CH139028A - Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Ruf- und Besetztkontrolle von Hochfrequenztelephoniegeräten. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Ruf- und Besetztkontrolle von Hochfrequenztelephoniegeräten.

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CH139028A
CH139028A CH139028DA CH139028A CH 139028 A CH139028 A CH 139028A CH 139028D A CH139028D A CH 139028DA CH 139028 A CH139028 A CH 139028A
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low
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signal
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Ruf- und     Besetztkontrolle    von       Hochfrequenztelephoniegeräten.       Für     Hochfrequenztelephonie    in Betrieben  von Elektrizitätswerken ist :es     von    besonderer  Wichtigkeit, jederzeit der vollständigen     Be-          triebsbereitcha;ft    der     Telephoniegeräte    sicher  zu sein.  



  Bisher waren die Anordnungen so ge  troffen,     d.a.ss        verschiedene    Hochfrequenz  geräte,beispielsweise über eine Verbindungs  leitung (Hochspannungsleitung), zu einer       sogena.nnten        Hochfrequenzselbstanschlussan-          l.a:ge        zusammengefasst    wurden. Durch     Ah-          lieben    des Tischapparates und durch Bedie  nung -der Wahlscheibe des Tischapparates  konnte jeder Teilnehmer :dieser     Hochfre-          quenzselbstanschlussanlage    einen andern be  liebig rufen.

   Der vollzogene Ruf wurde erst  wahrnehmbar, wenn .der gerufene Teilnehmer  durch Bedienung seines Tischapparates das  Gespräch aufnahm. Bis dahin vergeht nun  aber häufig eine grosse Zeit, vor allem dann,  wenn ,der gerufene Teilnehmer beispielsweise    andere Dienstobliegenheiten auszuführen hat.  Der rufende Teilnehmer bleibt im     Ungewis-          en,    ob sein Ruf beim gerufenen Teilnehmer  tatsächlich angelangt ist oder ob eventuell  der     Teleplionieappa.rat    nicht in Ordnung ist.  



  Die     vorliegende    Erfindung bezweckt, dem  in dieser Ungewissheit liegenden     Betriebs-          ma.äg,el    abzuhelfen. Im Sinne der     Erfindung     wird     beim    gerufenen Teilnehmer das     Hoch-          frequenztelephoniegerät    nach vollzogenem  Ruf sofort selbsttätig in Betrieb gesetzt, und  dadurch dessen Sender für die Rückmeldung  der     Rufkontrollzeichen    verfügbar gemacht.

    Der Betrieb innerhalb einer     Hochfrequenz-          selbstansclilussanla@ge    erhält also dadurch       vollständig    den Charakter einer     Niederfre-          quen.zselb,-i;ta:nschlussanlage,    in der ja auch  dem     rufenden    Teilnehmer .der eingetroffene  Ruf rückgemeldet wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     Erfindung     ist auf der beigefügten Zeichnung zur Dar-           stellung    gebracht, und zwar zeigt die Figur  ein     Hochfrequen:zgerät,    dessen beide wesent  liche     Bestandteile,    der Empfänger L und !der  Sender     ,S'9    einerseits über einen Hochfrequenz  leistun.gsübertrager     U1    mit einer     Hochfre-          quenzfernleitung    L, anderseits beispielsweise  über einen Differentialübertrager     U2    mit  seiner Sprechstelle über die     Niederfrequenz-          sprechaderri   <I>La,

  </I>     Lb        verbunden    sind. An Stelle  der     Verwendung    einer     Hochfrequenzfernlei-          tung    L kommt natürlich auch die     Ansclia.l-          tung    einer     Antenne    oder gesonderter Anten  nen für Sender und Empfänger in Frage.  Die Kondensatoren C stellen     Plufsperrkon-          densatoren    dar, N bezeichnet -die     Leitungs-          nacllbildung    für die     Niederfrequenzleitun.g.     



  An dem Empfänger sind in bekannter       Weise    Ruf- und     Besetztzeiclienanordnungen          (R        bezw.        B)    angeschaltet. Das     Rufrelais        R     spricht an, sobald die für das     dargestellte          Hochfrequenz-,rät    bestimmten     hochfrequen-          ten    Rufzeichen den Empfänger     E    erreichen.

    Das     Besetztzeichenrelais        B    spricht an, wenn       ianerlialb    der     Hochfrequenzselbsta.nsclilussa.n-          la.gc    einanderes Gespräch stattfindet und da  durch weitere blockiert werden müssen. Bei  Rufauslösung durch R wird der     Ruhekon-          iald        r    geöffnet und     dadurcli   <I>L'</I>     ab-eschaltet.     



  Die Inbetriebsetzung des     Senders    erfolgt       immer,dann,    wenn eine Sprechstelle zu spre  chen     wünscht,    wenn also zum Beispiel beim  Abheben .des     Milzroteleplioirs    .des Teilnehmers  die     Leitungsschleife    La,     Li,    geschlossen wird  und dadurch das Linienrelais     A,        A2    an  spricht. In diesem     Fall    wird der Kontakt     a,     am Sender betätigt und dieser dadurch für  den Sprechverkehr verfügbar gemacht.  



  Die Inbetriebsetzung des Senders     S    er  folgt aber nicht nur dann, wenn seine eigene       Sprechstelle    die Sprechstelle eines andern       Hochfrequenzgerätes    zu sprechen wünscht,  sondern auch dann, wenn das betreffende       Hochfrequenzgerät    von der Hochfrequenz  seite (L) aus gerufen wird, in welchem Falle  das Rufrelais R anspricht und durch seinen  Kontakt     r1    den Sender     S    in Betrieb setzt.  



  Mit der Inbetriebsetzung des Senders des  gerufenen     Hochfrequenzteilnehmers    wird    gleichzeitig     Hochfrequenzenergie    in die       Hoclifrequenzleitung    L geschickt. Diese ge  langt. weiter zum     rufenden    Hochfrequenz  teilnehmer und kann dort durch Relaisaus  lösung in an sich bekannter Weise das  Eintreffen des     Rufes    im     gerufenen    Gerät       automatisch        rückmelden.     



  Die     Anordnung    kann aber auch so getrof  fen werden,     dass        @deim    rufenden     J:Iochfrequenz-          gerä.t    -die     Einschaltung.    des .gerufenen Gegen  gerätes     durch        Niederfrequenzzeichen    ge  meldet wird, die     Iden    Sender     S    modulieren.

    Per     NicderfreiliienzerzeuYer    für die     Rufkon-          irollzeic.lien    ist in der Figur beispielsweise  mit F bezeichnet und     wird    an geeigneter  Stelle     a.ngescha.ltet,    sobald R anspricht und  die über     L"        Lb    angeschlossene Sprechstelle       sich        noeli        ninlit        @@'emcldet    hat     (Arbeitskontakt          r@    und Ruhekontakt     a2)

  .    In diesem Falle ge  langen die niederfrequenten     Rufkontrollzei-          chenströinc    über den Differentialübertrager       UZ    zum Sender, modulieren hier die Sende  ströme und gelangen so über die     Hoclifre-          quenzfernleitung    L     weiter    zum rufenden       Hochf        requenzteilnehmer.     



  Als     Niederfrequenzerzeuger    für das     R.uf-          kontrollzeiclien    kann beispielsweise die       Crlcichatrom,dynamo    benützt werden, die Odem       Hochfrequenzgerät    .die erforderlichen     Span-          nunoen    liefert und deren     Wechselstromkoni-          ponente    zum Beispiel über einen     Kondensator          aller    Transformator entnommen werden     kann.     Als     Rufkontrollzeiehen    können natürlich  auch die     Weckerströme    benutzt werden,

   die       bei    Auslösung     ,d.eis    Rufrelais R zu -der an die  Leitungen<I>La,</I>     Lr,    angeschlossenen Sprech  stelle weitergeleitet werden.  



  Findet zwischen irgend zwei Teil  nehmern der     Hochfrequenzanlage    ein     Ge-          spräcli    statt. so wird das     Besetztzeichenrelais     D der andern     Hochfrequenzteilnehmer    erregt.        .odurch    bei diesen Teilnehmern ein     Arbeits-          ko.ntakt        li    sich     :s,chliesst    und daher ein     nieder-          frequentes    Besetztzeichen durch ihren     Signa.l-          stromerzeuger    C     erzeugt    wird.

   Hebt daher  ein solcher     Hoclifrequenzteilnehmer    sein       Mikrotelephon        zwecksi        Anrufens    ab, so hört.  er das Besetztzeichen seines Signalstrom-           erzeugers    G, wodurch er das Anrufen     unte_-          lassen        wird.    Die niederfrequenten Besetzt  zeichen können ebenfalls den Oberschwin  gungen der     Gleichstromdyna,ino    des     Hoeh-          frequenzgerätes    entnommen werden.  



  Für     Rufkontroll-    und Besetztzeichen  ströme kann     selbstverständlich    auch     derselbe,          Wechsestromerzeuger    benutzt werden und  die erforderliche Unterscheidung zwischen.  ihnen durch periodische Unterbrechung vor  genommen werden, wie es zum Beispiel in       Niederfrequenzselbstanschlussanlagen    üblich  ist,     so,dass    beispielsweise dauernder     Suninier-          ton    Besetztzeichen., unterbrochener     Summer-          ton    Freizeichen     bedeutet.     



  Die     Rückmeldung    von Besetztzeichen er  scheint dann notwendig, wenn an ein       Hochfrequenzgerät    mehrere     niederfrequente     Sprechstellen angeschaltet werden, die mit  einander, zum Beispiel als     Selbstanschluss-          anlage,    in gewöhnlichen     Niederfrequenzver-          kehr    treten können und also gegebenenfalls  durch ein internes Gespräch belegt sein kön  nen.

   Wäre zum Beispiel an das Ende der  Leitung La,     L,,    nicht eine einzige     S.prech-          stelle,    sondern ein niederfrequentes Amt an  geschlossen und ein bestimmter Teilnehmer  desselben, der gerade mit einem andern Nie  derfrequenzteilnehmer spricht, vom Hoch  frequenzsystem aus zum Verkehr gewünscht,  so käme in diesem Fall nicht die     Besetztsignal-          quelle    G in Betracht (die ja, wie erwähnt, da  zu dient, um<I>nach der</I>     Niederfreqgenz-          seite    Meldungen auszusenden,

   dass das ganze       Hochfrequenzsystem    durch Verkehr zwi  schen irgend zwei     Hochfrequenzgeräten    be  setzt ist), sondern die übliche im nieder  frequenten Amt vorhandene     Besetztsignal-          quelle,    die in ähnlicher Weise, wie dies sonst  beim niederfrequenten Amt stattfindet, wahr  genommen würde.

   Der Unterschied besteht  in diesem Fall lediglich darin, dass die vom       Niederfrequenzamt    über die     Zuleitungen     <I>La,</I>     LT,    von rechts nach links (siehe Zeich  nung) ankommenden     Besetztsignale    nicht in  einen Tischapparat (wie sonst bei einem  reinen     Niederfrequenzverkehr)    gelangen,  sondern über den Übertrager     U_.    in den Mo-         dulierungskreis    des Senders<B>S</B>. welcher  diese     Besetztsignale    auf seiner Trägerwelle  weiter in das     Hochfrequenzsystem    sendet.

    Die Anordnung hat also ihre besondere Be  deutung nicht nur für den Verkehr einzelner       Hochfrequenzgeräte    untereinander, sondern  vor allem dann, wenn es sich um den Zusam  menschluss verschiedener     Hochfrequenzselbst-          anschlussa.nlagen    oder von     Ilochfrequenz-          selbstanschlussanlagen    und     Niederfrequenz-          selbstanschlussanlagen    handelt.

       Beim        Zusam-          inenschluss    zweier     Hochfrequenzselbstan-          schlussa.nlagen    muss natürlich mit Auslösung  des Rufes zum Zwecke des Weiterrufens  und Weitersprechens nach der zweiten       Selbstanschlussanlage    neben der Inbetrieb  setzung des den Ruf aufnehmenden Hoch  frequenzgerätes gleichzeitig die Inbetrieb  setzung des den Übergangsverkehr vermit  telnden     Hochfrequenzgerätes    der zweiten       Hochfrequenzselbstanschlussanlage    vorge  nommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Ruf- und Besetztkontrolle bei Hochfrequenz telephonieanlagen, dadurch gekennzeichnet, da.ss das gerufene Hochfrequenzgerät durch den eintreffenden Ruf selbsttätig in Betrieb gesetzt wird und hierbei den eingetroffenen Ruf an den rufenden Teilnehmer rück meldet.
    UNTERANSPRüCHE 1. @Sclia.ltiingaanordnung nach Patentan spruch, -dadurch gekennzeichnet, dass die Rückmeldung durch niederfrequente No- dul@ation des 8enders ideis gerufenen Hoch frequenzgerätes erfolg 4., wobei ,die Modu- lationsfrequenz,den Oberschwingungen der .die Betriebsgleichspannung für,d-as Hoch frequenzgerät l'iefernd'en Dynamo entnom men wird.
    ?. nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die P"ückmeldung durch niederfrequente Mo dulation .des .Senders des gerufenen Hoch- frequenzgerätes erfolgt, wobei :die Modu- lationsfrequenz einem besonderen Signal- stromerzeuger entnommen wird.
    3. -Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, :dass ein im 11oehfrequenzempfänger durch ander weitiges Besetotsein der Hochfrequenzan- lage ausgelöstes Besetztzeichen muf .nieder frequentem Wege über die Teilnehmer Leitung (La, L6) dem zum Anruf bereiten Teilnehmer weitergemeldet wird, wobei :die :
    der Basetzmel@dungdienenden Nieder- frequenzströme einem besonderen Signal stromerzeuger entnommen werden. 4. ;
    Schaltungsanordnung nach Patentan- sprueh, dadurch gekenuz.eichnet, dass ein im Hochfrequenzem.pfä_nger -durch ander weitiges Besetztzein der Hochfrequenzan- lage ausgelöstes Besetztzeichen auf nieder- frequentem Wege über die Teilnehmer- leiteiig (La, Lb,) dem zum Anruf bereiten Teilnehmer weitergemeldet wird, wobei die :
    der Besetztmeldung dienenden Nieder- frequenzströmeden Oberschwingungen der :die Gleichspa.inrungen für das Hochfre- quenzgerät liefernden Dynamo entnommen werden.
    5. Schaltungsanordnung nach Patenta.n- spru:ch, dadurch gekennzeichnet, :dass die Rufkontroll- und die Besetztzeichen ströme .einer und derselben Strornqu.elle entnommen werden ,und die Unterschei dung beider Signalströme durch perio dische Unterbrechung des einen Signal strom:es erfolgt.
CH139028D 1927-10-17 1928-10-08 Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Ruf- und Besetztkontrolle von Hochfrequenztelephoniegeräten. CH139028A (de)

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