CH139498A - Verfahren zur Herstellung von Kaugummi. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kaugummi.

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CH139498A
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chewing gum
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Limited Canadian Elect Company
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Canadian Electro Prod Co
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      Verfahren    zur     Herstelliiug    von Kaugummi.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein  "erfahren zur     Herstellung    von Kaugummi.  



  Gemäss dem Verfahren nach vorliegender  Erfindung wird Kaugummi aus einem syn  thetischen Produkt, das durch die Umsetzung       @-on        Vinylester        rnit    einem Aldehyd entstanden  ist, hergestellt.  



  [)er Grundstoff des Kaugummis, so-     wiU     Ur jetzt in grosser Menge verkauft wird,     be-          ,teht    aus Gummisubstanz. Dieses Material  besitzt gewisse Nachteile. Besonders steht       der    Verwendung sein hoher Preis und die  klebrige     Beschaffenheit    des     Materials    ent  gegen, so dass der hergestellte Kaugummi oft       nur    sehr schwer von der Unterlage wieder  zu Lösen ist, auf welche er gelegt worden ist.  



  Es ist. nun entdeckt; worden,     da.ss        Pro-          dukte,    die durch die Reaktion von     Vinylester          finit    Aldehyden entstehen,     einen,    guten     Aus-          g'angsstoff    für die Herstellung von Kau-.       ;;ummi    bilden, entweder für sich allein, oder    zusammen mit dem     sogenannten        chicle.    Ein  solches Produkt kann zum Beispiel nach dem  Verfahren des Schweiz. Patentes Nr.     13-1:627     hergestellt werden.

   Das Produkt ist, wenn  richtig hergestellt und     gereinigt,    ohne Ge  schmack und ist unlöslich in Wasser oder  Speichel und ist nicht klebrig wie die Gummi  eliicle, sondern besitzt alle vorteilhaften       Eigenschaften    eines Kaugummis und erhärtet  auch während dem Kauen nicht. Dem Pro  dukt können     Essenzen,    antiseptische oder     ge-          riieliloqmachende    Mittel beigemischt werden,  und zwar     kann    das Produkt in Stäbe, Tafeln,  Pastillen usw. geformt. werden, welche bei       gewöhnlicher    Temperatur und wenn minde  stens annähernd wasserfrei, ungefähr so hart  sind, wie gewöhnlicher, natürlicher Kau  gummi.

   Wenn gekaut, nimmt das Material  Feuchtigkeit auf und wird weich und bieg  sam. In diesem     Zustand    und wenn erwärmt,  kann das Produkt sehr stark in die Länge ge  zogen werden und der so entstandene Faden      kann aufgewickelt und in     eine    homogene  Masse     beknetet    werden.  



  Ein Produkt, das durch die Behandlung  von     Vinylacetat    mit     Acetaldehyd        lierge%tellt     wird, entsprechend dem oben erwähnten Pa  tent, ist besonders verwendbar zur Herstel  lung von Kaugummi, es     \Besitzt    alle die wün  schenswerten Eigenschaften für einen solchen       Gebrauch.    Die andern Produkte, die aus den  verschiedenen     Vinylestern    und Aldehyden  hergestellt werden, können ebenso mehr oder  weniger gut verwendet werden.

   Den ver  schiedenen Produkten, welche bei der Her  stellung von irgend einem     Viliylester    und  irgend einem Aldehyd entstehen, können mit       grösserem    oder kleinerem Erfolg Bei  mischungen zugegeben werden,     entsprechend     den physikalischen Eigenschaften des ge  wünschten Produktes.  



  Die Härte des Materials ist verschieden,  je nach dem Herstellungsverfahren, und sie       kann    durch Zumischen voll verschiedenen  Produkten wie erwähnt geregelt werden.  seine     Eigenschaften    können dazu noch ge  ändert werden und durch Zusetzen von erwei  chenden oder     erhärtenden    Substanzen mit all  sich bekannten Verfahren..  



       Beispiel:     100 Teile     Vinyla.cetat    werden mit 8,5 Tei  len     Acetaldehyd    behandelt. Die Mischung  wird unter Druck während sechs     Stunden     auf<B>100'</B> C erhitzt.

   Das nicht in Reaktion  gegangene Aldehyd und     Viiiylaeetat    werden  dann     abdestilliert    und der synthetische  Gummi wird zur     HerstellunD,    von Kaugummi  wie folgt behandelt: 4,8 Teile Saccharin und  3 Teile     -l4Ta.sser    werden auf 120   C erhitzt un  ter ständigem Umrühren, und während dem  Umrühren werden noch 25 Teile des syntlie-    tischen Gummi zugefügt, der wie oben be  schrieben erzeugt wurde;     dass    Ganze wird auf       110      C erwärmt. Wenn durch das. Umrüh  ren die     Bestandteile        g;leielimässig    gemischt  sind, so wird die Mischung     abgekühlt,    wor  auf sie fest. wird.

   Um das     Produkt        schmack-          hafter    zu machen, können noch andere Stoffe,  wie Pfefferminz,     Finichtessenzen    oder der-.  gleichen zugefügt werden.  



  Der sich ergebende     Kaugummi    kann     au,#-          gewaht    werden. Er wird dann in     Strei-          feil    und Würfel     geschnitten    oder zu     rillo        11     geformt und in wasserundurchlässiges Pa  pier (Öl- oder     @ÄTachspapier)    in der üblichen  Weise eingewickelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Nau- gummi, dadurch gekennzeichnet, dass man ihn herstellt aus einem svnthetisehen Pro dukt, das durch Umsetzung eines Vinylesters mit einem Aldehyd entstanden ist.. UIVTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man natürliche Harze beimengt. 2. Verfahren nach Patentaaispruc-h, dadurch gel@ennzeiclinet, dass man Essenzen bei inengt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man antiseptische Stoffe beimengt.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. da.ss man geruch-ileutraii- sierende Stoffe beimengt.
CH139498D 1926-11-08 1927-11-05 Verfahren zur Herstellung von Kaugummi. CH139498A (de)

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