CH139238A - Vorrichtung zum autogenen Schneiden von Löchern. - Google Patents

Vorrichtung zum autogenen Schneiden von Löchern.

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CH139238A
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Greggersen Hans
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Greggersen Hans
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  Vorrichtung zum autogenen Schneiden von Löchern.    Vorliegende Erfindung betrifft eine Vor  richtung zum autogenen Schneiden von Lö  chern. Das Wesen der Erfindung beruht dar  auf, dass ausser den für die Speisung der  Sauerstoff- und Gasdüse notwendigen Ven  tilen noch Ventile zur Bedienung von Lei  tungen, zum Befestigen und Loslösen -der  Vorrichtung vom Werkstück durch Sang  wirkung, zum Zünden der Gasdüse, zur     Be-:          tätigung    einer Einstellvorrichtung . in bezug  auf die zu bearbeitende Stelle des     Werkstük-          lies,    und- zum wechselweisen Ein- und Aus  schwenken der Brenner vorhanden sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung veran  schaulicht, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht.       Fig.    2 einen     Grundriss,          Fig.    3 einen Querschnitt durch die  Grundplatte,       Fig.    4 das Zahnradsegment mit Hebel.  Die Vorrichtung besitzt einen Ständer a,  der ein Auf- und Abstellen der Düsen b    und: c in an sich bekannter Weise     gestattet.     Ein     Durchschlagbrenner    b und ein Ringbren  ner c sind an einem     Pantographen    d befestigt.  Sie führen eine ähnliche Bewegungsbahn wie  der von der Hand betätigte Bolzen e in dem  jeweiligen Übersetzungsverhältnis aus.

   An  dem Bolzen e ist eine im     greis    drehbare, in  ihrer Länge verstellbare Kurbel ei, die mit  einer Massteilung versehen ist, angebracht.  Sobald die Kurbel auf einem bestimmten  Radius eingestellt ist und um den Drehpunkt       e2    bewegt     wird,    führen die Brenner b und c  eine entsprechende Kreisbewegung aus. An  geeigneter Stelle der     Vorrichtung    ist eine  schwenkbare     Zentriervorrichtung    f vorgese  hen.

   Das Einstellen der Vorrichtung auf       Lochmitte    geschieht nun derart, dass die  Brenner b und c durch Bewegen des     Panto-          graphen    d ausgeschaltet und die     Zentriervor-          richtung    f auf das angekörnte Loch f     i    auf  gesetzt wird. Sobald die Spitze der Zentrier  vorrichtung     f    in den Körner<I>f i</I> einfällt, ist  die Vorrichtung auf Lochmitte gerichtet.

             Mittelst    zweier Zahnradsegmente g     und    h  wird zunächst der     Durchschlagbrenner-b    und  nach erfolgtem Durchschlagen der Ringbren  ner c auf Lochmitte     bezw.    10 mm<B>...</B> -von  der Peripherie     entfernt    dadurch     eingestellt,     dass die abgeflachte Seite des     Segmentes        g          (Fig.    4) gegen das     Segment    h liegen muss.  In der Stellung der     Fig.    4 steht der Durch  schlagbrenner b auf Lochmitte.

   Beim Her  überstellen des Segmentes     g    -in -die     strich-          punktierte    Stellung wird: der Schneidbrenner  c auf Lochmitte     eingestellt.    Durch Lösen des  Hebels     e'    kann mit dem Bolzen e in geeig  neter Weise eine unter diesen gelegte Schab  lone umfahren werden, so dass entsprechend  die     .Brenner    b und c , dieselbe     Bewegung-aus-          führen.     



  Weiter kann man durch Verschieben des  Zahnradsegmentes y erreichen, dass das zu  schneidende Loch nicht in der Mitte durch  schlagen     wird,    damit .nicht der gesamte Weg  des Radius nach der Peripherie geschnitten  werden braucht, sondern dass man nur ein  kleines gegebenes Stück zur Peripherie  schneidet. Wenn dann der Brenner b auf der  Peripherie angelangt ist, beginnt der     Rund-          schriitt.     



  Es wurde 'bereits erwähnt, dass das     We-          äen    -der Erfindung zur Hauptsache in der  Schaltung der für den     Schneidprozess    -wie  auch für     die        'Betätigung    der gesamten     Vor-          richtung    notwendigen Steuerorgane liegt.  



  Die Zeichnung ,zeigt, wie die Säule     ca          finit    den Brennern b und c auf einer Platte  montiert ist, welche an ihrem untern Rand  einen Gummiring     i'    aufweist. Die Platte<I>i</I> ist  höhl ausgeführt und trägt im Innern eine  Membrane     i3.     



  Der Hohlraum der Platte der beim Auf  setzen der     Vorrichtung    auf das Werkstück       durch.den    Rand der Platte sowie der Mem  brane     i3    gebildet wird, steht mit einer     Lei..          tung        i2    einem Ventil i4, einer Leitung     i6     und einem     Injektor        C    in Verbindung. Dieser       Injektor        i6    steht seinerseits mit einem Sauer  stoffventil     -k    in Verbindung.

   Die Steuerven  tile sind in zwei parallelen     -Reihen    auf einer  gemeinsamen     Grundplatte    angeordnet. Die    Ventile k,     kY,        k',    k 3 sind mit der Sauerstoff  leitung     lc4        -und    die Ventile<I>i',</I>     i4,        ie    mit der  Gasleitung     i     in Verbindung. Zwischen bei  den Reihen liegt die     Schaltwalze    1, die zur       Betätigung    der Ventile mit entsprechenden  Nocken     l'    versehen ist und durch ein Hand  rad     l'    gedreht werden kann.

   Zur Betätigung  der Ventile sind Druckstellen     bezw.    Hebel       in    vorgesehen, die mit Rollen oder sonstigen  Führungen     m'    auf der Schaltwalze l auf  liegen. Die Ventile,<I>7c,</I>     k',        k2,        k3    ... und  i',     i4,        i8    .. . können in- beliebiger Weise ge  schaltet sein. Es war bereits erwähnt, dass  das     Ventil    7c     mit    dem     Injektor        i6    verbunden  ist.

   Das Ventil     k2    muss dagegen als Zufüh  rungsmittel für den Sauerstoff in die Vor  wärmedüse c und das Ventil k 3 als Sauer  stoffzuführungsventil für die     Schneiddüse    b  dienen. Auf der Gegenseite ist, wie bereits  erwähnt, das Ventil     i4    als     Luftdurchgangs-          ventil    an dem.     Injektor        iss    angeschlossen. Es  muss das Ventil i' als     Gaszuführungsventil     für die-     Vorwärmedüse    dienen. Es können  naturgemäss auch noch andere für bestimmte  Zwecke vorgesehene Ventile     vorhanden    sein.

    So ist beim Ausführungsbeispiel das Ven  til i' dafür- gedacht, beim Lüften eines Gas  strom über eine Leitung     k'    in die Zentrier  vorrichtung zu senden, aus deren Spitze das  Gas ausströmt. Durch Anlegen' der Zentrier  vorrichtung an einen schwachen     Glühdraht     kann diese Gasflamme entzündet und dann  zum Zünden der     Vorwärmeflamme    Ver  wendung finden. Es kann auch eine geeig  nete Induktionszündung vorgesehen sein.  



  Weiterhin kann durch die Schaltwalze 1  ein Organ beeinflusst werden, welches den       Rundschnitt    steuert, -indem beispielsweise  ein -Uhrwerk mechanisch ein- oder ausge  schaltet oder aber ein geeigneter Motor von  der Walze aus beeinflusst wird. Es ist diese  selbsttätige Bedienung der Düsen im Gegen  satz zu allen andern Maschinen deshalb mög  lich, weil die gesamte     Vorrichtung    unabhän  gig von den jeweiligen Ortsverhältnissen  stets starr und unbeweglich bleibt.  



  Es sei noch bemerkt, dass die Membrane       i3        nach        erfolgtem        Evakuieren        idtes    unter ihr      befindlichen -Raumes durch einen Hebel n,  der     umsteckbar    an einer Achse     n1    befestigt  ist, angehoben -wird, wodurch der -Hohlraum  der     Platte    noch mehr evakuiert wird.  



  Die Arbeitsweise der     gezeichneten.    Vor  richtung würde sich beispielsweise     folgender-          .massen    gestalten:  Auf der Skala     e1    wird der zu brennende  Lochradius     eingestellt,        sodann    das     Zahnrad-          segment    g geschwenkt,

   wodurch der     Schneid-          brenner    c von der Peripherie des zu schnei  denden Loches weg um ein dem geschwenk  ten Segment entsprechendes Stück nach dem  Mittelpunkt des     Loches    gerückt     wird.    Die       Zentriervorrichtung   <I>f</I> wird in die Lage<I>f'</I>       heruntergeklappt        und    in     das        gekörnrle    Loch       f'        eingesetzt..Darnach    wird die     Grundplatte     i auf das Werkstück aufgesetzt und die  Schaltwalze     l    so eingestellt,

   dass die betref  fenden Nocken     l'    beim     Ausführungsbeispiel,     die Ventile k und     i4    wirksam sind. Dadurch  tritt der Sauerstoff unter Druck aus dem  Ventil k über den     Injektor        i6        und    eine noch  zu erwähnende     Leitung    o .in     Freie.    Der  Sauerstoff     reisst    über die Leitung p, das  ebenfalls geöffnete Ventil     i4    und die Leitung  g aus der Platte i     ,die    Luft heraus.

   Die Lei  tung     i2,    welche mit einem     Evakniermeter        r     verbunden ist, wird dabei ebenfalls evakuiert.  Man kann so den     Grad    der Evakuierung ab  lesen. Durch Weiterdrehen .der Walze werden  die     Ventile        1c    und     i4    geschlossen. Sodann  wird     mittelst    Hebel n die- Membrane     i3    an  gehoben,     wodurch    der Innenraum der     Platte     i noch mehr evakuiert wird und die gesamte  Vorrichtung unfehlbar fest an dem Werk  stück haftet.

   Beim Weiterdrehen der Walze  <I>l</I>     werden    dann das Gasventil     ,i7    und das  Sauerstoffventil     k3    geöffnet. Dadurch wird  die     Vorwärmedüse    gespeist. Nun wird die  Walze     l    weitergedreht, der zuständige     Nok-          ken    lüftet das     Ventil        k2,        speist    den Durch  schlagbrenner b mit Sauerstoff und die ein  gestellte     Stelle    wird durchschlagen.

   Darnach  wird durch Betätigen des     Zahnsegmentes    g  der     Ringbrenner    c ausgeschwenkt und steht       tiber    der Durchschlagstelle des zu schneiden  den     Loches,-    worauf dann der     Schnitt    zur    Peripherie     durch    Schwenken und darauf der  Rundschnitt durch Drehen der     Kurbel    e er  -folgt.  



  Ist das Loch     ausgeschnitten,    so wird die  -Walze weitergedreht, worauf auch die letzt  genannten     Ventile    geschlossen und dadurch  beide Brenner     @b        undi    c frei von     Sauerstoff          bezw.    Gas werden.  



  Bei einer letzten Drehung der     Schaltwalze     wird das     Ventil        i'    noch einmal gelüftet und  dadurch der     Innenraum    der Platte i mit der  Aussenluft in     Verbindung        gebracht.    Dem  gemäss     wird    die Vorrichtung wieder von dem  Werkstück frei und kann mit der     Zentrier-          vorrichtung    f auf den     Körner    des     nächst    zu       schneidenden    Loches eingestellt werden.

   Da  nun die -Brenner durch das zuvor -geschnit  tene Loch warm geworden sind, kann der  zur Evakuierung der     Grundplatte    verwendete  Sauerstoff einer Leitung o zugeführt werden,  die in der Nähe der Brenner endet und diese  während des     Festsaugens    der Vorrichtung am  Werkstück im günstigen     Sinne    kühlen.  



  Die ganze Vorrichtung ist zur bequemen  Handhabung mit einem oder mehreren Hand  griffen versehen, die beliebig angeordnet sein  können.  



  Die Wirkungsweise der Ventile ist kurz  folgende: Nachdem die Luft aus der Saug  platte i     herausgesaugt        ist,    und das     Entlüf-          tungsventil    wieder geschlossen, erhält der  Durchschlagbrenner Gas     und'    Sauerstoff zum  Vorwärmen und darauf Sauerstoff zum  Durchschlagen, während die beiden ersteren  Ventile sich schliessen.

   Nach erfolgtem  Schwenken .erhält der Ringbrenner Heizgas       und    Heizsauerstoff und darauf gleichzeitig       Sehneid.saudr4toff.    Nach erfolgtem     Schnitt     werden sämtliche Ventile. geschlossen, nur  das Entlüftungsventil wird wieder geöffnet  und die Platte     ist    frei. Der     Durchschlag-          brenner    ist mit nur einer Düse versehen und  lässt einerseits eine     gasarme    Mischung zum  schnellen     Vorwärmen,    anderseits unmittelbar  darauf den     ,Sauerstoff    zum     Durchschlagen          durch.     



  Ein Vorteil der beschriebenen     Vorrich-          tung    gegenüber     andern    für das Schneiden      von     Lächern    bestimmten Vorrichtungen     liegt     darin, dass sie nicht     mittelst        irgen        d\welcher     mechanischer     Befestigungsorgane,    zum Bei  spiel Schrauben an den Werkstücken befe  stigt     werden        muss,    sondern mit der Saug  platte, die     mittelst    des zur     Verfügung    ste  henden Sauerstoffes evakuiert wird,

   auf  ebenen oder gewölbten Flächen des Werk  stückes, zum Beispiel an einer     Schiffswan-          dung    durch     Saugwirkung    zum festen     Haften          gebracht    werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Schneiden von Löchern, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den für die Speisung der Sauerstoff- und Gagdüse notwendigen Ventilen noch Ventile zur Be dienung von Leitungen, zum Befestigen und Loslösen der Vorrichtung vom Werkstück durch Saugwirkung, zum Zünden der Gas düse, zur Betätigung einer Einstellvorrich- tung in bezug auf die zu bearbeitende Stelle des Werkstückes,
    und zum wechselweisen Ein- und Ausschwenken der Brenner vorr- handen sind. UN TERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass alle zur Be tätigung der Vorrichtung notwendigen Steuerorgane_ durch Drehen einer einzigen Schaltwalze in und ausser Wirkung ge setzt werden können. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch . . eine Schaltwalze (1), zu deren beeiden Seiten Ventilreihen<I>(i</I>'<I>,</I> i4, i$ und<I>k,</I> kr, k2, k3) vorgesehen sind, die beim Drehen der Schaltwalze durch auf ihr angeord nete Nocken in zwangsläufiger Reihen folge betätigt werden. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, .dadurch ge kennzeichnet, dass nebst den für die Spei sung der Schneid- und Vo#rwärmedüse notwendigen Sauerstoff- und Gasventile zum Betätigen der Einstellvorrichtung auf die Durchschlagstelle und zum wech- - selweisen Ein- und Ausschwenken der Brenner (b und c),
    zur Führung der Düse von der Durchschlagstelle nach der Peri pherie des zu schneidenden Loches und für den Lochschnitt von der Schaltwalze aus betätigte Ventile zur Evakuierung einer mit der Vorrichtung verbundenen zugehörigen rSaugplatte (i) vorgesehen sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Saugplatte (i) auswechsel bar ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der Schaltwalze Nocken vorgesehen sind, die das Gas und den Sauerstoff für die Gasdüse während des Durchschlagens abstellen. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Brenner zum Durchschlagen nur mit einer Düse aus gerüstet ist, und einerseits eine gasarme Mischung zum schnellen Vorwärmen, anderseits unmittelbar.darauf den Sauer stoff-zum Durchschlagen durchlässt. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Führung der Brenner<I>(b</I> und c) ein Pantograph <I>(d)</I> dient, dessen Führungsstift (e) in einer Schablone oder durch einen im greis drehbaren Hebel (e1) geführt werden kann.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung des Pantographen ein von der Schaltwalze gesteuertes Triebwerk vorhanden ist. 9. Vorrichtung nach -Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net; dass der Hebel (i1) verstellbar und mit einer Masseinteilung versehen ist.
CH139238D 1928-06-05 1929-03-18 Vorrichtung zum autogenen Schneiden von Löchern. CH139238A (de)

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