 5k2 bezw. 12k1 geöffnet. Für den vorliegenden Erfindungsgedan ken ist es nur vonf Interesse, den Verbin dungsaufbau in abgehender Richtung zu er läutern.
Hebt der Teilnehmer T, seinen Hörer ab, so kommt dadurch folgender Stromkreis zu stande: Erde, Relais B,, Teilnehmer T,, Kon takt 13 nsil der Nummernscheibe, Kontakt 11p1, Ruhekontakt 9ko des Schrittschaltwer- kes, a-Ader der Gesellschaftsleitung VL, Kontakt<B>18e,</B> Schaltarm<I>da,</I> des- Abgreifschal- ters in Stellung 0, Relais X, Batterie, Erde. In .diesem Stromkreis sprechen die Relais B, und X an.
Durch Schliessen des Kontaktes 14b, wird der Teilnehmer T, über einen Kon densator an die b-Ader der Gesellschaftslei tung angeschaltet. Durch Erregung des Re lais X kommt über den Kontakt 20x eine Erregung des Relais Y, zustande über: Erde, Schaltarm dcc2 des Abgreifers, Kontakte 20;x, 19y2, Relais: Y., Batterie, Erde.
Durch Schlie ssen des Kontaktes 15y, wird ein Stromstoss auf den Drehmagneten<I>Da</I> des Abgreifschal- ters und durch den Kontakt 17y, ein Strom stoss auf sämtliche an der b-Ader der Ge sellschaftsleitung VL liegende Schaltmagnete der Schrittschaltwerke an den einzelnen T'eil- nehmerstellen (zum Beispiel Dm,
bezw. Dm2 usw.) gegeben. Es werden demzufolge sämt- liehe Schrittschaltwerke an den Teilnehmer stellen und der Abgreifschalter im Gleich schritt fortgeschaltet. Bei der Erregung des Drehmagnetes<I>Da</I> des Abgreifschalters wird der Kontakt 16da geschlossen, so, dass das Re lais Y2 erregt wird über:
Erde, Batterie, Re lais Y2, Kontakt 16<I>da</I> des Drehmagnetes<I>Da</I> des Abgreifschalters, Erde. Das Relais Y2 veranlasst die Öffnung seines Kontaktes 19y_, so dass das Relais Y, abfällt und am Kontakt 15y, den S'6romstosskreis für den Drehmag neten<I>Da</I> des Abgreifschalters und am Kontakt 17y, den Stromstosskreis für die Drehmag nete Dm, bezw. Dm,
der Schrittschal'twerke an den einzelnen Teilnehmerstellen auftrennt. Demzufolge wird auch das Relais Y2 durch Öffnen des Kontaktes 1.6da stromlos.
Nach dem ersten Drehschritt kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Relais A, Widerstand Wie, Kontakt 27v2, Kontakt segment und Schaltarm<I>da,</I> des Ab:greifschal- ters, Kontakt<B>18e,</B> a-Ader der Gesellschafts leitung VL, Kontakt 12k, des Schrittschalt- werkes der Teilnehmerstelle T,, Kontakt 8dm, des Drehmagnetes Dm, des Schritt schaltwerkes, Kontakt 11p,,
Kontakt 13 nsil .der Nummernscheibe, Teilnehmer T,, Relais B,, Erde. In diesem Stromkreise wird des Relais A erregt und verhindert durch Öffnen seines Kontaktes 2,2a eine abermalige Erre gung des Relais Y, und somit eine weitere Fortschaltung des Abgreifschalters und der Schrittschaltwerke an- den einzelnen Teil nehmerstellen.
Durch Schliessen des Kontak tes 32a kommt ein Erregerstromkreis für das Relais V, zustande über: Erde, Batterie, Wi derstand W13, Relais V,, Kontakt 32a, Erde.
Durch iSchliessen des Kontaktes 28a werden die Adern a1, b1, die zu einem Vorwähler VW führen mögen, überbrückt über: Kon takt 28a, Drosselspulen Dr, und Dr2, Kon takt 30h4. Es wird nun in bekannter Weise ein Vorwähler, der in der Abbildung nicht dar gestellt ist, zur freien Wahl eines nachgeord neten Nummernstromstossempfängers angelas sen.
Die Einstellung des Vorwählers auf die sen Nummernstromstossempfänger, seine Sper rung und Stillsetzung ist hier nicht von In teresse.
Durch Aussendung von Nummernstrom stössen, das heisst durch stossweise Öffnung des Kontaktes 1@3nsi,, kann der Teilnehmer T, nun weitere Sichalteinrichtungen beein flussen und so die gewünschte Verbindung herstellen.
Er kann jetzt entweder einen Teilnehmer, welcher nicht an der Gesellschaftsleitung VL liegt, erreichen oder eine Verbindung mit einem Teilnehmer der Gesellschaftsleitung herstellen.
Will der Teilnehmer T, eine Verbindung in der zuerst genannten Richtung herstellen, so sendet er beispielsweise zunächst drei Stromstösse aus; dadurch wird in bekannter Weise der dem Vorwähler nachgeordnete, hier nicht :
dargestellte Nummernstromstoss- fänger eingestellt, da während der stosswei- sen Unterbrechung der Teilnehmerschleife das Relais A stossweise abfällt und die Über- brückung der Adern al, <B>bi</B> am Kontakt 2:8a stossweise aufhebt.
Beim ersten Abfall des Relais A kommt eine Erregung des Relais VZ zustande indem Stromkreise: Erde, Bat terie, Widerstand Wi3, Kontakt 3.1a, Wick lung II des Relais V2, Kontakt 33v,, Erde. Das Relais VZ schliesst durch seinen Kontakt 29v2 die Drossel Drl kurz, um eine einwand freie Stromstossgabe zu erhalten.
Ausserdem wird durch die Stromstossgabe der Drehmag net Dm0 des Mitlaufschaltwerkes erregt über: Erde, Batterie, Drehmagnet Dm0 .des Mit läufers, Kontakte 34a, 35f, 37v1, Erde. Das Mitlaufschaltwerk wird entsprechend der aus- gesandten Stromstossreihe auf den .dritten Kontakt eingestellt.
Nach Ablauf der Strom stoss-reihe, das heisst, sobald der Kontakt 32a längere Zeit geschlossen bleibt, fällt,das Re lais VZ infolge Kurzschlusses seiner Wick lung II verzögert ab. Dadurch kommt fol.'gen- der Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Kon takte 44v1, 45v2, Schaltarm dm02 des Mit läufers, Kontakt 3 der Kontaktbank des Mit- laufschaItwerkes, Relais F, Batterie, Erde.
Das Relais F legt sich durch Schliessen seines Kontaktes 51 f in einen Haltestromkreis über Erde, Batterie, Relais F, Widerstand W4, Kontakte 51f, 52v1, Erde. Durch Öffnen des Kontaktes 35f erfolgt eine Auftrennung des Stromstosskreises für den Drehm-agneten Dm0 des Mitlaufschaltwerkes, so dass bei der näch- sten Stromstossreihe dieser Drehmagnet nicht mehr beeinflusst wird, sondern diese ,
Strom- stossreihe und alle nachfolgenden nur die dem Vorwähler nachgeordneten Nummernstrom- stossempfänger zur Einstellung auf den ge wünschten Teilnehmer beeinflussen. Es ist demnach durch die Aussendung der ersten Stromstossreihe die vom Teilnehmer T1 ge wünschte Verkehrsrichtung gekennzeichnet.
Will nun aber der Teilnehmer T1 eine Ver bindung mit dem Teilnehmer T2, welcher an derselben Gesellschaftsleitung liegt, herstel len, so vollziehen .sieh im einzelnen folgende Schaltvorgänge: Besteht beispielsweise in diesem Falle die erste Stromstossreihe .aus zwei Stromstössen, so wird der Mitläufer dieser Stromstassreihe entsprechend dem schon erwähnten Erreger kreise des Drehmagnetes Dm0 des Mitläufers auf den Kontakt nl geschaltet.
Nach dem Abfall des Relais. VZ nach Beendigung der er sten S'tromstossreihe kommt folgender Strom kreis zustande: Erde, Batterie, Wicklung I des Relais Hl, Kontakt nl, Schaltarm dm02, Kontakte 45v2, 44v1, Erde.
In diesem ;Strom- kreis spricht das Relais Hl an und legt sich mit seiner Wicklung II durch Schliessen des Kontaktes 39h1 in folgenden Haltestromkreis: Erde, Batterie, Wicklung II des Relais Hl, Kontakte 39h1, 38y2, 37v1, Erde.
Sendet der Teilnehmer die nächste Strom stossreihe, ,die wiederum aus zwei Stromstössen bestehen mag, aus, so wird: in der schon Be schriebenen Weise der Mitläufer auf den Kontakt n2 fortgeschaltet. Nach Ablauf der Stromstossreihe kommt wiederum durch Ab fall des Relais Vz folgender Stromkreis zu- s'tande:
Erde, Batterie, Wicklung I des Re lais H2, Kontakt 46h1, Kontakt 722, Schaltarm dm02, Kontakte 45v2, 44v1 Erde. In: diesem Stromkreise spricht das Relais Hz an und legt sich über seinen; Kontakt 40h2 mit seiner Wicklung II in einen Haltestromkreis über:
Erde, Batterie, Wicklung II des .Relais H2, Kontakt 40h2, <I>41p,</I> 42v1, Erde.
Besteht die nächste Stromstossreihe aus vier Stromstössen, so wird der Mitläufer auf den Kontakt n3 fortgeschaltet, so dass nach Ablauf der Stromstossreihe folgender Erre gerstromkreis zustande kommt: Erde, Batte rie, Wicklung I des Relais H3, Kontakt 47h2. Kontakt n3, Schaltarm dm02 des Mitläufers, Kontakte 45v2, 44v1, Erde.
In diesem Strom kreis spricht Idas Relais H3 an und legt sich mit seiner Wicklung II über den Kontakt 43h3 in einen Haltestromkreis.
Besteht die folgende Stromstossreihe wie- derum aus vier ,Stromstössen, so erreicht der Schaltarm dm02 des Mitläufers den Kontakt n4 und veranlasst nach Abfall des Relais VZ nach Ablauf der Stromstossreihe eine Erre gung des Relais, H4 über:
Erde, Batterie, Wicklung I des Relais H4, Kontakte 48h3, n,, Schaltarm dm02, Kontakte 45v" 44v,, Erde. Durch :Schliessen des Kontaktes 53h4 legt sich da.s Relais H4 mit seiner Wicklung II in einen Haltestromkreis, der verläuft über: Erde, Wicklung II des Relais 1I" Kontakte 53h4, 54v1, Erde.
Durch Öffnen des Kontak tes 30h4 wird die zwischen den Adern a, und b1 liegende Brücke aufgetrennt, so. dass sämt liche mit den bisher ausgesandten vier Strom stossreihen eingestellten Nummernstromstoss empfänger und der eingestellte Vorwähler ausgelöst werden.
Sendet jetzt der Teilnehmer T, als letzte Stromstossreihe zwei Stromstösse, so wird ent sprechend dieser Stro.mstossreihe jetzt nur das vorher mit den Nummernstromstossempfän- gern eingestellte Mitlaufschal'twerk um zwei Schritte fortgeschaltet, so dass nach Aberre- gung des Relais VZ folgender Stromkreis zu sta-nde kommt:
Erde, Kontakte 44v,, 45v2, Sühaltarm dm.0, Kontakte 2, 73h4, Relais G, Relais F, Batterie, Erde. In diesem Strom kreise sprechen die Relais G und F an. Durch Schliessen des Kontaktes 51f legt sich das Re lais F in einen Haltestromkreis und trennt durch Öffnen des Kontaktes<B>35f</B> den Strom stosskreis für den Drehmagneten Dm0 <I>des</I> Mitlaufschaltwerkes auf.
Das Relais G hält, sich in dem Stromkreise über: Erde. Kon takte 50v" 49g, Relais G, Relais F, Batterie, Erde. Der Schaltarm dm.03 des Mitläufers steht entsprechend der Stellung des Schalt armes dm.02,d-es Mitläufers auf dem Kontakt 2, so, d'ass an diesen Kontakt ein Erdpotential über den Kontakt 55g des Relais G und den Schaltarm dna0angelegt ist.
Nach Erregung des Relais G kommt durch Schliessen des Kontaktes 24g folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Relais Y,, Kontakte 19y2, 33p, Zog, Erde. In diesem Stromkreise spricht dass Relais Y, an.
Durch Schliessen des Kon taktes 1:5y, erhält der Drehmagnet<I>Da</I> des Abgreifers einen Stromstoss, sa da.\ er um einen Schritt fortgeschaltet wird;
ausserdem wir3 durch Schliessen des Kontaktes 17y, ein Stromstoss über die b-Ader der Gesellschafts leitung VL zu sämtlichen an .dieser Ader lie genden Drehmagneten<I>(Dm,</I> bezw. Dm,) der Sehrittschaltwerke der einzelnen Teilnehmer stellen gegeben.
Diese Schrittschattwerke ma chen demgemäss im Gleichschritt mit dem Ab greifschalter einen Schritt. Durch Schliessen des Kontaktes 16da des Drehmagnetes<I>Da</I> er folgt eine Erregung des Relais Y, welches durch Öffnen des Kontaktes 19y2 dass Relais Y1 zum Abfall bringt, so dass sowohl alle Drehmagnete der Schrittschaltwerke (Kon takt 17y1),
als auch der Drehmagnet des Ab greifschalters (Kontakt 15y1) stromlos, wer den. Durch Öffnen des Kontaktes 38y2 wurde ,der Haltestromkreis des Relais H, aufge trennt. Der Drehmagnet Da öffnet seinen Kontakt 16da, so. da.ss auch dass Relais Y2 a 'bfällt und seinen Kontakt 19y2 für eine neue Erregung des Relais. Y, schliesst.
Bei dem ersten Schritt des Abgreifschal- ters nach Einstellung des Mitläufers erfolgt eine Erregung des Relais P, an der anrufen den Teilnehmerstelle T, in der folgenden Weise: Bei Anruf des Teilnehmers T, hatte sich dass Schrittschaltwerk auf den anrufenden Teilnehmer T, eingestellt; es war demzu folge der Kontakt 12k, geschlossen.
Wird nun; wie schon beschrieben, durch den Strom stoss über den Kontald 17y, der Drehmagnet <I>Dm,</I> wieder erregt, so öffnet dieser bei seiner Erregung den Kontakt 8dm" so dass das Re lais P, infolge Aufhebung seines Kurzschlus ses an dem genannten Kontakt in der Teil nehmerschleife erregt wird und sich durch Schliessen seines Kontaktes 10p, mit seiner niedrigohmigen Wiclzlung II in einen Halte stromkreis über die a-Ader der Gesellschafts leitung VL legt.
Nach Beendigung des ersten Schrittes des Abgreifschalters nach Einstel lung des Mitläufers ist der Kontakt 5k2 an der Teilnehmerstelle TZ geschlossen. Der Schaltarm <I>das</I> des Abgreifschalters hat nach diesem Schaltschritt den Kontakt 2 erreicht. so dass folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Kontakt 55g, Schaltarm dm0des Mit läufers, Kontakt 2, Schaltarm da#, des Ab greifers, Kontakt 56y,, Relais P, Kontakt 58g, Widerstand Wi" Batterie, Erde.
Das Re lais P spricht in diesem Stromkreise an und trennt durch Öffnen des Kontaktes 3'3p den Erregerstromkreis für das Relais Y, auf, so dass keine weitere Fortschaltung des Abgreif- schalters und somit auch der Schrittschalt- werke an .den einzelnen Teilnehmerstellen er folgen kann.
Durch Erregung des Relais P wird ausserdem der Haltestromkreis der Wick lung II des Relais HZ am Kontakt 41p auf getrennt, so da.ss dieses Relais ,abfällt und eine Beeinflussung des Thermorelais Th, dessen Wicklung bisher durch ,den Kontakt 72h2 kurzgeschlossen war, über den Kontakt 71h, eintritt.
Dieses Relais schliesst .aber noch nicht seinen Kontakt 70th_, da. es erst na,ah einer bestimmten Zeit des Stromflusses betätigt wird.
Nach Abfall des Relais HZ erfolgt die Aussendung des Rufstromes für den ge wünschten Teilnehmer T2 in folgendem Stromkreis: Erde, Batterie, Rufstromquelle RS, Kontakte 69h,, 68h2, 67h,, 66g, 27v2, Kontaktsegment und Schaltarm da, des Ab b eifschalters, Kontakte<B>18e,
</B> 5k2 des Schritt- schaltwerkes an der Teilnehmerstelle T2, Kontakt l dm, des Schrittschaltwerkes, Kon takt 4p2, Nummernschalterkonlakt 6nsi2, Teilnehmer T2, Relais B2, Erde.
In diesem Stromkreise wird der an der Teilnehmerstelle TZ befindliche Wecker beeinflusst. Nach einiger Zeit der Rufstromaussendung, welche der Beeinflussungszeit des Thermorelais ent spricht, wird die Wicklung II des Relais H3 über den Kontakt 70th des Thermorelais Th kurzgeschlossen, .so dass es abfällt und durch Öffnen des Kontaktes 69h,
die Rufstrorr- quelle abschaltet.
Meldet sich ,der Teilnehmer, so kommt eine Erregung des Relais BZ zustande über: Erde, Relais B2, Teilnehmer T2, Kontakte 6resi2, 4p2, 1dm2, 5k2, a-Ader der Gesellschaftslei tung VL, Korntakt 18e. Schaltarm da, des Abgreifschalters,
Kontakt 2'7v2, Widerstand <I>Wie,</I> Relais <I>A,</I> Batterie, Erde. Durch Schlie ssen des Kontaktes 7b2 wird der gewünschte Teilnehmer TZ über einen Kondensator an die b-Ader der Gesellschaftsleitung VL anae- schastet, so da,B die Gesprächsverbindung zwi schen dem Teilnehmer T,
und TZ hergestellt ist. Legen nach Gesprächsschluss beide Teil- nehmer ihre Hörer auf,, so werden zunächst die Relais A, B,,, BZ und P, stromlos.
Durch Öffnen des Kontaktes 32a und Schliessen des Kontaktes .31a wird das Relais Vl durch Kurzschluss aberregt, so dass es seinen Halte- stromkreis am Kontakt 33v, auftrennt.
Durch Öffnen der Kontakte 50v, bezw. 52v,. werden die Relais F und G, und durch Öffnen des Kontaktes 54v, das Relais H4 aberregt; au sserdem wird durch Öffnen des Kontaktes 55g das Relais P zum Abfall gebracht.
Durch (Schliessen des Kontaktes 36v1 er folgt nach Abfall der Relais A und F eine Fortschaltung des Mitlauf schaltwerkes in die Ruhelage in dem Stromkreise:
Erde, Batterie, Drehmagnet Dm0 des Mitlaufschaltwerkes, Kontakte 34a, 35f, 36v,, Kontaktsegment, Schaltarm dm0,, Wicklung I des Relais V2, Relaisunterbrecher BTI, Erde.
Während der Fortschaltung des Mitlaufschaltwerkes wird indem eben erwähnten Stromkreise das Re lais VZ über seine Wicklung I erregt gehal ten.
Der Abgreifer <I>Da</I> wird gleichzeitig mit den Schrittschaltwerken an den einzelnen Teil nehmerstellen in folgender Weise in die R.u- hel.age geschaltet: Nach Abfall der Relais A und V, kommt folgender Erregerstromkreis für das Relais Y, zustande:
Erde, Batterie, Relais Y,, Kontakte 19y2, 21v,, 22a, Kon- taktsegment, Schaltarm da" Erde.
Durch Schliessen des Kontaktes 15y, wird ein Strom stoss zum Drehmagneten<I>Da</I> des Abgreif schal- ters gegeben, und durch Schliessen des Kon taktes 17y, trifft ein solcher auf die b-Ader der Gesellschaftsleitung VL und beeinflusst dort die Drehmagnete Dm, bezw. Dm,
der S'chrittsehaltwerke an den einzelnen Teilneh merstellen. Bei Erregung des Drehmagnetes <I>Da</I> kommt durch Schliessen des Kontaktes 16da eine Erregung des Relais Y2 zustande, welches:
durch Auftrennen des Kontaktes 19y2 das Relais Y, zum Abfall bringt und demzufolge durch Auftrennung des Kontak tes 15y, den Stromkreis des Drehmagnetes Da des Abgreifsehalters und durch Auftrennung des Kontaktes 17y, den Stromkreis des Schrittschaltwerkes öffnet;
der Kontakt 16da öffnet den Erregerstromkreis für das Relais Y2. Durch das wechselseitige Arbeiten der Relais Y" Yz und des Drehmagnetes<I>Da</I> des Abgreifschalters werden der Abgreifschalter und die einzelnen Schrittschaltwerke solange fcrtgeschaltet, bis der Schaltarm da2 des Ab- grei,
fschalters die 0-,Stellung erreicht hat, und so eine Wiedererregung des Relais Y, unmöglich ist.
Aus :der eben gegebenen Beschreibung haben wir ersehen, dass die Gesellschafts- leitung VL nach Anschaltung ;
des anrufen den Teilnehmers T1 ,am Kontakt<I>12k1</I> für alle weiteren Teilnehmer gesperrt war, da sämtliche Schrittsehaltwerke ihre Ruhelage verlassen haben und somit sämtliche Ruhe kontakte (z. <I>B.</I> 2ko) ,geöffnet sind.
Diese Sperrung beleibt nun. bestehen, wenn ;der Teilnehmer T1 eine Verbindung mit einem Teilnehmer, welcher ,nicht ;an. der gemeinsamten Leitung liegt, herstellen will.
Will. er aber eine Gesprächsverbindung mit einem Teilnehmer seiner Gesellschafts- leitung VL herstellen, so ist diese iSperrung aus folgenden Gründen wirkungslos: Will :der Teilnehmer TI ;
beispielsweise einen Teilnehmer anrufen, der .an der Ge- sellschaftsleitung VL hinter dem Teilnehmer T2 liegt, so könnte sich, wenn nicht beson dere Massnahmen getroffen wären, der Teil nehmer T2 an die Gesellschaftsleitung wäh rend ;des Verbindungsaufbaues anschalten.
Hat er nämlich seinen Hörer .abgehoben, so wird bei ,der Fortschaltung der @Schrittschalt- werke; wenn diese ;die Stellung verlassen, welche seiner Rufnummer entspricht, ein Erregerkreis für :das Relais P2 über den noch geschlossenen Kontakt 5k2 beim Öff nen des Kontaktes Idm2 geschlossen.
Das Relais P2 würde sich dann in einen Halte kreis legen; so da.ss der Teilnehmer T2 in un befugter Weise an ;der gemeinsamen Leitung liegen würde.
Dies wird nun durch ;dieerfindungs gemässe Anordnung vermieden, indem an die Stelle der bei dieser Verkehrsrichtung auf gehobenen Sperrung eine neue !Sperrung er- folgt.
Diese kommt gemäss dem Ausfüh rungsbeispiel dadurch zustande, dass an der rufenden Teilnehmerstelle T1, wie schon be schrieben, bei der ,
auf die Einstellung des Mitlaufschaltwerkes folgenden Fortschaltung der Sohrittschaltwerke das Relais P1 durch Offnen des Kontaktes 8dm1 erregt wird und sich mit seiner nie(drigohmigen Wicklung 1I in einen Haltestromkreis legt, so dass beidem Versuch eines andern Teilnehmers, auf die gemeinsame Leitung zu gelangen, das dieser Stelle zugeordnete Relais (z. B.
P2) infolge Strommangels, da es ja über eine hiochohmige Wicklung parallel zur niedrigohmigen Wick lung ;des Relais PI erregt werden müsste, nicht ansprechen kann.