CH139140A - Elektrischer Warmlufthandtrockner. - Google Patents

Elektrischer Warmlufthandtrockner.

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CH139140A
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Otto Werner
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Otto Werner
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  • Direct Air Heating By Heater Or Combustion Gas (AREA)

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  Elektrischer     Warmluftbandtroekner.       Die Erfindung bezieht sich auf die be  kannten Handtrockner, die auf der Wirkung  bewegter Luft beruhen, die von einem elektro  motorisch angetriebenen Gebläse geliefert und  durch     Vorbeistreichen    an einem elektrischen  Heizkörper erwärmt wird. Bei den bekannten  Handtrocknern dieser Art nimmt das Trock  nen der Hände zu viel Zeit in     Anspruch.     



  Erfindungsgemäss sind bei einem derarti  gen Handtrockner Mittel vorgesehen, um die  Warmluft in solcher Menge zuzuführen, dass  der Trockenvorgang wesentlich abgekürzt wird.  



  Auf der Zeichnung sind verschiedene Aus  führungsbeispiele von Handtrocknern darge  stellt, bei denen die Warmluft in entspre  chender Menge durch mehrere Rohre oder  Düsen aus verschiedenen Richtungen zuge  führt wird.  



  Bei dem Apparat der     Fig.    1 sind in einem  kastenförmigen Sockel 1 ein Gebläse 3 und  ein mit ihm direkt gekuppelter Elektromotor  2 untergebracht. Auf dem Sockel 1 sind zwei  senkrechte Rohre 7, 8 angebracht, die durch    eine Rohrverzweigung 5, 6 mit dem Aus  trittsstutzen 4 des Gebläses in Verbindung  stehen. Das Rohr 7 mündet in eine Düse 9.  Das Rohr 8 ist höher geführt und bogen  förmig in einem Winkel von 180  derart  zurückgekrümmt, dass die an seinem Ende  befindliche Düse 10 der Düse 9 gleichachsig  gegenüberliegt. In den Rohren 7, 8 sind  elektrische Heizkörper 11, 12 untergebracht,  an denen sich die vom Gebläse in die Rohre  7, 8 geförderte Luft erwärmt, bevor sie durch  die Düsen 9, 10 austritt.

   An der Vorderseite  des Sockels 1     -st    ein Pedal 13 angeordnet,  mittelst dessen der Benutzer des Apparates  auf einen den Strom des Motors 3 und der  Heizkörper 11, 12 einschaltenden, im Sockel  untergebrachten Schalter einwirken kann.  



  Bei     Fig.    2 ist für jedes der Rohre 7, 8  ein besonderes Gebläse     3"    beziehungsweise<B>31,</B>  vorgesehen. Diese Gebläse werden durch je  einen besonderen Motor 2. beziehungsweise       2b    angetrieben, doch kann auch ein gemein  samer Motor Anwendung     finden.              $ei    dein Ausführungsbeispiel der     Fig.    3  sind auf dem Sockel drei Stahlrohre 7a,     7b     und 8 angeordnet.

   Das Rohr 8 ist ebenso  ausgeführt wie bei     Fig.    1 und 2, während  die Rohre     7a,   <B>71,</B> an den obern Enden derart  schräg abgebogen sind, dass -die ihnen und  dem Rohr 8 entströmenden Luftstrahlen sich  treffen.  



  Der Apparat gemäss     Fig.    4 besitzt ein auf  einem einzigen senkrechten Rohr 7 befestigtes  Ringrohr 14 mit radial einwärts gerichteten  Düsen 15, durch die die Luft von allen Sei  ten auf die in den Ring gehaltenen Hände  strömt. Bei der Ausführungsform der     Fig.    5  ist der Düsenring 14 zwischen den Rohren  7 und 8 angebracht.  



  Das Ringrohr 14 kann beliebigen, zum  Beispiel runden Querschnitt haben bei be  liebiger geeigneter Düsenform. In     Fig.    6 ist  ein Ringrohr von rechteckigem Querschnitt  dargestellt, in dessen zylindrischer Innen  fläche in der     Achsenrichtung    verlaufende  Schlitze 15 als Strahldüsen angebracht sind.  



  Eine wesentliche Vergrösserung der zur  Wirkung kommenden Luftmenge kann man  auch durch Erhöhung der Strömungsgeschwin  digkeit der Luft erreichen. Nach dem Er  gebnis von Versuchen bei Apparaten mit  Strahlrohr ist eine Geschwindigkeit, bei der  der dynamische Druck des Luftstrahles, ge  messen in 5 cm Abstand von der     Ausströ-          mungsöffnung,    50 mm Wassersäule beträgt,  gerade ausreichend. Besonders günstig ist  jedoch das Ergebnis, wenn man die Ge  schwindigkeit soweit heraufsetzt, dass man  im<B>-</B>gleichen     Abstande    von der     Ausströmungs-          effnung    einen dynamischen Druck von min  destens 70 mm Wassersäule erhält.

   Es kommt  hierbei auf das richtige Verhältnis zwischen  der Leistung des Gebläses und der Weite  des     Ausströmungsrohres,    sowie seiner Aus  trittsöffnung an.  



  Beide Mittel, nämlich die Verwendung  mehrerer Strahlrohre oder Düsen einerseits  und die Erhöhung der     Ausströmöffnungsge-          schwindigkeit    anderseits, die auch vereinigt  angewendet werden können, ermöglichen eine  derartige Beschleunigung des Trockenvorgan-    ges, dass das Trocknen der Hände nicht mehr  Zeit erfordert als bei Benutzung eines trocke  nen Handtuches,     zum''    .Beispiel nicht mehr  als 15 Sekunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrischer Handtrockner, bei dem zum Trocknen elektrisch erwärmte Gebläseluft dient, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die warme Luft in sol cher Menge zuzuführen, dass der Trockenvor gang wesentlich abgekürzt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Elektrischer Handtrockner nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zuführung der Luft mindestens zwei gegeneinander gerichtete Ausströmungs- öffnungen vorgesehen sind. 2. Elektrischer Handtrockner nach Unteran spruch 1, gekennzeichnet durch mindestens zwei gegeneinander gerichtete Strahlrohre. 3. Elektrischer Handtrockner nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Strahlrohr ein besonderes Gebläse vorgesehen ist. 4.
    Elektrischer Handtrockner nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gebläse einen besonderen Antriebs motor hat. 5. Elektrischer Handtrockner nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von Strahlrohren, die von einer gemeinsamen Basis ausgehen, das eine höher geführt und zurückgebogen ist. 6. Elektrischer Handtrockner nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von drei Strahlrohren zwei von ihnen derart schräg aufwärts gerichtet sind, dass die von sämtlichen Rohren ausgehenden Strahlen sich treffen. 7. Elektrischer Handtrockner nach Unteran spruch 1, gekennzeichnet durch ein ring förmiges Düsenrohr mit einwärts gerich teten Düsen. B.
    Elektrischer Handtrockner nach dem Pa tentanspruch mit Strahlrohr, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leistung des Ge- bläses und die Weite des Strahlrohres, sowie seiner Austrittsöffnung in solchem Verhältnis zueinander stehen, dass der dynamische Druck des Luftstrahles, in 5 cm Abstand von der Ausströmungsöff- nung gemessen, mindestens 50 mm Was sersäule beträgt. 9. Elektrischer Handtrockner nach Unteran spruch 8, mit einem solchen Verhältnis der erwähnten Grössen, dass der dynamische Druck, in 5 cm Abstand von der Aus strömungsöffnung gemessen, mindestens 70 mm Wassersäule beträgt.
CH139140D 1928-03-09 1929-03-07 Elektrischer Warmlufthandtrockner. CH139140A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE181028X 1928-10-18
DE21128X 1928-11-02

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CH139140A true CH139140A (de) 1930-04-15

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CH139140D CH139140A (de) 1928-03-09 1929-03-07 Elektrischer Warmlufthandtrockner.

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