CH139316A - Scheinwerfer. - Google Patents

Scheinwerfer.

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CH139316A
CH139316A CH139316DA CH139316A CH 139316 A CH139316 A CH 139316A CH 139316D A CH139316D A CH 139316DA CH 139316 A CH139316 A CH 139316A
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CH
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mirror
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mirrors
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Inventor
Haiss Robert
Hans Dr Zaubitzer
Original Assignee
Haiss Robert
Hans Dr Zaubitzer
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  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


      Scheinwerfer.            Die    vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen Scheinwerfer, welcher hauptsäch  lich für Kraftfahrzeuge verwendet werden  soll, aber auch sonst Anwendung finden  kann, insbesondere zur Wegbeleuchtung, bei  der Eisenbahn, an Bahnübergängen und der  gleichen.  



  Automobilfahrern war es bisher nicht  immer gut möglich, die Fahrbahn durch die  bisherigen Scheinwerfer so. zu beleuchten,  dass sie einen vollständigen Überblick über  die ganze Fahrbahn gaben. Diesem Übel  stand hat man dadurch     abhelfen    wollen, dass  man die vordern beiden Hauptscheinwerfer  an Automobilen beweglich machte, so     dass     man sie zum Beispiel seitlich schwenken  konnte.     Erstens        gehört    hierzu aber ein um  ständliches, mechanisches Gestänge, und  zweitens tritt der     Nachteil    auf, dass die Be  leuchtung aus ihrer normalen Mittelstellung  herausgebracht und nur zeitweise eine seit  liche Beleuchtung hergestellt wird.

   Stellt man  diese seitliche Beleuchtung her, so hat man    dafür aber auf der gegenüberliegenden Seite  um so grössere Flächen, welche dunkel sind.  . Man kann zwar neben den Hauptschein  werfern noch Nebenscheinwerfer benutzen,  sogenannte     Suchscheinwerfer    oder Kurven  lampen, die     Hauptsächlich    .dazu     dienen    sollen,  Kurven, Strassenkreuzungen, Haus-     und'    Stra  ssennummern kenntlich zu machen.     Diese          musste    man aber dauernd in entsprechender  Weise einstellen, so.

       dass    man eine Hand stän  dig vom Steuer     fortnehmen        muss.    Ausserdem  ist die Verwendung der Suchscheinwerfer,  insbesondere auch bei Nebelfahrten, wenig  befriedigend, da das Licht dieses einen  Scheinwerfers nicht genügt, um ein Hinder  nis (Strassenbäume, Chausseegräben und der  gleichen) rechtzeitig deutlich zu erkennen.  Bei Fahrten in scharfen Kurven und bei       Wettfahrten    ist es ausserdem sehr gefährlich,  wenn die eine Hand     stets    mit dem     Such-          scheinwerfer    spielen muss'. Ferner beleuchtet  der     Suchscheinwerfer    immer nur einen ver  hältnismässig geringen Teil.

        Der     ;Scheinwerfer    nach der     Erfindung    be  seitigt diese     Nachteile    dadurch, dass am Rand  eines     Hauptspiegels    noch mindestens ein  Sonderspiegel     angeordnet    ist.  



  Es kann dieser oder können diese Sonder  spiegel als     Auspressungen    im Rande des  Hauptspiegels ausgebildet und mit besonde  ren     Lichtquellen    versehen werden.  



       Ausserdem    kann     noch.    für die besonderen  Lichtquellen der Sonderspiegel eine Schalt  vorrichtung vorgesehen werden, welche es er  laubt, diese Lichtquellen einzeln oder zusam  men zum Glühen zu bringen.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist auf  der beiliegenden     Zeichnung    in beispielsweiser  Ausführungsform zur Darstellung gebracht:       Fig.    1 zeigt den     Aufblick    auf ein Auto  mit üblichen Hauptscheinwerfern versehen;       Fig.    2. zeigt das Schema der Scheinwerfer  wirkung;       Fig.    3 zeigt eine Ausführungsform eines  erfindungsgemässen Scheinwerfers im Hori  zontalschnitt;       Fig.    4 ist eine Draufsicht der Ausfüh  rungsform der     Fig.    3;

         Fig.    5 zeigt     den.    Scheinwerfer in seitlicher  schaubildlicher Ansicht, und die       Fig.    6 bis 8 zeigen einen Schalter für das  Einschalten der verschiedenen Lichtquellen,  und zwar zeigt:       Fig.    6 einen     Aufblick    auf den Schalter,       Fig.    7 einen Anblick von links, und       Fig.        *    8 zeigt einen     Aufblick    auf den  Schalter.  



       Fig.    2 zeigt die beiden üblichen Schein  werfer<I>a, a</I> eines Autos     (Fig.    1), welche die  Strasse mit. ihren Lichtkegeln auf der Spanne  3 beleuchten. Es ist ersichtlich, dass die  Spanne 1 rechts und die Spanne 2 links unter  beleuchtet ist.  



  Um nun auf den Spannen 1 und 2 die  nötige     Beleuchtung    zu     ezhalten,    ist der  Scheinwerferspiegel b der     Fig.    3     bis    5 so  gestaltet, dass sein mittlerer Teil (Haupt  spiegel) die übliche, zum Beispiel parabo  lische Gestaltung hat, während die Seiten  teile (Sonderspiegel) an seinem Rande an den       Stelen    c und d in     besonderer    Weise ausge-         presst    sind, nämlich derart, dass auch aus  gepresste Flächen vorhanden sind, deren Ach  sen zu den Achsen des Körpers b im Win  kel stehen. e ist die übliche Hauptlichtquelle  und f und g sind zwei     weitere        Lichtquellen.     



  Durch eine besondere, noch zu beschrei  bende     Schaltvorrichtung    können diese Glüh  lampen f und g entweder     einzeln    oder zu  sammen     eingeschaltet    werden, und es ergeben  sich dann Seitenbeleuchtungen auf einer  Fläche von nahezu 180  , wie dies in     Fig.    2  durch die Kreisteile 1     und    2. angedeutet ist.  



  Wird eine rechte Nebenlampe f ein  geschaltet, so wird dadurch der linke Teil  der     Strasse    beleuchtet; bei Einschaltung     einer     linken Lampe der rechte Teil der Strasse.  



  Es ist ersichtlich, dass entweder jede  Hauptlampe mit den beiden     .Sonderspiegeln     c     und    d versehen sein kann, oder es kann  gegebenenfalls auch genügen, dass jede Haupt  lampe     nur    einen     ,Sonderspiegel    hat, die eine       links    und die andere     rechts.     



  Während bei der dargestellten Ausfüh  rungsform diese Sonderspiegel d     und    c durch       Auspressung        entstanden.    sind, könnten ge  gebenenfalls auch besondere parabolische  Spiegel in zweckentsprechender Weise be  festigt werden.  



  Man ist nicht auf diese beiden Sonder  spiegel c und. d beschränkt, sondern es könn  ten auch mehr Sonderspiegel vorhanden sein;  für andere Zwecke brauchen dieselben auch  nicht seitlich angeordnet zu sein,     sondern     könnten gegebenenfalls oben und unten am  Rande des Hauptspiegels angeordnet     sein.     



       Die    Lampen<I>f</I> und<I>g</I> können von einem  Schaltbrett aus durch einen besonderen  Schalter betätigt     werden,    der zum Beispiel  mit dem üblichen Schalter für die Haupt  scheinwerfer in Verbindung steht oder als  Sonderschalter ausgebildet sein kann. Eine  beispielsweise Ausführungsform für diesen  letzten Fall     zeigen.    die     Fig.    6 bis B. n ist  ein Körper, an welchem sich ein Schalthebel h.  befindet.     Dieser-kann    entweder     (Fig.    8) nach  rechts verschoben werden oder nach links,  wenn der     Handhebef    h beispielsweise absteht,  also auf den Führer zugerichtet ist.

   Hier-      durch werden die Kontakte<I>k</I> und<I>i.</I> ge  schlossen. Die Schaltung kann so getroffen  sein, dass beim     Schalten,    des rechten Kon  taktes k die linke Nebenlampe g     (Fig.    3)  zum Glühen kommt. Bei Rechtsbewegung  des Schalters     la        wird    also die rechte Strassen  seite beleuchtet. Bei     Linksbewegung    wird der  Kontakt i geschlossen, so dass die rechte  Nebenlampe f zum Glühen kommt, wodurch  die -linke Strassenseite beleuchtet wird.

   Sollen  die Nebenlampen f und     g    gleichzeitig zum       GlühenI        kommet    s o raucht man den Schalter h  nur nach oben     (Fig.    6) zu bewegen, wobei er  einen     dritten    Kontakt schliesst, der aus zwei       gekurvten    Blechen<I>m, m</I> besteht, die sich  nach aussen erweitern. Es ist also ein     F'üh-          rungskontaktvorhanden,    das heisst man kann  den Handhebel h jederzeit in diesen Kontakt  hineinzwängen, möge er vorher links oder  rechts stehen, oder auch in seiner Mittel  stellung (der Nullstellung, bei welcher keine  Nebenlampen glühen).

   Die gekurvten Ble  che<I>m, m</I> führen diesen Handhebel<I>-h</I> in seine       richtige    Lage.  



  Die Vorteile des dargestellten Schein  werfers bestehen in folgendem: Man hat  stets das volle Licht der üblichen Haupt  scheinwerfer, braucht nicht durch     umstände          liches    Suchen ein seitliches. Ableuchten vor  zunehmen. Man hat die Möglichkeit, einen  Flächenraum von fast 180   zu beleuchten,  kann also ein Hindernis rechtzeitig erkennen.  Die. Fahrgeschwindigkeit kann auch im  schwierigsten Gelände eine unverminderte  bleiben.  



  Da der Schalter gestattet, die Zusatz  beleuchtung nur nach rechts oder links ein  zuschalten, ohne     da.ss    entgegenkommende  Fahrzeuge und Personen dadurch geblendet  werden, so braucht man beispielsweise bei       Fahrten    im Ausland, wo man zum Teil auf  der andern Strassenseite fährt, nicht erst den  Sucher umzumontieren, sondern hat durch  den     einfachen,Schalter    das Licht nur auf die  andere Seite zu schalten.    Der dargestellte Scheinwerfer beleuchtet  die Fahrbahn sowohl in der Tiefe, wie auch  in der Höhe, was beispielsweise für     Fahrten     im Gebirge     vorteilhaft    ist.

   Bei Nebelfahr  ten erkennt man nicht nur die sonst durch  den     Suchscheinwerfer    beleuchtete rechte<I>oder</I>  linke     Strassenseite,    sondern man kann volle  Beleuchtung rechts<I>und</I>     links    erzielen.  



  Man hat volle Kurvenübersicht     ]#pi    ein  geschaltetem direktem Licht (e,<I>f, g);</I> bei  eingeschaltetem Seitenlicht sofortiges Er  kennen von plötzlich     auftretenden    Hinder  nissen und     Gefahrmomenten,    zum Beispiel  spielende Kinder,     unbeleuchtete    Fahrzeuge,       Drahtseilspanner,    geschleuderte Gegenstände,  Brückengeländer, Baustellen und dergleichen.  Ein     weiterer    Vorteil ist, dass das Licht in  Kreuzungsstrassen frühzeitiger beobachtet  werden kann, wodurch auch die von dort  kommenden Fahrzeuge frühzeitiger gewarnt  werden.

      wird :einer der     kleinen    Spiegel oben  an dem Hauptkörper b angebracht, so kann  dessen Licht, welches schräg nach unten  fällt., verwendet werden, wenn man abgeblen  det fährt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Scheinwerfer, insbesondere für Kraftfahr- zeuge, dadurch gekennzeichnet, dass am Rande eines Hauptspiegels noch mindestens ein Sonderspiegel angeordnet ist. UNTERANSPRUCH: Scheinwerfer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der oder die Sonderspiegel als Auspressungen im Rande des Hauptspiegels ausgebildet und mit be sonderen Lichtquellen versehen sind.
CH139316D 1929-01-08 1929-02-27 Scheinwerfer. CH139316A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE139316X 1929-01-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH139316A true CH139316A (de) 1930-04-15

Family

ID=5667734

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH139316D CH139316A (de) 1929-01-08 1929-02-27 Scheinwerfer.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH139316A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884157C (de) * 1951-01-25 1953-07-23 Albert Stolle Scheinwerferanlage fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884157C (de) * 1951-01-25 1953-07-23 Albert Stolle Scheinwerferanlage fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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