CH138867A - Verfahren zur Herstellung eines Halogen-Derivates der Terephthalsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Halogen-Derivates der Terephthalsäure.

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CH138867A
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terephthalic acid
dimethyl
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chloro
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Halogen-Derivates    der     Terephthalsäure.       Es wurde gefunden, dass<B>1.</B>     4-Dimethyl-          2-halogen-oder    1 .     4-Dimetliyl-2.        5-dihalogen-          benzole    in den Seitenketten vollständig ha  logeniert werden können und neue     1.4-          Iiexahalogen-dimethyl-2-halogeno-    und -2 . 5  dihalogenobenzole hierbei erhalten werden.  Die     Seitenkettenhalogenierung    erfolgt vor  teilhaft unter Belichtung.

   Durch übliche     Ver-          seifung    erhält man aus den neuen     Hexaha-          logenverbindungen    die entsprechenden     mono-          und        dihalogenierten    Derivate der     Terephthal-          s        äure.     



  Während die mono- und     dihalogenierten     Derivate der     Terephthalsäure    bisher auf um  ständlichem Wege in schlechter Ausbeute  hergestellt werden konnten, erhält man sie  nach vorliegendem Verfahren in reinem Zu  stand bei guter Ausbeute.  



       Verliegendes    Patent bezieht sich nun auf  ein Verfahren zur Herstellung der     2-Chlor-          terephthalsäure    der Formel:  
EMI0001.0026     
    dadurch     ,gekennzeichnet,    dass man     1.4-Di-          methyl-2-chlorbenzol    unter Belichtung bei  erhöhter Temperatur und solchen Mengen  Chlor behandelt, bis die Gewichtszunahme  den Eintritt von 6 Chloratomen anzeigt und  das erhaltene neue     Monochlor-terephthalsäure-          hexachlorid    verseift.  



  Die so erhaltene     2-Chlor-terephthalsäure     schmilzt über<B>300,</B> ihr     Dimethylester    bei  <B>600</B>     (vergl.    Beilstein, Auflage 4, Band 9,  Seite 847).  



       Beispiel:     281 Teile     1.4-Dimethyl-2-chlorbenzol     werden unter starker Belichtung bei 150 bis  200   mit Chlor behandelt, bis kein Chlor           mein,    absorbiert wird. In dieser Weise wer  den 406 Teile     Chlor    aufgenommen. Nach  dem Abkühlen erstarrt die Masse in kristal  linischer Form und kann unmittelbar weiter,  verarbeitet werden. Das neue Monochlor  terephthalsäure-hexaehlo,id kann daraus in  reinem Zustand in der üblichen Weise iso  liert werden; es stellt bei gewöhnlicher  Temperatur einen kristallinischen Körper  dar und siedet unter atmosphärischem Druck  über 300 0.  



  Um das so erhaltene     Monochlor-terephthal-          säure-hexachlorid    zu verseifen, werden 347,5  Teile des Rohproduktes in 1200 Teile     Schwe-          felssäure    von 66 0     B6    eingeführt. Bei 70-80 0  tritt heftige Reaktion ein. Die Mischung  wird bei     dieQer    Temperatur gehalten, bis die  Entwicklung von Salzsäure aufhört. Auf  diese Weise werden 216 Teile Salzsäure  abgespalten. Zwecks Aufarbeitung giesst man  die Masse auf Eis.

   Die so isolierte     2-Chlor-          terephthalsäure        lässt        sich        aus        50        %igem     Alkohol     umkristallisieren.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung der 2-Chlor- terephthalsäure der Formel: EMI0002.0019 dadurch gekennzeichnet, dass man 1.4-Di- methyl-2-chlorbenzol unter Belichtung bei erhöhter Temperatur mit solchen Mengen Chlor behandelt, bis die Gewichtszunahme den Eintritt von 6 Chloratomen anzeigt und das erhaltene neue Monochlor-terephthal- säure-hexachlorid verseift.
    Die so erhaltene 2-Chlor-terephthalsänre schmilzt über<B>300',</B> ihr Dimethylester bei <B>600</B> (vergl. Beilstein, Auflage 4, Band 9. Seite 847). UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Chlorierung unter Belichtung erfolgt.
CH138867D 1927-11-11 1928-11-08 Verfahren zur Herstellung eines Halogen-Derivates der Terephthalsäure. CH138867A (de)

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