CH139474A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung künstlicher Fäden und dergleichen aus Viskose. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung künstlicher Fäden und dergleichen aus Viskose.

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CH139474A
CH139474A CH139474DA CH139474A CH 139474 A CH139474 A CH 139474A CH 139474D A CH139474D A CH 139474DA CH 139474 A CH139474 A CH 139474A
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viscose
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Limited Courtaulds
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Courtaulds Ltd
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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung künstlicher Fäden und dergleichen  aus Viskose.         Die        Erfindung    bezieht sich auf die Um  wandlung von Viskose in künstliche Fäden       und        dergleichen    durch     Ausspritzen    der Vis  kose durch eine .geeignete Düse in     ein    saures       Fällba,d.     



  Gemäss der Erfindung wird der Faden       nach    seinem Austritt aus dem     Fällbad    über  eine umlaufende Rolle und von     dort    im we  sentlichen senkrecht abwärts zu einer     zweiten     umlaufenden Rolle und um diese herum ge  führt, während man Wasser oder eine andere       Flüssigkeit,    wie verdünnte     ;Säure    oder ein       Spinnbad,    auf den Faden wirken lässt, wenn  er     um,die    zweite Ralle läuft.

   Diese     Einwir-          kung    der Flüssigkeit auf den Faden     kann          herbeigeführt        werden,    indem man den     untern     Teil oder Rolle in ein     Bad.    der Flüssigkeit  eintauchen lässt, oder man kann die Flüssig  keit .auf     fdie    Rolle tropfen lassen oder .auch  auf den Faden, wenn er die Rolle erreicht;  es können auch mehrere dieser Arbeitswei  sen gleichzeitig benutzt werden, um sicher zu    sein,     dass    die Flüssigkeit auf den Faden ein  wirkt, während er um die zweite Rolle herum  läuft.  



  Nach dem Verlassen der zweiten Rolle  kann der     Faden    über eine     dritte        umlausende     Rolle und von :dort zu einer     isiammelv        orrich-          tung        geführt    werden, zum Beispiel einem       Spinntopf    oder einer     wmlfaufenden    Spule,

    oder der Faden kann auch     .ohne        Einschal-          tung        einer    dritten umlaufenden Rolle     unmit-          tellbar    zu einer selchen     Sammelvorrichtung     gelangen. Während seines Weges um .die       dritte    umlaufende Rolle oder während     seiner          Ansammlung    darauf kann der Faden auch  mit Wasser oder einer .andern Flüssigkeit in  ähnlicher Weise behandelt werden, wie dies  in Verbindung     mit,d'er    zweiten umlaufenden  Rolle     beschrieben    worden ist.  



  Die     Oberflächengeschwindigkit    .der zwei  ten Rolle     kann    dieselbe sein wie diejenige  der ersten Rolle oder     grösser,    und     im    letz  teren Fall wird der Faden zwischen den bei-      den Rollen gestreckt.

   Wenn     durch    die Ein  wirkung des Wassers oder der andern Flüs  sigkeit :auf ,die zweite Rolle oder durch irgend  welche     andern.    Mittel eine     Zusammenziehung     des Fadens stattfindet, kann     les        erwünscht     sein, die Geschwindigkeit der     dritten    Rolle  so einzustellen, dass sie kleiner ist als die  jenige der zweiten     Rolle.     



  Die     Erfindung    ist -besonders zur Anwen  dung in solchen Fällen     geeignet,    in     denen     man Fäden aus Viskose durch Spinnen in  ein Bad mit hohem Säuregehalt herstellt,       zum        Beispiel    mit 55 % oder mehr     @S,chwefel-          säure        (britische    Patentschrift Nr. 274521)  oder 45 bis 55 % Schwefelsäure oder     ;and'ern     Säuren (britische Patentschrift Nr. 281351)  oder andern Mineralsäuren     (britische    Pa  tentschrift 274690).  



  In den Zeichnungen sind zwei Vorrich  tungen zur Ausführung des Verfahrens ge  mäss der Erfindung beispielsweise     schema-          tisch,dargestellt,    die Erfindung ist ,aber nicht  auf .diese Beispiele beschränkt.  



  In jeder der     Fig.    1 und 2 bedeutet A die  Düse, die in das in dem Gefäss B enthaltene  Fellbad eintaucht. Die aus der Düse A aus  tretende Viskose nimmt .die Form eines Fa  dens     AZ    an, der über     eine    erste Rolle C und  dann senkrecht     abwärts    zu einer zweiten  Rolle D geführt wird, .deren unterer Teil in  einen Trog E taucht, der Wasser oder eine  andere geeignete Flüssigkeit enthält. Nach  dem der Faden um die Rolle D     herumgelaa-          fen    ist, wird er zu einer .dritten Rolle F und  von dort durch einen Trichter G in einen  Spinntopf H geführt.

   Bei der     Vorrichtung     nach     Fig.    1 liegen .die drei     Rollen   <I>C, D</I> und  F     praktisch        in,derselben    Ebene, während bei  der Vorrichtung nach     Fig.    2 die Rollen D  und F in einer Ebene liegen, :die rechtwink  lig zu derjenigen der     Rolle    C steht.     Ge-          wünschtenfalls    kann der Faden mach dem  Austritt aus dem Fellbad im Gefäss B lose  über einen Führungsstab K geführt werden,       wie    in     Fig.    2 dargestellt.

   Es ist dafür zu  sorgen,     @dass        die    Rolle den Faden genügend       erfasst;        wenn    beispielsweise die Rollen klei-         nen    Durchmesser haben,     kann    man die Fäden  ein oder mehrere Male rund herum führen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung künstlicher Fäden und.dergleichen .aus Viskose, dadurch gekennzeichnet, ,dass der Faden nach dem Austritt aus dem Fellbad über eine umlau fende Rolle und von dort praktisch senkrecht nach unten zu einer zweiten umlaufenden Rolle geführt wird, und dass eine Flüssig keit auf den Faden zur Einwirkung gebracht wird, während er um,die zweite Rolle herum und von dort zu einer tSammelvorrichtung läuft. <B>UNTERANSPRÜCHE;</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, Da durch gekennzeichnet, dass der Faden nach dem Verlassen der zweiten Rolle über eine dritte Ralle und von .dort zu einer Sammelvorrichtung geführt wird. 2. Verfahren ,nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass der Faden rauf .der dritten Rolle mit einer Flüssigkeit behandelt wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Herstellung künstlicher Fäden und dergleichen aus Viskose, .dadurch gekennzeichnet, @d,ass etwa in der Höhe des Spinnbades, in das die Spinndüse eintaucht, eine umlaufende Rolle angeordnet ist, unter halb deren praktisch senkrecht eine zweite umlaufende Rolle angeordnet ist, in Verbin dung mit einer Vorrichtung zur Zuführunc einer geeigneten Flüssigkeit, wie Wasser,
    za.m Faden und mit einer Sammelvorrichtung zur Aufnahme des Fadens von der zweiten Rolle. UNTERANSPRüCHE 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da- ,durch gekennzeichnet, dass eine dritte um laufende Rolle vorgesehen ist, zu der der Faden von der zweiten Rolle geleitet wer den und von der er zu der Sammelvorrich- tung .belangen kann.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, -dass eine Einrichtung vorgesehen ist, um dem Faden .auf der dritten Rolle eine ge eignete Flüssigkeit, wie Wasser, zuzu- führen. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, II und Unteranspruch 3 oder 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Umlaufgeschwindigkeit der dritten Rolle so eingestellt ist, dass sie ,geringer ist als diejenige der zweiten Rolle.
CH139474D 1928-05-29 1929-04-19 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung künstlicher Fäden und dergleichen aus Viskose. CH139474A (de)

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ID=10032241

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CH139474D CH139474A (de) 1928-05-29 1929-04-19 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung künstlicher Fäden und dergleichen aus Viskose.

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748052C (de) * 1937-01-08 1944-10-25 Courtaulds Ltd Verfahren zur Herstellung von Zellwolle
DE1140308B (de) * 1958-09-03 1962-11-29 Spinnfaser Ag Vorrichtung zum Spinnen und Verstrecken von Fadenkabeln
DE1218108B (de) * 1955-11-16 1966-06-02 Algemene Kunstzijde Unie Nv Vorrichtung zur Herstellung und Nachbehandlung von Viscosekunstfadenscharen im fortlaufenden Arbeitsgang
DE1237054B (de) * 1960-09-12 1967-03-23 Eastman Kodak Co Vorrichtung zum Foerdern eines aus gekraeuselten Faeden bestehenden Fadenbandes

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