CH139566A - Einrichtung zur Verbindung eines rotierenden Organes mit einem Träger. - Google Patents
Einrichtung zur Verbindung eines rotierenden Organes mit einem Träger.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Einrichtung zur Verbindung eines rotierenden Organes mit einem Träger. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Einrichtung zur Verbindung eines rotierenden Organes mit einem Träger, in dem das rotierende Organ unter Verwendung eines elastischen Hohlkörpers, in welchem ein unter Druck stehendes Medium vorge sehen ist, elastisch mit dem Träger verbun den ist. Der Erfindungsgegenstand ist auf beilie gender Zeichnung in einigen Ausführungs beispielen dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen als erstes Ausfüh rungsbeispiel eine Schleifscheibe im Quer schnitt und Planschnitt teilweise in An sicht; Fig. 3 und 4 stellen je ein weiteres Aus führungsbeispiel einer Schleifscheibe im Querschnitt dar; Fig. 5 ist eine Armierung, im Quer schnitt und Ansicht gezeigt; Fig. 6 veranschaulicht eine Bürsten scheibe, teilweise im Schnitt dargestellt; Fig. 7, 8 und 10 zeigen je eine weitere Ausführungsform einer Schleifscheibe im Querschnitt, während Fig. 9 ein Planschnitt mit teilweiser An sicht zu Fig. 8 ist; Fig. 11 zeigt eine letzte Ausführungs form einer Lagerung für eine Fräse mit hy draulischem Kissen. Nach Fig. 1 und 2 ist als rotierendes Or gan eine Schleifscheibe 1 vorgesehen, die von beliebigen Abmessungen und aus beliebigem Material bestehen kann. Dieselbe sitzt ra dial verschiebbar zwischen zwei Scheiben 3, 4, die fest verkeilt auf einer Welle 2 sitzen, die in einem Lager gelagert ist. Die Scheibe 3 weist eine Eindrehung 5 auf. In dieser liegt als elastischer Hohlkörper ein kreis ringartiger Schlauch 6. Auf dem äussern Umfang des Schlauches sitzt die Schleif scheibe 1. Der Schlauch ist als ein unter Druck stehendes Medium vorgesehen, und ist mit Luft, Gas oder mit einer Flüssigkeit ge füllt; der Druck wird der zu leistenden Ar beit des Materials der Scheibe und der Tourenzahl etc. entsprechend gewählt. Die Scheibe 1 erhält eine vollständig elastische Lagerung, -derart, dass sich diese während der Rotation und beim Anpressen eines Werk- Stückes an den Scheibenumfang, zum Bei spiel in der Richtung des Pfeils I, selbst tätig auswuchtet. Auch bei eventuellem Vorhandensein von Löchern, porösen Stellen in der Scheibe 1 wird sich diese selbsttätig ausbalancieren. Zur Aufnahme der bei hohen Tourenzahlen auftretenden Kräfte ist die Schleifscheibe mit einer Armierung 7 versehen, ebenso kann auch der Schlauch 6 eine Verstärkung erhalten. Zum Füllen des Schlauches ist dieser mit einem nicht gezeichneten Ventil versehen, an welches eine Druckpumpe, ein Behälter mit komprimiertem Gas etc. angeschlossen wer den kann. Die Zuleitung des Druckmittels kann dabei zum Beispiel durch eine Bohrung in der Welle 2 oder auch sonstwie erfolgen. Fig. 3 zeigt eine Schleifscheibe mit einer ringartigen Bandage 8, bestehend aus Le der oder aus hierzu geeignetem Stoff. Auf die Bandage 8 ist ein Mantel 9 aus Schleif material aufgezogen. Die Bandage 8 ruht auf dem ringförmigen elastischen Schlauch 6. Um ein seitliches Austreten des Schlau ches aus den Scheiben 3, 4 zu verhindern, sind in die Eindrehung der Scheibe 3 zwei Ringe 10 eingelegt. Fig. 4 zeigt die Einrichtung zur Verbin dung einer Fassonschleifscheibe 11 mit einem Träger. Diese ist mit dem, mit Metall armierten Ring 12 fest verbunden. Letzterer ruht auf dem elastischen Schlauch 6. 13 be deutet dessen Hohlraum, der auf das kleinste Volumen beschränkt sein kann. Das Ventil 14, durch welches der Schlauch gefüllt wird, liegt versenkt in der Scheibe 4 und ist durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Aussparung von der Seite der Scheibe aus zugänglich. Zur Erzielung einer vorzüglichen Ban dage oder eines Armierungsringes werden vorteilhaft gemäss Fig. 5 zwei Lederringe oder Juteringe 15, 16 aufeinandergenäht oder aufeinandergeleimt, unter Zwischen. legung von Metall- oder Faserstreifen 17. Der fertige Ring 18 kommt auf den Schlauch 6 zu liegen. Dieser Bandagenring 18 lässt sieh leicht als Schwappel- oder Bürsten scheibe 19 ausbilden (siehe Fig. 6). 20 sind die Borsten oder die Bänder der Scheibe, die frei vom Umfange abstehen. 21 bedeuten wiederum die Fass- oder Metallagen. Fig. 7 zeigt als weiteres Ausführungsbei spiel eine Schmirgelscheibe 22, mit. seitlicher Abfederung, bei welcher Schmirgelscheibe die ganze Planfläche 23 als Schmirgelfläche dient. Die zu bearbeitenden Arbeitsstücke werden in der Richtung des Pfeils an die Schmirgelfläche 23 herangeführt, die Ab federung der Scheibe 22 erfolgt sowohl in der Richtung der Drehaxe wie auch quer da.- 711. 24 ist nun der auf der Welle 25 fest sitzende Mitnehmer, auf welchen die Schmir gelscheibe 22 mit Spiel aufgeschoben ist. Rippen des Mitnehmers und der Schmirgel scheibe bilden einen Ringraum, in welchem der Schlauch 6 lagert. Fig. 8 zeigt ein weiteres Ausführungs beispiel, bei welchem eine hohle Welle 26 vor gesehen ist. Im Hohlraum 27 und in radialen Schlitzen 28 liegt ein elastischer mit einem Druckmittel gefüllter Schlauch 27, der in Aussparungen der Schleifscheibe 29 greift. Eine mit der Welle verschraubte Mutter 30 sichert den Schlauch in seiner Lage, welch Mutter 30 von einem Ventil 31 des Schlau ches durchsetzt wird. Fig. 10 zeigt eine Kreisfräse 32. Diese ist zwischen zwei Ringen 33 eingeklemmt. Letztere sind samt der Fräse wiederum zwi schen der Welle 34 und seitlichen Mit nehmerscheiben 35 durch elastische Schlauch ringe 36, 37, die unter Druck stehen, fest gehalten. Die Schlauchringe 36 befinden sich seitlich, zwischen den Ringen und Mit.- nehmer, während der Schlauchring 37 auf der Welle 34 ruht, auf welchem Sehlauch-. ring 37 die Fräse abgestützt ist. Von der Welle 34 führt eine Druckleitung in den Raum 38, von welchem das Druckmedium durch Bohrungen 39 in die Schlauchringe 36 gelangen kann, 40 ist das die Drucklei tung 41 beherrschende Ventil. Schrauben 42 verbinden die Mitnehmerscheiben mit Jen Ringen 33. Letztere sind mit der Fräse so wohl in und auch radial zur Wellenaxe federnd abgestützt bezw. gelagert. Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 ist in einem auf der Welle 50 befestigten ringförmigen Behälter 51 ein Ring 52 radial verschiebbar angeordnet, auf welchem mit- telst eines Klemmringes: 53 eine Frässcheibe 54 befestigt ist. In den Wandungen der Ringe 51 und des Ringes 52 sind ringförmige Nuten angeordnet, in denen je ein mit Luft gefüllter Schlauch 55 liegt. In dem Raum 52' ist Flüssigkeit, 01, Quecksilber, Wasser usw. eingefüllt, welches unter Druck steht und auch die Schläuche 55 gut abdichtend gegen die Wandungen der Teile 51, 52 presst. Da durch wird eine elastische Lagerung der Frässcheibe 54 erreicht, gleichzeitig aber auch ein luftdichter Abschluss des Rau mes 52'.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Verbindung eines ro tierenden Organes mit einem Träger, dadurch gekennzeichnet, dass das rotierende Organ un ter Verwendung eines elastischen Hohlkör pers, in welchem ein unter Druck stehendes Medium vorgesehen ist, elastisch mit dem Träger verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das zur Lage rung einer Scheibe dienende Organ gleich zeitig als Mitnehmer für die Scheibe dient. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die arbeitende Fläche der Scheibe sowohl in achsialer Richtung, als auch in radialer verstellbar und elastisch ge lagert ist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein runder Körper auf einer unter Druck gesetzten Flüssigkeitsschicht gelagert ist, wobei zur Abdichtung der mit Flüssigkeit ge füllten Kammer mit Luft gefüllte Schläuche vorgesehen sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die, das rotierende Organ haltenden Ringe mittelst Zeit einer Druckflüssigkeit gefüllter S hlauchringe in axialer und ra dialer Richtung nachgiebig zwischen zwei auf der Welle festsitzenden Flansch ringen festgeklemmt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH139566T | 1929-02-28 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH139566A true CH139566A (de) | 1930-04-30 |
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ID=4396757
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|---|---|---|---|
| CH139566D CH139566A (de) | 1929-02-28 | 1929-02-28 | Einrichtung zur Verbindung eines rotierenden Organes mit einem Träger. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH139566A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0109252A1 (de) * | 1982-11-10 | 1984-05-23 | Litton U.K. Limited | Bremselement für bewegbaren Handhabungsarm |
| FR2543870A1 (fr) * | 1983-04-09 | 1984-10-12 | Blohm Voss Ag | Unite formant bras d'actionnement multiaxial librement programmable, en particulier robot industriel |
-
1929
- 1929-02-28 CH CH139566D patent/CH139566A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0109252A1 (de) * | 1982-11-10 | 1984-05-23 | Litton U.K. Limited | Bremselement für bewegbaren Handhabungsarm |
| FR2543870A1 (fr) * | 1983-04-09 | 1984-10-12 | Blohm Voss Ag | Unite formant bras d'actionnement multiaxial librement programmable, en particulier robot industriel |
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